erlebt von Roberta Maione
Gambia und Senegal – Flussmomente und Begegnungen
No Stress.
Gambia und Senegal überraschen mit Ruhe, Vielfalt und starken Kontrasten. Der Fluss gibt den Rhythmus vor, Märkte und Dörfer zeigen das Leben abseits der Hauptstrassen.
Ich kombinierte zwei Flusskreuzfahrten mit Erkundungen im Landesinneren, begleitet von einem privaten Guide und Fahrer. So kam ich ins Gespräch, erhielt Einblicke hinter die Kulissen und erlebte Begegnungen, die in Erinnerung bleiben.
Zwischen Mangroven, Savanne und weiten Flussufern bot die Natur immer wieder starke Momente, und die Offenheit der Menschen machte die Reise besonders.
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OrteGambia und Senegal
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Empfohlene Reisedauer21 Tage
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TransportmittelFlusskreuzfahrtschiff, Beiboote, Pirogen, privates Fahrzeug, zu Fuss
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UnterkunftKabine auf Flusskreuzfahrtschiff, Hotel, Lodges
Reiseroute
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Ankunft in Gambia – Sonne, Sand, Meer
Gambia ist der kleinste Staat Afrikas auf dem Festland, am Atlantik gelegen und ansonsten vollständig von Senegal umschlossen. Der breite Gambiafluss teilt das Land in zwei Hälften.
Nach über 200 Jahren britischer Kolonialherrschaft ist Gambia heute eine Präsidialrepublik, in der viele Menschen von Landwirtschaft und Fischerei leben. Nur wenige Fahrminuten von Banjul entfernt erwarten uns lange Sandstrände, Boutiquen, Restaurants und Bars.
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Banul
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Hotel
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Abenteuer auf dem Gambia River beginnt
An Bord beziehen wir unsere Kabinen. Unser Abenteuer beginnt mit der Fahrt flussaufwärts bis Tendaba, einem kleinen muslimischen Fischerdorf, wo wir vor Anker gehen. Am Abend erleben wir eine afrikanische Nacht an Bord.
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Banjul–Tendaba
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Flusskreuzfahrtschiff
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Im Herzen des Kiang-West-Nationalparks
Wir fahren in Motorpirogen – kleinen kanuähnlichen Booten – übers Wasser. Wir wandern bis Batelling und entdecken den Kiang-West-Nationalpark mit seltenen Vögeln, Guinea-Pavianen, Senegal-Buschbabys und Sumpfmangusten. Auf dem Rückweg zum Schiff fahren wir in einem Safaritruck vorbei an Dörfern und erleben den Alltag vor Ort.
Anschliessend erkunden wir das Bao Bolong Wetland Reserve mit seinen sechs Flussarmen – ein Paradies für Vogelbeobachtende.
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Tendaba
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Flusskreuzfahrtschiff
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Kuntaur – Erdnüsse, Schimpansen und Kultur
Am frühen Morgen setzen wir unsere Reise flussaufwärts auf dem Gambia-Fluss fort und erreichen die geschäftige Hafenstadt Kuntaur, bekannt für ihre Erdnussproduktion – hier sehen wir mehrere Laster voller geernteter Erdnüsse. Am Nachmittag haben wir die Möglichkeit, die Baboon Island zu besuchen, Heimat eines Schimpansen-Rehabilitationsprojekts – mit etwas Glück sieht man hier Schimpansen, Flusspferde, Krokodile oder Rote Colobus-Affen vom Boot aus.
In Kuntaur erleben wir den traditionellen Tanz des Kankurang, der für Gerechtigkeit sorgt und böse Geister abwehrt. Am Abend übernachten wir im Hafen.
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Tendaba–Kuntaur
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Flusskreuzfahrtschiff
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Einblick in den Schulalltag
Per Bus und lokaler Fähre erreichen wir Janjanbureh, eine der ältesten Städte Gambias, früher als Georgetown bekannt. Weiter geht es nach Lamin Koto, wo wir eine Schule besuchen.
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Kuntaur–Janjanbureh–Lamin Koto
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Jahrtausendealte Steinkreise
Die geheimnisvollen Steine von Wassu bieten einen faszinierenden Einblick in jahrtausendealte, heilige Grabstätten – sie gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Nach dem Mittagessen gleiten wir flussabwärts zum kleinen Fischerdorf Kaur und erhalten einen authentischen Einblick in das Leben und die Kultur der lokalen Bevölkerung Gambias.
