Neujahrsbräuche aus aller Welt

Franziska Domann
Franziska Domann
Projektleiterin Marketing Kommunikation
13. Dezember 2021

Für viele von uns bedeutet der Jahreswechsel Hoffnung auf Erneuerung, Verbesserung und ein «Alles wird gut». Deswegen schaut man natürlich, dass das neue Jahr auch bestmöglich anfängt. Und egal, wo man sich aufhält: Silvester wird auf der ganzen Welt ausgelassen gefeiert und mit den unterschiedlichsten Ritualen eingeläutet. Aber alle haben eins gemeinsam: sie sollen im neuen Jahr hoffentlich dann auch das erwartete Glück bringen. Welche lustigen Bräuche dabei in anderen Ländern praktiziert werden, erzählen wir dir in diesem Beitrag.

Ein Jahr voller Reisen

Einmal aufgepasst! In Kolumbien ist es Brauch, an Neujahr um Mitternacht mit einem leeren Koffer, um sein Haus zu laufen. Die Einheimischen sind überzeugt, dass dies nicht nur Glück bringt, sondern auch garantiert, dass sie im neuen Jahr auf viele Reisen gehen werden. Wer von euch ist auch schon dabei, seinen Koffer aus dem Keller zu holen?

Der Blick in die Zukunft

In Deutschland werden besonders gerne Bräuche praktiziert, die angeblich die Zukunft für das kommende Jahr vorhersagen. Eine beliebte Variante davon ist das Zinngiessen. Dabei wird das Zinn über einer Flamme erhitzt und nach dem Verflüssigen in eine Schüssel mit Wasser geworfen. Die entstandenen Formen werden verschiedenen Figuren zugeordnet, die im Anschluss mit ihrer Bedeutung die Zukunft im neuen Jahr vorhersagen.

Türchen öffne dich

Wenn in der Türkei die Glocken zum Neujahr erklingen, öffnen sich vermutlich zeitnah alle Haustüren in der Umgebung. Denn dann streuen die Einwohner und Einwohnerinnen Salz auf ihre Treppen, um Frieden, Wohlstand und Erfolg ins neue Jahr zu bringen.

Hörst du die Glocken läuten?

Die Feierwütigen unter uns sollten sich mit dem Brauch aus Japan bekannt machen, denn die besitzen eindeutig den längsten Atem in Sachen Silvester. Dort starten die Japaner und Japanerinnen um Mitternacht mit 108 Glockenschlägen ins neue Jahr und beenden ihre Party erst nach vollen sieben Tagen. 

Scherben bringen Glück

Wir alle wissen: wenn Scherben entstehen, macht das meistens ziemlich Krach. Durch diesen Lärm sollen auch in Dänemark die bösen Geister vertrieben und stattdessen Glück gebracht werden. Deswegen wirft ein Teil der Dänen zum Jahreswechsel alte Teller vor die Türen der Nachbarn. Je mehr zerbrochene Teller dann am ersten Tag des neuen Jahres vor der Tür liegen, desto mehr Glück haben die Hausbesitzer. Vergesst am ersten Januar nur nicht eure Schuhe, wenn ihr raus geht.

Die weisse Meerzwiebel

In Griechenland gibt es ein Ritual, bei dem man einen Zwiebelbund an die Eingangstür seines Hauses hängt und dadurch auf persönliches Wachstum, Erneuerung und Gesundheit im neuen Jahr hofft. Für die Griechen und Griechinnen ist dies ein sehr wichtiges Ritual, welches aber auch seinen Regeln folgen muss: So gehen die Einheimischen zuerst in die Neujahrsmesse, sammeln sich auf dem Heimweg eine wilde, weisse Meerzwiebel ein und hängen diese dann an der Eingangstür oder im Inneren ihres Hauses auf.

Asche und Champagner

In Russland werden die Wünsche für das neue Jahr auf ein Blatt Papier geschrieben, welches anschliessend angezündet wird. Die Asche des verbrannten Papieres schütten die Russen und Russinnen dann in ein Glas Champagner – welches kurz vor Mitternacht getrunken wird. Prosit Neujahr!

Du siehst: das neue Jahr kann auf viele unterschiedliche Arten eingeläutet werden. Warum nimmst du also nicht den Silvesterbrauch, der dir am spannendsten erscheint, als Anlass zum Verreisen?

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