Südnorwegen – zwischen Fjorden und Trollen

erlebt von
Sonja Stucki Globetrotter Thun

Unterwegs mit dem Mietwagen: Obwohl wir es grundsätzlich lieber sommerlich warm mögen, verlieben wir uns auf unseren Reisen in den Norden immer wieder in das skandinavische Lebensgefühl und die sagenhafte Natur. Auch im Inland Norwegens ist der nächste See oder Fjord nie weit entfernt. Steile Felswände, helle Sandstrände und endlose grüne Wiesen prägen das Land der Outdoor-Abenteuer – und irgendwo zwischen den Bergen beginnt man fast, an die alten Geschichten von Trollen zu glauben.

Fantastische Aussichtspunkte ohne Ende

Fantastische Aussichtspunkte ohne Ende

Geirangerfjord
  • Orte
    Südnorwegen
  • Empfohlene Reisedauer
    3 Wochen
  • Transportmittel
    Mietwagen
  • Unterkunft
    Mittelklasse-Hotels

Meine Highlights

Reiseroute

  • Stabkirche Ringebu

    Nach unserer ersten Übernachtung im sportlichen Lillehammer tauchen wir heute kurz ins späte Mittelalter ein und besuchen eine der wenigen noch erhaltenen Stabkirchen. Der Name Stabkirche leitet sich aus der Bauform der langen senkrechten Holzstützen ab. Besonders auffällig sind das rote Dach und die kunstvollen Holzschnitzereien. Einige Ornamente erinnern sogar noch an die Wikingerzeit.

    Stabkirche Ringebu
  • Raue Natur und schicke Architektur

    Auf wenigen Kilometern bewältigen wir 700 Höhenmeter und befinden uns plötzlich inmitten des kargen Hochplateaus des Rondane Nationalparks. Beim nahe gelegenen Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark steigen wir zu Fuss hinauf zum Snøhetta-Aussichtspunkt, wo eine futuristische Hütte vom gleichnamigen berühmten Architektenbüro die Landschaft ziert. Sie dient als Beobachtungsort für Rentiere und Moschusochsen. Mit Glück und dank dem Fernrohr des Wildhüters können wir sogar einige Exemplare ausfindig machen. 

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    Moschusochsen Safari im Voraus buchen
    Raue Natur und schicke Architektur
  • Das Reich der Wasserfälle

    Wir lernen schnell: in Sachen Wasserfälle kann die Schweiz im Vergleich zu Norwegen einpacken. Der Vinnufossen ist mit 845 m der dritthöchste Wasserfall Europas. Nur eine von vielen Superlative, die auf dieser Reise noch folgen werden.

    Das Reich der Wasserfälle
  • Mystisches Innerdalen

    Fast hätten wir dieses romantische Tal, welches zur Alp Renndolsetra führt, verpasst. Zwar müssen wir nach dem einstündigen Marsch auf die gelobten Waffeln verzichten (der Gutshof öffnet erst in einer Woche), dafür haben wir die liebliche Landschaft fast für uns allein. Für mich eines der grössten unerwarteten Highlights unserer Reise.

    Mystisches Innerdalen
  • Eindrückliche Atlantikstrasse

    Über eine Strecke von acht Kilometern verbinden spektakuläre Brücken die vorgelagerten Schäreninseln miteinander. Doch nicht nur diese eindrückliche Panoramastrasse lässt uns staunen. Norwegen gilt auch als Pionier im Bau von Unterseetunneln. Als wir mit dem Auto erneut scheinbar ins Meer hinabfahren, macht uns nach wenigen Kilometern eine Blinklichtanlage darauf aufmerksam, dass uns tief unter dem Meeresspiegel eine ungewöhnliche Überraschung erwartet: ein Kreisel als Abzweigung.

    Eindrückliche Atlantikstrasse
  • Auf dem Hausberg von Åndalsnes

    Gestern noch auf dem Hausberg von Molde, beschert uns heute bereits der nächste Berg eine sensationelle Aussicht auf Fjorde und Täler. Leider musste ich den Klettersteig erkältungshalber auslassen. Für die Kreuzfahrttouristen ist die Gondel sicher ein Segen. Wir sind froh, dass an diesem Tag gerade kein Schiff im sonst eher verschlafenen Åndalsnes ankert.

    Auf dem Hausberg von  Åndalsnes
  • Auf der berühmten Passstrasse zum Trollstigen

    Wir nehmen die berühmte Passstrasse zum Trollstigen entlang des mächtigen Wasserfalls von unten her in Angriff. Das enge Tal strahlt bei diesem nebligen Wetter eine fast bedrohliche Stimmung aus. Oben auf der Aussichtsplattform angekommen, verfolgen wir amüsiert das Rangiergeschick von Bussen und Fahrzeugen mit Wohnwagen, die sich durch die engen Haarnadelkurven kämpfen oder gar versuchen, aneinander vorbeizukommen.

