Marokko – Unterwegs zwischen Meer und Bergen

erlebt von
Aviv Yefet Globetrotter Zürich Stadelhofen

Marokko – ein Land zwischen Atlantik, Souks, Fischerdörfern, Bergen und roten Lehmbauten. Unsere Reise führt uns mit dem Mietwagen von Casablanca immer weiter südwärts, entlang der Atlantikküste bis nach Mirleft und Sidi Ifni, bevor wir das Meer hinter uns lassen und über Taroudant und den Atlas nach Marrakech fahren.

Seitenstrasse inmitten von Taroudant

Seitenstrasse inmitten von Taroudant

Taroudant
  • Orte
    Marokko
  • Empfohlene Reisedauer
    3 Wochen
  • Transportmittel
    Mietwagen
  • Unterkunft
    Airbnb’s und Hotels

Meine Highlights

Reiseroute

  • Zwischen Art Déco und Grossstadtleben

    Casablanca empfängt uns mit einer lebendigen Mischung aus Art Déco, französischer Kolonialarchitektur und modernem Stadtleben. Zwischen verzierten Fassaden, Strassencafés, Märkten und dichtem Verkehr spielt sich der Alltag ganz selbstverständlich auf der Strasse ab. Eine Stadt, die gleichzeitig geschäftig, etwas chaotisch und überraschend charmant wirkt.

    Zwischen Art Déco und Grossstadtleben
  • Kamel vom Grill im Herzen der Nouvelle Médina

    Auf dem Weg nach Oualidia machen wir noch einen Stopp im Derb El Baladia, dem für seine Metzgereien und Grills bekannten Marktviertel im Quartier Habous, der Nouvelle Médina. Zwischen Gewürzen, Kräutern und Marktständen suchen wir uns beim Kamelmetzger unser Fleisch aus, das gleich nebenan über Holzkohle gegrillt und mit Tomaten, Zwiebeln, Harissa und Gewürzen serviert wird. Ein ziemlich besonderer Einstieg in unseren Roadtrip.

    Kamel vom Grill im Herzen der Nouvelle Médina
  • Reiter, Schüsse und marokkanische Tradition

    Auf dem Weg Richtung Oualidia machen wir Halt in Moulay Abdallah, wo gerade das jährliche Moussem stattfindet. Zwischen Festzelten, Marktständen und zahlreichen Besuchern erleben wir auch die traditionelle Tbourida: Reiter in traditionellen Gewändern führen ihre Pferde im Galopp und feuern am Ende gemeinsam ihre Gewehre ab. Ein kurzer, aber besonderer Einblick in eine lebendige marokkanische Tradition.

    Reiter, Schüsse und marokkanische Tradition
  • Austern, Lagune und Atlantik

    Oualidia liegt zwischen Lagune und Atlantik und ist bekannt für seine ruhigen Gewässer, Fischerei und vor allem für die Austern, die direkt in der Lagune gezüchtet werden. Bunte Fischerboote liegen am Strand, während rundherum gebadet, gefischt und gearbeitet wird. Für uns war Oualidia einer der schönsten und entspanntesten Stopps unserer Reise.

    Austern, Lagune und Atlantik
  • Blaue Türen und Gassen am Atlantik

    Essaouira empfängt uns mit weiss getünchten Häusern, blau gestrichenen Türen und den verwinkelten Gassen ihrer historischen Medina. Zwischen kleinen Läden, Kunsthandwerk und Marktständen lässt es sich wunderbar treiben, während der Atlantik und der Wind nie weit entfernt sind. Die ehemalige Hafenstadt verbindet marokkanischen Alltag mit einer langen Geschichte als Handelsplatz und wirkt dabei entspannter als das geschäftige Marrakech. Ein Ort, an dem wir gerne einfach durch die Gassen schlendern und schauen, was sich hinter der nächsten Ecke verbirgt.

    Blaue Türen und Gassen am Atlantik
  • Ein Zwischenstopp im Surferdorf

    Tamraght liegt zwischen Agadir und Taghazout an der Atlantikküste und ist vor allem für seine Surfszene bekannt. Das kleine Dorf verbindet das alltägliche Leben der Einheimischen mit Surf-Camps, kleinen Cafés und Reisenden, die wegen der Wellen hierherkommen. Wir verbringen eine Nacht in Tamraght, bevor es für uns weiter entlang der Küste Richtung Süden geht.

