Reiseerlebnis
erlebt von Jacqueline Holenweger-Isler

Zwei Kurzreisen in Portugals Städte, Algarve und Madeira

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Zwei Kurzreisen in Portugals Städte, Algarve und Madeira

Im Herbst und im Frühling reisen wir mit unseren Kindern (3 und 5 Jahre alt) für elf Tage nach Portugal. Auf unserer ersten Reise entdecken wir die Hauptstadt Lissabon und fahren mit einem Mietwagen Richtung Süden an die Algarve. Die zweite Reise führt uns nach Porto und auf die Insel Madeira. Gerne kommen wir wieder, Portugal hat noch viel zu bieten.

Reiseroute

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  • Lissabon: Aussicht von der Burg

    5 Tage verbringen wir in der sympathischen Hauptstadt Portugals. Unsere Kinder können sich für Städtereisen begeistern, sofern auch ihre Wünsche berücksichtigt werden. Auf der Burg werden die Kanonen in ihrer Fantasie zum Leben erweckt und ein Besuch im Aquarium ist lohnenswert.
    Lissabon: Aussicht von der Burg
  • Rossioplatz mit Wellenmosaik

    Mosaik gibt es in Portugal nicht nur an den Fassaden, sondern auch auf dem Boden. Der Rossioplatz ist das Zentrum der Innenstadt und einer der wichtigsten Plätze Lissabons. Von hier aus verkehren U-Bahn-Linien, Busse und Züge. Für uns ist er ein idealer Ausgangspunkt, viele Sehenswürdigkeiten und Restaurants erreichen wir von hier aus zu Fuss.
    Rossioplatz mit Wellenmosaik
  • Fado-Vorführung

    Fado ist ein portugisischer Musikstil der vor allem in Lissabon gelebt wird. Fado bedeutet "Schicksal", die melancholischen Lieder handeln meistens von unglücklicher Liebe, von Heimweh oder sozialen Missständen. Fado muss man erleben (nicht ab einer CD hören) – am besten in einem autentischen Lokal mit vielen Einheimischen. Auch wenn man kein Portugiesisch spricht, die Tränen der Zuschauer sprechen Bände.
    Fado-Vorführung
  • Golden-Gate-Brücke in Portugal?

    Nicht ganz, aber zum Verwechseln ähnlich. Ausgangs Lissabons führt die "Ponte de 25 de Abril" 3,2 km über den Fluss Tejo. Die Ähnlichkeit mit der amerikanischen Schwester kommt nicht von ungefähr, schliesslich hat dieselbe Firma aus den USA die beiden Brücken konstruiert.
    Golden-Gate-Brücke in Portugal?
  • Noch eine Kopie?

    Hier blickt der 28 Meter hohe "Cristo Rei" über Lissabon und nicht über Rio. Die Christus-Statue in Rio ist jedoch das Vorbild für viele weitere grosse Christus-Statuen weltweit. Hier in Portugal hat man vom 82 Meter hohen Sockel, auf dem die Statue steht, eine tolle Aussicht über Lissabon, Almada, den Tejo und bis zum Atlantik.
    Noch eine Kopie?
  • Evora

    Auf unserer Reise Richtung Süden verbringen wir 2 Tage in Evora. Das historische Zentrum kann gut zu Fuss erkundet werden. Die charmante Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und es gibt an jeder Ecke etwas zu entdecken. Wie wär's mit einem Besuch in der Knochenkapelle? Faszinierend und gruselig zu gleich...
    Evora
  • Algarve – Praia do Porto de Mos

    Surfen bis zum Sonnenuntergang! Surfen ist an der Algarve beliebt und noch mehr an der Westküste Portugals. In Portugal kann man das ganze Jahr surfen. Für Surfanfänger sind die Sommermonate ideal und die Surfcracks kommen zwischen Oktober und April auf ihre Kosten. Hmm, wir haben schon ein Surfcamp im Kopf für unsere nächste Reise...
    Algarve – Praia do Porto de Mos
  • Praia da Luz

    Während sich die Grossen an den hohen Wellen erfreuen, planschen die Kinder in den natürlichen Pools, die sich am Strand bilden, wenn ab und zu eine Meereswelle über die Sandbank schwabbt. Natürlich ist das von Wetter und Saison abhängig, aber auf unserer Reise im Oktober konnten wir uns an vielen Strandabschnitten darauf verlassen.
    Praia da Luz
  • Ponta da Piedale

    Die Algarve ist sehr vielseitig. Wir unternehmen einige Ausflüge in die Umgebung. An der Ponta da Piedale ist die Felsklippenlandschaft besonders ausgeprägt und bis zu 20 Meter hoch. Per Boot oder auf schmalen Wanderpfaden entdecken wir versteckte Strände und Buchten – ein landschaftliches Paradies!
    Ponta da Piedale
  • Porto: Sicht auf das Ribeira-Viertel

    Porto ist nach Lissabon die zweitgrösste Stadt in Portugal. Wir sind sehr positiv überrascht, wie nah die Sehenswürdigkeiten beieinander liegen, so können wir die freundliche Stadt mit den Kindern zu Fuss erkunden. Wir gönnen uns auch eine Bootstour auf dem Duoro. Das ist eine willkommene Abwechslung auf einer Städtereise mit Kindern.
    Porto: Sicht auf das Ribeira-Viertel
  • Madeira: Madeira Häuschen

    Willkommen auf Madeira! Unsere Kinder möchten am liebsten in einem traditionellen Madeira-Häuschen einziehen. Die Häuschen finden wir im Nordosten der Insel bei Santana. Früher wurden diese einfachen Häuschen mit Strohdach von den Bauern bewohnt, heute stehen die meisten leer und dienen nur noch als Touristenattraktion.

