Portugal mit dem Camper entdecken

erlebt von
Nicole Bieri Globetrotter Rapperswil

Eine Reise voller Freiheit, stiller Lieblingsplätze, unvergesslicher Naturmomente, spontaner Abenteuer und versteckter Buchten fernab der Massen – all das und noch viel mehr hat Portugal zu bieten. Mit dem Camper unterwegs zu sein, gibt uns noch mehr das Gefühl, jeden Tag so zu erleben, wie wir es uns vorstellen.

Surfen an der Küste Portugals

Surfen an der Küste Portugals

Praia do Amado
  • Orte
    ab Lissabon bis Faro
  • Empfohlene Reisedauer
    2 Wochen
  • Transportmittel
    Camper
  • Unterkunft
    Campingplätze

Meine Highlights

Reiseroute

  • Bem-vindo a Portugal

    An unserem ersten Tag in Portugal schlendern wir durch die verwinkelten Gassen Lissabons, vorbei an leuchtenden Hausfassaden, die in der Sonne fast zu glühen scheinen. Aus kleinen Restaurants strömen verlockende Düfte, irgendwo spielt leise Musik – und wir lassen und einfach treiben. Ein gutes Essen, ein kühler Drink in der Hand und dieses besondere Kribbeln einer neuen Stadt – genau so fühlt sich der Beginn unserer Reise an.

    Bem-vindo a Portugal
  • Unter ausgebreiteten Armen

    Nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt erhebt sich eine eindrucksvolle Silhouette: die Cristo Rei Statue. Inspiriert vom berühmten Vorbild in Rio de Janeiro wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet. 

    Weil die 28 Meter hohe Statue auf einem 82 Meter hohen Sockel steht, wirkt sie schon von Weitem majestätisch. Wer den Aufstieg mit dem Lift wagt, wird belohnt: Oben angekommen eröffnet sich ein Panoramablick über Lissabon, den Tejo und die umliegenden Hügel.

    Unter ausgebreiteten Armen
  • Rein ins Grüne

    Nach dem Trubel der Grossstadt zieht es uns hinaus – wir wollen Portugal in seiner ursprünglichen Form spüren. Also brechen wir auf, immer Richtung Osten, fast bis an die spanische Grenze, hinein in die unberührte Landschaft des Parque Natural da Serra de São Mamede.

    Hier werden wir schon von unseren Gastgebern erwartet – zwei herzliche Herren, begleitet von zwei neugierigen Hunden und ebenso eigenwilligen Eseln.

    Rein ins Grüne
  • Es gibt sie noch, die einsamen Orte

    Auf unserem heutigen Spaziergang kreuzt uns kein einziger Tourist – nur wir, die weite, grüne Landschaft und hin und wieder eine grasende Schafherde.

    Wir erreichen ein kleines Dorf, das wirkt, als wäre die Zeit hier stehengeblieben. Still, verschlafen, ja fast schon vergessen. Wir schlendern durch die schmalen Gassen und machen Halt in einem winzigen Laden. Worte reichen hier nicht weit – also verständigen wir uns mit einem Lächeln, ein paar Gesten und viel Geduld.

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    Ein paar Worte Portugiesisch sind von Vorteil
    Es gibt sie noch, die einsamen Orte
  • Wo es wieder lebendig wird

    Nach der Ruhe der letzten Tage trifft uns Evora mit voller Wucht. Plötzlich sind da wieder Menschen, Stimmen, und unzählige kleine Läden, die mit buntem Krimskrams um Aufmerksamkeit buhlen.

    Wir lassen und treiben, schlendern durch die Gassen des hübschen Städtchens und finden schliesslich ein ruhiges Plätzchen: Mit einem Glas regionalem Wein in der Hand lehnen wir uns zurück und geniessen das lebendige Treiben aus der zweiten Reihe.

    Wo es wieder lebendig wird
  • Klein und persönlich

    Wir mögen es persönlich – das zeigt sich auch bei der Wahl unserer Stellplätze. Statt dicht an dich zu stehen, suchen wir jeden Abend nach diesen kleinen, besonderen Orten. Auch heute sind wir wieder fündig geworden: ein Platz im Grünen, fast ganz für uns allein. Hier können wir durchatmen, den Moment geniessen und einfach sein.

    Klein und persönlich
  • Der Weg ist das Ziel

    Wie aus dem Bilderbuch: Die Strasse windet sich sanft durch die Landschaft – gesäumt von dichten Baumreihen, die im Sonnenlicht flimmern. Links und rechts ziehen Kühe und Schafe gemächlich über die Wiesen. Kein einziges Auto kreuzt unseren Weg. Ob es wohl daran liegt, dass wir fernab der Hauptstrasse unterwegs sind?

    Der Weg ist das Ziel
  • Steine statt Sand

    Langsam, aber unaufhaltsam zieht es uns ans Meer. Der Praia de Vale Figueira soll laut Recherchen zu den schönsten Stränden Portugals gehören – das wollen wir mit unseren eigenen Augen überprüfen. Also machen wir uns auf den Weg und rollen die steile, kurvige Strasse hinunter. Ich lehne mich zurück und bin froh, dass heute mein Mann am Steuer sitzt. 

