WfW und WASH an Schulen

Engagement
WASSER FÜR WASSER | Globetrotter

Globetrotter ist mehrjährige Partnerin der Non-Profit-Organisation WASSER FÜR WASSER (WfW) und fördert in ihren Geschäftsstellen und mit ihren Mitarbeitenden das Trinken von Leitungswasser. In diesem Beitrag möchten wir das Engagement von WfW und unsere Partnerschaft etwas genauer vorstellen. Dabei legen wir einen besonderen Fokus auf die Projektarbeit an mosambikanischen Schulen.

Sauberes Wasser und sanitäre Anlagen als Grundlage für Chancengerechtigkeit

In Mosambik lebt die Hälfte der Menschen unter der Armutsgrenze. 47,7 Prozent der urbanen Bevölkerung haben keinen Zugang zu elementaren sanitären Einrichtungen. Dies hat nicht nur einen negativen Einfluss auf die öffentliche Gesundheit, Lebensqualität und die Würde der Menschen, sondern auch auf die wirtschaftliche Entwicklung. 

Ein Schüler wäscht sich die Hände an einer Wasserstation der Primarschule Junho 25, Maputo, Mosambik | Lior Etter | WfW

Ein Schüler wäscht sich die Hände an einer Wasserstation der Primarschule Junho 25, Maputo, Mosambik | Lior Etter | WfW

Mosambik

Bei Kindern kann dieses sanitäre Defizit massive Auswirkungen auf ihre Gesundheit und Bildungschancen haben. Eine Umfrage an allen Grundschulen in Maputo im Jahr 2019 hat gezeigt, dass die sanitären Verhältnisse insgesamt mangelhaft sind. Nur fünf bis acht Prozent der Schulen erfüllen den Mindeststandard für Wasserversorgung und Menstruationshygiene oder verfügen über ausreichende, geschlechtergerechte sanitäre Anlagen. Dies hat unter anderem zur Folge, dass die Anlagen von den Schülern und Schülerinnen gemieden werden, dass öffentliche Defäkation praktiziert wird oder die Kinder gar nicht zur Schule gehen. Zudem fehlt häufig die Infrastruktur, um die Hände zu waschen und damit der Verbreitung von Krankheiten vorzubeugen.

Gerade bei Mädchen kann ein fehlender Zugang zu sanitären Anlagen zudem dazu führen, dass sie nach Eintritt in das Menstruationsalter dem Unterricht fernbleiben oder letztlich ganz aus dem Schulsystem ausscheiden. Dies verstärkt die Chancenungleichheit zwischen den Geschlechtern. 

Gendergerechte und barrierefreie Sanitäranlage an der Primarschule Unidade 18, Maputo, Mosambik | Artur Edson | WfW

Gendergerechte und barrierefreie Sanitäranlage an der Primarschule Unidade 18, Maputo, Mosambik | Artur Edson | WfW

WfW an Schulen: Sichere Lernumgebung ermöglichen

WfW verfolgt in Mosambik deshalb die Vision, die Wasser-, Sanitär-, und Hygienesituation an 100 öffentlichen Primarschulen in strukturell benachteiligten Stadtgebieten zu verbessern. Ziel ist es, den Schülern und Schülerinnen eine sichere Lernumgebung mit hygienischen Bedingungen zu ermöglichen. Zudem sollen der Verbreitung von wasserbürtigen Krankheiten entgegengewirkt und die Chancenungleichheit aufgrund der Geschlechter abgebaut werden.

Bisher wurden so an drei Primarschulen umfassende Massnahmen realisiert und dadurch sicheren Wasserzugang und eine sanitäre Grundversorgung für 6’500 Schüler und Schülerinnen ermöglicht. Im November 2021 begann die Projektarbeit an einer vierten Primarschule.

Konkret werden, je nach den Bedürfnissen der jeweiligen Schulen, folgende Massnahmen umgesetzt: In Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen ermöglicht WfW den Bau von gendergerechten und barrierefreien Sanitäranlagen. Wasserstationen versorgen die Schulen mit sauberem Wasser zum Trinken und für die Handhygiene. In Hygieneschulungen lernen Schüler*innen und Lehrpersonen zudem einen nachhaltigen Umgang mit Wasser, korrektes Händewaschen und werden für sozial- und gesellschaftsrelevante Themen rund um das Thema Wasser sensibilisiert.

In WASH-Trainings lernen die Schüler*innen korrektes Händewaschen mit Seife | Lior Etter | WfW

In WASH-Trainings lernen die Schüler*innen korrektes Händewaschen mit Seife | Lior Etter | WfW

WASSER FÜR WASSER (WfW) 

Die Non-Profit-Organisation WASSER FÜR WASSER verfolgt die Vision, den Umgang mit Wasser nachhaltig zu verändern und realisiert dazu in Sambia, Mosambik und der Schweiz Projekte im Wasser-, Sanitär- und Hygienebereich (WASH). Schweizweit setzen bereits rund 600 Betriebe und Unternehmen gemeinsam mit WfW Konzepte zur Förderung von Leitungswasser um.

In Sambia und Mosambik ist die Organisation in strukturell benachteiligten urbanen Räumen tätig und arbeitet eng mit lokalen Partner*innen und Institutionen zusammen. WfW engagiert sich für den Aufbau von professionell verwalteten Wasser- und Abwasserversorgungen, für den umweltfreundlichen Konsum von Wasser sowie für ein geschärftes Bewusstsein für den Wert der Ressource Wasser.

Begeistert dich die Arbeit von WASSER FÜR WASSER (WfW)? Erfahre mehr über die Organisation und unterstütze WfW ganz einfach unter wfw.ch oder mit TWINT.

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