Jamaika – Insel der guten Vibes
Naima Kleeb Globetrotter Luzern
Seit ich denken kann, habe ich von Jamaika geträumt. Diese verheissungsvolle Insel schien vieles zu vereinen, was mich fasziniert: legendäre Musik, eine spannende Kultur und Geschichte, üppige tropische Natur und traumhafte Strände. Irgendetwas hielt mich jedoch immer davon ab, die Reise tatsächlich anzutreten. Bis ich irgendwann beschloss: Jetzt reicht’s!
In meiner Arbeitskollegin Martina fand ich die perfekte Reisebegleiterin – unkompliziert, spontan und genauso begeistert von der Idee wie ich. Der Direktflug nach Montego Bay war schnell gebucht, die Vorfreude riesig.
Endlich war es so weit: Das Jamaika-Abenteuer konnte beginnen!
Sonntags-Sonnenuntergang, bevor im Dub-Club die grosse Party beginnt.
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Orteab/bis Montego Bay
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Empfohlene Reisedauer2,5 Wochen
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TransportmittelMinivan, Grossbus, Route Taxi, UBER
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UnterkunftEinfache Hotels, Guesthouses, Hostels
Reiseroute
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Holpriger Start
Nach einem Flug, der gefühlt nie enden wollte, landen wir spätabends in Montego Bay. Die Bilanz des Tages: ein Migräneanfall bei Martina, ein nerviger Zwischenstopp in der Dominikanischen Republik und erfolglose Versuche, Bargeld aus einem Automaten zu bekommen.
Der erste Eindruck von Jamaika? Nun ja, sagen wir so: Karibische Postkartenidylle sieht anders aus. Auf den dunklen Strassen herrscht ein wildes Durcheinander, unser Taxifahrer legt unterwegs eine wenig elegante Toilettenpause ein, und das gebuchte Hostel scheint zunächst gar kein Interesse an neuen Gästen zu haben.
Erst nach minutenlangem Klingeln öffnet ein halbnackter, offensichtlich betrunkener Mann widerwillig das Tor. Drinnen wartet die nächste Überraschung: Aus den reservierten zwei Einzelbetten ist plötzlich ein kleines Doppelbett geworden.
Unsere erste Nacht auf Jamaika verbringen wir deshalb eng aneinandergeklebt und tropisch verschwitzt. Das Abenteuer hat begonnen, allerdings anders als erwartet.
Am nächsten Tag sieht die Welt glücklicherweise schon wieder ganz anders aus. Bei Sonnenschein präsentiert sich Montego Bay von seiner deutlich sympathischeren Seite. An den ganz passablen Stränden nutze ich die Gelegenheit für einen hochmotivierten Baywatch-Moment à la Pam Anderson. Der holprige Start scheint bereits vergessen …
Der Funke ist bei mir nicht wirklich übergesprungen. Diesen Ort würde ich künftig auslassen.-
Montego Bay
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Hostel
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On the road again
Endlich darf ich wieder meinem liebsten Hobby frönen: mich aus dem Staub machen. Verschwinden. Abhauen. Nach ein paar Nächten in Montego Bay steigen wir in unseren ersten Minivan Richtung Negril. Die supernetten Einheimischen lotsen uns zielsicher zur richtigen Strassenecke, und schon sitzen wir mittendrin im jamaikanischen Alltag.
Die stundenlange Fahrt wird zum ersten Highlight der Reise. Eingepfercht zwischen ständig wechselnden Mitfahrenden tuckern wir der Küste entlang. Aus den Lautsprechern dröhnt Reggae, die Dame neben mir dreht ganz selbstverständlich einen Joint, Kinder in Schuluniformen steigen ein und aus, ältere Leute mit Gehstock quetschen sich auf die freien Plätze. An jeder Ecke wird geredet, gelacht, gehandelt oder diskutiert.
Draussen ziehen kleine Dörfer, Bars, Kirchen und bunte Häuser vorbei. Genau deswegen liebe ich das Reisen. Nicht wegen der Sehenswürdigkeiten, sondern wegen dieser Momente, in denen man für ein paar Stunden Teil eines ganz anderen Alltags wird.
Die Bushaltestellen sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Zum Glück wissen die Einheimischen genau, wo man hinmuss.-
Montego Bay
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Sieben Meilen Strand, Gras und Rum Punch
Negril gefällt mir schon einiges besser als Montego Bay. Der berühmte Seven Mile Beach macht seinem Ruf alle Ehre. Wir werfen unsere Badetücher in den Sand und geniessen das süsse Nichtstun. Ab und zu versucht jemand, uns Gras anzudrehen. Einige ältere Damen flanieren mit ihren deutlich jüngeren Toy Boys am Strand entlang. Negril ist ein grossartiger Ort zum Leutebeobachten. Wir gucken, schmunzeln und geniessen. Dazu gibt’s einen Rum Punch nach dem anderen. Das Leben kann manchmal sehr einfach sein.
Mein Übernachtungs- und Restauranttipp in Negril: Miss Lily's at Skylark-
Negril
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Guesthouse
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Welcome to Trench Town
Nach ein paar Tagen am Strand wird es Zeit für eine Stadt. Kingston hat einen denkbar schlechten Ruf. Dennoch ist die jamaikanische Hauptstadt für mich seit jeher ein Sehnsuchtsort, und auf kaum einen anderen Ort der Insel bin ich so gespannt.
Wir haben eine authentische Tour mit zwei Einheimischen gebucht, und sie wird zu einem der besten Tage unserer Reise. Dank ihres Insiderwissens und ihrer Präsenz gelangen wir an Orte, die wir alleine niemals gefunden hätten und an denen wir uns als zwei Frauen wohl auch nicht besonders wohlgefühlt hätten. So aber können wir richtig eintauchen, hinter die Kulissen blicken und ein Kingston kennenlernen, das den meisten Besucherinnen und Besuchern verborgen bleibt.
