Argentinien - Auf den Spuren der Pioniere Patagoniens

ab/bis Buenos Aires, Patagonien, Aktivreisen

Ab in die Wildnis Patagoniens, wo Siedlungsgeschichte noch lebendig ist! Wir geniessen zu Beginn der Reise vier abwechslungsreiche Tage in Buenos Aires, bevor es weiter Richtung Süden geht. Das weitaus unbekannte Tal „Rincón de Lobos“ wartet mit spannender Gauchokultur und unberührter Natur auf uns. Wir freuen uns auf 10 Tage Pferdetrekking durch traumhafte Wildnis und einen wunderschönen Abschluss in einer Ecolodge.

Einige Höhepunkte dieser Reise

  • Tangometropole Buenos Aires

  • Traumhafte Landschaften in Nordpatagonien

  • 10-tägiges aussergewöhnliches Pferdetrekking mit Expeditionscharakter

  • Campieren nach Gauchokultur an türkisblauen Lagunen

  • Cerro Plataforma – ein mit Fossilien übersätes Hochplateau

Preise

CHF

Preis pro Person

bei 5 - 6 Personen

4500.–

bei 3 - 4 Personen

400.–

Zuschlag Einzelzimmer/Zelt

350.–

Programm- und Preisänderungen vorbehalten


Inbegriffen

  • Alle Überlandfahrten und Transfers

  • 4 Hotelübernachtungen in Buenos Aires im Doppelzimmer

  • 9 Übernachtungen während dem Pferdetrekking im Zweierzelt

  • 4 Übernachtungen in Jurten oder Bungalow (5er-Belegung)

  • 3 Übernachtungen in Ecolodge im Doppelzimmer (alle Unterkünfte, ausser in Buenos Aires, mit Gemeinschaftsnasszellen)

  • Komfortable Schlafzelte und allgemeine Campingausrüstung

  • Vollpension ab/bis Bariloche, in Buenos Aires mit Zimmer/Frühstück und einem Abend- und Mittagessen

  • Reit- und Packpferde

  • Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung beim Ankunftstransfer in Buenos Aires und den Stadtführungen, Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Bariloche

  • Bewilligungen und Eintritte


Nicht Inbegriffen

  • An–/Rückreise nach/ab Argentinien inkl. Inlandflüge

  • Persönliche Auslagen

  • Trinkgelder


Anforderungen

  • Mittelschweres Pferdetrekking, gute Kondition, 6 Reitetappen von 6-7 Stunden,  4 Reitetappen von 3-4 Stunden, 4 Wanderetappen von 2-6 Stunden in Höhen bis 1700 Meter.

  • Anforderungen: Reiterfahrung, gute körperliche Verfassung, Teamgeist und Bereitschaft beim Lagerleben mitzuwirken. 

  • Wichtig: Diese ultimative Tour hat Expeditionscharakter und führt in das riesige, nahezu zivilisationsfreie Einzugsgebiet des Río Turbio, der von vier Gletschern genährt wird. Die ca. 1000 km2 grosse Region ist vom Rest der Welt abgeschottet und nur mit Boot oder über Säumerpfade, auf welchen die Gauchos seit Generationen ihr Vieh treiben, erreichbar.

Reiseprogramm

1. Tag: Individuelle Ankunft in Buenos AiresIndividuelle Ankunft in Buenos Aires und Fahrt zur Unterkunft im Herzen der Altstadt San Telmo, welche die Schweizer Gastgeberin geschmackvoll zu einem Boutique Hotel umgebaut hat. Stadtbummel auf eigene Faust durch den Antiquitätenmarkt von San Telmo. Kennen lernen der Schweizer Reiseleiterin und dann geniessen wir ein gemeinsames Abendessen in einem typischen Restaurant. 

25 MüM /  1 h Fahrzeit

 

2. Tag: Buenos Aires

Heute geht es auf eine Stadtführung zu den schönsten Quartieren und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Buenos Aires. Der rosarote Regierungspalast, die traditionelle Avenida de Mayo und das elegante Stadtviertel Recoleta werden dabei nicht ausgelassen. Der Abend steht zur freien Verfügung. 

