Solo‑Vanlife im Osten Australiens: mit dem Camper von Cairns nach Brisbane

erlebt von
Fabienne Fanger Globetrotter Zürich Rennweg

Sechs Wochen reiste ich allein entlang der australischen Ostküste – Start in Sydney, per Flug nach Cairns und danach mit dem Campervan südwärts bis Brisbane und noch ein Stück weiter. Entlang der Küste und mit Abstechern ins weniger bekannte Inland von Queensland erlebte ich eine beeindruckende Vielfalt: Tauchen an farbenprächtigen Riffen, dichte Regenwälder, lebendige Städte, eine faszinierende Tierwelt und einige der schönsten Strände, die ich je gesehen habe. Wie die Australierinnen und Australier sagen: «No worries, just take it as it comes» – und genau so fühlte sich diese Reise an.

Faszinierende Tierwelt.

Faszinierende Tierwelt.

Magnetic Island
Am östlichsten Punkt des australischen Festlandes.

Am östlichsten Punkt des australischen Festlandes.

Byron Bay
Cape Hillsborough
Great Barrier Reef
  • Orte
    ab Cairns bis Brisbane
  • Empfohlene Reisedauer
    38 Tage
  • Transportmittel
    Campervan
  • Unterkunft
    Camper, Hostels

Meine Highlights

Reiseroute

  • Erster Stopp: Sydney

    Meine Australienreise startet in Sydney, wo ich die ersten vier Nächte verbringe, um die Stadt in Ruhe zu entdecken und mich auf das Abenteuer Down Under einzustimmen. Sydney, auch die «heimliche Hauptstadt Australiens» genannt, begeistert mit ikonischen Wahrzeichen wie dem Opernhaus und der Harbour Bridge sowie seiner einzigartigen Lage am Meer.

    Erster Stopp: Sydney
  • Cairns – das Tor zum Great Barrier Reef

    Mit einem etwa dreistündigen Flug geht es weiter nach Cairns, dem idealen Ausgangspunkt für das Great Barrier Reef. Die entspannte Küstenstadt begeistert mit ihrer lockeren Atmosphäre und der Nähe zu einer der faszinierendsten Unterwasserwelten der Erde. Hier werde ich die nächsten Tage verbringen und meinen Open-Water-Kurs absolvieren.

    Cairns – das Tor zum Great Barrier Reef
  • Ein Traum unter Wasser – Tauchbrevet am Great Barrier Reef

    Der Tauchkurs beginnt zunächst in der Tauchschule, wo ich mir an den ersten beiden Tagen die Grundlagen aneigne. Am dritten Tag geht es frühmorgens auf das Boot, und der Kurs wird auf einem Liveaboard direkt auf dem Great Barrier Reef fortgesetzt. Während der folgenden drei Tage auf dem Riff absolviere ich meinen Tauchschein, erlebe unvergessliche Tauchgänge, lerne tolle Leute kennen und verbringe eine einmalige Zeit in der grössten Korallenlandschaft der Welt.

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    Schon gewusst: das Great Barrier Reef ist sogar aus dem Weltall sichtbar!
    Ein Traum unter Wasser – Tauchbrevet am Great Barrier Reef
  • Campervan-Übernahme in Cairns

    Heute übernehme ich in Cairns meinen Campervan – klein, aber bestens ausgestattet mit allem, was ich unterwegs brauche. Mit diesem mobilen Zuhause beginnt für mich ein neuer Abschnitt der Reise, voller Freiheit und Flexibilität. Zum ersten Mal fahre ich im Linksverkehr, was sich anfangs ungewohnt anfühlt, aber schnell zur Gewohnheit wird. Das Abenteuer kann beginnen …

    Campervan-Übernahme in Cairns
  • Kuranda – das Dorf im Regenwald

    Auf dem Weg nach Port Douglas lege ich einen Stopp in Smithfield ein. Von hier aus geht es mit der Gondel hinauf nach Kuranda. Es ist ein eindrückliches Erlebnis, über den ältesten Regenwald der Welt zu gleiten. Unterwegs steige ich an zwei Zwischenstationen aus, spaziere durch den dichten Regenwald und erfahre im Visitor Center Spannendes über seine Entstehung. Wenig später erreiche ich Kuranda: ein charmantes, mitten im Regenwald gelegenes Dorf mit einem lebhaften Markt und vielen hübschen Läden. Alternativ kann man die Strecke auch ganz entspannt mit dem Panoramazug nach Kuranda zurücklegen.