Welche Tour uns dieses authentische Kingston gezeigt hat? Das erzähle ich dir gerne persönlich bei einer Beratung.-
Kingston
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Hostel
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Der Mann, der Jamaika in die Welt trug
Kein Weg führt an ihm vorbei: Bob Nestor Marley. Der mit Abstand bekannteste Sohn der Insel, der Mann, der Jamaika in die Welt trug und dessen Musik bis heute rund um den Globus gespielt wird – mehr als die Beatles und die Stones zusammen. Als Vielreisende kann ich das aus eigener Erfahrung bestätigen.
Ein Besuch im Bob Marley Museum und im Trench Town Culture Yard (siehe Foto), wo die Karriere der Reggae-Legende ihren Anfang nahm, gehört deshalb natürlich zum guten Ton.
Trench Town erkundet man am besten mit dem Taxi oder einem ortskundigen Guide.-
Trench Town
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Let's talk about Rastafari Culture
Ein kleiner Einblick in die Rastafari-Kultur: Entstanden in Jamaika in den 1930er-Jahren, ist sie weit mehr als nur eine Religion oder Bewegung. Es geht um Identität, Spiritualität und die Rückverbindung zu den afrikanischen Wurzeln.
Im Zentrum steht die Verehrung von Haile Selassie, dem ehemaligen Kaiser von Äthiopien, der von vielen Rastafaris als eine Art spirituelle Figur gesehen wird. Auf dem Foto bin ich mit dem letzten noch lebenden Mann zu sehen, der Haile Selassie persönlich getroffen hat, als dieser damals in Jamaika angekommen ist (jedenfalls wurde das behauptet).
Rastafari ist bis heute tief in der jamaikanischen Kultur verankert und hat Musik, Sprache und Lebensgefühl weit über die Insel hinaus geprägt.
Viele Rastafaris leben vegetarisch oder vegan, schneiden ihre Haare nicht und tragen Dreadlocks als Ausdruck ihrer Spiritualität und Identität.-
Trench Town
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Let's talk about Marihuana
Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist Gras auf der Insel tatsächlich allgegenwärtig. Vor der Reise dachte ich noch, das sei vielleicht ein bisschen ein Klischee oder übertrieben dargestellt, aber nope – ist es nicht. Schon am Morgen liegt dieser typische Duft in der Luft und begleitet einen eigentlich den ganzen Tag über.
Was mir dabei aufgefallen ist: Konsumiert wird vor allem von Männern. Frauen habe ich nur sehr vereinzelt gesehen, wenn überhaupt. Das ist mir über die ganze Reise hinweg ziemlich deutlich aufgefallen.
Fun Fact: Gras ist auf Jamaika nicht wirklich legal, sondern nur in kleinen Mengen entkriminalisiert. Ganz frei ist der Umgang also nicht, auch wenn es im Alltag oft so wirkt.
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Let's talk about Food
Wenn man kifft, kommt irgendwann unweigerlich der Hunger oder «The Munchies», wie man auf Englisch so schön sagt. Vielleicht ist das auch ein guter Übergang, um kurz über das Essen in Jamaika zu sprechen.
Typisch sind vor allem Jerk Chicken oder Jerk Pork, oft direkt über Feuer oder Holzkohle zubereitet und entsprechend würzig und rauchig im Geschmack. Dazu kommen Reis mit Bohnen, frittierte Snacks wie Patties oder auch verschiedene Currys, häufig mit Huhn oder Ziege.
Ich fand das Essen insgesamt ziemlich deftig und teilweise auch sehr fettig, aber auch superlecker. Diese ehrliche Küche passt perfekt zu Jamaika.
Jerk Chicken ist das kulinarische Aushängeschild der Insel.
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Ab in die blauen Berge!
Es fällt mir schwer, Kingston hinter mir zu lassen, doch die Blue Mountains locken. Die bis auf rund 2200 Meter hohen Berge sind für ihren Kaffee bekannt, der von vielen als der beste der Welt bezeichnet wird. Oft liegen die Hänge in Wolken und Nebel.
Die Anreise wird alles andere als langweilig. Über holprige Pisten, durch kleine Flüsse und entlang schmaler Wege kämpft sich unser Taxi bergauf. Es rüttelt und schüttelt ordentlich, und mehr als einmal denke ich, dass wir zu Fuss wohl kaum langsamer wären.
Doch die Landschaft macht jede Strapaze wett. Die Ausblicke sind so beeindruckend, dass das Gerumpel schnell wieder vergessen ist.
Ich empfehle dir, den Transport in die Blue Mountains direkt über die Unterkunft vor Ort zu organisieren.-
Blue Mountains
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Jamaikanische Gastfreundschaft
Nach der abenteuerlichen Anreise sind wir endlich bei «Mama Angela» angekommen. In ihrem Guesthouse fühlt man sich sofort wie zu Hause. Sie wohnt im Erdgeschoss, wir im ersten Stock.
Gekocht und gegessen wird selbstverständlich auch gemeinsam im Haus, immer mit Blick auf die nebelverhangenen Blue Mountains. Und Angela hat dazu unzählige gute Tipps auf Lager, wie man sich hier oben die Zeit am besten vertreibt.
Was mir während der Reise immer wieder auffällt: Auf Jamaika sind es oft die Frauen, die das Heft in die Hand nehmen. Ob Gastgeberin, Unternehmerin oder Familienoberhaupt – sie begegnen einem mit einer beeindruckenden Mischung aus Stärke, Selbstbewusstsein und Herzlichkeit.
