Reiseerlebnis
erlebt von Roland Bigler

Do you need a hand, mate? - Als Rollstuhlfahrer in Down Under

Reisen aktuell möglich
Do you need a hand, mate? - Als Rollstuhlfahrer in Down Under
Als Rollstuhlfahrer mit dem eigenen Fahrzeug um den Uluru fahren. Mit dem rollstuhlgerechten Katamaran Delfine, Dugongs, Schildkröten etc. beobachten. Am Morgen durch den unverkennbaren Ruf des Kookaburra (Lachender Hans) im Zelt geweckt zu werden. Hochseefischen und am Abend den frischen Fang bei einem kühlen XXXX-Bier geniessen. Krokodile im Kakadu National Park vom Boot aus in freier Natur erleben. Dies sind nur ein paar wenige Erlebnisse, die eine Reise nach Australien auch für Rollstuhlfahrer zum unvergesslichen Abenteuer machen. Meine Freundin und ich machten unzählige schöne Bekanntschaften mit den sehr hilfsbereiten und offenen Australiern. In sieben Monaten mit dem Zelt von Perth nach Melbourne zu reisen war sehr abwechslungsreich. Eine Reise, die ewig in unseren Herzen bleibt.

Reiseroute

Klicke auf die Pins, um die einzelnen Stationen zu erkunden
  • Autotransport

    Das Auto wird in Basel verladen und kann in Perth abgeholt werden. Der Transport dauert insgesamt ca. 6-7 Wochen.
    Autotransport
  • Busselton

    Hier befindet sich einer der längsten Anlegestege (1800m) in Holzbauweise. Er kann problemlos mit dem Rollstuhl befahren werden und mit etwas Glück sieht man Delfine in der Abenddämmerung vorbei schwimmen.
    Busselton
  • Tree Top Walk

    Im "Valley of the Giants" hat man die Möglichkeit, in den Baumkronen der bis zu 90m hohen Karri-Bäume herumzufahren! Eine solide Brückenkonstruktion aus Stahl erlaubt es, auch im Rollstuhl diese atemberaubende Aussicht zu geniessen!
    Tree Top Walk
  • Wave Rock

    350 km östlich von Perth kann man eine Welle der besonderen Art bestaunen. 110m lang und 15m hoch entstand durch Wind und Wetter diese doch nicht so ins Landschaftsbild passende Felsformation.
    Wave Rock
  • Kalgoorlie-Boulder

    Kalgoorlie bedeutet in der Sprache der Aborigines "Platz der glänzenden Birnen". Das Museum und eine der grössten Goldader der Welt machen Kalgoorlie einen Besuch wert.
    Kalgoorlie-Boulder
  • Ghost town

    Geisterstädte gibt es in Australien viele. Die meisten Überreste des Goldrausches findet man in Westaustralien.
    Ghost town
  • Katamaran in Monkey Mia

    Monkey Mia ist bekannt für die wildlebenden Delfine. Mit dem barrierefreien Katamaran kann man Dugongs, Schildkröten und Wasserschlangen beobachten. Es wird auch eine Zuchtperlen-Farm angelaufen.
    Katamaran in Monkey Mia
  • Shell Beach

    Der ca. 40 km lange Shell Beach ist ein Phänomen. Die angeschwemmten Muschelschalen haben eine Schicht von bis zu 10m Höhe gebildet.
    Shell Beach
  • Hochseefischen in Coral Bay

    Es ist wahrlich ein Highlight. Die Crew von Mahi Mahi Fishing Charters machen es auch für Rollstuhlfahrer möglich. Hochseefischen gehört bei den Australiern zu DER Freizeitbeschäftigung. Nervenkitzel garantiert!
    Hochseefischen in Coral Bay
  • Karijini National Park

    Mit dem Auto durch die Region Pilbara zu fahren, ist etwas vom eindrücklichsten. Sie gilt als eine der ältesten Regionen der Erde. Der Karijini NP befindet sich auf dem Inlandweg von Exmouth nach Broome.
    Karijini National Park
  • Salzberg in Port Hedland

    "Stairway to the Moon" kennt man von Broome. Das Naturschauspiel ist aber auch hier zu bewundern. Eisenerz und Salz wird von riesigen Frachtschiffen nach China etc. transportiert. Eine Führung im Hafen lohnt sich!
    Salzberg in Port Hedland
  • Eighty Mile Beach

    Zwar "nur" ein Strand. Zwei Nächte auf dem Caravan Park lohnen sich alleweil. Differenz zwischen Ebbe und Flut kann bis zu 9 Meter betragen!
    Eighty Mile Beach
  • Derby

    Mit Aborigines im Pub über Roger Federer diskutieren – das ist Derby. Nicht zu vergessen sind die Boab Trees, dessen Baumstamm auch als Gefängnis für Aborigines verwendet wurde.
    Derby
  • Geikie Gorge