    Kuranda – das Dorf im Regenwald
  • Port Douglas

    Port Douglas ist der perfekte erste Stopp meiner Reise und zugleich meine erste Nacht im Camper. In dieser entspannten, tropischen Umgebung mit der Nähe zum Great Barrier Reef und dem Daintree Rainforest kann ich in Ruhe ankommen und mich ideal auf die kommenden Wochen vorbereiten.

    Übrigens: Von November bis Mitte Mai ist im Norden Queenslands Quallensaison – deshalb sollte man unbedingt nur in den gekennzeichneten Bereichen schwimmen.

    Port Douglas
  • Cape Tribulation – zwischen Regenwald und Riff

    Mit einer Tagestour geht es in den Daintree Rainforest, nördlich von Port Douglas bis hinauf nach Cape Tribulation, wo die asphaltierte Strasse in Richtung Norden endet. Cape Tribulation ist ein einzigartiger Ort: Hier trifft der Regenwald auf das Great Barrier Reef. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Mangrovenwald kann ich dies mit eigenen Augen bestaunen. Ein Sprung ins Wasser eines Flussbeckens mitten im Dschungel darf natürlich nicht fehlen. Bevor es zurückgeht, versuchen wir unser Glück bei einer Krokodiltour auf dem Fluss – mit Erfolg!

    Cape Tribulation – zwischen Regenwald und Riff
  • Atherton Tablelands – verborgenes Paradies

    Ich entscheide mich bewusst gegen die Küstenstrasse und nehme stattdessen einen kleinen Umweg durch die Atherton Tablelands. Diese Hochebene führt mich durch üppigen Regenwald, vorbei an glitzernden Seen und spektakulären Wasserfällen – ein Abstecher, der sich definitiv lohnt. Nach den jeweils kurzen Wanderungen zu den Wasserfällen darf natürlich eines nicht fehlen: ein erfrischender Sprung ins kühle Wasser.

    Atherton Tablelands  – verborgenes Paradies
  • Mission Beach

    Mein nächster Halt ist Mission Beach, ein kleines Dorf mit traumhaften, weitläufigen Stränden, an denen ich den Tag ausklingen lasse.

    Mission Beach
  • Girringun-Nationalpark

    Auf einem Abstecher besuche ich den Girringun-Nationalpark. Schon auf dem Weg dorthin wird es immer ruhiger, die Strassen leerer, bis ich schliesslich ganz alleine unterwegs bin. Durch eine hügelige Landschaft fahre ich bergauf, bis ich die beeindruckenden Wallaman Falls erreiche. Von dort aus startet meine Wanderung auf dem Djyinda Walk hinunter zum Wasserfall.

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    Bei Wanderungen immer mehr als genug Wasser dabei haben – die Hitze ist nicht zu unterschätzen!
    Girringun-Nationalpark
  • Koalas beobachten auf Magnetic Island

    Meine Reise führt mich zunächst nach Townsville, von wo aus ich mit der Fähre nach Magnetic Island übersetze. Die Insel ist grösstenteils Nationalpark und bekannt für ihre beeindruckende Natur – die Chancen, hier freilebende Koalas zu beobachten, sind besonders hoch. Ein besonderes Highlight ist eine frühmorgendliche Wanderung: Im Morgengrauen erreiche ich den Aussichtspunkt genau zum Sonnenaufgang und werde mit einem atemberaubenden Blick belohnt. Auf dem Rückweg wartet ein weiterer unvergesslicher Moment auf mich – ich begegne mehreren freilebenden Koalas in ihrer natürlichen Umgebung.

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    Während der Hochsaison sollte die Fahrzeugfähre unbedingt rechtzeitig im Voraus gebucht werden.
    Koalas beobachten auf Magnetic Island
  • Airlie Beach

    Weiter geht meine Reise nach Airlie Beach – dem Tor zu den Whitsundays. Dort erwarten mich lebendige Bars, kleine Läden und zahlreiche Restaurants, die dem Ort eine entspannte, zugleich aber auch lebhafte Atmosphäre verleihen.