Angela's Zuhause in den Blue Mountains heisst übrigens „Jay’s Guest House II“
Angelas Zuhause in den Blue Mountains heisst übrigens «Jay’s Guest House II».-
Blue Mountains
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Guesthouse
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Dinner with a view
So sieht ein Mittagessen bei Mama Angela aus: unkompliziert, hausgemacht und richtig gut. Und das Beste: Frühstück und Abendessen stehen ebenfalls auf dem Menü und schmecken mindestens genauso gut. Mit Blick auf die Blue Mountains schmeckt es gleich noch ein bisschen besser.
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Blue Mountains
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Guesthouse
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Barbesuch
Der erste Tipp von Mama Angela führt uns direkt in die kleine Dorfkneipe um die Ecke. Dort sitzt bereits am frühen Nachmittag ein charmanter Herr, der nur unter dem Namen «Liquor Tiger» bekannt ist, und widmet sich mit bemerkenswerter Ausdauer seinem Bier.
Die lebensfrohe und schlagfertige Bartenderin nimmt das gelassen. Liquor Tiger gehört hier quasi zum Inventar und schaut jeden Tag vorbei.
Wir vier verstehen uns auf Anhieb. Es wird über Gott und die Welt gesprochen, viel gelacht, ein wenig getanzt und natürlich auch das eine oder andere Getränk geteilt. Spätestens jetzt wird uns klar, dass wir uns nicht nur in die Insel verliebt haben, sondern vor allem in ihre Menschen. Ihre Herzlichkeit, ihr Humor und ihre ansteckende Lebensfreude machen jede Begegnung zu etwas Besonderem.
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Blue Mountains
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Schulbesuch
Der zweite Tipp von Angela: ein kurzer Besuch in der Schule während der Mittagspause. Die Kinder sollen uns die Schweiz auf der Weltkarte zeigen, was ihnen allerdings nur bedingt gelingt. Viel spannender finden sie sowieso unsere Sonnenbrillen, die sofort ausprobiert werden.
Mitbringtipp für Kinder – Buntstifte kommen immer gut an!-
Blue Mountains
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Mavis Bank Police Station
Angelas Mann bringt uns wieder zurück in die Zivilisation, dieses Mal mit einem 4x4 und deutlich weniger holprig als auf der Hinfahrt. Ab dort sind wir wieder auf uns allein gestellt.
Doch auf Jamaika scheint Hilfe nie weit entfernt zu sein. Sogar die Polizisten begegnen einem mit bemerkenswerter Freundlichkeit. Als wir nach einer Transportmöglichkeit suchen, ist dieser hilfsbereite Polizeihauptmann schnell zur Stelle. Innerhalb weniger Minuten organisiert er uns einen Fahrer, der uns zu unserem nächsten Ziel an der Nordostküste der Insel bringen soll.
Die landestypische Begrüssung lautet übrigens «Wah gwaan» und bedeutet so viel wie «Was geht ab?».-
Blue Mountains
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Joe – unser Taxifahrer
Das ist also Joe, unser Taxifahrer, der uns über den Polizeiposten organisiert wurde. Und was soll ich sagen: Wir haben uns inzwischen auch an das gelegentliche Kiffen und das Rumtrinken während der Fahrt gewöhnt.
Dazu kommen die Geschichten, die sich oft ähneln, aber trotzdem jedes Mal hängen bleiben. Joe hat zum Beispiel drei Kinder von drei verschiedenen Frauen, die alle in Kanada leben. Mir war nicht bewusst, wie gross die jamaikanische Community dort ist. Offenbar leben dort mehrere Hunderttausend Menschen jamaikanischer Herkunft.
Dass er seine Kinder seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat, stimmt uns nachdenklich. Wir halten kurz inne, es wird stiller im Auto. Dann heben wir die Stimmung wieder mit einem Schluck Rum Punch.
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Portland Parish – die schönste Küste
Warum eigentlich immer Montego Bay, Negril oder Ocho Rios? Die Nordostküste Jamaikas im Portland Parish ist für mich die schönste Ecke der Insel.
Auch historisch hat die Gegend einiges zu bieten. Schon zur Zeit von Old Hollywood zog es bekannte Persönlichkeiten hierher, darunter Schauspieler wie Errol Flynn. Auch Ian Fleming, der Autor der James-Bond-Romane, verbrachte viel Zeit auf Jamaika und liess sich von der Insel inspirieren. Die Region hatte damals ihren ganz eigenen Glamour und zog eine internationale Prominenz an.
Heute geht es hier deutlich ruhiger zu. Vieles wirkt ursprünglich, grün und kaum verbaut, fast ein bisschen aus der Zeit gefallen. Genau das macht den Reiz aus.
Der schönste Strand der Region: Frenchman’s Cove. Der Eintritt ist kostenpflichtig (fast 20 US Dollar pro Tag) und für viele Einheimische entsprechend kaum erschwinglich.
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Drapers
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Guesthouse
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I love «Gstrüpp»
Ich bin eine grosse Liebhaberin von dem, was ich liebevoll «Gstrüpp» nenne: üppige, wilde Dschungelvegetation, die sich überall ihren Weg bahnt. Ich kann davon nicht genug bekommen und wähle meine Reiseziele oft genau danach aus, wie viel davon zu erwarten ist. Für mich hat das etwas Verheissungsvolles und Magisches.
Als «Gstrüpp»-Liebhaberin muss ich sagen: Jamaika ist definitiv approved! Sogar eines der schönsten «Gstrüppe», die ich je gesehen habe.
Nur Tiere sucht man in Jamaika meist eher vergeblich.-
Fairy Hill
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Cruise auf dem Rio Grande
Nicht nur an der Grenze zwischen den USA und Mexiko gibt es einen Rio Grande, auch im Hinterland von Portland Parish fliesst ein Fluss mit demselben Namen. Natürlich ist dieser hier deutlich kleiner, ruhiger und gemächlicher.
