Reiseerlebnis
erlebt von Sven Aebersold

Sansibar Bike & Beach Tour

Tour de Sansibar mit dem Velo

Tour de Sansibar mit dem Velo

Sansibar
Sansibar Bike & Beach Tour

Mit dem Velo Sansibar umrunden, geht das? Mit ein wenig Vorbereitung ist es eine einzigartige und spannende Art, diese fantastische Gewürzinsel zu erleben. Im Februar geht es los und innerhalb von zwei Wochen erleben wir staunend die unbeschreiblichen Farben der endlos langen Traumstrände, dazu die greifbare Geschichte der Altstadt von Stonetown.

  • Orte
    Rund um Sansibar, ab/bis Jambiani
  • Empfohlene Reisedauer
    2 Wochen
  • Transportmittel
    Fahrrad
  • Unterkunft
    gehobene Mittelklasse

Meine Highlights

Reiseroute

  • Reiseroute im Überblick

    Wir starten im Südosten, in Jambiani. Zum Reisebeginn gönnen wir uns noch einen zusätzlichen Strandtag, um uns in das schwülwarme Klima und in die ersten Sansibar-Eindrücke einzufinden. Dann geht es los: Wir fahren mit unserem Privatguide Solomon an die Westküste nach Kizimkazi, wo wir mit einem Dhow, einem typischen Holzboot, in den Sonnenuntergang segeln und mit frischen Früchten verwöhnt werden. Die Velo-Reise führt uns via der Hauptstadt Stonetown bis an die Nordspitze der Insel, und von der bekannten Baderegion Nungwi die Ostküste hinunter, bis zurück nach Jambiani.

    Reiseroute im Überblick
  • Zur Velo-Qualität

    Unsere gemieteten Drahtesel sind nicht ganz so verrostet und klapprig wie dieses Velo auf dem Bild. Trotzdem ist wichtig zu wissen, dass es nicht die neuesten Modelle sind, sondern Secondhand-Fahrräder. Das Velofahren steht nicht im Fokus per se, sondern ist eine geniale Art, die Insel Sansibar in gemächlichem Tempo zu erleben und auch mal hinter die erste Strandreihe mit den glitzernden Hotelanlagen zu blicken.

    Zur Velo-Qualität
  • Markt in Makunduchi

    Ein gutes Beispiel für ein solches Erlebnis «hinter den Kulissen» ist der Marktbesuch in Makunduchi. Kaum ein Tourist verirrt sich hierher. Unser Freund auf dem Bild schneidet gerade eine leckere Jackfruit und wir geniessen den süsslich-sauren Geschmack der grossen Frucht.

    Markt in Makunduchi
  • Schulbesuch in Makunduchi

    Ein Highlight unserer ersten Tage auf Sansibar ist der spontane Besuch einer Schule, an der wir vorbeifahren. Die anfängliche Scheu der Kinder schwappt schnell um in einen begeisterten Begrüssungstanz. Es ist berührend zu sehen, wie viel Freude eine solche Begegnung in die Augen der Kinder zaubert.

    Kugelschreiber mitbringen und der Aufsichtsperson übergeben.
    Schulbesuch in Makunduchi
  • Sunset Cruise mit Mimi the Dhow

    Der Anbieter besitzt auch ein traditionelles Holzboot, ein Dhow mit dem Namen «Mimi», mit welchem wir einen tollen Segeltörn zum Sonnenuntergang geniessen können. Die Gegend um Kizimkazi ist bekannt für grössere Delfinschulen, mit denen man auf geführten Touren schnorcheln und schwimmen kann.

    Die Aufenthaltsdauer an einzelnen Orten ist individuell planbar.
    Sunset Cruise mit Mimi the Dhow
  • Stonetown – Sansibars greifbare Geschichte

    Ich kenne die Altstadt von Stonetown bereits von einer früheren Reise, dennoch will ich unbedingt mindestens zwei Nächte an diesem tollen, geschichtsträchtigen Ort verbringen. Unser Hotel, ein altehrwürdiger Palast, lässt uns eintauchen in andere Zeiten und wir versuchten uns vorzustellen, wie es vor hunderten von Jahren in den engen Gassen und auf den farbigen Märkten zugegangen sein muss.

    Ein Sunset Dinner über den Dächern der Altstadt vorreservieren.
    Stonetown – Sansibars greifbare Geschichte
  • Zimmer mit Ausblick

    Unser Zimmer ist bestückt mit alten Möbeln. Glasfenster hat es keine, sondern nur sogenannte «Mashrabiyyas», dekorative Holzgitter, die als Sonnenschutz dienen und für eine perfekte Durchlüftung sorgen. Dazu haben wir einen kleinen Balkon mit Blick auf den Indischen Ozean und über die Dächer von Stonetown. 