    Lebende Sweeties (Süsswasser-Krokodile), versteinerte Elefanten und ein Anstieg des Fitzroy Rivers in der Regenzeit von bis zu 16 m. Für mich einer der eindrücklichsten National Parks ever!
    Geikie Gorge
  • Aborigines in Darwin

    In Darwin durften wir einen kleinen Einlick in die vielfältige und spannende Kultur der Aborigines erleben. Aus meiner Sicht ein Muss für alle Australienreisende. Pudakul macht das in einer sehr angenehmen Form!
    Aborigines in Darwin
  • Kakadu Nationalpark

    Aus dem barrierefreien Boot ein 5 Meter langes Saltie (Salzwasserkrokodil) zu beobachten ist ein unglaubliches Erlebnis und Natur pur.
    Kakadu Nationalpark
  • Road Train

    Sie sind wirklich so lang und auch schnell. Immer wenn ein Road Train im Rückspiegel auftauchte, wurde ich nervös. Da gibt es nur eines, Strasse freigeben und kurz durchatmen.
    Road Train
  • Uluru

    Erst beim vierten Anlauf nach Australien habe ich es geschafft, den heiligen Berg der Aborigines mit eigenen Augen zu sehen! Gänsehaut-Feeling. Nicht nur wegen der Temperatur von 0 Grad. Irgendwie spürt man den Geist der Aborigines resp. der Wanambi (Regenbogenschlange) aus der Traumzeit!
    Uluru
  • Karumba

    Karumba liegt am Golf von Carpentaria und ist sicher nicht der Ort der grossen Touristenströme. Dass sich aber ein Berner und ein Bündner je mit eigenem Fahrzeug aus der Schweiz in dieser Gegend treffen ist eine Erwähnung wert. Barramundi ist ein sehr beliebter Speisefisch der Australier und kann hier gefischt werden.
    Karumba
  • Cooktown

    An der Stelle zu stehen, wo 1770 James Cook seinen Fuss auf australischen Boden setzte, ist schon sehr speziell. Mit einem normalen Fahrzeug ist hier Endstation. Nördlicher kommt man nur noch mit einem Allradfahrzeug.
    Cooktown
  • Great Barrier Reef mit dem Katamaran

    Ein Katamaran mit einer super Crew macht es möglich, dass auch Menschen im Rollstuhl auf das berühmteste Riff der Welt fahren können! Ein wirklich begeisterndes Erlebnis. Schnorcheln ist auch für Rollstuhlfahrer eine gute Variante, Korallen und farbige Fische zu beobachten.
    Great Barrier Reef mit dem Katamaran
  • Wongaling Beach - Freiheit pur!

    Kilometerlanger Strand und man fühlt sich einfach frei und glücklich!
    Wongaling Beach - Freiheit pur!
  • Whale watching - Hervey Bay

    Hervey Bay ist zwar sehr touristisch, bietet aber viele Möglichkeiten an. Whale watching auf einem 100% rollstuhlgerechten Boot gehört dazu. Das Boot wurde auf Initiative eines Tetraplegiker gebaut. Wirklich eine gute Alternative zum emsigen Treiben auf dem Festland!
    Whale watching - Hervey Bay
  • Sydney im Zelt

    Nach sieben Monaten viel Sonne, wenig Regen und 24 Mal aufstellen und wieder abbrechen, war in Sydney Endstation für unsere "Wohnung". Der Lane Cove River Touristpark war ein würdiger letzter Ort für unser Zelt. Der beste Campingplatz in Sydney und sehr gute Verbindung mit der Metro um ins Zentrum zu gelangen. Hat auch barrierefreie Cabins.
    Sydney im Zelt
  • Great Ocean Road

    Die berühmte Great Ocean Road südlich von Melbourne ist immer wieder ein Erlebnis. Mit dem Rollstuhl hat man gute Möglichkeiten von diversen Standorten aus die bekannten Felsformationen zu bestaunen.
    Great Ocean Road
  • Auto goes back home!

    In Melbourne wird das Fahrzeug in einen Container verladen. Sieben Wochen später ist es abholbereit in Basel.
    Auto goes back home!
Roland Bigler

Roland Bigler

Beim Reisen erlebe ich «ein unglaubliches Gefühl von Freiheit», und offenen Herzen und Hilfsbereitschaft begegne ich auf allen Kontinenten. Ich – der seit einem Badeunfall mit zwanzig Jahren als Tetraplegiker mit dem Rollstuhl unterwegs bin – bin überzeugt, dass mit meinen Reisen in fremde Kulturen Hemmschwellen gegenüber Menschen mit einer Behinderung abgebaut werden und sich dadurch nach und nach in vielen Bereichen auch die Infrastruktur verbessern wird. Barrierefreies Reisen ist meine Vision. Als «ewiger Optimist», für den Aufgeben nie eine Option ist und der das Dasein als schöne Herausforderung versteht, lebe ich diese Vision kompromisslos vor.

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