Drei bis vier Stunden tuckern wir mit unserem «Gondoliere» den Fluss hinunter, singen gemeinsam Reggae-Songs und staunen über die spektakuläre Landschaft. Unterwegs legen wir einen Stopp ein und geniessen ein einfaches, aber sehr leckeres Mittagessen direkt am Wasser. Kurz bevor der Fluss ins Meer mündet, endet unser perfekter Tagesausflug.
Mein grosser Ausgehtipp der Region: Vinyl Sundays – authentische und obskure Rocksteady- und Reggae-Sounds, jeden Sonntagabend in der Bar «Natural Mystic» in Drapers.
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Rio Grande
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Die weniger schöne Seite
Unsere wunderbare Reise nähert sich dem Ende, und von der traumhaften Küste des Portland Parish geht es zurück Richtung Montego Bay, wo unser Flug wartet. Auf dem Weg dorthin verbringen wir noch ein, zwei Nächte in Ocho Rios.
Rückblickend würden wir das so nicht noch einmal machen. Der Ort ist ein grosser Hotspot für Kreuzfahrtschiffe, vor allem aus den USA. Entsprechend sind viele Besucherinnen und Besucher nur für wenige Stunden da, bevor sie wieder zurück aufs Schiff gehen und weiter durch die Karibik reisen.
Die Stimmung ist dadurch eine ganz andere: laut, touristisch geprägt, stellenweise fast ein bisschen Ballermann-mässig. Ein starker Kontrast zu den ruhigen und authentischen Tagen an der Nordostküste. Auch die Begegnungen mit Einheimischen wirken hier anders, deutlich aufdringlicher als zuvor.
Wir nehmen es mit Humor, machen das Beste daraus und landen am Ende beim Karaoke-Singen.
Mein Restaurant-Tipp in Ocho Rios heisst «Ciao Bella Art Cafe & Restaurant».-
Ocho Rios
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Fazit
Wir wollen diese Reise aber auf einer guten Note beenden, denn genau das war sie: eine richtig geile Zeit. Spannende Kultur und Musik in Kingston, Erholung und Spaziergänge in den Blue Mountains, Strände und «Gstrüpp» im Portland Parish. Aber vor allem die Begegnungen mit den Menschen werden bleiben, wie so oft auf Reisen.
Ich habe gefühlt zweieinhalb Wochen durchgehend gelacht. Danke, ihr lieben Jamaikanerinnen und Jamaikaner, ich komme bald wieder.
Was kostet diese Reise?
Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.
- Übernachtungen in einfachen Hotels
- Transport
- Flüge
- Mahlzeiten
Angebotsnummer: 135061
Fokus Umwelt & Soziales
Für die Fortbewegung im Land entschied ich mich bewusst für öffentliche Verkehrsmittel. Mit Linienbussen und den sogenannten Route Taxis fand ich eine unkomplizierte und authentische Alternative zu Mietwagen und privaten Transfers.
Auch bei den Unterkünften legte ich Wert darauf, dass mein Geld möglichst der lokalen Bevölkerung zugutekommt. Deshalb übernachtete ich überwiegend in Homestays und kleinen Guesthouses.
Naima Kleeb
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Erlebe die traumhafte Inselwelt der Bahamas aus der Vogelperspektive beim Inselhopping mit einem kleinen Privatflugzeug. Die Sandbänke, Farbnuancen des Wassers und die Riffe werden dir wie gemalt vorkommen.
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Tauche ein in die Natur auf einem der zahlreichen Wandertrails durch diesen üppigen Dschungel. Zu Wasserfällen, Klippen und natürlichen Lagunen und Pools für eine Abkühlung. Horche den lebhaften Geräuschen der tierischen Bewohner des Regenwaldes. Die Natur ist aber nicht das einzige Highlight hier: entdecke die uralten Petroglyphen des Taíno Urvolkes.
Auf kulinarischen Höhenflügen in Puerto Rico
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Curaçao – ein Tauchparadies für Anfänger und Makro-Liebhaber
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Havanna - Kultur
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Übernachte bei den Einheimischen in Kuba
Casa Particulares heissen sie, die privaten Unterkünfte in Kuba. Du spürst die herzliche kubanische Gastfreundschaft, wirst auf Wunsch enthusiastisch bekocht und erhälst einen authentischen Einblick ins kubanische Alltagsleben. Und nicht zuletzt machst du mit deinem Besuch einen wichtigen Beitrag an die Kasse deiner Gastgeber-Familie.
Bummel durch das koloniale Cienfuegos mit Cocktail-Abschluss
Ein Bummel durch die Küstenstadt Cienfuegos ist eine Reise durch Geschichte und Kultur. Bestaune auf dem Hauptplatz Parque Martí mit dem Terry-Theater die französische Kolonialarchitektur. Die Stadt ist die Heimat zahlreicher Persönlichkeiten, darunter der kubanische Musiker Benny Moré, dem auf dem Paseo de Prado eine Bronzestatue gewidmet ist. Lasse die Eindrücke des Tages bei einem Cocktail auf der Dachterrasse des Palacio de Valle ausklingen – mit herrlichem Blick auf Cienfuegos, der „Perle des Südens“.
Auf Augenhöhe mit den Einheimischen - mit dem Velo durch Kuba
Im Bikesattel begegnest du den Einheimischen auf Augenhöhe - spannende und herzliche Begegnungen am Wegrand sind garantiert. Du radelst vorbei an Guajiros, den kubanischen Bauern, durch verschlafene Dörfer und durch grüne Üppigkeit auf abgelegenen Strassen.