    Zwei Nächte in Stonetown sind ideal.
    Zimmer mit Ausblick
  • Die Türen von Stonetown

    In aller Welt bekannt sind die verzierten alten Holztüren von Stonetown. Je höher der Status der dort wohnhaften Familie einst war, umso protziger und imposanter kommen diese Eingangstore daher. Du kannst sie in der ganzen Altstadt entdecken.

    Mit einem lokalen Guide findest du die schönsten Türen.
    Die Türen von Stonetown
  • Teilstrecke mit dem Bus

    Um die stark befahrenen Ausfallstrassen zu vermeiden, beschliessen wir, ein paar Kilometer mit einem «Dalla-Dalla», einem lokalen Sammeltaxi, zurückzulegen. Wie in Teilen Afrikas so üblich, läuft an einem Busbahnhof sehr viel und man kann Spannendes beobachten. Wie zum Beispiel diesen Matratzen-Transporter.

    Fahrplan? Unnötig. Gefahren wird, sobald das Fahrzeug voll ist.
    Teilstrecke mit dem Bus
  • Unterwegs mit dem Dalla-Dalla

    Als unser «Dalla-Dalla» erscheint, werden unsere Velos auf das Dach gehievt und wir quetschen uns auf die überdachte Ladefläche, die mit einfachen Bänken ausgestattet ist. Zu Beginn sind es 16 Passagiere, und es ist schon ziemlich eng. Am Schluss sind es dann 28 Passagiere und wir kommen – im wahrsten Sinne des Wortes – in engeren Kontakt mit den Einheimischen.

    Vor der Abfahrt die Toilette aufsuchen und Berührungsängste zu Hause lassen.
    Unterwegs mit dem Dalla-Dalla
  • Weiterfahrt nach Nungwi

    Nun heisst es wieder: strampeln. Trotz der grossen Hitze geniessen wir es, uns etwas zu bewegen. Die Etappen sind immer zwischen 30 und 50 Kilometer lang. Zum Mittagessen sind wir meist schon wieder am neuen Übernachtungsort angekommen.

    Weiterfahrt nach Nungwi
  • Wie die «Locals»

    Auch die Einheimischen sind viel mit dem Velo unterwegs. Die antiken Modelle sind zum Teil aus einer anderen Zeit gefallen und würden in der Schweiz wohl hohe Liebhaber-Preise erzielen.

    Mit ein paar Brocken Swahili zaubert man jedem Einheimischen ein Lachen auf die Lippen.
    Wie die «Locals»
  • Nungwi – die Nordspitze Sansibars

    Der nächste Traumstrand ist nie weit auf Sansibar. Wir gönnen uns zwei freie Tage in der Region Nungwi. Hier ist das Baden, im Gegensatz zu den meisten anderen Regionen der Insel, auch bei Ebbe möglich. Daher hat es auch mehr Hotels als anderswo und man kann die Gegend als die touristischste bezeichnen.

    Die Strandverkäufer sind ausdauernd, aber freundlich.
    Nungwi – die Nordspitze Sansibars
  • Traumstrand von Matemwe

    Einer der schönsten Strände ist bei Matemwe zu finden. Obwohl sich das Wasser hier bei Ebbe weit zurückzieht und während dieser Zeit das Baden im Meer kaum möglich ist, entschädigen die unglaublichen Farben des Wassers. Die kontraststarken farbigen Tücher der einheimischen Frauen und Massai sind eine Augenweide.

    Vor langen Strandspaziergängen die Gezeitentabelle im Hotel studieren.
    Traumstrand von Matemwe
  • Schnorcheltrip vor Mnemba

    Ein Schnorchelausflug vor der Insel Mnemba bietet sich an, um einmal einem Delfin beim Frühstück zuzuschauen. Die zugegebenermassen ziemlich touristischen Ausflüge bringen dich mit etwas Glück auf wenige Meter an die Meeressäuger heran.

    Tipp: den Ausflug so früh wie möglich ab Matemwe starten – bevor die Gruppen aus Nungwi ankommen.
    Schnorcheltrip vor Mnemba
  • Früchte und Gewürze

    Sansibar ist bekannt als Gewürzinsel und du kannst auf einer Gewürztour erfahren und sehen, wie diese Pflanzen wachsen: Muskatnuss, Pfeffer, Vanille, Kardamom, Kurkuma, Gewürznelken, PiriPiri, Zimt, Lemongras, Anis, Ylang-Ylang und viele mehr. Ebenso hat es unzählige Früchte, die in den meisten Hotels beim Frühstück aufgetischt werden. 

    Eine «Spice Tour» ist in deiner Velo-Reise inkludiert.
    Früchte und Gewürze
  • Traumhotel in Pongwe

    Obwohl mit nur drei Sternen klassifiziert, ist das Hotel in Pongwe eines der schönsten unserer ganzen Reise. Der Bungalow mit Blick auf das türkisfarbene Meer, dazu die Privatsphäre, das ist das grosse Plus hier. Gerne würden wir noch länger bleiben...