    Airlie Beach
  • Whitsundays – ein Stück Paradies

    Ich entscheide mich für einen Tagesausflug zu den Whitsundays. Mit dem Schnellboot geht es hinaus zum Whitehaven Beach, wo wir am Great Barrier Reef schnorcheln und zu Mittag essen. Anschliessend folgt eine kurze Wanderung zum Hill Inlet Lookout – oben angekommen werden wir mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Alternativ lässt sich die Inselwelt auch auf einer mehrtägigen Segeltour erkunden.

    Whitsundays – ein Stück Paradies
  • Rundflug über das Great Barrier Reef

    Mit einem kleinen Flugzeug, in dem nur wenige Personen Platz finden, hebe ich zu einem einstündigen Rundflug über das Riff ab. Unter mir erstrecken sich die Korallenriffe im klaren, türkisfarbenen Wasser – ein Anblick, der sich kaum in Worte fassen lässt. Dieses Erlebnis ist einmalig und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

    Rundflug über das Great Barrier Reef
  • Eungella-Nationalpark – auf der Suche nach Schnabeltieren

    Da meine heutige Strecke nur kurz ist, entscheide ich mich unterwegs für einen Abstecher in den Eungella-Nationalpark. Hier hat man gute Chancen, Schnabeltiere in freier Wildbahn zu beobachten. Zudem laden kurze Wanderwege dazu ein, den dichten Regenwald zu entdecken. Besonders lohnenswert wäre ein Aufenthalt über Nacht, denn in der Morgen- und Abenddämmerung am Broken River sind die Chancen am grössten, die scheuen Tiere zu Gesicht zu bekommen.

    Eungella-Nationalpark – auf der Suche nach Schnabeltieren
  • Cape Hillsborough-Nationalpark

    Im Cape Hillsborough-Nationalpark verbringe ich eine Nacht. Noch vor Sonnenaufgang mache ich mich am Morgen auf den Weg zum Strand, wo im ersten Licht des Tages die Kängurus auftauchen. Der Nationalpark selbst lädt dazu ein, ihn auf kurzen Wanderungen durch den Regenwald und entlang der Küste zu erkunden, immer begleitet von beeindruckenden Ausblicken auf das Meer und die umliegende Landschaft.

    Cape Hillsborough-Nationalpark
  • Agnes Water

    Um die längeren Fahrzeiten aufzuteilen, lege ich einen Zwischenstopp in Agnes Water ein – einem kleinen, entspannten Küstenort mit ruhiger Atmosphäre.
  • Bundaberg

    Unterwegs lege ich einen kurzen Stopp in Bundaberg ein, der Heimat des berühmten Bundaberg Rums.

    Bundaberg
  • Rainbow Beach

    Rainbow Beach nutze ich als Ausgangspunkt für meinen Ausflug nach Fraser Island. Besonders spannend ist es zu sehen, dass eine Strecke über den Strand hier tatsächlich als öffentliche Strasse genutzt wird – etwas, das man nicht alle Tage sieht.

    Rainbow Beach
  • K’gari – die grösste Sandinsel der Welt

    Auf einem Tagesausflug geht es nach Fraser Island, auch K’gari genannt – der grössten Sandinsel der Welt. Die Insel fasziniert mit ihrer vielfältigen Landschaft: dem kristallklaren Lake McKenzie, dem weitläufigen 75 Mile Beach und dem rostigen Schiffswrack Maheno, das heute als markantes Wahrzeichen aus dem Sand ragt. Während wir die Insel erkunden, begegnen uns sogar wilde Dingos, die sich frei in ihrer natürlichen Umgebung bewegen.

    K’gari – die grösste Sandinsel der Welt
  • Noosa

    Mein nächster Halt ist Noosa. Im Vergleich zu den bisherigen Orten ist es hier plötzlich deutlich belebter, die Strände sind voller und die Atmosphäre lebendig. Tagsüber lädt das Meer zu guten Surfbedingungen ein, während der nahe gelegene Noosa-Nationalpark mit seinen Küstenwegen zu Wanderungen einlädt. Mit etwas Glück lassen sich dabei sogar Koalas in den Bäumen entdecken. Die Kombination aus Strand, Natur und entspannter Stimmung macht Noosa zu einem vielseitigen und besonderen Ort auf meiner Reise.

