Reiseerlebnis
erlebt von Christine Landolt

Bali – zwei Räder, ein Paradies

Ein Bett im Reisefeld.

Ein Bett im Reisefeld.

Munduk
Bali – zwei Räder, ein Paradies

Während drei Wochen habe ich Bali mit dem Fahrrad erkundet – alleine unterwegs abseits der bekannten Routen auf schmalen Pfaden durch Reisfelder, Dschungel und kleine Dörfer. Ich entdeckte versteckte Tempel, atemberaubende Reisterrassen und ein authentisches Bali. Vor allem aber waren es die vielen herzlichen Begegnungen mit den Menschen Balis, ihre Gastfreundschaft und Herzlichkeit, die diese Reise zu weit mehr als nur einem Abenteuer machten. Bali – ich komme wieder.

  • Orte
    ab/bis Denpasar
  • Empfohlene Reisedauer
    3 Wochen
  • Transportmittel
    Fahrrad
  • Unterkunft
    von einfach bis luxuriös

Meine Highlights

Reiseroute

  • Spontanität des Alleinreisens

    Direkt am Flughafen habe ich mein Velo zusammengebaut und bin an einen nahen Strand geradelt. Mein Göppel hat den Flug – ebenso wie ich – unbeschadet überstanden. Um richtig «anzukommen» und mich an das tropisch-feucht-warme Klima zu gewöhnen, geniesse ich erst mal zwei gemächliche Tage am Meer.

    Spontanität des Alleinreisens
  • Tief verwurzelt im Hinduismus

    Am nächsten Tag erkunde ich die Umgebung und staune nicht schlecht über den perfekten Veloweg, der direkt der Sanur Beach entlangführt. An einem ruhigen Strandabschnitt beobachte ich eine hinduistische Zeremonie – etwas, das ich während meines Aufenthalts täglich in irgendeiner Form erleben durfte.

    Tief verwurzelt im Hinduismus
  • Grün, grüner, Bali

    Mein heutiges Ziel sind die Reisterrassen von Jatiluwih, die eine Fläche so gross wie 800 Fussballfelder bedecken. Ich radle auf wunderschönen kleinen Wegen durch üppige Vegetation, unendlich grüne Reisfelder, tropische Natur und hübsche Dörfer. Die 800 Höhenmeter gehen ganz schön in die Wadli, aber ich geniesse jeden Meter – es ist einfach traumhaft.

    Grün, grüner, Bali
  • Sound On

    Am Nachmittag beschert ein kurzer, heftiger Regen eine willkommene Erfrischung. Die Geräuschkulisse ist beeindruckend. Erschöpft, aber glücklich checke ich in einem Homestay mitten in den Reisfeldern ein. Zum Znacht zaubert die balinesische Gastgeberfamilie ein feines Nasi Goreng (typisch indonesisches Reisgericht) auf den Tisch.

  • Kopi Susu

    Erfreut über die kleinen, feinen Cafés am Wegesrand gönne ich mir hie und da eine Kopi-Pause. «Kopi» heisst auf Balinesisch Kaffee, «Susu» bedeutet Milch. Balis Vulkane ragen bis zu 3100 Meter in den Himmel – an deren fruchtbaren Flanken produzieren kleine Familienbetriebe hervorragende Arabica-Bohnen.

    Kopi Susu
  • Güggerügüüü

    Am Strassenrand werde ich immer wieder von neugierigen «Güggel» begutachtet. Hähne haben auf Bali eine sehr wichtige kulturelle und religiöse Bedeutung. Sie sind weit mehr als nur Nutztiere – sie sind ein Schutzsymbol gegen böse Geister und geniessen viel Aufmerksamkeit. Auch Hahnenkämpfe sind ein Teil der balinesischen Kultur.