    Auf der berühmten Passstrasse zum Trollstigen
  • Mit der Fähre durch den Geirangerfjord

    Zu Recht gehört der Geirangerfjord zu den bekanntesten und meist besuchten Fjorden. Spontan hüpfen wir im letzten Moment auf die Fähre, welche entlang der hohen Felswände und vorbei an spektakulären Wasserfällen navigiert. Auf der Rückfahrt planen wir schon eine Wanderung hoch über dem Fjord für den nächsten Tag, um diese Umgebung bestmöglich auszukosten.

    Mit der Fähre durch den Geirangerfjord
  • Hoch hinaus bei Dalsnibba

    Über eine kurvenreiche Serpentinenstrasse überwinden wir fast 1500 Höhenmeter, um diese fantastische  Aussichtsplattform zu erreichen. Dalsnibba ist die höchste mit dem Auto erreichbare Fjordaussicht Europas – und auch für uns ist es der höchstgelegene Punkt der Reise.

    Hoch hinaus bei Dalsnibba
  • Gletschersee Djupvatnet

    Auf der Rückseite des UNESCO-Welterbes Dalsnibba wartet dieser 2 km² grosse See, mehrheitlich noch zugefroren, und damit wieder eine völlig neue Perspektive inmitten der faszinierenden Bergwelt von Gletschern, Fjorden und Gipfeln.

    Gletschersee Djupvatnet
  • Am Strand von Solvorn

    Auch das ist Norwegen. Zwei Tage später sonnen wir uns bei 27 Grad am tiefsten und mit über 200 km auch längsten Fjord namens Sognefjord am hübschen Strand von Solvorn. Und ja, ich getraue mich tatsächlich ins kühle Nass – es ist wunderbar erfrischend.

    Am Strand von Solvorn
  • Outdoor Action in Vossevangen

    Entgegen der Vermutung, Vossestrand sei ein Strand, befinden sich in dieser Region zwei der schneesichersten Skigebiete des Landes. Als wir in Vossevangen ankommen, ist gerade ein Festival für Extremsportarten im Gange. Reissende Bäche zum Kajaken und Rafting sowie ein Hausberg fürs Gleitschirmfliegen, Basejumping oder Mountainbiking bieten dafür beste Bedingungen.

    Outdoor Action in Vossevangen
  • Im Herzen von Hardanger

    Ich gebe zu, das Wetter meint es gut mit uns. Ich wähne mich fast wie zu Hause an einem schönen Sommertag. Mittlerweile sind wir nämlich im Obstgarten Norwegens angekommen. Hier wachsen vor allem Äpfel und Birnen, aber auch robuste Weinreben werden angebaut sowie Pflaumen und Kirschen geerntet.

    Im Herzen von Hardanger
  • Grandiose Aussichten in Trolltunga

    Der Name Trolltunga bedeutet «Trollzunge» und passt perfekt zu dieser mystischen Landschaft. Nach den alten nordischen Sagen hausen Trolle in den Bergen Norwegens – und angesichts dieser gewaltigen Felsformationen ist es fast verlockend, für einen Moment an ihre Existenz zu glauben. Die Wanderung zur Trollzunge bedarf etwas an Vorbereitung. Wie ich einigen Touristen ansehe, haben sich dies nicht alle zu Herzen genommen und ich bezweifle, ob es alle schaffen werden. Ich bin allein unterwegs, kann mein Tempo selbst bestimmen und vor allem auch immer wieder die grandiose Aussicht auf die umliegende Bergwelt und den Stausee geniessen. 

    Ein Bild von mir auf dem Felsvorsprung gibt es nicht, dafür viele unvergessliche Bilder im Herzen. 

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    Parkplatzsituation beachten
    Grandiose Aussichten in Trolltunga
  • Leckere Zimtschnecken auf der Insel Karmoy

    Skudeneshavn ist ein kleiner, aber charmanter und geschichtsträchtiger Ort ganz im Süden der Insel Karmøy. Einst für die Heringsfischerei bekannt, strahlt der Segelschiffhafen heutzutage eine Bilderbuchidylle aus und lockt mit den beschaulichen Gässchen und Cafés mit leckeren Zimtschnecken viele Besucher an. 

    Leckere Zimtschnecken auf der Insel Karmoy
  • Im Gänsemarsch zum Preikestolen

    Teilweise im Gänsemarsch geht es zum zweiten grossen Insta-Wander-Hotspot! Der Preikestolen – ein quadratisches Felsplateau, dessen Kanten 600 m senkrecht in den Fjord abfallen. Etwas abseits des Rummels finden wir unseren eigenen Felsen. Der Blick über den Lysefjord ist wirklich atemberaubend und jeden Tropfen Schweiss wert.