25 MüM / 2 h Fahrzeit

 

3. Tag: Buenos AiresDer heutige Vormittag steht zur freien Verfügung. Am Nachmittag ist eine Tour in das Künstler- und Bohème-Viertel La Boca geplant. Bei dieser etwa vierstündigen Tour ist der Besuch eines privaten Künstlerateliers eingeplant. Am frühen Abend Besuch einer Milonga, wo sich Einheimische und Interessierte zum Tango tanzen treffen. 

25 MüM / 1 h Fahrzeit

 

4. Tag: Weiterreise nach PatagonienFahrt zum nationalen Flughafen und Flug nach Bariloche. Hier werden wir durch die lokale Reiseleitung empfangen. Kurzer Besuch von Bariloche, der schweizerischsten Stadt Argentiniens. Weiterfahrt nach Rincón de Lobos, wo wir die Jurte oder Bungalows beziehen. Danach geniessen wir ein Willkommensasado und lernen dabei das Team kennen.

230 MüM / 2 h Fahrzeit

 

5. Tag: Proberitt zum See „Lago Epuyen“

Nach dem Genuss des traditionellen Mate-Tees werden die Pferde von der Koppel geholt. Es folgt die Zuteilung der Pferde, die Einführung im Umgang mit den hiesigen Sätteln und Saumzeug, Instruktion zum Reiten im Gelände, Knotentechnik, Beladen der Packpferde und vieles mehr. Danach geht's gleich los: Proberitt zum See "Lago Epuyen" und dann gemeinsames Abendessen im Basiscamp in Rincón de Lobos. 

230 MüM / Reiten 3-4 h

 

6. Tag: Besuch der Kleinstadt El Bolsón

Wir fahren in die Kleinstadt El Bolsón, Argentiniens Aussteigerzentrale und Treffpunkt für Tramper und Trekker aus aller Welt. Besuch des Kunsthandwerkmarktes und danach geführte Besichtigung einer bioorganischen Farm der Region oder kurze Wanderung zum Wasserfall "Catarata de Corbata Blanca". Zudem bietet dieser Ausflug die Gelegenheit für die letzten Einkäufe vor dem langen Ritt in die Wildnis. 

230 MüM  / Wandern 2 h / 1 h Fahrzeit

 

Pferdetrekking (7. - 16. Tag)

Diese ultimative Tour hat Expeditionscharakter und führt in das riesige, nahezu zivilisationsfreie Einzugsgebiet des Rio Turbio, der von vier Gletschern genährt wird. Die ca. 1000km2 grosse Region ist vom Rest der Welt abgeschottet und nur mit Boot oder über Säumerpfade, auf welchen die Gauchos seit Generationen ihr Vieh treiben, erreichbar. Die Reitroute der nächsten 10 Tage gliedert sich in zwei Ziel-Etappen. Einerseits führt sie zum türkisblauen Lago Esperanza auf 500 M.ü.M. an der Grenze zu Chile. Anderseits zum Cerro Plataforma, einer gelogischen Ausnahmeerscheinung, wo sich der Meeresboden infolge vulkanischer Prozesse vor 50 bis 30 Mio. Jahren zu einem riesigen, mit Fossilien übersäten Hochplateau (ca. 1700 M.ü.M) aufgeworfen hat. Die Besteigung der monumentalen Formation vermittelt den Eindruck einer Landung auf eines anderen Planeten. 

 

7. Tag: Start des PferdetrekkingsWir treffen uns am frühen Morgen und verteilen die 15-Liter-Packtaschen und die Campingausrüstung auf die Packpferde. Die heutige Tagesetappe führt an orangeroten Arrayanes, den patagonischen Myrten, vorbei und der erste markante Anstieg wird mit einer wunderbaren Aussicht auf den "Lago Puelo" belohnt. Der weitere Weg führt durch Wälder und über unzählige Sturzbäche entlang der felsigen Flanke des "Cordon de Derrumbe" bis zum Südufer des Sees. Hier bauen wir am Nachmittag das Lager auf. Beim Zubereiten des Abendessens am offenen Feuer ist Mithilfe gefragt.