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Lamin Koto–Kaur
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Flusskreuzfahrtschiff
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Die Spuren der Sklaverei
Heute Morgen ankern wir vor Kunta Kinteh Island, strategisch in der Mitte des Gambia-Flusses gelegen. Die Insel hat eine dunkle Geschichte im Zusammenhang mit dem Sklavenhandel und wurde weltbekannt durch das Buch «Roots» von Alex Haley. Ein einheimischer Führer erzählt uns bei einem optionalen Landausflug mehr über diese bewegende Vergangenheit.
Am Abend geniessen wir die gambianische Nacht an Bord mit einem Konzert auf der Kora, dem traditionellen westafrikanischen Saiteninstrument, während wir flussabwärts auf Kurs nach Dakar reisen.
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Kaur–Kunta Kinteh Island–Dakar
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Flusskreuzfahrtschiff
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Die Highlights der letzten Tage
Nach einer langen Nacht auf See erreichen wir Dakar. Es besteht die Möglichkeit, an einem fakultativen Ausflug auf die Insel Gorée und an einer Stadtrundfahrt durch Dakar teilzunehmen. Die Insel Gorée beeindruckt mit ihrer bewegenden Geschichte des Sklavenhandels, während Dakar als moderne afrikanische Metropole mit lebhaften Märkten und kolonialer Architektur fasziniert.
Da ich mich gesundheitlich nicht ganz fit fühle – so etwas kann beim Reisen vorkommen – bleibe ich an Bord und nutze die Zeit, mich auf dem Schiff auszuruhen und Fotos und Videos zu sortieren, während ich an die letzten Tage unserer Reise zurückdenke. In der Nacht setzen wir unsere Reise in Richtung Süden fort.
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Dakar–Banjul
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Flusskreuzfahrtschiff
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Mangrovenzauber bei Toubacouta
Nach der Ausschiffung fahren wir mit einem Privattransfer zu unserer Unterkunft nach Toubacouta im Senegal. Zuerst setzen wir mit der Fähre von Banjul nach Barra über, die Überfahrt dauert rund 45 Minuten. Je nach Wochentag und Saison kann es zu Wartezeiten kommen.
Am späten Nachmittag entdecken wir bei einer Bootstour das Saloum-Delta, gleiten durch die Mangrovenlandschaft und erleben die besondere Stimmung.
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Banjul–Toubacouta
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Hotel
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Von historischen Häusern zu Muschelfriedhöfen
Nach dem Frühstück treffen wir unseren Fahrer und den deutschsprachigen Guide und fahren nach Joal, dem Wohnort des ersten Präsidenten Senegals und Dichters Léopold Sédar Senghor. Sein ehemaliges Haus, heute ein Museum, gibt Einblick in sein Leben und Wirken.
Über eine Holzbrücke gelangen wir ins dicht besiedelte Fadiouth, das vor allem von Serer bewohnt wird. Wir besuchen den eindrücklichen Muschelfriedhof und die auf Pfählen errichteten Hirsekornspeicher.
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Toubacouta–Joal Fadiouth
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Zeit für etwas Entspannung
Die Fahrt geht weiter entlang der Küste zum Badeort Saly, wo uns lange Sandstrände, Palmen und eine entspannte Atmosphäre erwarten. Hier kann man das Meer geniessen, durch kleine Boutiquen bummeln oder einfach die afrikanische Küstenstimmung aufnehmen.
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Joal Fadiouth–Saly
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Hotel
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Tiere hautnah zwischen Baobabs
Das Bandia-Reservat liegt in der Nähe von Saly und ist kein klassischer Nationalpark, sondern ein geschütztes Reservat, in dem ehemals wild lebende Pflanzenfresser wieder angesiedelt wurden. Fleischfresser gibt es nur wenige: Hyänen in einem Gehege und Krokodile am Fluss. Bei einer Safari im offenen Geländefahrzeug erleben wir die Tiere hautnah und sehen Affen, Warzenschweine, Gazellen, Giraffen, Zebras, Nashörner, Büffel und zahlreiche Vogelarten zwischen den imposanten Baobab-Bäumen.
Nach der Weiterfahrt erreichen wir unsere Unterkunft am Lac Rose.