    Madeira: Madeira Häuschen
  • Miradouro da Portela

    Von diesem Aussichtspunkt blicken wir auf den Adlerfelsen und die grüne Nordküste. Die Strassen auf Madeira sind kurvenreich und eng. Man kann ein Auto mieten oder man reist per Bus und Taxi. Letzteres ist lohnenswert, wenn man eine der vielen Wanderungen machen möchte, welche von A nach B und nicht an den Ausgangspunkt zurückführen.
    Miradouro da Portela
  • Ponta do Rosto

    Die Nordöstliche Halbinsel Sao Lourenco ist sehr karg und felsig. Am Ponta do Rosto staunen wir über die atemberaubende Aussicht auf die Süd- und auf die Nordküste Madeiras. An wolkenlosen Tagen kann man sogar bis Porto Santo blicken, die Schwesterinsel mit dem langen, goldenen Sandstrand.
    Ponta do Rosto
  • Strand Garajau

    Mit der Seilbahn zum Strand hinunterfahren – das ist schon ein sehr spezielles Erlebnis, finden unsere Kinder. Am schwarzen Steinstrand mit glasklarem Wasser befindet sich ein Tauchcenter und ein kleines Restaurant wo wir leckeren, frischen Fisch geniessen.
    Strand Garajau
  • Mercado dos Lavradores

    Für den Bauernmarkt in Funchal wird viel Werbung gemacht und er ist in der Hauptstadt gut erreichbar. Wer Gemüse oder Früchte einkaufen will, sollte sich vorher über die üblichen Preise erkundigen. Der angrenzende Fischmarkt ist vor allem frühmorgens interessant. Authentische Märkte gibt es auf der Insel in kleineren Ortschaften.
    Mercado dos Lavradores
  • Korbschlittenfahrt

    Ein einzigartiges Erlebnis auf Madeira ist die Korbschlittenfahrt, eine Touristenattraktion und für die Kinder ein "must do". Bevor es aber von Monte im Korbschlitten rasant zurück nach Funchal geht, lassen wir uns noch etwas Zeit um die hübschen Gärten und die Aussicht zu geniessen.

    Korbschlittenfahrt
  • Korbflechterei

    Gemütlicher als auf der Korbschlittenfahrt geht es in der Korbflechterei in Camacha zu. Hier können wir den traditionellen Korbflechter bei der Arbeit zuschauen. Auch die Kinder finden das interessant. Korbwaren sind noch immer ein Hauptindustriezweig auf Madeira, der Rohstoff (Weide) wächst auf der ganzen Insel.
    Korbflechterei
  • Camara de Lobos

    Camara de Lobos ist für uns das hübscheste Fischerdorf auf Madeira. Das Dörfchen ist klein, aber sehr schön an einer Bucht gelegen. Die farbigen Boote im Hafen bieten unzählige Fotosujets. Bei einem Kaffee – respektive einem Glacé für die Kinder – beobachten wir die geschäftigen Fischer mit ihren Booten.
    Camara de Lobos
  • Naturschwimmbad

    Auf Madeira gibt es nur wenige Strände. Dafür umso mehr Naturschwimmbäder. Das schönste entdecken wir zweifellos in Porto Moniz an der Nordwestspitze Madeiras. Die 3000 m² grossen Becken werden von vulkanischen Felsen gebildet und natürlich vom Meerwasser gefüllt. Hier können auch Kinder gut baden.
    Naturschwimmbad
  • Madeira – die Garteninsel

    Aus der fruchtbaren Vulkanerde spriessen auf jedem Zentimeter Pflanzen, die Insel ist ein einziger Garten – mitten im Atlantik. Es herrscht das ganze Jahr über ein Klima wie Frühling, sodass man zu jeder Jahreszeit nach Madeira reisen kann. Mit Regen muss auch das ganze Jahr gerechnet werden – wie könnte sonst der Garten so üppig blühen?
    Madeira – die Garteninsel
Jacqueline Holenweger-Isler

Jacqueline Holenweger-Isler

Einmal in Afrika in einem kleinen Dorf ohne Strom und fliessendes Wasser leben – meinen Kindertraum verwirklichte ich nicht auf dem Schwarzen Kontinent, sondern im ecuadorianischen Dschungel, wo ich ähnlich ursprüngliches Leben antraf. Dies während meiner ausgedehnten Weltreise, die ich von «down under» über den Pazifik nach Südamerika führte. In Quito, wo ich als Gastarbeiterin an einer Sprachschule für intensive sechs Monate Fuss fassen konnte, erreichte mich dann der Lockruf von Globetrotter. Nur schweren Herzens verliess ich die salsa-pulsierende, lebensfrohe Umgebung, habe dafür aber jetzt meinen Traumjob – in Zug.

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