    Noosa
  • Gold Coast – Sonne, Strand und Skyline

    Da ich noch genügend Zeit bis zu meinem Rückflug habe, entscheide ich mich, nicht direkt nach Brisbane zu fahren, sondern weiter bis an die Gold Coast. Dort übernachte ich im bekannten Stadtteil Surfers Paradise, der mit seiner lebendigen und energiegeladenen Atmosphäre sofort auffällt. Der lange, breite Sandstrand erstreckt sich scheinbar endlos entlang der Küste, während sich dahinter eine Vielzahl von Läden, Restaurants und kleinen Märkten aneinanderreiht. Am Abend erwacht der Ort so richtig zum Leben: Das Nachtleben ist lebhaft, auf den Strassen treten Musikerinnen und Musiker auf – sie sorgen für eine besondere Stimmung.

     Gold Coast – Sonne, Strand und Skyline
  • Tamborine Mountain

    Tamborine Mountain ist ein ruhiger, grüner Rückzugsort im Hinterland der Gold Coast. Umgeben von dichtem Regenwald entdecke ich hier zahlreiche kurze Wanderwege, die zu Wasserfällen, Aussichtspunkten und kleinen versteckten Ecken führen. Perfekt, um für einen Moment dem Trubel zu entfliehen und die Natur zu geniessen.

    Tamborine Mountain
  • Byron Bay

    Auf meinem letzten Stopp vor Brisbane erreiche ich Byron Bay – einen kleinen, aber bekannten Küstenort mit entspanntem Surfer-Flair und einer angenehm lockeren Atmosphäre. Ein besonderes Highlight ist ein Ausflug zum Cape Byron, dem östlichsten Punkt Australiens, von wo aus ich sogar Delfine im Wasser beobachten kann. Byron Bay fühlt sich wie der perfekte Abschluss an, um meine Australienreise ausklingen zu lassen.

    Byron Bay
  • Brisbane

    Letzter Halt: Brisbane. Hier verbringe ich die letzten Tage meiner Reise und gebe meinen Campervan ab. Brisbane ist eine lebendige Stadt am Brisbane River. Entlang der Uferpromenaden, in weitläufigen Parks und in den verschiedenen Vierteln zeigt sich eine entspannte, offene Atmosphäre.

    Brisbane

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 4130.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • Campervan
  • Ausflüge
  • Tauchkurs
  • 13 Übernachtungen in Mittelklasse-Hotels

  • Langstreckenflüge
  • Campingplätze
  • Trinkgeld
  • Mahlzeiten

Angebotsnummer: 133684

So kannst du diese Reise verantwortungsbewusster gestalten

Verantwortungsbewusst Reisen
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Camper reisen
  • Anstatt eines Inlandflugs ab Sydney die Route umkehren und die Strecke von Sydney nach Brisbane auf dem Landweg zurücklegen
  • In lokalen Unterkünften übernachten
  • Eine wiederverwendbare Trinkflasche zum Auffüllen mitführen
  • Auf einen Rundflug über das Riff verzichten
Fabienne Fanger

Fabienne Fanger

Die Sehnsucht nach Ferne war immer da. Schon als Kind habe ich mit meinen Eltern viele Länder entdeckt und schnell gespürt, dass Reisen mehr ist als nur Ortswechsel. Nach meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau bin ich losgezogen, raus in die Welt, rein ins Abenteuer. Auf einer Farm in Neuseeland mitangepackt, die Südinsel mit dem Backpacker-Bus erkundet, neue Freundschaften geknüpft. Danach Australien. Mit dem Camper durch Queensland, Tauchschein inklusive. Besonders fasziniert haben mich Montana und Wyoming. Diese Weite, die Prärie, das Bergpanorama. Kleine Dörfer, Pferde, Ranches – genau mein Stil. Deshalb träume ich davon, eines Tages eine mehrtägige Reittour in Patagonien zu machen. Bei Globetrotter habe ich nun den Ort gefunden, an dem meine Reiselust und mein Beruf zusammenspielen. Wo ich Menschen begegne, die genauso offen sind für neue Perspektiven. Und wo ich jeden Tag das tun kann, was mich erfüllt. Wege in die Welt ebnen und dabei selbst inspiriert bleiben.

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Osten x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Süden x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Outback x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Westen x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

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