    Ein Zwischenstopp im Surferdorf
  • Sardinen mit Blick auf den Atlantik

    Agadir ist heute eine moderne Küstenstadt und einer der wichtigsten Fischereihäfen Marokkos. Nach dem schweren Erdbeben von 1960 wurde die Stadt weitgehend neu aufgebaut – sie unterscheidet sich dadurch deutlich von vielen der älteren Orte entlang der Küste. Bei unserem kurzen Stopp bleiben wir vor allem dem Atlantik treu: Gegrillte Sardinen, frisches Khobz (ein marokkanisches Brot), Pommes frites und verschiedene Dips kommen auf den Tisch, bevor es für uns weiter Richtung Süden geht.

    Sardinen mit Blick auf den Atlantik
  • Zwischen Surfspots und einfachem Küstenleben

    In Douira, mitten im Souss-Massa-Nationalpark, wird die Landschaft deutlich karger. Hier verbringen wir die Zeit am Atlantik und gehen surfen, bevor wir auch das Leben abseits der Küste entdecken: einfache Häuser, kleine Läden, die von aussen kaum als solche zu erkennen sind, und Teppiche, die direkt am Strassenrand zum Verkauf angeboten werden. Eine ganz andere Seite der marokkanischen Atlantikküste.

    Zwischen Surfspots und einfachem Küstenleben
  • Über Sandwege zum Jahrmarkt am Meer

    Von Douira aus nehmen wir auf Empfehlung einen lokalen Weg Richtung Süden – und schon bald ist von einer richtigen Strasse nicht mehr viel zu sehen. Wir fahren über Sand, vorbei an kleinen Büschen und mit nichts als der Weite der Küste vor uns. Zum Glück schaffen wir es, ohne stecken zu bleiben, und erreichen schliesslich Sidi R’bat, einen kleinen Küstenort, den vor allem Einheimische und marokkanische Urlauber besuchen. Noch ein Stück weiter liegt Sidi Ouassay, wo direkt am Strand ein kleiner Jahrmarkt stattfindet. Zwischen Autoscootern, marokkanischen Flaggen und Familien, die hier ihre Ferien verbringen, essen wir eine Poulet-Tajine und schlendern über den Jahrmarkt, bevor es weiter Richtung Tiznit geht.

    Über Sandwege zum Jahrmarkt am Meer
  • Silberschmuck hinter ockerfarbenen Mauern

    Hinter den ockerfarbenen Mauern von Tiznit beginnt für uns ein anderes Marokko. Die historische Medina mit ihren Toren und Arkaden ist geprägt von südmarokkanischer Architektur und einer starken Amazigh-Tradition – besonders bekannt ist die Stadt für ihren Silberschmuck. Zwischen Souks, kleinen Geschäften und den alten Mauern wirkt Tiznit dabei weniger wie eine Sehenswürdigkeit als wie eine Stadt, in der Geschichte und Alltag ganz selbstverständlich nebeneinander stattfinden.

    Silberschmuck hinter ockerfarbenen Mauern
  • Märkte, Meeresfrüchte und ein eigener Rhythmus

    Mirleft fühlt sich wieder ganz anders an: Kleine Läden und Handwerksbetriebe reihen sich entlang der staubigen Strassen, dazwischen ältere Autos, Cafés und das ganz normale Leben des Ortes. Das ehemalige Fischerdorf ist heute ein beliebter Küsten- und Surfspot, doch gerade abseits der Strände lässt sich der Alltag gut miterleben. Wir gehen surfen und fischen, stöbern durch lokale Läden und verbringen viel Zeit auf den Märkten – vom Lebensmittel- und Fischmarkt bis zum Wochenmarkt, auf dem neben frischen Produkten auch Secondhand-Sachen verkauft werden. Mit frischem Lamm, Fisch und Meeresfrüchten vom Markt kochen wir fast täglich selbst und grillieren abends auf der Dachterrasse unserer Unterkunft. Dabei entstehen auch lokale Bekanntschaften, und Mirleft wird für uns immer mehr zu einem Ort, an dem wir nicht nur zu Besuch sind, sondern für ein paar Tage unseren eigenen Rhythmus finden.

    Märkte, Meeresfrüchte und ein eigener Rhythmus
  • Spanisches Erbe an der Atlantikküste

    Sidi Ifni unterscheidet sich schon auf den ersten Blick von den anderen Küstenorten. Die Stadt wurde in den 1930er-Jahren unter spanischer Herrschaft zu einer Kolonialstadt ausgebaut – bis heute prägen weisse Fassaden, blaue Details und Art-Déco-Architektur das Stadtbild. Erst 1969 kam Sidi Ifni endgültig zu Marokko. Für uns bedeutet der Stopp vor allem, die Stadt ein wenig zu erkunden, einen Kaffee zu trinken und noch einmal fischen zu gehen. Die Strasse fällt hier direkt Richtung Atlantik ab und erinnert immer wieder daran, dass Sidi Ifni trotz seiner besonderen Architektur vor allem eine kleine Küsten- und Fischerstadt geblieben ist.