230 MüM / Reiten 6 h

 

8. Tag: Nationalpark Lago Puelo – Lago EsperanzaNach dem Frühstück wird das Lager abgebaut, die Pferde werden von der Koppel geholt und gesattelt, Proviant, Gepäck und Ausrüstung für die nächsten vier Tage werden auf die Packpferde verstaut und schon geht es weiter; gleich zu Beginn muss der 500m breite Rio Turbio überquert werden. Weiter geht's einem tiefen Flusstal entlang, am Horizont strahlen die gezackte Bergkette und der Gletscher des Aguja Massivs! Nach einem weiteren Anstieg wird die Passhöhe erreicht und mit etwas Glück nähern sich uns neugierige Kondore... Unser Zeltlager stellen wir heute am Südende des Sees im Wald auf. Die einzigen Menschen hier sind eine handvoll Gauchos, die als Viehtreiber in einfachen Holzhütten leben. 

230 MüM / Reiten 7 h

 

9. Tag: RuhetagAuch wer bis anhin keine Freude am Fischen hatte, könnte hier auf den Geschmack kommen. Spätestens dann, wenn eine 40cm grosse Regenbogen- oder Lachsforelle angebissen hat. Gefischt wird aber nicht mit der Angel, sondern mit einer Blechdose um welche die Angelschnur gewickelt wurde, diese wird dann wie ein Lasso ausgeworfen. Der Erfolg ist garantiert. 

230 MüM

 

10. Tag: Durch subtropischen RegenwaldWeiter geht's dem Wildbach entlang. Die Route führt in die Zone der so genannten Selva Valdiviana, dem Urwald der Andengebirge, welcher mit seinem Riesenrhabarber, den Schilfwäldern sowie den uralten Alerce-Bäumen einem subtropischen Regenwald gleicht. Nach zwei bis drei Stunden wird der beachtliche Wasserfall Salto Juana erreicht, wo wir das wohlverdiente Mittagessen einnehmen. Je nach Zeitplan und Lust wird danach der Ritt zum Gletscher des Cañadon Norte fortgesetzt. 

250 MüM / Reiten 6-7 h

 

11. Tag: Herrliche Aussichten Rückreise zum Lago Puelo, möglicherweise über eine Alternativroute, entlang des Rio Bravo. Lange Passagen führen durch den patagonischen Wald und über relativ steile Säumerpfade. Herrliche Aussicht auf das Flussdelta des Rio Turbio und auf die höchsten Berge der Region. Nach der Überquerung des Rio Bravo wird das Nachtlager am Ufer des Lago Puelo aufgebaut.  

250 MüM / Reiten 6-7 h

 

12. Tag: Zur "Sommeralm" von Puesto Moro Durch ein relativ sanftes Gelände folgen wir dem Verlauf des Rio Turbio stromaufwärts. In der Talebene liegen kleine Gehöfte. Das sind die Pioniere, die vor drei bis vier Generationen die Region besiedelt haben. Heute stellen wir das Zeltlager bei einer Viehhütestation, vergleichbar mit einer Sommeralm, an einem Bergbach auf. 

300 MüM / Reiten 4 h

 

13. Tag: Durch den Märchenwald zum Cerro Plataforma Heute erwartet uns ein technisch anspruchsvoller Tag. Während zwei Anstiegen überwinden wir knapp 900 Höhenmeter um nach einer längeren Passage durch einen Märchenwald von Südbuchen das Lager am Fuss des Cerro Plataforma zu erreichen. 

220 MüM / Reiten 4-5 h

 

14. Tag: Besteigung des Cerro PlataformaDer Aufstieg zum Cerro Plataforma steht uns bevor. Der erste Teil wird per Pferd gemeistert und das letzte Stück werden wir zu Fuss zurück legen. Diese geologische Ausnahmeerscheinung mit seinem riesigen abgeschnittenen Kegel der eine ungefähr 7 Kilometer breite Ebene bildet, nimmt uns fast den Atem. Ein Bergsee, das Hochmoor und verschiedene Wasserfälle kontrastieren mit dem ersten Eindruck einer riesigen Steinwüste, die aus unzähligen Fossilien gebildet wurde. Hier werden manchmal sogar Flamingos gesichtet!

