Reiseerlebnis
zusammengestellt von Martina Kieser

Namibia – Mountainbike-Safari im Outback

Reisen aktuell möglich
Namibia – Mountainbike-Safari im Outback

Auf dieser Mountainbike-Safari in Namibia erlebst du die höchsten Dünen der Welt, den Reichtum an Tieren und die Schönheit der Küste hautnah. Namibia ist ein Eldorado für Biker und Naturliebhaber. In warmen Rottönen leuchten die mächtigen Sanddünen der Wüste, die grünen Sterne eines Köcherbaums zeigen in den blauen Himmel, und langsam beugt sich eine Giraffe zum Wasserloch. Die Weite des Horizonts, die reine klare Luft und die Stille vermitteln ein Gefühl von Freiheit und Ruhe, das viele von uns in Europa vermissen. Bizarre Felsformationen, wundervolle Wüstenlandschaften, Sossusvlei – die höchste Düne der Welt –, die raue Küste und nicht zuletzt die Nationalparks mit ihrem Tierreichtum sind die Hauptattraktionen Namibias. Diese karge Schönheit und Einsamkeit vom Bikesattel aus zu erleben, gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen. Diese Gruppenreise ist auch als Privatreise buchbar. 

  • Orte
    ab/bis Windhoek
  • Empfohlene Reisedauer
    17 Tage
  • Transportmittel
    Flug, Bus, Bike, Boot
  • Unterkunft
    Lodges, Hotels, Bungalows, Zelt

Meine Highlights

Märchen aus Sand - das Sossusvlei
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Märchen aus Sand - das Sossusvlei

Tierbeobachtungen im Etosha Nationalpark
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Tierbeobachtungen im Etosha Nationalpark

Fotografiere das "Matterhorn" Namibias, die Spitzkoppe
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Fotografiere das "Matterhorn" Namibias, die Spitzkoppe

Reiseroute

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  • Tag 1 | Flug nach Windhoek

    Nachtflug nach Windhoek, Namibias Hauptstadt, wo wir am nächsten Tag eintreffen.

  • Tag 2 | Willkommen in Namibia, Citytour Windhoek

    In Windhoek werden wir von unserer lokalen Reiseleitung in Empfang genommen und mit dem Bus in unser Gästehaus etwas ausserhalb der Stadt gebracht. Wenn es die Zeit erlaubt, unternehmen wir mit unserem Guide am späteren Nachmittag eine kurze, aber interessante Stadtrundfahrt zu den Sehenswürdigkeiten Windhoeks. Sollte die Stadtbesichtigung an diesem Tag nicht stattfinden können, haben wir dazu am Abflugtag genügend Zeit.
    Übernachtung: familiäres Gästehaus in Windhoek

  • Tag 3 | Khomas Hochland

    Unser geländegängiges 4x4 Begleitfahrzeug bringt uns Richtung Khomas Hochland. Dort schwingen wir uns auf den Fahrradsattel und starten unsere Mountainbike Tour durch Namibia. Die gemütliche Einrolltour führt uns durch weitläufiges, bergiges Farmland. Unser heutiges Ziel ist eine oberhalb des Spreetshoogte-Passes gelegene Farm. Die Namibgrens Gästefarm liegt noch auf dem Inland Hochplateau vor dem Steilabfall in die Namib-Wüste runter. Wir übernachten in komfortablen Bungalows, umgeben von Granitformationen. Die Farm bietet interessante Bikerouten. Wir erleben einen Sonnenuntergang besonderer Art mit der untergehenden Sonne in der unendlichen Weite der Wüste.
    Bikestrecke: 40 Kilometer, 200 Höhenmeter
    Transfer: Jeep, drei Stunden
    Übernachtung: Bungalows beim Spreetshoogte Pass