Radle mit dem Bike wortwörtlich übers Meer - Cayo Santa Maria
Links und rechts von dir und deinem Bike ist nur blaues Wasser, vor Dir eine karibische Insel. Nicht nur die Anfahrt über den Steindamm ist einmalig, sondern auch die Insel Santa Maria selber. In ihren Buchten gibt es Flamingos und viele andere Wasservögel zu beobachten. Sonne dich auf den schneeweissen Sandstränden oder erkunde die vielen Korallenriffe beim Schnorcheln oder Tauchen.
Schaue hinter die Fassaden von alt Havanna
Den Charme der alten Welt, eindrückliche Kolonialbauten in Barock und Neoklassizismus, eine reiche Geschichte - dies alles findest du im historischen Teil Havannas. In Habana Vieja befinden sich mehr als 900 Gebäude mit historischer und architektonischer Bedeutung. Beim genauen Hinschauen entdeckst du, dass von den prunkvollen Bauten manchmal nur die Fassaden übrig sind, hinter denen es gehörig bröckelt. Mach dich auf einen Spaziergang ganz der Nase nach und entdecke das alte Havanna auch abseits der Vorzeige-Strassen.
Auf den Spuren Che Guevaras in Santa Clara
Auf einem Besuch von Ches Mausoleum tauchst du ein in die Geschichte der kubanischen Revolution. Blicke in das Leben des legendären «Commandante» im dazugehörigen Museum. Die liberale Universitätsstadt Santa Clara steht sowieso ganz im Zeichen von Che - hier wurde die entscheidende Schlacht zum Sieg der Revolution eingeleitet.
Bei den Tabakbauern in Viñales
Mache dich zu Fuss, per Velo oder auf dem Pferd auf den Weg durch die verträumte Landschaft grüner Tabakfelder und imposanter Kalksteinfelsen. Felder, die mit Ochsenkarren bewirtschaftet werden. Vor den Häusern rauchen die Tabakbauern abends in Schaukelstühlen ihre Zigarre. Eine entspannte Region, in der es am Abend aber temperamentvoll zu und her geht wenn auf der Plaza Live-Musik gespielt wird. Tipp: Das Hotel Los Jasmines liegt erhöht über Viñales und bietet eine schöne Aussicht auf die Kalksteinfelsen – Fotostopp einlegen!
Französisch lernen mit den Füssen im karibischen Meer auf Guadeloupe
C’est merveilleux! Besuche eine Sprachschule auf Guadeloupe – so geht Französisch lernen einfach. Bade im karibischen Meer, das nur ein paar Schritte von der Schule entfernt ist oder erlerne eine neue Wassersportart. Widme dich der kulturellen und kulinarischen Seite Le Gosiers oder entdecke zu Fuss, per Kajak oder mit einem Mietvelo die Insel.
Wandere zum Vulkan Soufrière auf der Karibikinsel Guadeloupe
Wandere im Nationalpark von Guadeloupe durch die tropische, satte Pflanzenwelt Basse-Terres und nimm unterwegs in einem natürlichen Thermalpool im Wald ein belebendes Bad. Steige hinauf zum aktiven Vulkan Soufrière auf 1467 Meter. Oben angekommen, geniesst du ein 360 Grad Panorama über den gesamten Archipel.
Tauche ein in die Wasserwelt und die kreolische Kultur auf Grande Terre, Guadeloupe
Auf Grande Terre erwarten dich herrliche glasklare Traumstrände zum Baden und Schnorcheln. Erkunde die Mangrovensümpfe und Lagunen per Boot oder Kajak. Besuche in Pointe-à-Pitre oder in Saint-François die bunten Märkte und koste die kreolische Küche, den frischen Fisch und, wie es sich für Frankreich gehört, feine Croissants.
Lerne Salsa tanzen in Kuba
Wo gibt es bessere Salsa-Lehrende als in Kuba? Richtig, nirgends. Lerne die temperamentvollen Bewegungen aus erster Hand in Kuba, tanze unter dem karibischen Himmel durch die Nacht und stosse mit einem Mojito auf deine Fortschritte an.
Spanisch lernen im «reisenden Klassenzimmer» in Kuba
Keine Lust, deine wertvolle Zeit in Kuba in einem Klassenzimmer zu verbringen? No problemo, Spanisch lernen geht hier auch anders. Mit dem «Travelling Classroom» reist Du mit deiner Klasse von maximal sechs Schülern durchs Land und entdeckst dabei Land und Leute. Du kannst deine neuen Sprachkenntnisse also direkt einsetzen!
Spüre den Puls Kubas auf dem Malecon in Havanna
Tauche ein ins pralle kubanische Leben bei einem Spaziergang auf der beliebten Uferpromenade in Havanna - am besten gegen Abend. Denn bei untergehender Sonne treffen Immer mehr Habaneros ein zum Plaudern, Angeln, Flirten, Flanieren und Lachen. Die Kulisse bilden Gebäude verschiedener Architekturstile aus mehreren Epochen.
Verliere dich im Strassen-Labyrinth von Camagüey
Verliere dich in den schmalen und gewundenen Strassen Camagüeys mit vielen kleinen Plazas. Zu Fuss oder einem der sehr "kubanischen" Fahrrad-Taxis, den Bicitaxis. Das Stadt-Labyrinth wurde damals erschaffen, um plündernde Piraten zu verwirren. In der mittelalterlichsten Stadt Kubas findet jeweils in der ersten Februarwoche die "semana de la cultura" mit vielen Live-Konzerten statt.
Einen Gang zurückschalten in Baracoa
Bereits die Fahrt von Santiago de Cuba nach Baracoa wird dich beeindrucken. Entlang der Atlantikküste, durch Nebelwälder, auf kurvenreichen Strassen mitten durch sattes Grün. Angekommen im abgeschiedenen Baracoa, ticken die Uhren etwas gemächlicher. Degustiere dich durch die lokalen Spezialitäten, wie die für Baracoa typische Süssigkeit Cucurucho. Ein leckerer Mix aus Kokosnuss, Honig, Zucker und Früchten, eingewickelt in ein Palmblatt.