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Saly–Bandia Reservat–Lac Rose
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Hotel
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Am Strand zwischen Dünen und Fischerdorf
Am Morgen erkunden wir die Dünenlandschaft rund um den See im Geländewagen. Hier wird auf traditionelle Art Salz gewonnen, und je nach Sonnenstand schimmert das Wasser in zartem Rosa. Danach fahren wir entlang des Strandes zum grössten Fischerdorf Senegals, wo mehr als 4500 bunt bemalte Holzpirogen mit dem Fang des Tages ankommen und die Frauen vom lokalen Markt den Fisch direkt am Strand verkaufen.
Anschliessend fahren wir weiter in Richtung Norden bis zur Wüste Lompoul – eine Dünenlandschaft direkt am Meer.
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Lac Rose–Lompoul
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Lodge
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In der Wüste
Am Morgen geniessen wir die OKAI Oasis Lodge, ein traumhaftes Zeltcamp – jedes Zelt mit eigenem Open-Air-Bad, das ein einzigartiges Naturerlebnis verspricht.
Auf dem Weg nach Tare passieren wir verschiedene Gemüsemärkte. Unsere nächste Unterkunft liegt direkt am Flussufer des Senegal-Flusses und bietet Zeit, am Pool zu entspannen, ein gutes Buch zu lesen oder anregende Gespräche zu führen.
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Lompoul–Tare
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Lodge
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Flussabenteuer zwischen zwei Ländern
Nach dem Mittagessen in Saint Louis fahren wir gemeinsam mit den anderen Passagieren per Bus weiter nach Podor, wo die Einschiffung auf die Bou el Mogdad erfolgt.
Die Bou el Mogdad ist das einzige Flusskreuzfahrtschiff auf dem Senegal-Fluss. Das Gewässer bildet die Grenze zwischen Senegal und Mauretanien. Auf der Fahrt lassen sich die Flusslandschaft und das Leben entlang des Ufers entspannt erleben.
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Tare–Saint-Louis–Podor
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Flusskreuzfahrtschiff
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Podor und die Toucouleur-Dörfer
Podor war ein alter Handelsstützpunkt der französischen Siedler. Heute findet kaum noch Handel auf dem Fluss statt. Die ehemaligen Handelshäuser mit ihren grossen Innenhöfen und Lagerhallen, in denen früher Gummi, Feuerholz, Elfenbein und Sklaven gelagert wurden, zeugen von der Vergangenheit. Wir besichtigen das Fort und tauchen ein in ein Stück wiedererweckter Geschichte.
Danach geht es zurück an Bord der Bou el Mogdad, die weiter in Richtung Thiangaye fährt. Nach dem Mittagessen steigen wir in ein kleineres Boot, erkunden einen Flussarm und besuchen die Dörfer der Toucouleur, einer ethnischen Gruppe Senegals, die vor allem vom Reisanbau und Fischfang lebt und für ihre traditionelle Lebensweise und Kultur bekannt ist.
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Podor–Thiangaye
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Flusskreuzfahrtschiff
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Traditionelles Essen in Dagana
Heute erkunden wir die Umgebung von Dagana. Unter Mangobäumen und Palmen geniessen wir ein traditionelles Mittagessen. Danach entdecken wir Dagana, einst ein bedeutender Handelsort während der Kolonialzeit.
Zum Abschluss besuchen wir die Festung von Dagana, die heute als Hotel dient und mit einem herrlichen Pool zum Verweilen einlädt.
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Thiangaye–Dagana
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Flusskreuzfahrtschiff
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Traditionelle Zuckerrohrverbrennung
Mit dem Beiboot geht es ans Flussufer, wo ein rund zweistündiger Spaziergang beginnt. Unterwegs besuchen wir ein Fula-Dorf, dessen traditionelle Hütten von den Frauen gebaut werden – ein spannender Einblick in das Alltagsleben dieser westafrikanischen Volksgruppe.
Zurück an Bord der Bou el Mogdad fährt das Schiff flussabwärts bis zur mauretanischen Grenze und vorbei am Grenzort Rosso. Am senegalesischen Ufer prägen Reisfelder die Landschaft, während das mauretanische Ufer weitgehend unbewirtschaftet bleibt.
Am Abend erreichen wir Richard Toll, dessen Name «Richards Garten» aus der französischen Kolonialzeit stammt. Dort besichtigen wir eine Zuckerrohrfabrik, eine der wichtigsten Einnahmequellen der Region. Vor der Ernte werden die Zuckerrohrfelder verbrannt, um die Halme zu trocknen und das Schneiden zu erleichtern. Anschliessend wird das Zuckerrohr gepresst, der Saft gewonnen und in Zucker verarbeitet – ein faszinierender Einblick in den lokalen Produktionsprozess.