  • Tag 4 | Wüstenluft schnuppern

    Der Sonnenaufgang bietet ein farbenprächtiges Lichtspiel mit den rot-gelb beleuchteten Granitfelsen. Wir nutzen die kühlen Stunden des Morgens für die Bike-Etappe des heutigen Tages. Auf dem Spreetshoogte Pass haben wir eine herrliche Aussicht auf die weiten Ebenen der Namib-Wüste. Es folgt eine rasante Abfahrt auf der steilsten Passstrasse Namibias. Vor uns erstreckt sich eine weite Landschaft, die in guten Regenjahren mit wogendem Gras bedeckt ist. Die Piste ist angenehm zu befahren und wir geniessen die Nähe zur Natur. In Solitaire, einer Art Wildwest-Tankstelle mit einem kleinen Laden, stärken wir uns mit feinem Kuchen frisch aus dem Ofen. Es folgt eine Autofahrt bis zu unserer Unterkunft am Wüstenrand. Dies ist der Beginn des riesigen Sandmeeres mit Aussicht auf die hohen Sanddünen im Westen und die majestätischen Naukluftberge im Osten. Wer Lust hat, unternimmt am Abend eine kurze Sundowner-Biketour zur Elim-Düne oder zum Sesriem Canyon.
    Bikestrecke: 40, 380 Höhenmeter
    Transfer: zirka zweieinhalb Stunden.
    Übernachtung: Lodge in der Nähe von Sesriem

  • Tag 5 | Sossusvlei - die höchsten Dünen der Welt

    Heute folgt ein besonderer Leckerbissen! Frühmorgens bringt uns das Begleitfahrzeug von unserer Unterkunft immer tiefer in die Wüste. Die näher rückenden und höher wachsenden Dünen zeigen uns den Weg, der plötzlich in einer Lehmpfanne, dem "Vlei", sein Ende findet. Dort starten wir unsere Wanderung auf eine der zahllosen Dünen. Licht und Schatten verwandeln die roten Sandberge in bizarre geometrische Figuren, deren geschwungene Konturen vom weichen Licht der noch schräg stehenden Sonne nachgezeichnet werden. Wind und Sand haben hier eine einmalige Dünenlandschaft geschaffen. Die Dünen der Namib-Wüste gehören zu den höchsten der Welt. Oben erwartet uns ein unvergessliches Panorama mit faszinierenden Farb- und Schattenspielen. Der Downhill zu Fuss ist fast so schön wie fliegen. Nach dem Mittagessen besichtigen wir den Sesriem Canyon. Der Name „Sesriem“ ist afrikaans und bedeutet übersetzt sechs Riemen. Der Name ist dadurch entstanden, dass die Trekker (die ersten europäischen Siedler) vor hundert Jahren sechs Ochsengespannriemen zusammenknoten mussten, um Wasser in einem Kübel aus dieser Schlucht heraufzuholen. Danach fahren wir im Auto für weitere 30 km an den Naukluft Bergen entlang. Die letzten Kilometer bis zu unserer Unterkunft legen wir auf dem Bike zurück. Nach einem unvergesslichen Sonnenuntergang geniessen wir ein ausgezeichnetes Abendessen und verbringen einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer.
    Bikestrecke: 25 Kilometer / 220 Höhenmeter
    Trekking: zwei bis drei Stunden
    Transfer: zirka dreieinhalb Stunden.
    Übernachtung: Lodge in der Nähe des Naukluft-Gebirges

  • Tag 6 | Naukluft-Berge

    Den heutigen Tag können wir je nach Wunsch gestalten. Wir können am Pool relaxen, eine Wanderung unternehmen oder mit unseren Bikes auf kaum sichtbaren Autospuren die wilden und zerklüfteten Randgebiete des Tsaris- und Zebra-Gebirges erkunden. Die abwechslungsreiche Landschaft der Naukluft erfüllt alle Biker-Träume und ist ein wahres Paradies. Tiefe Schluchten und bizarre Felsformationen verbunden mit einer reichen Vegetation schaffen den Lebensraum für Hartmanns Bergzebra und viele andere Wildarten. Wir sind allein in unberührter Natur und geniessen die überraschenden Herausforderungen und die aufregenden Down-Hills, die der Pfad für uns bereithält. Besonders faszinierend ist jedoch die Geologie, denn ganz deutlich erkennt man die Sedimentschichten eines uralten Meeres, denen das Zebra-Gebirge seinen Namen verdankt.