220 MüM / Reiten 3 h, Wandern 4-5 h

 

15. Tag: Rückweg zum Lago Puelo Die Rückreise zum Lager am Ufer des Lago Puelo wird in einer Etappe gemeistert. Dort werden wir mit Proviant eingedeckt, welches beim Parkwächter zwischengelagert wurde. 

200 MüM / Reiten 6 h

 

16. Tag: Zurück nach Rincón de Lobos

Je nach Laune und Wetter erfolgt der Aufbruch zurück nach Rincón de Lobos erst am Nachmittag und das letzte Wegstück wird in der wunderschönen Abenddämmerung geritten. 

230 MüM / Reiten 6 h

 

17. Tag: Entspannen und Wandern bei der EcolodgeNachdem wir die erste Nacht zurück in einem richtigen Bett genossen haben, steht ein feines Frühstück auf dem Programm. Später fahren wir zur Ecolodge, welche durch ihren exklusiven Holzbau und die einmalige Lage, inmitten eines Naturreservats, besticht. Hier geniessen wir Verpflegung aus bio-organischem Anbau und Trekkingmöglichkeiten durch eine der waldreichsten Zonen der Anden. Am Nachmittag gehen wir auf eine Wanderung durch die Schlucht des Rio Azul, wo wir in den natürlichen Becken des türkisblauen Bergbaches schwimmen können. Abendessen in der Ecolodge. 

500 MüM / 1 h Fahrzeit

 

18. Tag: Exkursion zum höchsten Berg der ZoneDer Piltriquitrón, macht seinem Namen („der stets Wolken-verhangene“ in der Mapuche-Sprache) alle Ehre. Auf der ersten Anhöhe, zu welcher wir mit dem Geländewagen fahren, Besichtigung der permanenten Holzskulpturen–Ausstellung, danach Wanderung zum Aussichtspunkt auf 1700 M.ü.M. Panoramablick über die Comarca Andina, auf Augenhöhe der Kondore. Am Nachmittag lohnt der Besuch der Kleinstadt El Bolsón mit dem besten Eis der Welt. Abendessen in einem typischen Restaurant in El Bolson.

500 MüM / Wandern 3-4 h / 1 h Fahrzeit

 

19. Tag: Diverse AusflugsmöglichkeitenDer heutige Tag steht zur freien Verfügung. Wir geniessen entweder weitere wunderschöne Wanderungen, entspannen in der Lodge, machen einen Ausflug zum grössten Labyrinth Südamerikas oder zum See wo sogar Kayaks gemietet werden können... Langweilig wird es bestimmt nicht! Gemeinsames Abendessen in der Ecolodge. 

500 MüM / Wandern 6 h

 

20. Tag: Abschied von Patagonien Wir nehmen Abschied von Patagonien und Fahren nach Bariloche um den Inlandflug nach Buenos Aires zu erwischen. Bei Ankunft werden wir abgeholt und zum Hotel gebracht. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und lädt zum Souvenireinkauf ein. 

230 MüM / 3 h Fahrzeit

 

21. Tag: Individuelle Heimreise oder VerlängerungNach dem Frühstück werden wir zum Internationalen Flughafen gebracht, wo sich unsere Wege wieder trennen...

1 h Fahrzeit

 

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

 

* Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhalten Sie in Ihrer Globetrotter-Filiale.

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Angaben zur Reise

Argentinien - Auf den Spuren der Pioniere Patagoniens

Ort

ab/bis Buenos Aires, Patagonien

Dauer

21 Tage

Transport

Überlandfahrten und Transfers, Reittrekking, Trekking

Unterkunft

Hotel, Zelt, Jurten, Ecolodge

Teilnehmer

2 – 6 Personen

Reiseart

Erlebnisreisen, Trekkingreisen, Aktivreisen

Angebot

GTK-418954

Reisedaten

28.01.18 – 17.02.18
25.11.18 – 15.12.18
17.02.19 – 09.03.19
24.11.19 – 14.12.19
16.02.20 – 07.03.20

Stationen

  • Buenos Aires

  • Bariloche

  • Rincon de Lobos

  • Lago Epuyen

  • El Bolson

  • Lago Puelo

  • Lago Esperanza

  • Selva Valdiviana

  • Lago Puelo

  • Puesto Moro

  • Cerro Plataforma

  • Rincon de Lobos

  • Bariloche

  • Buenos Aires