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Dagaba–Richard Toll
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Flusskreuzfahrtschiff
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Vogelparadies Djoudj
Wir fahren weiter in Richtung Djoudj-Nationalpark, einem der besten Plätze für Vogelbeobachtungen. Hier überwintern zahlreiche Zugvögel, darunter tausende Pelikane, Ibisse, Störche und viele weitere Arten – insgesamt rund 200 Vogelarten. Der Park gehört zum UNESCO-Welterbe.
Da die Bou el Mogdad derzeit nicht bis Saint-Louis fahren kann – eine neue Brücke wird gebaut und der Durchgang ist zu eng –, reisen wir zuerst mit dem Bus an und steigen dann in ein Boot um. So erreichen wir den Park und unternehmen dort eine Kanutour, um die Vogelwelt und die Natur hautnah zu erleben.
Wir geniessen ein leckeres Abschiedsessen und übernachten in Saint-Louis.
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Richard Toll–Djoudj Nationalpark–Saint-Louis
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Hotel
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Entdeckungen in der UNESCO-Stadt Saint-Louis
Ich erkunde Saint-Louis zu Fuss und tauche ein in die besondere Atmosphäre dieser UNESCO-Weltkulturerbestätte. Die Stadt liegt auf einer schmalen Insel im Senegal-Fluss und ist in verschiedene Viertel unterteilt: das französische Kolonialviertel mit seinen filigran dekorierten Balkonen und breiten Strassen und das traditionelle afrikanische Viertel mit lebendigen Märkten und engen Gassen.
Meine Reise durch Gambia und Senegal endet mit vielen Eindrücken – von kulturellen Begegnungen über Flusslandschaften und Tierbeobachtungen bis zu den historischen Städten.
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Saint-Louis
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Hotel
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Was kostet diese Reise?
Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.
- 7 Übernachtungen auf dem Harmony V Flusskreuzfahrtschiff mit Vollpension, Wasser, Tee und Kaffee
- 5 Übernachtungen auf dem Bou El Modgad Flusskreuzfahrtschiff – All Inclusive
- 10 Übernachtungen in Hotels mit Halbpension
- Privater Guide und Fahrer während 6 Tagen
- alle Transfers
- Flüge ab/bis Schweiz
- optionale Aktivitäten
- nicht inkludierte Getränke
- Trinkgelder
- persönliche Ausgaben
Kolonialprägung & Sprache
Gambia war britische Kolonie – deshalb ist Englisch Amtssprache. Senegal stand unter französischer Kolonialverwaltung – entsprechend ist Französisch Amtssprache. Daneben prägen zahlreiche lokale Sprachen den Alltag.
Religion & Zusammenleben
Die Mehrheit der Einwohnerinnen und Einwohner ist muslimisch, eine christliche Minderheit lebt selbstverständlich mit. Das Zusammenleben gilt als vorbildlich und friedlich. Christinnen und Christen sowie Musliminnen und Muslime heiraten ganz selbstverständlich – ohne dass jemand konvertieren muss. Respekt und Offenheit prägen den Alltag.
Handel & Umgang
In Senegal verkaufen viele Frauen Waren auf Märkten oder am Strand – teils sehr engagiert. Wenn du nichts kaufen willst, sag freundlich und klar Nein. Wenn dir etwas gefällt, handle den Preis ruhig aus – das gehört dazu.
Schulmaterial
Viele Kinder sprechen Reisende auf der Strasse an und bitten um Stifte oder Hefte. Wenn du Platz im Gepäck hast, bring Schulmaterial mit und übergib es direkt oder einer Schule vor Ort.
Fotografieren
Viele Erwachsene lassen sich nicht gern fotografieren. Kinder posieren eher – trotzdem: Frag immer zuerst die Eltern oder die Begleitperson um Erlaubnis. Grundsätzlich gilt: Respekt vor der Privatsphäre steht vor dem perfekten Bild.
Abfall & Recycling
Beide Länder kämpfen mit einem grossen Abfallproblem. Selbst an traumhaften Stränden liegt Plastik herum. Es gibt nur eine grössere Recyclingfirma für Plastik. Für viele Menschen gehört Abfall im Strassenbild zum Alltag, andere – besonders mit Schulbildung oder Reiseerfahrung – setzen sich zunehmend für mehr Umweltbewusstsein ein.