    Im Gänsemarsch zum Preikestolen
  • Verliebt in Stavanger

    Die viertgrösste Stadt Norwegens hat mich im Sturm erobert. Auf der einen Hafenseite die reizvolle Altstadt mit den typisch weissen Holzhäusern, auf der gegenüberliegenden Seite die knallbunten Häuser in der Fussgängerzone mit vielen Läden und Restaurants. 

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    Tipp: Besuch des Erdölmuseums
    Verliebt in Stavanger
  • Mondfeeling im Magma Geopark

    Diese Gegend bietet uns nochmals ein komplett neues Landschaftsbild. Wäre es nicht ein so sonniger Tag, hätte das Gestein, durch welches sich die Strasse zwischen Egersund und Flekkefjord schlängelt, durchaus etwas furchteinflössendes. Die Entstehung dieser Gesteinslandschaft geht auf über 900 Millionen Jahre zurück.

    Mondfeeling im Magma Geopark
  • Strandperlen

    Die Küste Südnorwegens bietet unglaublich viele traumhafte Strände. Oft sind sie menschenleer und höchstens Volleyballnetze zeugen davon, dass diese gelegentlich auch von den Einheimischen genutzt werden. 

    Strandperlen
  • Küstenzauber

    Wo wir entlang der Küste auch immer Halt machen, die Orte haben eines gemeinsam: Alle haben sie ihren eigenen, unverwechselbaren Charme. Und auch wenn die Einheimischen Fremden gegenüber zunächst etwas reserviert erscheinen mögen, wird das Gemeinschaftsleben mit Festen, Märkten und gemütlichem Beisammensein lebendig gepflegt.

    Küstenzauber

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 3400.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • Unterkünfte mit Frühstück
  • Mietwagen

  • Anreise
  • weitere Verpflegung
  • Benzin- oder Stromkosten

Angebotsnummer: 132059

So kannst du diese Reise verantwortungsbewusst gestalten

Verantwortungsbewusst Reisen
  • Wir sind angenehm überrascht, wie dicht das Netz an Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Südnorwegen bereits ist und wie viele Einheimische selbst elektrisch unterwegs sind. Mittlerweile bieten auch zahlreiche Unterkünfte Lademöglichkeiten, sodass sich der Mietwagen bequem über Nacht aufladen lässt.
  • Mit ein paar extra Reisetagen gelingt die Reise nach Norwegen auch ohne Flug. Mit einem direkten Zug von der Schweiz nach Hamburg. Von dort ein kurzes Stück mit der Regionalbahn nach Kiel und anschliessend angenehm über Nacht mit der Fähre direkt nach Oslo reisen.
  • Das Wasser aus dem Hahn ist in Norwegen fast überall von hervorragender Qualität. Mit einer wiederverwendbaren Trinkflasche lässt sich Plastik vermeiden und erst noch Geld sparen.
Sonja Stucki

Sonja Stucki

Meine Weichen für eine Karriere in der Reisebranche wurden buchstäblich früh gestellt: Als Tochter eines Bahnhofvorstands beschäftigte ich mich automatisch mit dem Thema Reisen. So lernte ich die Heimat, Italien und Spanien per Zug kennen. Wegen meines ausgeprägten Entdeckergeists tauschte ich später den Zug mit dem Flieger: Möglichst weit weg sollte es vor der Reisefachschule gehen – Neuseeland für den Au-pair-Aufenthalt mein Ziel. Obschon ich längst in der Tourismusbranche verankert war, kehrte ich ihr vor meiner Zeit bei Globetrotter Thun den Rücken. Als Eventmanagerin im Zentrum Paul Klee lernte ich etwas Neues kennen und gleichzeitig, dass mein Herz doch mehr fürs Planen von Reisen schlägt – ob für meine eigenen oder die meiner Kunden und Kundinnen.

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Wissenswertes rund um Norwegen

Beste Reisezeit

Legende:
Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Reisezeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Norwegen x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Die allgemein beste Reisezeit für Norwegen ist zwischen Mai und September während den Sommermonaten. Während diesen Monaten sind die Temperaturen vielerorts angenehm und die Tage lang. Zu beachten gilt jedoch, dass das Klima und die Jahreszeiten in den verschiedenen Regionen des Landes stark variieren. Während im Süden der Frühling erwacht und es bereits mild ist, können im Norden und in höheren Lagen die Temperaturen noch winterlich kalt und vereinzelte Bergstrassen geschlossen sein. Für Reisen im Wohnmobil oder Campingferien und für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Bootsfahrten, Tierbeobachtungen, Angeln und zum Geniessen der Mitternachtssonne sind Juni bis August eine optimale Zeit. Gleichzeitig ist dies die touristische Hochsaison, die Preise sind hoch und Unterkünfte und Aktivitäten müssen zum Teil im Voraus gebucht werden. Wer die Nordlichter bestaunen möchte, reist am besten zwischen Dezember und Februar nach Norwegen.

Alles über Norwegen

Alle Länderinfos über Norwegen findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

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