    Spanisches Erbe an der Atlantikküste
  • Ein letzter Tag am Atlantik

    Von Sidi Ifni aus geht es zurück entlang der Küste nach Tifnit, rund 40 Kilometer südlich von Agadir. Der Ort liegt an einem felsigen Küstenabschnitt und ist traditionell vor allem ein Fischerdorf und Badeort. Das Dorf befindet sich am Rand des Souss-Massa-Nationalparks. Wir halten hier ein letztes Mal zum Fischen und geniessen die Küste. Zwischen den Felsen kommen wir mit lokalen Fischern ins Gespräch, machen neue Bekanntschaften und verbringen gemeinsam Zeit am Wasser. Für uns ist es damit ein besonders schöner Abschied vom Atlantik.

    Ein letzter Tag am Atlantik
  • Ankommen im ockerfarbenen Süden

    Nach mehreren Tagen entlang der Atlantikküste führt uns unsere Reise nun ins Landesinnere nach Taroudannt. Schon bei der Ankunft verändern sich die Farben: Statt Blau und Meer dominieren Ocker, Lehm und das Grün hoher Palmen. Die von einer historischen Stadtmauer umgebene Medina liegt in der fruchtbaren Souss-Ebene und war über Jahrhunderte ein wichtiges Handelszentrum – dahinter verstecken sich traditionelle Gassen und das alltägliche Leben der Stadt. Für uns beginnt hier ein neuer Abschnitt unserer Reise.

    Ankommen im ockerfarbenen Süden
  • Über den Tiz n’Test Pass ins Atlasgebirge

    Hinter Taroudannt führt unsere Route über den Tiz N’ Test Pass immer tiefer ins Atlasgebirge. Die trockenen, rötlich-braunen Berge ragen hinter den Dörfern auf, während entlang der Flüsse überraschend viel Grün wächst. Zwischen kargen Hängen, kleinen Dörfern und fruchtbaren Tälern verändert sich die Landschaft ständig – eine völlig andere Seite Marokkos, als wir sie bisher entlang der Atlantikküste erlebt haben.

    Über den Tiz n’Test Pass ins Atlasgebirge
  • Grillfleisch und Badeleben im Bergdorf

    In Ijoukak machen wir Halt, erkunden das kleine Dorf und essen zu Mittag. Wie schon an anderen Orten kaufen wir unser Fleisch beim Metzger und bringen es in ein kleines Grillrestaurant, welches gleich gegenüber des Metzgers liegt, wo es für uns über Holzkohle zubereitet wird. Etwas weiter vom Dorfzentrum führt eine kleine Strasse zu einem Fluss, wo sich vor allem Einheimische treffen: Familien, Jugendliche und Freunde baden im Wasser, andere kommen mit ihren Motorrädern vorbei. Zwischen den kargen Bergen und dem grünen Flusstal erleben wir einen Ort, der vor allem von den Menschen lebt, die hier wohnen.

    Grillfleisch und Badeleben im Bergdorf
  • Zwischen roten Mauern und pulsierendem Stadtleben

    Als wir in Marrakech ankommen, verändert sich die Szenerie erneut. Nach den ruhigen Dörfern und den kargen Bergen des Atlas sind wir plötzlich wieder mitten im Stadtleben – Motorräder, Menschen, Marktstände und die roten Mauern der Medina bestimmen das Bild. Beim Bab Yacout, einem der historischen Stadttore von Marrakech, treffen die alte Medina und das heutige Stadtleben direkt aufeinander. Das Tor gehört zu den wichtigen Zugängen zur historischen Stadt und ist bis heute ein fester Bestandteil des Alltags.

    Zwischen roten Mauern und pulsierendem Stadtleben
  • Ein spontaner Besuch, der zur Freundschaft wird

    In Amizmiz entdecken wir beim Spaziergang durch das Dorf eine kleine Töpferwerkstatt, deren Besitzer und deren Sohn uns spontan hineinbitten und uns schliesslich sogar selbst das Töpfern zeigen. Aus dem kurzen Besuch wird eine herzliche Begegnung: Wir essen gemeinsam mit der Familie Huhn, Brot und Pfefferminztee, spielen mit den Kindern und verständigen uns trotz Sprachbarriere mit Händen, Worten und viel Lachen. Zum Abschluss gibt es frisch zubereitete Msemen mit Honig, Kaffee und Feigen direkt vom Baum. Was als zufälliger Zwischenstopp beginnt, wird zu einer besonderen Begegnung und einer Freundschaft, die über unsere Reise hinausgeht.