    Zusatznacht in Pongwe einplanen!
    Traumhotel in Pongwe
  • Neugieriger Stummelaffe

    In der Unterkunft werden wir neugierig – und aus sicherer Distanz – von einem Sansibar-Stummelaffen beobachtet. Vor allem die lustige Frisur ist sein Markenzeichen.

    Essen nicht herumliegen lassen.
    Neugieriger Stummelaffe
  • Strandfahrt bei Ebbe

    Die nächste Etappe führt uns fast ausschliesslich auf Sandstrand Richtung Süden. Bei Ebbe kann man so ein gutes Stück zurücklegen.

    Mit etwas Glück gibt's Rückenwind dazu.
    Strandfahrt bei Ebbe
  • Bootsfahrt mit Velos

    Von Chwaka nach Michamwi werden die Velos auf ein Boot verladen und wir fahren für kurze Zeit durch die Bucht. Die farbigen Segel der Fischerboote sind allgegenwärtig und wir geniessen den erfrischenden Fahrtwind.

    Bootsfahrt mit Velos
  • Schulbesuch mit Fahrradhelm

    In Chwaka fahren wir wieder an einer Schule vorbei. Nach kurzer Zeit sind wir von Hunderten von Schüler*innen umringt und als wir unsere Velohelme aus der Hand geben, gibt es ein grosses Gekreische und jedes Kind will das komische Plastikding auf den eigenen Kopf setzen. Ein paar strenge Worte der Lehrperson sind nötig, um wieder einigermassen Ruhe herzustellen.

    Schulbesuch mit Fahrradhelm
  • Krönender Abschluss

    Als wir nach zehn Tagen Rundreise wieder in Jambiani ankommen, leisten wir uns für die letzten Tage vor der Heimreise noch ein tolles Hotel, um die Velo-Reise Revue passieren und die Seele etwas baumeln zu lassen.

    Der Erholungswert der «day beds» am Strand ist der Hit.
    Krönender Abschluss
  • Ankunft in der Schweiz

    Zu Hause erwartet uns grauer Nieselregen. Nach den umwerfenden Farben Sansibars ist das gewöhnungsbedürftig. Aber wir werden lange von den Eindrücken und Erinnerungen zehren.

    Ankunft in der Schweiz

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 2650.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • 14 Übernachtungen in Hotels der gehobenen Mittelklasse inkl. Frühstück
  • Fahrradmiete inkl. Gepäcktransport
  • Englisch sprachiger privat Guide an den Fahrtagen
  • Transfers ab/bis Flughafen
  • Sunset Cruise mit traditionellem Dhow Segelboot

  • Flüge
  • Trinkgelder und weitere Mahlzeiten

- Halb so gross wie Mallorca circa 80km lang und 35km breit

- 95% Muslimisch

- Visa on Arrival ok – schauen, dass man vorne sitzt und schnell aus dem Flugzeug kommt wegen der Schlange am Schalter

- Velos sind nicht neu sondern secondhand. Tagesetappen zwischen 30 bis 50 Kilometer.

- Routenwahl kann individuell gewählt werden. Bei Bedarf sind Teilstrecken auch per lokalem Bus möglich.

Angebotsnummer: 103701

Sven Aebersold

Sven Aebersold

Wenn der Vater beim IKRK arbeitet, wird man als Sohn fast schon zwangsläufig zum Globetrotter. So auch ich, der in Peru zur Welt kam, um dann via Äthiopien und Spanien in der Schweiz Fuss zu fassen. Heute spreche ich mit Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch fünf Sprachen, was mich global zu einem gern gesehenen Gast werden lässt. Meine Reiseziele sind sehr vielfältig. In der Hängematte auf einem Holzschiff gemütlich den Amazonas raufschippern oder mit dem Windsurfer auf Mauritius über eine türkisblaue Lagune gleiten. Beides erfüllt mich gleichermassen mit Glücksgefühlen. Meine Lieblingsdestinationen liegen vor allem südlich des Äquators: in Ozeanien, Afrika und Südamerika.

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Wissenswertes rund um Tansania

Beste Reisezeit

Legende:
Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Reisezeit
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Tansania x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Die beste Reisezeit für Tansania ist während den Trockenzeiten von Dezember bis Februar und von Juni/Juli bis Oktober. Von Juni bis September sind die Temperaturen am angenehmsten, allerdings kann es in der Nacht frisch werden. Tierbeobachtungen sind am besten von Juli bis Oktober und im Juli und August kann in der Serengeti die grosse Migration beobachtet werden. Die beste Zeit für die Besteigung des Kilimanjaro ist ebenfalls während der Trockenzeit, wobei von Januar bis März die Nächte weniger kalt sind. Von März bis Mai ist die grosse Regenzeit, in der es häufig und stark regnet und es zu Überschwemmungen kommen kann. In der kleinen Regenzeit sind die Niederschläge etwas weniger stark.

Alles über Tansania

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