    Nach unserer Rückkehr im Camp haben wir uns erst einmal eine Pause verdient. Wir halten Siesta in unseren Bungalows, die im Schatten riesiger Feigenbäume entlang eines ausgetrockneten Flussbettes aufgereiht liegen. Wer möchte, kann am Nachmittag eine weitere Ausfahrt mit dem Bike machen bevor wir uns ein Grill-Abendessen unter funkelndem Sternenhimmel schmecken lassen. Über offenem Feuer werden einige Leckereien aus köstlichem namibischem Fleisch und lokalen Gemüsesorten zubereitet, dazu gibt es eine Auswahl an herrlich frischen Salaten.
    Bikestrecke: 45 Kilometer, 380 Höhenmeter (optional)
    Übernachtung: Lodge in der Nähe des Naukluft-Gebirges

  • Tag 7 | Durch den Namib Naukluft Park an die Küste

    Auf dem Weg zur Küstenstadt Swakopmund durchqueren wir die zentrale Namib Wüste und passieren den Wendekreis des Steinbocks, sowie den Gaub- und Kuiseb-Pass. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs Springböcke, Zebras, Warzenschweine und Oryx-Antilopen. Während der letzten Kilometer geht es durch eine unendlich scheinende Kiesebene an die Atlantikküste bis nach Swakopmund. Zum Nachtessen kehren wir in Restaurant ein, das direkt an der Landungsbrücke am Meer liegt und für seine feinen Fischgerichte bekannt ist.
    Transfer: zirka fünf Stunden
    Übernachtung: familiäre Pension, Swakopmund 

  • Tag 8 | Kolonialstadt Swakopmund

    Die deutschen Kolonialbauten von Swakopmund lassen den Besucher eher an ein Nordseebad als an Afrika denken. Auch die kühlen Morgen- und Abendtemperaturen, oft von Nebel begleitet, lassen Zweifel an Afrika aufkommen. Aber wir geniessen Meer und Ambiente und unser familiäres Hotel in der gemütlichen Kleinstadt.
    Am Vormittag stehen uns mehrere optionale Aktivitäten zur Auswahl. Wir können entweder die Fauna und Flora im Dünengürtel zwischen Swakopmund und Walvis Bay mit einem Fat Bike oder im Geländewagen erkunden oder wir unternehmen einen Ausflug nach Walvis Bay. Mit einem Katamaran oder im Kayak fahren wir in die Bucht hinein und sehen nicht nur Pelikane, sondern auch Flamingos, Kormorane, Hunderte von Robben und mit etwas Glück auch Delphine.
    Den Nachmittag verbringen wir in Swakopmunds Cafés, mit einem Bummel durch die Geschäfte oder mit einem Spaziergang am menschenleeren Strand.
    Exkursion: optional, verschiedene Ausflüge stehen zur Wahl (siehe "Leistungen")
    Übernachtung: familiäre Pension, Swakopmund

  • Tag 9 | Offroad biken in einer Mondlandschaft

    Heute beginnt der zweite Teil unserer vielseitigen Namibia-Reise mit dem Ziel Damaraland. Wir verlassen die Küste per Fahrzeug, und bald wechseln wir aufs Fahrrad, um die Mondlandschaft am Swakop River zu erkunden. Biken in den Trockentälern ist ein Leckerbissen für alle, die gerne offroad unterwegs sind. Wir schlängeln uns zwischen bizarren Felsformationen und Akazien durch die Wüste. Nach einem Transfer schwingen wir uns wieder in den Bikesattel und pedalen zu unserem Camp am Fusse der Spitzkoppe, deren eindrückliche Felsen im Abendlicht regelrecht orange leuchten. Falls noch Zeit bleibt nach dem Zeltaufbau, erklimmen wir einen Granitfelsen und geniessen mit einem Drink den Sonnenuntergang.
    Bikestrecke: 35-45 Kilometer, 320 Höhenmeter
    Transfer: zirka zweieinhalb Stunden
    Übernachtung: Camping an der Spitzkoppe oder beim Erongo-Gebirge