    Güggerügüüü
  • Treffpunkt der Dorfgemeinschaft

    Wo gibt es auf Bali Tempel zu sehen? Überall, ausnahmslos überall. Jedes Dorf hat mindestens drei Tempel, fast jede Familie besitzt sogar einen eigenen Haustempel im Innenhof. Täglich begegne ich festlich gekleideten Menschen, die kleine Opfergaben darbringen. Bali ist überwiegend hinduistisch (anders als der Rest Indonesiens) – der Glaube hat einen grossen Einfluss auf den Alltag der Balinesen.

    Treffpunkt der Dorfgemeinschaft
  • Frechdachs

    Im Dschungel Balis entdecke ich immer wieder Affen, meist Makaken – sie checken jeweils Tempel und Schreine nach essbaren Opfergaben ab – sozusagen ein Selbstbedienungsbuffet für die cleveren Kerlchen.

    Frechdachs
  • Homestay

    In Sidemen übernachte ich bei Made in ihrem Homestay. Sie hat mehrere Jahre in der Türkei in einem Hotel gearbeitet, spricht gut Englisch und hat mit dem Ersparten im Elternhaus zwei Zimmer für Gäste hergerichtet. Der Austausch mit ihr ist unglaublich spannend und herzlich.

    Homestay
  • Biologisch abbaubar

    Ja, es stimmt – auch Bali hat punktuell ein Abfallproblem. Aber das Einpacken von Lebensmitteln in Bananenblätter ist zum Glück eine traditionelle und nach wie vor weit verbreitete Methode. Diese Snacks finde ich überall unterwegs – eine willkommene Stärkung, denn die Steigungen sind zum Teil monströs.

    Biologisch abbaubar
  • Wer hat's erfunden?

    Wie wir es aus dem Wallis kennen, werden auch hier die Felder mittels «Suonen» – einem ausgeklügelten Bewässerungssystem – versorgt. Das sanfte Plätschern begleitet mich auf meiner Tour immer wieder. Auf Bali plätschert aber nicht nur kaltes Wasser: Durch den vulkanischen Ursprung gibt es auch heisse Quellen, denen man heilende Wirkung nachsagt.

    Wer hat's erfunden?
  • Me, my bike and I

    Ich radelte nach dem Prinzip «Go with the Flow», ohne festen Plan. Es gab Tage, da bin ich keinem einzigen Touristen begegnet. Die Topografie Balis ist ein ständiges Auf und Ab. Mit etwas Glück erwischte ich einen Pfad, der nicht bis ganz runter zum Fluss und dann steil wieder hoch führte, sondern über eine Hängebrücke. Da war nicht nur Nervenkitzel garantiert, es ersparte mir auch ein paar schweisstreibende Höhenmeter.

    Me, my bike and I
  • Vitaminbomben

    Auf Bali wachsen das ganze Jahr über tropische Früchte in Hülle und Fülle – ein Swiss Army Knife ist auf jeden Fall ein nützliches Utensil, um unterwegs die Köstlichkeiten mundgerecht herzurichten. Auf dem Bild eine Drachenfrucht («Dragon Fruit») und eine Mango – das macht müde Beine munter und füllt den Energiespeicher.

    Vitaminbomben
  • Velospur in Perfektion

    Das Netz an ausgeschilderten, gut ausgebauten Fahrradwegen auf Bali ist sensationell … Spass beiseite: Diese wunderschönen, kleinen Pfade dienen den Bauern, um mit ihren Mofas die Felder zu bewirtschaften. Ich nutze sie, um weitab vom Verkehr diese atemberaubende Natur zu geniessen und an mein nächstes Ziel, Balis Nordküste, zu gelangen.

    Velospur in Perfektion
  • Die Seele baumeln lassen

    Nach zehn erlebnisreichen, aber auch anstrengenden Tagen erreiche ich die Nordküste Balis und gönne meinen Beinen in einem charmanten, kleinen Hotel direkt am Meer eine Pause. Der feine, schwarze Vulkansand hier bietet einen tollen Kontrast zum Grün der Natur und dem blauen Wasser.