    Ein spontaner Besuch, der zur Freundschaft wird

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 2000.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • Mietwagen der Kategorie PKW
  • 5 Nächte in einem Riad
  • 15 Nächte in einer authentischen Unterkunft in einem Homestay

  • Flug ab/bis Schweiz
  • Aktivitäten
  • Verpflegung

Angebotsnummer: 138795

Fokus Tierwohl und Soziales

Verantwortungsbewusst Reisen
  • Damit das Geld bei den Einheimischen ankommt, habe ich darauf geachtet, bei Einheimischen zu übernachten und zu essen.
  • Ich verzichte auf Aktivitäten, bei denen Tiere zur Unterhaltung eingesetzt werden.
  • Ich achte darauf, keine Angebote zu unterstützen, die das Tierwohl beeinträchtigen.
Aviv Yefet

Aviv Yefet

Mich fasziniert, wie andere Menschen leben, denken und ihren Alltag gestalten. Diese Neugier auf die Welt wurde von meinen Eltern geprägt und begleitet mich bis heute. Reisen geben mir genau diese Möglichkeit: Kulturen direkt zu erleben, Neues zu lernen und den eigenen Blick immer wieder zu hinterfragen. Meine erste Reise führte mich nach Thailand, nach Koh Samui. Seither suche ich weniger nach bestimmten Orten als nach echten Begegnungen und gelebter Kultur. Besonders prägend war für mich Paraguay. Wenig touristisch, ehrlich und menschlich sehr nah – ein Land, das mir gezeigt hat, wie intensiv Reisen sein kann, wenn man sich wirklich darauf einlässt. Heute bin ich Reiseberater bei der Globetrotter-Filiale Zürich Stadelhofen. Mich begeistert, dass Reisen hier als echte Lebenserfahrung verstanden werden und ich mich mit meiner Offenheit und Neugier einbringen kann. Denn je mehr ich unterwegs bin, desto klarer wird mir: Lernen hört nie auf, wenn man offen bleibt.

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Wissenswertes rund um Marokko

Beste Reisezeit

Legende:
Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Reisezeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Marokko x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Die allgemein beste Reisezeit für Marokko liegt im Frühling (März bis Mai) und im Herbst (September bis November). In diesen Monaten herrschen in den meisten Regionen des Landes angenehme Temperaturen und ideale Bedingungen für Rundreisen, Besichtigungen sowie Aktivitäten in der Natur.

Im Frühling zeigt sich Marokko von seiner besonders reizvollen Seite. Nach den Winterregenfällen präsentieren sich die Landschaften vielerorts grün und blühend, insbesondere in den Ebenen, den Gebirgsregionen des Atlas und im Norden des Landes. Die Temperaturen liegen meist zwischen 20 °C und 30 °C und eignen sich hervorragend für Städtereisen, Wanderungen sowie Ausflüge in die Wüste.

Auch der Herbst gilt als ausgezeichnete Reisezeit. Die intensive Sommerhitze lässt nach, während die Temperaturen weiterhin angenehm warm bleiben. Dies schafft ideale Voraussetzungen für Reisen in die Königsstädte, entlang der Atlantik- und Mittelmeerküste sowie in die Wüstenregionen im Süden des Landes.

Die Sommermonate von Juni bis August können insbesondere im Landesinneren und in den Wüstenregionen sehr heiss werden, mit Temperaturen von teilweise über 40 °C. An den Küsten sorgen die Einflüsse des Atlantiks und des Mittelmeers hingegen für ein deutlich milderes Klima. Die Wintermonate von Dezember bis Februar sind in den Küstenregionen und Städten meist mild, während es im Atlasgebirge zu Schneefällen und in höheren Lagen zu frostigen Temperaturen kommen kann.

Für Wanderungen und Trekkingtouren im Atlasgebirge gelten die Monate April bis Oktober als besonders geeignet. Reisen in die Sahara und die südlichen Wüstenregionen werden vor allem im Frühling und Herbst empfohlen, wenn die Temperaturen deutlich angenehmer sind als während der Sommermonate.

Alles über Marokko

Alle Länderinfos über Marokko findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

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