Lebendig und lebhaft in Santiago de Cuba
Lass dich von der Lebensfreude in Santiago de Cuba mitreissen! Die Stadt gilt als lebendigste und lebhafteste Metropole der Insel. Dies zeigt sich vor allem in der Musik, die überall auf den Strassen und in den Bars zu hören ist - wie im Casa de la Trova, eines der berühmtesten Son-Lokale Kubas.
Bade unter dem plätschernden Wasserfall El Nicho
Nutze die Gelegenheit, bei einem Besuch von Cienfuegos einen Abstecher zum Wasserfall El Nicho zu machen. Die ziemlich holprige Anfahrt wird mit herrlichen Aus- und Anblicken belohnt. Der Fluss Río Hanabanilla stürzt hier 15 Meter über Terrassen in die Tiefe. Unterhalb lässt es sich wunderbar in einem der kleinen, smaragdgrünen Naturpools planschen. Als Supplement hast du auf diesem Ausflug atemberaubende Ausblicke auf die Berge.
Ritmo Latino in Trinidad
Im Casa de la Musica kannst du jeden Abend ein Live-Orchester hören. Eine Alternative der etwa anderen Art ist die Disco Ayala (la Cueva) - die Disco in einer natürlichen Höhle am Ortsrand. In der farbigen Kolonialstadt mit geparkten Oldtimern auf dem Kopfsteinpflaster wird garantiert niemandem langweilig.
Schärfe deine Sinne im Orchideengarten von Soroa
Hast du schon einmal eine Paradiesvogel-Orchidee gesehen? Nicht? Der bekannten Orchideengarten in Soroa beheimatet sogar diese seltene Art mit phantasievollem Namen. Über 700 Arten aus aller Welt finden sich hier - lass die Farben und Düfte auf dich wirken.
Begegnungen am Wegrand auf der Dominikanischen Republik
Es ziehen Zuckerrohrplantagen an dir vorbei, sanfte Hügel, üppige tropische Landschaften und immer wieder entdeckst Du herrliche, weisse Sandstrände. Du durchfährst kleine abgelegene Dörfer mit bunten Häusern, und triffst auf die herzlichen und entspannten Einheimischen. Lass dich von ihrer karibischen Gelassenheit anstecken, nutze die Gelegenheit für einen Schwatz und erfahre mehr über ihre Traditionen, Küche und Musik.
Höhlen der Urbevölkerung erforschen in der Dominikanischen Republik
Besuche mit dem Nationalpark einen der Drehorte des Klassikers «Jurassic Park». Tatsächlich ist der Regenwald einer der letzten des Landes. Entdecke entlang einer Bucht Mangrovenwälder und während Millionen von Jahren entstandene Höhlen. Darin kannst du Malereien und Felsritzungen sehen, die noch von der Urbevölkerung stammen.
Hai-Tauchen auf den Bahamas
Auf den Bahamas kommen Hai-Fans so richtig auf ihre Kosten! Ganzjährig kannst du am Tiger Beach den majestätischen Tigerhai sichten, von November bis März Hammerhaie auf Bimini, hier sind auch Ammen- und Bullenhaie zu Hause. Weiter gibt es Karibische Riffhaie, Zitronen- und Seidenhaie. Die Bahamas sind ein idealer Ort um die Tiere zu beobachten, da sie alle unter Schutz stehen.
In die Blauen Löcher der Bahamas abtauchen
Erfahrene Freizeit- und Apnoetaucher finden mit den zahlreichen Blauen Löchern auf den Bahamas ein wahres Unterwasser-Paradies. Die kreisrunden Sinklöcher bieten einer Vielzahl an Meeresbewohnern Unterschlupf. Tauche im Kreis der Wand entlang und erlebe so die Veränderung der Flora und Fauna mit zunehmender Tiefe.
Mit echten «Meer-Schweinchen» um die Wette schwimmen auf den Bahamas
Besuche die glücklichsten Schweine der Welt. Sie sind auf der kleinen Insel Big Major Cay an einem Strand zu Hause. Hier leben sie ein sauglückliches Leben, faulenzen im warmen Sand, schwimmen mit Besuchern um die Wette und lassen sich gerne streicheln und füttern.
Entdecke die Tauchplätze von Provinciales
An der Nordküste von Provinciales auf Caicos findest du besonders viele fantastische Tauchplätze. Zum Beispiel in der Grace Bay ist das Fischen schon jahrelang verboten, was sich in der Vielfalt an Meeresbewohnern deutlich zeigt.
Tauche in der Unterwasser-Strasse der Kolumbus-Passage
Der 35 km breite Kanal ist eine regelrechte Wasserstrasse zwischen dem Korallenriff von Turks und dem von Caicos. Tauche hier mit Rochen, Delfinen und Schildkröten, die sich von der Strömung treiben lassen. In den Wintermonaten kannst du hier sogar auf Buckelwale treffen.
Nach dem Tauchgang am weissen Traumstrand erholen
Die Inselwelt der Turks und Caicos ist unter, aber auch über der Wasseroberfläche wunderschön. Spaziere zwischen den Tauchgängen den kilometerlangen Sandstränden entlang und entdecke dabei einsame Buchten.
Riesige Fisch-Vielfalt im Bonaire National Marine Park
Auf deinen Tauchgängen in Bonaire tauchst du ein in eine riesige Vielfalt von mehreren hundert Fischarten und rund 60 verschiedenen Hart- und Weichkorallen. Dies ist vor allem dem Bonaire National Marine Park rund um die ganze Insel zu verdanken - seine Unterwasserwelt ist bereits seit 1975 geschützt.