Angebotsnummer: 132084
Fokus Soziales und Umwelt
- Während meiner Reise habe ich Schulmaterial gebündelt an lokale Schulen übergeben und darauf verzichtet, einzelne Kinder direkt zu beschenken.
- Ich habe Fotos nur mit Einverständnis der Personen oder der Eltern gemacht, um ihre Privatsphäre zu respektieren.
- Müll habe ich wieder mitgenommen oder korrekt entsorgt, Mehrwegflaschen genutzt und Plastik reduziert, um die Umweltbelastung möglichst gering zu halten.
- Beim Einkaufen auf lokalen Märkten oder direkt bei Kunsthandwerkerinnen, Schneiderinnen und Korbflechterinnen habe ich darauf geachtet, fair zu handeln, sodass das Geld im Dorf bleibt.
- Im Hotel Les Paletuviers in Toubacouta habe ich die nachhaltige Philosophie der Unterkunft unterstützt: lokale Zutaten, 90 Prozent Personal aus der Region, Unterkünfte aus natürlichen Materialien und Projekte wie Mangrovenaufforstung.
- In Saint-Louis, im Hotel de La Résidence, habe ich den Erhalt eines historischen Gebäudes sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort wertgeschätzt und gefördert.
Roberta Maione
Mach es zu deiner Reise
Finde weitere Highlights für deine Reise
Zelebriere das Inselhopping auf den Kapverden
Reise mit kleinen Flugzeugen von Insel zu Insel und erleben so die vielen verschiedenen Facetten der 9 bewohnten Inseln des Archipels auf eigene Faust. Für weisse, weite Sandstrände und fürs Kitesurfen gehst du nach Sal, für Live-Konzerte und Kultur nach São Vicente, für ein Meer aus Blumen nach der Regenzeit nach Brava. Wanderbegeisterte reisen für üppiges Grün nach Santo Antão und eine Vulkanbesteigung nach Fogo.
Wandere durch den Garten Eden auf Santo Antão – dem Paúl-Tal
Bei einer Wanderung durch das grüne Paúl-Tal wähnst du dich im Garten Eden. Nachdem du die Kante des Cova Kraters überschritten hast, schlängelt sich der Wanderweg aussichtsreich hinunter durch die tropische Landschaft mit Mango- und Papayabäumen, Zuckerrohr, Drachenbäumen, Kaffee, Bananen, verschiedensten Farnen – du kannst dich gar nicht satt sehen. Am Wegrand bieten die Bauern die eine oder andere Köstlichkeit zum Verkauf an. Lasse dich auf einen Schwatz mit ihnen ein!
Degustiere die lokalen «Spirits» Grogue und Ponche
Bei Besuch der Kapverden darst du eines nicht auslassen: Grogue und Ponche probieren. Grogue ist die starke Version des Zuckerrohr-Schnaps. Das Nationalgetränk hat eine lange Tradition – degustiere ihn direkt in einer Destillerie oder Bar. Es kann vorkommen, dass nicht ein Gläschen auf dem Tisch landet, sondern gleich die ganze Flasche. Die «mildere», wunderbare Version ist der «Ponche», ein Likör aus Grogue mit Zuckerrohrsirup.
Folge der Musik Cesária Évoras nach Mindelo auf São Vicente
Sodade – Sehnsucht. Der Song der bekannten kapverdischen Sängerin Cesária Évora ist Sinnbild der melancholischen Sehnsuchtsmusik der Kapverden, der Morna. Begebe dich in ihrer Heimatstadt Mindelo auf São Vicente auf die Spuren der Sängerin und der Musik. Bestaune auf dem Praça Dom Luís das ihr zu Ehren erstellte, 10 Meter hohe Wandgemälde. Geniesse die Atmosphäre wenn die Hafenstadt abends zum Leben erwacht und in zahlreichen Bars und Restaurants Live-Musik gespielt wird.
Erklimme den Vulkan Pico do Fogo
Die karge Kraterlandschaft Chã das Caldeiras wird dich bereits beeindrucken. Aber die gigantischen Ausblicke vom Gipfel des 2'829 Meter hohen Pico do Fogo werden dir die Sprache verschlagen. Wieder hinunter geht es spassig schlitternd durch die feine Vulkanasche. Wenn du also schwindelfrei bist – nichts wie hin!
