Reiseerlebnis
erlebt von Pascal Schmid

Westafrika intensiv: Ghana auf eigene Faust

Cape Coast, Ghana
Westafrika intensiv: Ghana auf eigene Faust

Im Spätherbst bin ich gemeinsam mit drei Kollegen zweieinhalb Wochen in Ghana unterwegs. Unsere Reise startet in Accra, und wir reisen mit lokalen Bussen, Sammeltaxis und spontanen Fahrern auf eigene Faust quer durchs Land. Von der grünen Volta-Region über den Mole-Nationalpark im Norden bis an die schöne Küste erleben wir ein Land voller Kontraste. Lange, holprige Reisetage und eine bewegende Geschichte gehören genauso dazu wie entspannte Tage am Meer und Elefanten hautnah.

  • Orte
    ab/bis Accra
  • Empfohlene Reisedauer
    18 Tage
  • Transportmittel
    Bus, Privattransport
  • Unterkunft
    Hostels, Hotel, Lodge

Reiseroute

  • Ankunft in Accra

    Nach der Landung tauchen wir gleich in das heiss-feuchte Klima von Accra ein und beziehen ein gemütliches Hostel etwas ausserhalb des Zentrums. Bereits die ersten Tage sind voller neuer Eindrücke, und es fühlt sich unbeschreiblich gut an, wieder in Afrika zu sein. Für meine drei Kollegen ist es das erste Mal auf dem Kontinent, und die Vorfreude auf das Abenteuer ist bei allen riesig.

    Ankunft in Accra
  • Alltagsleben

    Hauptsächlich zu Fuss erkunden wir verschiedene Viertel der Stadt und begeben uns nach langen Entdeckungstouren an den Strand, wo das Alltagsleben spielt. Es ist laut, bunt und voller Energie, und wir beobachten interessiert die Fischer, die ihre Boote an Land ziehen, oder die Jugendlichen beim Fussballspielen.

    Alltagsleben
  • Ghanas Geschichte

    Wir besuchen das Nationalmuseum und tauchen ein erstes Mal in die Geschichte des Landes ein. Am Black Star Square erinnert ein grosses Monument an Ghanas Vergangenheit. Als erstes afrikanisches Land südlich der Sahara erlangte Ghana 1957 die Unabhängigkeit von Grossbritannien.

    Ghanas Geschichte
  • Aufbruch in die Volta-Region

    Nach ein paar Tagen in der Hauptstadt brechen wir nach dem Frühstück in Richtung Nordosten auf. Die Landschaft wird grüner und von unzähligen Hügeln geprägt. In Amedzofe, einem hochgelegenen Dorf in der Volta-Region, beziehen wir unsere Unterkunft mit Blick ins satte Grün – eine willkommene Abwechslung nach den Tagen in der hektischen Grossstadt.

    Aufbruch in die Volta-Region
  • Dorfleben

    Wir spazieren durch das Dorf, kommen mit den Einheimischen ins Gespräch und erleben eine herzliche Neugier. Wir geniessen die angenehme Ruhe in der Umgebung und unternehmen ein paar Ausflüge in der Nähe. Den Tag lassen wir mit ein paar Getränken in der «Dorfbeiz» ausklingen.

    Dorfleben
  • Lokaler Transport

    Die Weiterreise fordert Geduld. In überfüllten Minibussen sitzen wir dicht gedrängt, und die Fahrten sind oft lang und unbequem. Für uns gehört jede Strecke zum Gesamterlebnis dazu, und wir nehmen diese an, wie es kommt – ganz nach unserem persönlichen Motto: «Embrace it!».

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    Probier's mal mit Gemütlichkeit.
    Lokaler Transport
  • Heisser Norden

    Jede unbequeme Fahrt hat einmal ein Ende, und wir erreichen nach einigen Stunden auf der Strasse Tamale. Die muslimisch geprägte Stadt im trockenen und heissen Norden fühlt sich gleich ganz anders an als der Süden. Die fast unerträgliche Hitze macht uns zu schaffen, trotzdem erkunden wir auch diese Stadt wieder hauptsächlich zu Fuss.

    Heisser Norden
  • Mole-Nationalpark

    Von Tamale aus organisieren wir uns einen Fahrer, der uns zum Mole-Nationalpark bringt. Dort gönnen wir uns eine Lodge mit traumhafter Aussicht, die wir mit einem Drink in der Hand geniessen. Die Strapazen der letzten Tage sind schnell vergessen.

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    Für preisbewusste Leute gibt es auch einfache Unterkünfte beim Nationalpark.
    Mole-Nationalpark
  • Elefantenland

    Wir entspannen im Pool und sehen plötzlich einen Elefanten beim Wasserloch auftauchen. Das Tier tut es uns gleich und vergnügt sich bei der Hitze im Wasser. Demütig beobachten wir das Spektakel und geniessen den gemütlichen Nachmittag in der Lodge.

    Elefantenland
  • Zu Fuss auf der Pirsch

    Auf einer geführten Walking-Safari kommen wir den Tieren erstaunlich nahe. Erfahrene Ranger begleiten uns und erzählen uns mehr über das Verhalten der Elefanten. Zu Fuss durch die Savanne zu gehen, verändert die Perspektive komplett.

    Zu Fuss auf der Pirsch
  • Larabanga

    Nach dem Aufenthalt im Nationalpark steht eine lange Weiterreise an. Bevor wir losfahren, besuchen wir noch die Moschee von Larabanga, die als älteste Moschee Ghanas zählt und uns mit ihrer speziellen Bauweise beeindruckt.