Strand-Tauchgänge nach Lust und Laune auf Bonaire
In Bonaire sind viele Korallenriffe nur wenige Meter vom Ufer entfernt. Auf der Westseite der Insel findest du zudem viele vor der Strömung geschützte Tauchplätze. Das Wasser ist kristallklar, ruhig und warm. Wenn du also gerne frei und selbstständig über dein Tauch-Programm entscheiden willst, bist du auf Bonaire richtig.
Mangroven, Kajak und Surfbrett in der Lagune von Lac Bay
Tausche den Tauchanzug gegen ein Surfbrett in der Lagune von Lac Bay. Sie ist mit dem konstanten Wind um die 20 Knoten der ideale Ort zum Wind- und Kitesurfen. Oder du mietest ein Kajak und paddelst in den unter Naturschutz stehenden Mangrovenwald hinein. Erlebe diesen naturbelassenen Lebensraum vieler Tiere aus der Nähe.
Erforsche eines der schönsten Wracks der Karibik, den «Superior Producer»
Mach dich früh am Morgen auf um den versunkenen Frachter «Superior Producer» zu betauchen. Er gilt als schönstes Wrack der Karibik und ist mit Korallen, Gorgonien und Anemonen zugewachsen. Zudem wohnen hier Schwärme von Barrakudas, Schnappern, Barschen usw.
Wandere zum erloschenen Vulkan «The Quill»
Unternimm auf St. Eustatius eine Wanderung auf einem der herrlichen Wanderwege zum erloschenen Vulkan «The Quill». Innerhalb des Kraters findest du eine andere Welt vor, ein immergrüner, dichter Dschungel. Der Weg ist nicht immer einfach und es ist empfehlenswert, dass du von einem lokalen Guide begleitet wirst. Die intensive Wanderung wird mit einer gewaltigen Aussicht belohnt.
Vielfältige und unberührte Tauchplätze rund um St. Eustatius
Beobachte in den geschützten Gewässern Papageienfische und Kaiserfische, Drückerfische oder Zackenbarsche. Oder Schildkröten, Rochen und Riffhaie. Sie leben in den herrlich zu betauchenden Steilwänden, in den historischen Wracks um die Insel oder den spannend anzusehenden Lavaformationen.
Folge der Legende um die blauen Glasperlen am Meeresgrund
Der Grund, hier zu tauchen sind blaue Glasperlen, verstreut auf dem Meeresgrund. Eine Legende sagt, dass sie von Sklaven nach ihrer Befreiung ins Meer geworfen wurden, eine andere, dass ein Schiff eine Ladung der Perlen verloren hat. Jedenfalls haben sie für die Insel eine historische Bedeutung. Die Einheimischen sagen, du findest keine Perle, sondern sie dich. Ist dies der Fall, wirst du immer wieder zur Insel zurückkehren. Versuch dein Glück!
Steil unterwegs über und unter dem Wasser in Saba
Eine Karibikinsel ohne Strände, geht das? Ja. Nicht nur deswegen ist Saba einzigartig. Sondern auch weil die Insel fast nirgends flach ist; weder über-, noch unter dem Wasser. Die steilen Wände der Vulkaninsel erheben sich aus der Tiefe des Meeres. Entsprechend spannende Steilwand-Tauchgänge und bodenlose Drop-Offs kannst du hier erwarten. Die durch Lava geformte Unterwasserlandschaften und Felsformationen sind fantastisch anzusehen.
Um die Pinnacles von Saba tauchen
Spiralförmig tauchst du an einer Unterwasser-Felsnadel empor – du bist bei den «Pinnacles» von Saba. Der Diamond Rock ist einer davon, ein Wahrzeichen der Insel. An seinem Grund begegnest du Stachelrochen, je weiter nach oben du tauchst, siehst du Schwärme von Jacks, viele Kleinfische, Tintenfische, Muränen, Kaiserfische… Halte auch Ausschau nach Haien.
Kombiniere Tauchen mit Wandern auf Saba
Wechsle dich ab mit Tauchen und dem Wandern durch die üppige Vegetation dieser winzigen Insel. Sobald du rote Dächer siehst, bist du in einem der drei Orte der Insel angekommen. Stärke dich in einem kleinen, einheimischen Restaurant, bevor du weiterwanderst. Lass dich dabei von der Gelassenheit der Bewohner anstecken.
Wirf dich in Pose mit der Unterwasser-Meerjungfrau auf Grand Cayman
Pack die Unterwasser-Kamera und tauche hinunter auf rund 15 Meter. Hier erwartet dich am Boden des Riffs ein sehr fotogenes Objekt - nämlich eine 3 Meter hohe Statue einer Meerjungfrau.
Erlebe die farbenfrohe Unterwasserwelt als Taucher UND Schnorchler
Auf den Cayman Islands kommst du als Taucher, aber auch als Schnorchler voll auf deine Kosten. Die Sicht ist im Allgemeinen ganzjährig sehr gut, im Durchschnitt bei 18-30 Meter. Tauche oder Schnorchle im flachen Gewässer über dem Korallenriff, dass im Sonnenschein farbenfroh reflektiert.
Tauche entlang den Steilwänden der Cayman Islands
Um die Inseln herum verlaufen steile, tiefe Unterwasser-Klippen, die du bei den Tauchgängen erkunden kannst. Die Steilwände fallen zum Teil hunderte Meter in die Tiefe. Die Nordwand von Grand Cayman fällt mehr als 1800 Meter hinab, du siehst hier bei einem Wandtauchgang gefleckte Adlerrochen, Meeresschildkröten und natürlich viele mehr!
