Reiseerlebnis
erlebt von Sonja Stucki

Südafrika-Highlights mit dem Mietwagen

Reisen aktuell möglich
Südafrika-Highlights mit dem Mietwagen

Meine dritte Südafrikareise soll Erinnerungen an bereits besuchte Plätze auffrischen und mein Bild des Landes dank neuen Entdeckungen ergänzen. Das Programm ist recht ambitiös und nur dank präziser Vorausplanung und einem Inlandflug realisierbar. Es offenbart sich uns ein Highlight nach dem anderen und nach diesen drei Wochen hat definitiv auch mein Partner afrikanisches Feuer gefangen.

Reiseroute

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  • Holzwirtschaft

    Auf dem letzten Drittel der fünfstündigen Fahrt von Johannesburg in den Osten sind wir überrascht, wie viel Wald die Strassenränder säumt. Die Nadel- und Eukalyptusbäume stehen wie Soldaten kilometerlang in Reih und Glied, und es erklärt sich nun, warum wir auf der coupierten Strecke so vielen mit Baumstämmen beladenen Lastwagen hinterherschleichen dürfen.
    Holzwirtschaft
  • Panoramaroute

    Glück hat, wer die Panoramaroute bei schönstem Wetter befahren kann. Kleine Fussgängerbrücken führen über ausgewaschene Felsen und Minischluchten im Orangeton und zahlreiche Wasserfälle wollen bestaunt werden. Je weiter nördlich wir uns befinden, desto sichtbarer wird der Blyde River Canyon. Der letzte Aussichtspunkt «Three Rondavels» übertriff alles: Wir überblicken die einmaligen, runden Gebirgsformationen in der üppigen Landschaft und 800 Meter unter uns liegt der blau schimmernde Stausee.
    Panoramaroute
  • Sabi Sands

    Als wir unsere Lodge ansteuern und das Gate zum Sabi Sands Game Reserve passieren, ist es ein mulmiges Gefühl, dass ab nun jederzeit wilde Tiere die Sandpiste kreuzen könnten. Zwischen den privaten Game Reserves und dem Krüger-Nationalpark gibt es keine Zäune, aber deutlich weniger Fahrzeuge. Ich bin einmal mehr begeistert, welches Erlebnis die Lodge uns Gästen bietet.
    Sabi Sands
  • Katzen

    Noch etwas verschlafen sitzen wir auf dem ruckelnden Jeep, als aus dem Nichts plötzlich eine Löwenfamilie mit neun Jungtieren an uns vorbeischlendert. Die putzigen Löwenbabies bieten morgens um sechs Uhr jede Menge Action – nun sind auch wir hellwach. Sabi Sands ist bekannt für die Vielzahl an Katzen und dies ist erst der Anfang...
    Katzen
  • Game Drive

    Unser Spurenleser tut alles, damit wir die sogenannten Big Five finden, und der Fahrer wiederum platziert unseren Jeep stets so, dass alle eine perfekte Sicht haben. Eine Safari zu Fuss? Kein Problem. Sundowner mitten in der Wildnis? Selbstverständlich! Eis haben wir auch mit dabei. Ich hege den grossen Wunsch, einen Leoparden vor die Linse zu kriegen. Sieben Stück sind es nach drei unvergesslichen Tagen. Meist tauchen sie gar im Doppelpack auf, wie es eigentlich nur selten vorkommt.
    Game Drive
  • Unterwegs

    Die Einheimischen sind wahrlich nicht die sichersten Autofahrer und im Vorfeld haben wir so einiges gelesen in Bezug auf die Strassenkriminalität. Wir fühlen uns jedoch bald sicher unterwegs und werden nicht häufiger übers Ohr gehauen als anderswo. In keinem anderen Land haben wir bisher so gut gegessen, unabhängig, ob in einem einfachen Strandlokal oder einem schickeren Restaurant.
    Unterwegs
  • Grün, grüner, am grünsten

    Je weiter südlich wir uns von der Provinz Mpumalanga entfernen, umso tropischer wird die Landschaft. So viele Grüntöne habe ich vorher noch nirgendwo wahrgenommen. Im Hluhluwe-Nationalpark erleben wir einige Tierbeobachtungen, und dank einer Büffelherde sind nun auch die Big Five komplett.
    Grün, grüner, am grünsten
  • Vielfalt

    Uns fasziniert die Vielfalt Südafrikas in so vielen Bereichen: Endlose Sandstrände und gewaltige Dünen, Berglandschaften, Halbwüste, Wild- sowie Naturschutzgebiete im Kontrast zu pulsierenden Metropolen. Ebenso abwechslungsreich sind unsere Übernachtungsmöglichkeiten. Von privaten Gästehäusern über persönlich geführte Boutique Hotels, einen Farmaufenthalt und luxuriöse Lodges ist alles dabei und begeistert uns gleichermassen.
    Vielfalt
  • Meerblick