  • Tag 10 | Bike-Leckerbissen im Erongo-Gebirge oder an der Spitzkoppe

    Mit dem Krähen des Francolin, der eifrig auf der Suche nach seiner morgendlichen Mahlzeit unser Camp überfliegt, beginnen wir den heutigen Tag. Die Gegend ist geprägt von den drei grössten Granitinselbergen des Landes – die Spitzkoppe, das Erongo Gebirge und der Brandberg in der Ferne. Mit seinen einzigartigen Felsformationen, interessanten archäologischen Fundstätten und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt ist dieses Gebiet ein Eldorado für Mountainbiker und Wanderer. Zusammen mit unserem Guide erforschen wir die kleinen Wunder, die auf Pirschfahrten meist übersehen und nur zu Fuss oder im Bike-Sattel sichtbar werden. Mit jedem Vogelruf, jeder Spur, jedem Insekt, jeder Pflanze oder jedem Baum erhalten wir einen umfassenderen Einblick in diesen speziellen Lebensraum. Welches Geschöpf hat wohl die Spuren oder den Mist im Sand hinterlassen?
    Am Abend lauschen wir den Klängen der Savanne während wir mitten in der Wüste am Lagerfeuer sitzen und über den klaren südlichen Sternenhimmel staunen mit seinen Millionen Sternen von Horizont zu Horizont.
    Bikestrecke: 45 Kilkometer, 490 Höhenmeter (optional)
    Übernachtung: Camping an der Spitzkoppe oder beim Erongo-Gebirge

  • Tag 11 | Zu den Sandsteinbergen von Twyfelfontein

    Wir erwachen mit den ersten warmen Sonnenstrahlen, umgeben von Granitfelsen, die bis zum blauen Himmel reichen. Nach einem herzhaften Frühstück geht es auf unseren Bikes auf einem staubigen Naturweg, mit Blick auf den eindrucksvollen Brandberg, in Richtung Uis. Unsere Fahrt führt vorbei an Kleinsiedlungen kommunaler Bauern des Damara Stammes, die hier beheimatet sind. Die Region ist reich an Halbedelsteinen, die in den Granitfelsen gefunden werden. Sie stellen eine der wichtigen Einkommensquellen für die Einheimischen dar, da diese sich nicht nur auf die Landwirtschaft in diesem trockenen Halbwüstengebiet verlassen können. Wir laden unsere Bikes auf und fahren via der kleinen Minenortschaft Uis zum Campingplatz, wo wir unser Zeltlager für die nächsten zwei Nächte errichten. Nach einem Sundowner freuen wir uns auf eine erfrischende Openair-Dusche und bereiten uns beim Lagerfeuer auf unsere nächste Bike-Etappe vor.
    Bikestrecke: 30-40 Kilomter, 350 Höhenmeter
    Übernachtung: Camping in der Nähe von Twyfelfontein

  • Tag 12 | Besuch des Weltkulturerbes Twyfelfontein

    Die trockene und steinige Wüstenprärie reicht westlich von Twyfelfontein bis hin zur Skelettküste. Diese abgeschiedene Region ist Heimat einer Vielzahl von wilden Tieren – Zebras, Giraffen und das selten vorkommende schwarze Nashorn finden hier ihren Lebensraum.

    Auf unseren Bikes verlassen wir das Zeltcamp und radeln am Verbrannten Berg entlang auf einer 4x4 Strecke durch die Wildnis. Der Rundweg bringt uns in die Nähe des vulkanisch entstandenen Doros Kraters und weiter südlich zu von der lokalen Bevölkerung bewirtschafteten Gebieten. Uns begleitet die Silhouette des Brandbergs in der Ferne. Die Landschaft ist einzigartig – eine Kombination aus Granit, Sandstein und vulkanische Felsen. Wir biken durch abgelegene Täler in denen, nach gutem Regen, kleine Herden der seltenen Bergzebras und Giraffen anzutreffen sind. Die faszinierende Geologie gibt uns einen Einblick in die Zeit des späten Karbon- bis frühen Jura-Zeitalters, als der Superkontinent Gondwana auseinanderbrach. Auch nehmen wir uns Zeit, die Pflanzenwelt zu erkunden, die sich dieser wasserarmen Umgebung auf so einzigartige Weise angepasst hat. Unser Reiseleiter erklärt uns die Besonderheiten der verschiedenen hier heimischen Commiphora-, Aloe- und Akazienarten.