    Die Seele baumeln lassen
  • Die Alleskönnerin

    Ich staune hier auf Bali jeden Tag, wie präsent die Kokosnuss in jedem Aspekt des Lebens ist. Das Fruchtfleisch dient zum Kochen, das Wasser als erfrischendes Getränk, die Fasern für Seile und Matten, das Holz für den Häuserbau und die Nuss als Ganzes als Opfergabe im Tempel.

    Die Alleskönnerin
  • Happy Birthday!

    Da war doch was? Ach ja, genau – heute ist mein Geburtstag, judihui. Zur Feier des Tages schenke ich mir einen «Pool with a View» mitten in einer Kaffeeplantage an den steilen Flanken des Vulkans Batukaru. Ich kann sogar die grossen Vulkane der Nachbarinsel Java sehen, und meine müden Wadli kriegen hier eine wohltuende balinesische Massage.

    Happy Birthday!
  • Schönheitskönigin

    Schöner geht’s nimmer. Immer wieder entdecke ich wild wachsende Orchideen – von zarten weissen Blüten über leuchtend Violett bis hin zu tiefem Rot oder Orange. Ich finde, diese Blume passt so wunderbar zu den Menschen Balis, ihrer Schönheit und ihrer Spiritualität. Ich bin hin und weg – Bali und seine Menschen haben mein Herz erobert.

    Schönheitskönigin

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 1100.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • Unterkunft

  • Flüge ab/bis Schweiz
  • Mahlzeiten
  • Ausflüge

Diese Reise kann als organisierte Veloreise ab zwei Personen gebucht werden, inklusive Gepäcktransport, Begleitfahrzeug und lokalem Guide; E-Bikes und Bio-Bikes sind vor Ort verfügbar. Selbstverständlich eignet sich Bali auch bestens, um die Insel mit einem Fahrer und Fahrzeug zu entdecken.

Angebotsnummer: 132197

Fokus Umwelt und Soziales

Verantwortungsbewusst Reisen

Ich habe Bali bewusst mit dem Fahrrad erkundet und oft in kleinen Homestays übernachtet, um nachhaltig zu reisen.

Indonesisch ist eine relativ einfache Sprache – schon ein paar Wörter reichen für einfache Konversationen und zeigen Respekt gegenüber der lokalen Kultur.

Durch meine Trinkflasche mit integriertem Wasserfilter konnte ich Plastikabfall vermeiden und jederzeit sauberes Wasser geniessen.

Christine Landolt

Christine Landolt

Ich liebe Maui zum Windsurfen, afrikanische Märkte zum Verweilen, die Rockies zum Skifahren – ich bin ein Bewegungsfreak und Langsamreisende in Personalunion und globetrotte schon mal gerne gegen den Strom: so zum Beispiel, als ich in jungen Jahren den Globus ohne Flugzeug umrundete und dabei den Pazifik als Hitchhikerin segelnd querte. Heute bin ich mit Vorliebe strampelnd unterwegs und erkunde Afrika oder Asien aus dem Bike-Sattel – schweisstreibend, dafür stets hautnah am Geschehen. Und da wäre noch ein Traum: mit VW-Bus und brandneuer Surfausrüstung auf Weltreise zu gehen.

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Wissenswertes rund um Indonesien

Beste Reisezeit

Legende:
Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Reisezeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Indonesien x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Als beste Reisezeit für Indonesien, mit seiner grossen geografischen Ausdehnung und den dadurch zum Teil voneinander abweichenden, unterschiedlichen Klimazonen, gilt für die meisten Regionen die Trockenzeit von Mai bis Oktober, sowie die Übergangsmonate April und November. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen ganzjährig zwischen 26°C und 28°C und variieren somit nur gering. Während den regenreicheren Monaten von November bis März kommt es oft zu starken, tropischen Regenschauern und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Zwischendurch scheint aber immer auch die Sonne.

Alles über Indonesien

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