Mondlandschaft trifft auf Wein und Kaffee auf Fogo
Entdecke die Insel Fogo, welche vor allem für drei Dinge bekannt ist: den Vulkan Pico do Fogo, Wein und Kaffee! Denn in der reichhaltigen Erde der Vulkaninsel gedeihen die Reben und Kaffeebohnen bestens. Erkunde die mystische, mondähnliche Landschaft der Chã das Caldeiras auf einer Wanderung. Nutze die Gelegenheit, den lokalen Wein und Kaffee zu kosten und mache einen Stop im Kraterdorf Portelo, das innerhalb der gigantischen Kraterwände gebaut wurde.
Muscheln und nochmals Muscheln auf der Insel Fadiouth im Senegal
Unter deinen Füssen sind Muscheln, die Strasse vor dir besteht aus Muscheln, Bäume wachsen aus den Muschelmassen heraus und die Gebäude sind aus Muscheln gebaut. Sogar der Friedhof steht auf Muscheluntergrund. Schaue zu, wie die Bewohner des Fischerdorfs mit anpacken beim Fische säubern und verpacken, nachdem diese von den Pirogen hergebracht wurden.
Lerne über die düstere Geschichte der Ile de Gorée im Senegal
Besuche vom turbulenten Dakar aus die vorgelagerte Ile de Gorée. Du wirst überrascht sein, wie entspannt und ruhig das Leben hier zu und her geht. Die Geschichte der Insel steht im krassen Gegensatz zu dieser freundlichen Atmosphäre. Denn von hier aus wurden über Jahre Sklaven aus Afrika nach Nordamerika verschifft. Lerne viel über diese düstere Zeit im letzten Sklavenhaus, welches du heute als Museum besuchen kannst.
Tauche auf den Kapverden
Reiche deine Kapverden-Reise mit einen Blick unter die Wasseroberfläche an. Du wirst bei einem Tauchgang auf eine grosse Artenvielfalt treffen – grosse Fischschwärme, Schildkröten, Thunfische, Schnapper, Mantas, die farbigen Papageienfische... Von Februar bis Mai ist die Chance gross, Buckelwale zu sichten. Der Insel Sal vorgelagert kannst du das «Boris Wrack» betauchen, ein russisches Frachtschiff, nun die Heimat von Stachelrochen, farbigen Nacktschnecken und Ammenhaien.
Folge den alten Eselspfaden entlang der Steilküste auf Santo Antão
Begib dich auf den Klassiker unter den Wanderungen auf Santo Antão – einem Weg entlang der spektakulären Steilküste. Auf alten Eselspfaden führt er von Chã de Igreja nach Ponta do Sol. Zum Teil ist der Weg wortwörtlich in den Felsen gehauen. Du kommst an Häusern vorbei, die an den Klippen zu hängen scheinen. Diese Wanderung zwischen Meeresbrandung und Bergwelt wirst Du nicht mehr vergessen.
Erfrische dich in der Meeresgischt bei den Caberinho Klippen
Der Ausflug ab Tarrafal zu den Caberinho Klippen ist ein richtiger Geheimtipp. Die Anfahrt durch die karge, weite Landschaft ist eindrücklich. Wenn du dich dann in Caberinho den Klippen näherst, triffst du auf rohe Naturgewalt. Die Meeresbrandung schlägt auf die bizarren, teils geschichteten Felsformationen auf - die Gischt spritzt spektakulär hoch in die Luft. Ein Picnic bei Sonnenuntergang ist sehr zu empfehlen.
Tauche ein ins Leben der kolonialen Lagunenstadt Saint-Louis im Senegal
Wo willst du anfangen mit deinem Besuch? Im historischen Teil der Stadt auf einer Insel im Senegal Fluss? Im Stadtteil auf der schmalen Landzunge im Meer oder im Stadtteil auf dem Festland? Schlendere über die Brücken, die die sehr unterschiedlichen Stadtteile verbinden, schaue den vielen Fischerbooten und dem alltäglichen Treiben zu. Staune über die bunten Kolonialbauten in der historischen Stadt, während du auf der Landzunge viele exotische Märkte findest mit Fisch, Gewürzen und Stoffen.
Besuche den pinken See «Lac Rose» im Senegal
Ja, er ist tatsächlich pink und ein herrliches Fotosujet. Bestaune das durch eine Alge gefärbte Wasser vom Ufer oder von einer Boot-Tour aus. Der farbenfrohe See ist sogar viel salziger als das Tote Meer.