    Die Sandsteinberge von Twyfelfontein sind Überreste einer Wüste, deren Sandmassen vor mehr als 280 Millionen Jahren die Oberfläche bedeckten. Diese Umgebung bot den Jägern und Sammlern der Steinzeit Schutz und Wasser, sodass sie hier einige der schönsten Felsgravuren und -zeichnungen der Welt hinterliessen. Auf mehr als 200 Felsplatten sind an die 2500 Felsbilder eingearbeitet worden. Am Nachmittag besichtigen wir dieses, im Jahr 2007 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärte „open-air“-Museum. Nach einem erlebnisreichen Tag kehren wir am späten Nachmittag in unser Camp zurück und geniessen den wohlverdienten Sundowner in einzigartiger Kulisse. Wir freuen uns auf ein ehrliches Stück «Braaivleis» unter sternenklarem Himmel, der die Milchstrasse so erscheinen lässt, als liege sie nur eben gerade um die Ecke.
    Bikestrecke: 45 Kilometer, 620 Höhenmeter
    Übernachtung: Camping in der Nähe von Twyfelfontein

  • Tag 13 | Tierwelt im Etosha-Nationalpark

    Nach einer erholsamen Nacht in unseren Zelten, geniessen wir unser letztes Frühstück unter blauem Himmel. Es geht im Begleitfahrzeug weiter in Richtung Khorixas, einer kleinen Stadt im östlichen Teil der Erongo-Region. Wir verlassen die Hauptstrasse und biken entlang des Ugab-Trockenflusses und der Ugab-Terrassen bis zur Vingerklippe, die wie ein Denkmal in den Himmel ragt. Wir erreichen die Vingerklip Lodge gerade rechtzeitig für ein leichtes Mittagessen. Am Nachmittag geht es über Outjo bis zum Etosha Nationalpark. Unsere Unterkunft liegt direkt vor der Einfahrt zum Etosha Nationalpark, inmitten der endlosen Mopane Savanne. Diese Bäume sind bekannt für die Mopane Würmer, die auf dem Feuer gebraten für die Einheimischen eine Delikatesse bedeuten.

    Der Etosha Nationalpark ist einer der interessantesten Wildparks im südlichen Afrika und ein absolutes Highlight auf jeder Namibia-Reise. Auf einer Fläche von über 22’000 Quadratkilometern leben viele afrikanische Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum. Neben den verschiedenen Antilopenarten können hier Zebras, Giraffen, Elefanten, Nashörner und mit ein wenig Glück, sogar grosse Raubkatzen wie Löwen und Geparden beobachtet werden. Die Landschaft unterscheidet sich sehr von den Gegenden, durch die wir bis jetzt gefahren sind. «Etosha» bedeutet «Grosser weisser Platz» und bezieht sich auf die ca. 5000 Quadratkilometer große Salzpfanne, die dem Park ihren Namen gegeben hat.
    Bikestrecke: 35 Kilometer, 290 Höhenmeter
    Transfer: Jeep zirka vier bis fünf Stunden.
    Übernachtung: Bungalows/Lodge im Etosha Nationalpark oder Umgebung

  • Tag 14 | Safari mit Zebras, Antilopen, Giraffen, Elefanten...

    Heute fahren wir ins Reich der Tiere. Vom sicheren Begleitfahrzeug aus unternehmen wir eine ausgiebige Safari-Pirschfahrt und geniessen Wildbeobachtungen vom Feinsten. Elefantenherden, Löwen und Nashörner können wir genauso beobachten und fotografieren wie Zebras, Giraffen, Oryx und andere Antilopen. Das ist Afrika pur, so wie man es sich vorstellt!
    Übernachtung: Bungalows/Lodge im Etosha Nationalpark oder Umgebung 

  • Tag 15 | Busreise zurück in die Zivilisation

    Nach dem Frühstück bringt uns eine längere Transferfahrt zurück nach Windhoek. Den späteren Nachmittag nutzen wir, um uns wieder an die Zivilisation zu gewöhnen. Am Abend feiern wir zusammen den Abschluss unserer abenteuerlichen Radreise durch Namibia.
    Transfer: zirka fünfeinhalb Stunden
    Übernachtung: familiäres Gästehaus in Windhoek

  • Tag 16 | Abschied von Afrika

    Je nach Flugplan bleibt Zeit für einen Stadtbummel oder auch für Souvenir-Einkäufe. Anschliessend erfolgt die Rückreise nach Europa.