    Larabanga
  • Kumasi

    Nach einer Fahrt, die wieder einmal deutlich länger dauert als angenommen, erreichen wir erschöpft Kumasi. Die Stadt ist unglaublich chaotisch und voller Leben. Wir besuchen einen der grössten Märkte Westafrikas und tauchen in die Geschichte des Ashanti-Königreichs ein.

    Kumasi
  • Zeit für Erholung

    Nach ein paar intensiven Reisetagen haben wir uns eine Erholung verdient, und wir erreichen mit Busua den perfekten Ort dafür. Mit den Füssen im warmen Sand und dem Meeresrauschen im Ohr können wir endlich einmal durchatmen und die bisherigen Erlebnisse an Ghanas Küste verarbeiten.

    Zeit für Erholung
  • Catch of the day

    Als Erstes steht am Morgen ein erfrischendes Bad im Meer auf dem Programm. Anschliessend beobachten wir die Fischer, die die Netze an Land ziehen. Die Männer sind für die Arbeit auf dem Wasser verantwortlich, den Verkauf regeln die Frauen.

     

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    Am Abend kann der frische Fang gleich im Restaurant gegessen werden.
    Catch of the day
  • Süsses Nichtstun

    Vier Tage verweilen wir in Busua, und auch wenn der Ort sehr überschaubar ist, kommt bei uns nie Langeweile auf. Wir gönnen uns Tage ohne Programm, und es fühlt sich wie wohlverdiente Ferien von den langen Reisetagen an.

    Süsses Nichtstun
  • Abschied von Busua

    Am liebsten würden wir noch länger bleiben, doch Ghana wartet mit weiteren Geschichten. Schweren Herzens packen wir unsere Rucksäcke und machen uns auf den holprigen Weg entlang der Küste.

    Abschied von Busua
  • Dunkle Vergangenheit

    Nach ein paar Fahrstunden erreichen wir Cape Coast, wo wir uns in einem einfachen Guesthouse einrichten und anschliessend mit dem Cape-Coast-Castle die bekannte Sehenswürdigkeit der Stadt besuchen. Das historische Fort erinnert an die traurige Kolonialgeschichte und den transatlantischen Sklavenhandel.

    Dunkle Vergangenheit
  • Cape Coast

    Bei einer interessanten Tour durch die Anlage mit den dunklen Verliesen läuft es uns kalt den Rücken runter. Der Besuch des Cape Coast Castle beeindruckt und bewegt uns sehr. 

    Cape Coast
  • Viele Eindrücke zu verarbeiten

    Am Strand von Cape Coast sitzen wir eine Weile am Strand und lassen den Tag sacken. Bevor es wieder zurück in die Hauptstadt geht, geniessen wir noch einmal das Rauschen des Atlantiks und die Weite des Meeres.

    Viele Eindrücke zu verarbeiten
  • Erinnerungen, die nicht verblassen

    Zurück in Accra endet unsere gemeinsame Rundreise. Zweieinhalb Wochen voller Kontraste, schöner Begegnungen und intensiver Erfahrungen liegen hinter uns. Ghana ist bestimmt nicht das einfachste Reiseziel, aber eines, das berührt, herausfordert und lange nachwirkt.

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    Wie wäre es mit einer Weiterreise nach Togo und Benin?
    Erinnerungen, die nicht verblassen

Was kostet diese Reise?

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Preis pro Person
ab CHF 5800.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • Mittelklasse-Unterkünfte
  • Privattransport
  • Übernachtung in einer Lodge mit Tierbeobachtungen und Vollpension

  • Flüge
  • Visum
  • Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder

Angebotsnummer: 131451

Fokus Umwelt

Verantwortungsbewusst Reisen

Für den Transport im Land habe ich mich für öffentliche Verkehrsmittel entschieden und keine Inlandflüge gewählt.

Pascal Schmid

Pascal Schmid

Der Weg ist das Ziel, so mein Motto. Nach meiner Lehre rückte nicht der Beruf, sondern die Welt in den Fokus: drei Monate Sprachschule in Miami, neun Monate durch Nord- und Lateinamerika, vier Monate in Südostasien. So wurde ich statt Polygraf eben Weltenbummler – und fand mit Globetrotter später einen Arbeitgeber, der meine Reiselust nicht nur versteht, sondern mitträgt. Nach einigen Jahren im Reisebüro packte mich das Fernweh erneut: Ohne Rückflugticket reiste ich 1,5 Jahre durch Afrika, danach weiter nach Südamerika und in die Karibik. Seit meiner Rückkehr bin ich wieder bei Globetrotter – mit neuen Erfahrungen im Gepäck und derselben Neugier wie am Anfang. Wo es mir am besten gefällt? Schwer zu sagen. Jeder Ort hat etwas Eigenes – und genau das reizt mich. Mein Ziel: irgendwann jedes Land der Welt zu bereisen. Schritt für Schritt, ohne Eile. Hauptsache, unterwegs.

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Wissenswertes rund um Ghana

Beste Reisezeit

Legende:
Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Reisezeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Ghana x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Die beste Reisezeit für Ghana ist während der Trockenperioden von Oktober bis März, wenn die Regenfälle gering und die Temperaturen angenehm sind. Im Süden können von April bis Juni kurze Regenschauer auftreten, während die zweite Regenzeit von Juli bis September vor allem die Küstenregionen betrifft. Der Norden Ghanas bleibt während dieser Zeit hingegen weitgehend trocken.

Alles über Ghana

Alle Länderinfos über Ghana findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

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