Rätsle mit über die Herkunft der Steinkreise von Wassu in Gambia
Besuche die geheimnisvollen Steinkreise von Wassu. Über die Herkunft und die Kultur des Volkes, das diese mystischen Kreise vor Jahrhunderten errichtet haben muss, ist kaum etwas bekannt. Hat hier eine unbekannte Hochkultur gelebt? Rätsle mit.
Erkunde Gambias entspannte Hauptstadt Banjul
Besuche das entspannte Banjul, welches auf einer kleinen Insel liegt. Schlendere über den Albert Market, wo das geschäftige Leben passiert. Im Nationalmuseum erfährst du viel über die Ethnografie und Geschichte des Landes.
Bootsfahrt im Makasutu Wald in Gambia
Spaziere durch den Wald und halte Ausschau nach dem Marabu Storch, der hier heimisch ist. Es ist ein Paradies für Vögel. Auf einer Bootsfahrt entdeckst du die verschiedenen Ökosysteme dieser Gegend.
Orchideenpracht und Wasserfall in Bom Sucesso
Lass dich von den Farben und Düften der über 140 Orchideenarten im Botanischen Garten von Bom Sucesso betören. Insgesamt kannst du dort rund 400 tropische Bäume und Pflanzen entdecken, die zum Teil auch für medizinische Zwecke genutzt werden können. Wenn du eine Erfrischung brauchst, kühle dich unter dem Wasserfalls São Nicolãu ab. Er ist ganz in der Nähe.
Besuch des Plantagen-Hauses der Roça São João
Ein besonderes Erlebnis ist ein Besuch der Pousada der Roça São João. Das originelle, von einem Künstler und landesweit bekannten Fernseh-Koch eingerichtete, alte Plantagen-Haus fühlt sich fast an wie ein Museum. Vom Restaurant lässt sich die Aussicht hinunter zum Strand und auf das Meer geniessen. Geniesse das besondere Essen mit frischen lokalen Zutaten.
Besuche die Kakao- und Kaffeeplantagen auf São Tomé
Wenn Du gerne Schoggi und Kaffee hast, besuche auf São Tomé den Nordosten. Denn da reist du direkt in die weiten Kakao- und Kaffeeplantagen und erfährst mehr über den Anbau und die Verarbeitung dieser Genussmittel. Die Plantagen sind gespickt mit Villen aus der Kolonialzeit der Portugiesen.
Zu Fuss auf São Tomé unterwegs
Zahlreiche Wanderrouten führen dich von einer Bucht zur nächsten, durch den satten, grünen Regenwald oder durch kontrastreiches Gebirge. Und immer wirst du begleitet vom Gesang der teilweise endemischen Vögel.
Inselhopping im grössten Archipel Afrikas – im Bijagos Archipel in Guinea Bissau
Fahre im Boot von Insel zu Insel in dieser abgeschiedenen, authentischen Welt. Weisse Strände, wildes Grün, indigene Kultur und eine interessante Tierwelt treffen aufeinander. Besuche farbenfrohe Märkte, beobachte Schildkröten bei der Eiablage, entspanne am Strand oder bestaune die Überreste der ehemaligen Hauptstadt des portugiesischen Guinea auf Bolama Island.
Entspanne am, auf und im Wasser auf Principe
Auf Principe geht es noch gelassener zu und her als auf São Tomé. Du findest hier die herrlichsten Sandstrände. Du bist also genau richtig um zu entspannen und es dir gut gehen zu lassen. Wenn du zur Abwechslung die Unterwasserwelt erkunden willst, findest du beim Schnorcheln und Tauchen Höhlen, Felsformationen und einen grossen Fischreichtum. Oder pack ein Kanu und paddle einfach los.
Deine Abdrücke im Sand
Auf São Tomé und Príncipe findet man noch heute unzählige, unberührte Strände. Somit ist es gut möglich, dass deine Fussabdrücke die einzigen sind, die du im Sand findest.
Reise auf dem Schiff den Senegal Fluss hinauf
Ohne immer wieder die Koffer packen zu müssen, reist du komfortabel durch den Senegal. Vom Sonnendeck aus kannst du Fischer und Händler beobachten und erhälst einen Einblick in das Leben am Fluss. Geniesse zum Sonnenuntergang einen feinen Sundowner Drink, während du den Pirogen auf dem Wasser zuschaust.
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