    Die Tsitsikamma Section ist im Garden Route Nationalpark zurecht die meist besuchte Region. Wir beziehen ein Holzchalet mit Blick auf das Meer und die Wellen, die an den Klippen zerschellen und die Gischt bis zu zehn Meter in die Höhe spritzen lassen. Ein nie endendes Schauspiel, bis die Sonne glutrot im Meer versinkt.
    Meerblick
  • Wandern

    Die Gegend ist ein Traum für eine Küstenwanderung. Wir gehen durch dichten Wald und klettern über blühende Wiesen und Felsen. Dabei haben wir das tosende Meer stets im Blick oder zumindest im Ohr. Auch die Hängebrücken sind natürlich ein Fotosujet wert, am besten frühmorgens vor Ankunft der unzähligen Tagestouristen.
    Wandern
  • Adrenalin auf Bestellung

    Im Hinterland des Garden Route Nationalparks wurden in den vergangenen 70 Jahren total vier grosse Brücken über Schluchten gebaut. Die Bloukrans River Bridge ist mit 216 Metern Höhe zugleich die grösste Brücke Afrikas. Wer sich nicht selber bei einem Bungeesprung in die Tiefe stürzen will, kann diesem Treiben in sicherer Entfernung bei einer Tasse Kaffee zuschauen.
    Adrenalin auf Bestellung
  • Strandmoment

    Zwar erspähen wir in Plettenberg Bay keine Walflosse, aber das hübsche Küstenstädtchen wächst mir sofort ans Herz. Ausgelassene Stimmung beim Beachvolley, Lifeguards in roter Bekleidung mit dem gelben Surfboard unter dem Arm, nette Strandlokale – eigentlich könnte dieser Ort überall auf der Welt sein, doch die unterschiedlichen Hautfarben der Menschen machen unseren Aufenthalt hier für mich zu etwas Besonderem.
    Strandmoment
  • Knysna

    Auf unseren nächsten Stopp freue ich mich besonders. Die zwei zerklüfteten orangefarbenen Sandsteinfelsen bieten nicht nur spektakuläre Aussichtspunkte, sie bilden auch den Eingang zur Knysna Lagune, die zahlreiche Fischarten und Austern beheimatet. Ein Eldorado für Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten.
    Knysna
  • Wetter-Potpourri

    Die heutige Fahrt führt uns weg von der Küste, über den Outeniqua-Pass. Kurvig und neblig ist es hier, sogar die Scheibenwischer kommen wieder einmal zum Einsatz. Eine halbe Stunde später endet das Grün, die Sonne scheint und wir tauchen in die Halbwüste der kleinen Karoo ein. Wer hätte gedacht, dass eine Zeltunterkunft so chic sein kann?
    Wetter-Potpourri
  • Erdmännchen

    Die frühe Tagwache ist eigentlich gar nicht mein Ding. Aber dieser putzigen Kerle wegen sind wir ja extra hergekommen und das Schlafmanko lohnt sich einmal mehr. Minutenlang checkt das erste aufgetauchte Erdmännchen die Lage ab. Erst nach und nach verlassen auch die restlichen Bewohner ihren Höhlenbau und nehmen die Beobachterpose ein. Viel zu schnell stellen sie plötzlich ihren Schwanz und weg sind sie auch schon wieder.
    Erdmännchen
  • Route 62

    Die Route 62 mit rund 850 Kilometern zählt zu den schönsten Reiserouten in Südafrika. Wir befahren sie ab Oudtshoorn Richtung Westen während rund zwei Stunden. Uns gefallen die schier endlose Weite und die Abwechslung zwischen Passstrassen und fruchtbaren Tälern.
    Route 62
  • Sanddünen

    Schon von Weitem leuchten die hohen Sanddünen des De Hoop Nature Reserve am Horizont. Der Abstecher zurück ans Meer muss mit einer holprigen Anfahrt verdient werden, aber der Gegensatz vom tiefblauen Wasser zum weissen, feinen Sand ist es wert. Wir fühlen uns wie kleine Kinder in einem riesigen Sandkasten.
    Sanddünen
  • Wein und Sein

    Sollte man die Weinregion nördlich von Kapstadt auch besuchen, wenn man wie wir nicht zu den grössten Weintrinkern gehört? Unbedingt! Die ausgedehnten Reben eingebettet in die Berglandschaft sind eine wahre Augenweide. Angesichts der vielen Galerien fühlen sich auch die Künstler an diesem Ort in ihrem Schaffen inspiriert.
    Wein und Sein
  • Kunterbunt

    Südafrika wird aufgrund der ethnischen und kulturellen Vielfalt auch gerne die Regenbogennation genannt. Wir finden, dass die bunten Strandhäuschen, die wir in der Region von Kapstadt antreffen, diese Farbigkeit und Fülle wunderbar widerspiegeln.
    Kunterbunt
  • Mother City