  • Tag 17 | Ankunft in Europa

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu unserem Reiseerlebnis benötigst.

Preis pro Person
ab CHF 4120.–

  • Als Gruppenreisen:
  • 06.05. - 22.05.2022
  • 15.07. - 31.07.2022
  • 02.09. - 18.09.2022
  • Als Individualreise:
  • auf Anfrage

  • 10 Übernachtungen in Lodges, Hotels oder Bungalows im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 4 Übernachtungen im Zelt
  • Frühstück, 4 Mittagessen und 10 Abendessen
  • Begleitfahrzeug
  • Safari im Begleitfahrzeug
  • Transfers
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • lokale, deutschsprachige Reiseleitung

  • Flug Europa-Windhoek-Europa
  • Transport des eigenen Bikes
  • nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Annullationskosten- und Assistanceversicherung
  • evtl. Kleingruppenzuschlag
  • evtl. ½ Einzelzimmerzuschlag

Gut zu wissen

Anforderungen & Strecke
Konditionell ist die Reise mittel anspruchsvoll, biketechnisch ohne grosse Schwierigkeiten, mit Ausnahme von zwei Etappen mit Level drei und den optionalen Biketouren bei den Lodges, die nach Kundenwunsch gestaltet werden können.

Total zirka 340-360 Kilometer mit zirka 3400 Höhenmeter in neun Bike-Etappen, pro Etappe zirka 38 Kilometer mit zirka 375 Höhenmeter. Alles auf Schotterstrassen oder Allradpisten (keine asphaltierten Strassen). Auf den beiden optionalen Biketouren werden die schönsten Trails rund um die Lodges befahren.

Camping
Wir geniessen ein relativ luxuriöses Camping, welches zu den Highlights dieser Reise gehört. Meist haben die Camps fliessend Wasser, eine (aufheizbare) Dusche und Toiletten. Allenfalls campen wir auch mal im Outback ohne Zeltplatz, wo Wasser zum Waschen bereitgestellt wird. Zum Essen steht ein Tisch und Stühle zur Verfügung. Es wird abends normalerweise eine warme Mahlzeit zubereitet. Das Zelt und eine Liegematte (drei cm dick) werden vor Ort zur Verfügung gestellt. Wer hohe Komfort-Ansprüche hat, kann zusätzlich eine dünne Isolier- oder Schaumstoffmatte mitnehmen. Einen warmen Schlafsack für die kühlen Nächte bis 0 Grad nimmt jeder Teilnehmer selbst mit.

Individualreise
Diese Reise kann auch als Individualreise gebucht werden. Preis auf Anfrage.

Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

BIK - 60080

Martina Kieser

Martina Kieser

Meine Leidenschaft zum Reisen und meine Abenteuerlust bekam ich bereits von meinem Vater in die Wiege gelegt. Seitdem habe ich tatsächlich schon einiges auf meiner Bucketlist abhaken können: vom Tauchen mit Hammerhaien und Seehunden auf den Galapagos Inseln übers Gorillatrekking in Uganda bis hin zur Schlittenhundefahrt durch die weisse Wintermärchenlandschaft Alaskas. Doch vor allem den eher abgelegenen Regionen mit viel unberührter Natur habe ich mein Herz geschenkt. Ich liebe es, neue Orte zu entdecken und mich dort in meinen eigenen Gedanken zu verlieren. Dabei denke ich oft an meinen grössten Traum: irgendwann mit dem Expeditionsschiff durch die Antarktis zu gleiten.

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Wissenswertes rund um Namibia

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit: Ganzjährig bereisbar, jedoch ideal von März bis Oktober. Angenehme Temperaturen. Weniger geeignete Reisezeit:
November bis Februar kann es während des Tages sehr heiss werden und heftige Gewittergüsse können vor allem jeweils am Nachmittag gewisse Strassen unpassierbar machen. Der Norden von Namibia (Kaprivistrip) ist klimatisch ganz anders als der Rest von Namibia, mit viel Regen und hoher Luftfeuchtigkeit vor allem im Südsommer.

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