Auf den Spuren Bob Marleys in seiner Heimat Jamaika
Lass «no woman no cry» und die anderen legendären Songs Bob Marleys dein Soundtrack sein auf deiner Reise in Jamaika. Die Insel ist die Heimat des Rastafari und Mitbegründers des Reggae. Erfahre in Kingston mehr über sein Leben und besuche das Bob Marley Museum, dem ehemaligen Stadthaus der Marleys.
Koste zwei karibische Spezialitäten – tropische Früchte und Rum
Nirgends schmecken Früchte so süss und saftig wie in den Tropen. Auf der Sun Valley Plantage erfährst du viel Wissenswertes über die Früchte und Pflanzen, aber auch über die Geschichte des Anwesens. Begleitet wirst du von zahlreichen Kolibris, welche hier zu Hause sind. Lass den Tag bei einem feinen Drink mit dem lokalen Rum ausklingen.
Bei den Dunn’s River Falls baden und die Kaskaden erklettern
Achtung es wird nass! Stürze dich bei den Kaskaden der Dunn’s River Falls in die Fluten. Das Wasser des Wasserfalls fällt über eine Länge von 200 Metern über die zahlreichen Stufen und bildet immer wieder kleine Becken, die zum Planschen fast unwiderstehlich sind. Auch lassen sich die Steinblöcke herrlich gegen den erfrischenden Strom erklimmen.
Die fotogenen Kaskaden haben es sogar auf die 100er Jamaica-Dollar Note geschafft.
Erklimme das historische Queen’s Staircase in Nassau
Wenn du zum städtischen Trubel in Nassau eine Abwechslung brauchst: besuche das Queen’s Staircase. Diese Treppe ist ein historisches Denkmal aus der düsteren Sklavenzeit. Die Sklaven mussten am Ende des 18. Jhd für die britischen Truppen die 66 Stufen in den massiven Kalkstein meisseln. Erkunde diesen speziellen, kühlen und stillen Ort mit seinen hohen Mauern und Palmen.
Erlebe den Süden von Barbados auf aktive Art und Weise
Zum Ausgleich zum Sonnenbaden und süssen Nichtstun bieten sich hier zahlreiche Möglichkeiten, um aktiv zu werden. Sei es auf dem Golfplatz des Barbados Golf Club oder auf, im und ums Wasser beim Schnorcheln, Kajaken, Kitesurfen, Beachvolley oder Jetski fahren.
Beobachte Meeresschildkröten auf Barbados
Gleich mehrere Schildkrötenarten sind auf Barbados zu Hause: die Karettschildkröte, die Lederschildkröte und die grüne Schildkröte. Unternimm einen Ausflug zu den freundlichen und sanften Tieren, sie nisten von Februar bis November an diversen Stränden der Insel, z.B. am Alleyne's Beach oder Dover Beach. Das Barbados Sea Turtle Project ist zuständig, dass den Schildkröten niemand zu nahekommt und diese nicht gestört werden bei der Eiablage.
Lasse die Karibische Kunst auf dich wirken
Besuche die «Gallery of Caribbean Art» in Speightstown auf Barbados, die die farbenfrohe Kunst des gesamten karibischen Raums fördert und zeigt. Lass dich inspirieren von den Werken der besten regionalen Künstler, Bildhauer und Fotografen.
Karibisches Flair im Schatten der «Pitons» auf St Lucia
Schlendere durch die Stassen Soufrières mit seiner typisch karibischen und kolonialen Architektur. Die Kulisse bilden die zwei markanten, riesigen Bergzacken der nahegelegenen «Pitons». Wanderwege wie der «Tet Paul Scenic Trail» führen zu herrlichen Aussichtspunkten mit Blick auf die beiden grün bewachsenen Berge. Oder besteige einen der Gipfel - allerdings ist dies anstrengend, denn sie ragen bis 800 Meter aus dem karibischen Meer.
Erkunde den Traumstrand mit Grotten und Höhlen auf Virgin Gorda
Am Strand «The Baths» auf Virgin Gorda befindest Du dich in einer Bilderbuch-Kulisse. Der Strand fein wie Puderzucker, hohe Palmen und das Meer klar wie ein Aquarium. Eine zusätzliche Besonderheit hat dieser Strand – riesige Felsbrocken im Sand bilden Grotten, Pools und Höhlen, die spazierend, kletternd oder schwimmend erkundet werden wollen.
Gleite mit vollen Segeln durchs karibische Meer auf der «Sea Cloud»
Höre dem Wind in den Segeln zu, während die «Sea Cloud» zwischen den karibischen Inseln auf den Horizont zugleitet. Es ist pure Naturgewalt, die das grosse Segelschiff antreibt. Umso eindrücklicher, dass die riesigen Segel von Hand von der Crew gesetzt werden. Falls du mehr über ihren aufregenden Beruf erfahren willst, werden die Seeleute dir bestimmt gerne Auskunft geben.
In Cabarete, dem Mekka fürs Wind- und Kitesurfen
Du bist hier am richtigen Ort, um aufs Board zu steigen! Der stete Passatwind sorgt für die richtigen Bedingungen. Auch falls du selbst (noch) kein Surfer bist – es ist herrlich, den Profis zuzuschauen. Auch sonst wird dir in Cabarete nicht langweilig – unternimm einen Kajaktrip und lasse die Abende in den Bars am Strand zu karibischen Klängen ausklingen.
Wage den Sprung in die türkisfarbene Lagune
Du stehst auf einem 10 Meter hohen Felsvorsprung und schaust hinunter ins türkisfarbene Wasser. Du bist bei den Süsswasserlagunen der Laguna Dudu angekommen - mitten im Grün und umgeben von Felsen und Höhlen. Für eine nasse Erfrischung kannst Du als wagemutige Person die 10 Meter hinunterspringen oder mit der Zipline hinunterdüsen. Etwas gemächlicher ist der Einstieg zum Bad auch über Treppen möglich.
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