    Unten angekommen, eröffnet sich uns ein surrealer Anblick: unzählige Parkmöglichkeiten – doch keine davon belegt. Kaum vorstellbar, wie es hier in der Hochsaison zu- und hergehen muss.

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    Ein Vorteil wenn man in der Nebensaison unterwegs ist
    Steine statt Sand
  • Wüste oder Strand?

    Ein Strand, so weit und breit, dass wir für einen Moment vergessen, am Meer zu stehen – wir kommen uns vor wie in einer Wüste. 

    Wüste oder Strand?
  • Ausblick zum Träumen

    Unser Blick schweift über den endlosen Sand, begleitet vom Rauschen der Wellen. Vor uns liegt ein atemberaubendes Panorama, das sich scheinbar bis zum Horizont erstreckt.

    Ausblick zum Träumen
  • Aller Anfang ist schwer

    Spontan buchen wir unsere ersten Surfstunden. Schnell wird klar: Surfen ist deutlich anspruchsvoller, als es aussieht – und blaue Flecken sind inklusive. Trotz ordentlichem Wellengang stehen wir am Ende kurz auf dem Brett. Die paar Sekunden fühlen sich wie ein kleiner Erfolg an.

    Aller Anfang ist schwer
  • Die Klippen von Sagres

    Je näher wir dem Süden Portugals kommen, desto mehr Touristen treffen wir an. In Sagres erkunden wir das Fort und blicken gespannt über die Klippen aufs Meer hinaus. Unten rollen die Wellen an, und wir staunen, wie die Surfer sie scheinbar mühelos meistern.

    Die Klippen von Sagres
  • Strand so weit das Auge reicht

    Die Algarve macht ihrem Ruf alle Ehre: endlose, goldene Sandstrände, die dazu einladen, einfach loszulaufen und stundenlang am Wasser entlang zu spazieren. Wer ein kleines bisschen Abenteuer sucht, entdeckt sie noch, diese versteckten Buchten. Schuhe aus, kurz durchs kühle Wasser waten, und plötzlich ist man ganz für sich allein.

    Strand so weit das Auge reicht
  • Wie aus dem Bilderbuch

    Ein echtes Naturhighlight, das man einfach gesehen haben muss. Die beeindruckenden Felslandschaften der Algarve ziehen uns sofort in ihren Bann. Entlang der Klippen spazierend, lassen wir den Blick immer wieder über diese spektakuläre Kulisse schweifen – und können uns kaum sattsehen an dieser einzigartigen Landschaft.

    Wie aus dem Bilderbuch
  • Zeit zum Sein

    Zum Abschluss unserer Reise lassen wir bei bestem Wetter einfach die Seele baumeln und geniessen einen ruhigen, fast menschenleeren Strand. Es zeigt sich einmal mehr: Oft reicht es, ein Stück abseits der bekannten Wege zu gehen – ein paar Schritte mehr, und schon hat man einen Ort ganz für sich allein.

    Zeit zum Sein

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 700.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • Camper ab Lissabon bis Faro
  • Hotelübernachtung in Lissabon

  • Flüge ab/bis Zürich
  • Mautgebühren
  • Benzin
  • Stellplätze

Angebotsnummer: 134053

Fokus Umwelt & Soziales

Verantwortungsbewusst Reisen

Wir haben bewusst Stellplätze gewählt, welche von Einheimischen geführt werden und grossen Wert auf Recycling legen – oder speziell als Eco-Camps gekennzeichnet sind, also zum Beispiel regionale Produkte verwerten und verkaufen.

Nicole Bieri

Nicole Bieri

Mag ich es lieber warm oder kalt? Bei der Frage kann ich mich gar nicht so recht entscheiden. Einerseits habe ich es genossen, als ich den Schweizer Winter einfach auslassen konnte und stattdessen vier Monate lang den neuseeländischen Sommer erlebte. Andererseits liebe ich die Berge, das Skifahren. Erinnere ich mich an mein Rencontre mit einem Grizzlybären auf meiner Camperreise in Alaska, möchte ich gerne mal noch die Eislandschaft in Grönland sehen. Ich mag eigentlich alles – nur in Grossstädten bin ich nicht so gerne.

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Wissenswertes rund um Portugal

Beste Reisezeit

Legende:
Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Reisezeit
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Portugal x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Madeira x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Azoren x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Portugal kann grundsätzlich das ganze Jahr hindurch bereist werden. Die allgemein beliebteste Reisezeit ist zwischen April und Oktober wobei Juli und August als absolute Hochsaison mit vielen Besuchern und hohen Preisen in den meisten Teilen des Landes gilt. Wer eine Städtereise nach Lissabon, Faro oder Porto plant, reist am besten im Frühling oder Herbst nach Portugal, wenn es nicht zu heiss ist, wobei es im Frühling in Porto und allgemein im Norden teils noch kühl sein kann. Wer sich für Strandurlaub, imposante Steilklippen und Wassersport aller Art an der Algarve interessiert, reist am besten zwischen April und Oktober in diese wunderschöne Region, wobei es zu beachten gilt, dass die Wassertemperaturen im Frühjahr noch relativ kühl sein können und es während den Monaten Juli und August teils sehr heiss werden kann. Dafür kann hier bis spät in den Herbst im Meer gebadet werden.

Alles über Portugal

Alle Länderinfos über Portugal findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

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