    Wie unberechenbar das Wetter in Kapstadt sein kann, habe ich bei einem früheren Besuch bereits erfahren. Dieses Mal herrscht fast nur eitel Sonnenschein – mal mit so viel Wind, dass sich Kopfbedeckungen auf Nimmerwiedersehen verabschieden, mal so warm, dass ich meine Garderobe bei einer Shoppingtour an der Waterfront sommerlich aufpeppen muss.
    Mother City
  • Brillenpinguine

    Wer kennt die Geschichten von Pingu und das seit der Kindheit geprägte Bild von Pinguinen im Schnee nicht? Die Szenerie hier lässt uns schmunzeln. Sind es tatsächlich wir Touristen, die diese Vögel im Frack beobachten oder könnte es auch sein, dass sich die Tiere über uns lustig machen, wie wir auf Holzstegen dicht gedrängt Kamera und Handy auf sie richten?
    Brillenpinguine
  • Kap-Halbinsel

    Über 221 Quadratkilometer erstreckt sich der Tafelberg-Nationalpark vom gleichnamigen Berg bis zum Kap der guten Hoffnung. Einmal auf den Klippen dieser Felsenzunge zu stehen und die Naturgewalten von Meer und Wind zu erfahren, ist wirklich eindrücklich. Trotz der Rauheit finden wir hier viele Pflanzenarten, die wir tags zuvor schon im Botanischen Garten bestaunt haben.
    Kap-Halbinsel
  • Bergbesteigung

    Im Hotel empfiehlt man uns, für die Besteigung des Tafelbergs morgens um sechs Uhr aufzubrechen. Da ich mich weniger vor der Hitze sondern eher vor einem Schlangenbiss fürchte, wählen wir den meistbegangen Weg durch die Platteklip-Schlucht. Die atemberaubende Aussicht an diesem wolkenfreien Tag entschädigt uns für den steilen Aufstieg. In nur fünf Minuten bringt uns die sich um 360 Grad drehende Gondel zurück an den Ausgangspunkt.
    Bergbesteigung
  • Tafelberg und Cederberge

    Die Gebirgskette rund um Kapstadt macht den Charme dieser Region aus. Mich fasziniert die Vorstellung, dass die charakteristische Form des tischebenen Plateaus mal Meeresboden war und erst durch eine Wärmeperiode nach der Eiszeit um 1000 Meter angehoben wurde. Durch die anhaltenden Erosionen werden die Silhouetten der umliegenden Berge auch in den nächsten tausenden von Jahren weiter abgetragen.
    Tafelberg und Cederberge
  • Kitesurfen am Bloubergstrand

    Der Bloubergstrand eignet sich zwar für herrliche Postkartenmotive, aber uns kostet der Gang ins Wasser bei höchstens 16 Grad zu viel Überwindung. Darum beschränken wir uns bei diesem Kitesurfing-Hotspot, wie auch anderswo, wenn sich die Wellenreiter wagemutig ins Meer stürzen, stets auf den Beobachterstatus. Solche und unzählige andere wunderschöne Bilder reihen sich in unsere Erinnerungen an dieses bezaubernde Land ein.
    Kitesurfen am Bloubergstrand

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu unserem Reiseerlebnis benötigst.

Preis pro Person
ab CHF 5900.–

  • 9 Nächte Mittelklassehotel
  • 7 Nächte Erstklasshotel
  • 5 Nächte Lodge mit 2x täglich Safari
  • Mietwagen
  • Inlandflug

Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

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Sonja Stucki

Sonja Stucki

Meine Weichen für eine Karriere in der Reisebranche wurden buchstäblich früh gestellt: Als Tochter eines Bahnhofvorstands beschäftigte ich mich automatisch mit dem Thema Reisen. So lernte ich die Heimat, Italien und Spanien per Zug kennen. Wegen meines ausgeprägten Entdeckergeists tauschte ich später den Zug mit dem Flieger: Möglichst weit weg sollte es vor der Reisefachschule gehen – Neuseeland für den Au-pair-Aufenthalt mein Ziel. Obschon ich längst in der Tourismusbranche verankert war, kehrte ich ihr vor meiner Zeit bei Globetrotter Thun den Rücken. Als Eventmanagerin im Zentrum Paul Klee lernte ich etwas Neues kennen und gleichzeitig, dass mein Herz doch mehr fürs Planen von Reisen schlägt – ob für meine eigenen oder die meiner Kunden und Kundinnen.

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Wissenswertes rund um Südafrika

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit: Oktober bis April angenehme Temperaturen wie bei uns im Sommer. Dezember und Januar in tieferen Lagen sowie am Indischen Ozean heiss. Mai bis September beste Zeit für Tierbeobachtungen in Nationalparks. Krüger National Park bis Durban ganzjährig bereisbar. Weniger geeignete Reisezeit: Juli/August kühler und regnerisch. Im Gebirge kalt.

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