Uganda & Ruanda – Bike- und Natur-Abenteuer durch die Perle Afrikas

Uganda und Ruanda, Veloreisen

Intensiver und erlebnisreicher kann man die vielfältigen Landschaften Afrikas nicht erleben!

 

Mit dem Bike und zu Fuss bereisen wir die «Perle Ostafrikas», wie Winston Churchill Uganda nannte. Neben den letzten Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest weist Uganda auch eindrückliche Landschaften am afrikanischen Grabenbruch mit dem Tierreichtum vom Queen-Elizabeth-Nationalpark und den Schimpansen in der Kyambura-Schlucht auf. Aufgrund der Höhenlage Ugandas findet man ein angenehmes Klima vor. Nebst der beeindruckenden Natur wird uns auch die aufgeschlossene und freundliche Bevölkerung begeistern. Der letzte Teil der Reise führt uns durch das kleine Land Ruanda, wegen der Berge oft als «afrikanische Schweiz» bezeichnet. Dazu werden wir auch einen Einblick in die äusserst komplexen Gesellschaften und die geschichtliche Entwicklung dieser Länder erhalten.

Einige Highlights dieser Reise

  • Bike-Safari im Lake-Mburo-Nationalpark

  • Kyambura-Schlucht mit den Schimpansen

  • Gorilla-Tracking im Bwindi-Nationalpark

  • Rund um die Virunga-Vulkane in Ruanda

  • Abenteuerliche Trails am Lake Kivu

Preise

Preis pro Person

CHF

16.11.19 – 01.12.19

Reiseleitung Lutz Scharf

ab 6690.–

07.12.19 – 22.12.19

Reiseleitung Lutz Scharf

ab 6690.–

Individualreise (ohne Flug)

bei 2 Personen

ab 7690.–

bei 4 Personen

ab 5590.–

bei 6 Personen

ab 4820.–

Zusätzlich buchbare Leistungen

Transport des eigenen Bikes

ab 210.–

Flugpreis

ab 1100.–

frontgefedertes Mietbike solange Vorrat

290.–

Gorilla-Permit Bwindi-NP, Uganda

USD 600.–

Vegetationswanderung Bwindi NP, Uganda

USD 75.–

Gorilla-Permit Volcanoe NP, Ruanda

USD 1500.–

Besteigung Mount Bisoke, Ruanda

USD 75.–

Wanderung Dian Fossey's Grabstätte, Ruanda

USD 75.–

Golden Monkey Ruanda

USD 100.–

Einzelzimmer

auf Anfrage


Inbegriffen

  • Flug Zürich–Entebbe, Kigali–Zürich

  • Flughafen-, Sicherheitstaxen und Treibstoffzuschläge

  • Begleitfahrzeug und alle Transfers

  • 14 Übernachtungen in Hotels oder Lodges im Doppelzimmer

  • Vollpension

  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

  • Biketrikot

  • lokale und Bike Adventure Tours-Reiseleitung


Nicht Inbegriffen

  • Getränke

  • Transport des eigenen Bikes oder Mietbike vor Ort

  • Trinkgelder

  • obligatorische Annullationskosten- und Assistanceversicherung

  • Visumgebühren (CHF 100.–)

  • evtl. Kleingruppenzuschlag

  • evtl. ½ Einzelzimmerzuschlag


Vorgesehenes Reiseprogramm

1. Tag: Flug Europa – Entebbe

Nach Ankunft spät abends in Entebbe führt uns ein kurzer Transfer zum nahe gelegenen Hotel für die restlichen Nachtstunden.
Transfers: Bus 15-20 Minuten
Übernachtung: Hotel in Entebbe

2. Tag: Entebbe – Mabamba Sümpfe und Bussi Island Hopping

Am Morgen stellen wir unsere Bikes fahrtüchtig bereit und fahren mit den Bikes durch die unberührte Mabamba Sumpflandschaft. Mit einem lokalen Holzboot gelangen wir durch kleine Kanäle nach Bussi Island, eine unbekannte Insel auf dem bekannten Victoriasee. Die Mabamba Sümpfe bieten unzähligen Vögeln eine Heimat und Brutstätte. Mit etwas Glück spüren wir den scheuen Schuhschnabel auf.
Bikestrecke: 30 km, 450 Hm up, 380 Hm down 
Transfers: Bus 2 h
Übernachtung: einfaches Stadthotel

3. Tag: Durch den Gemüsegarten Ugandas zum Lake Mburo

Uganda "off the beaten track" kann hier nur mit dem Fahrrad erlebt werden. Wir werden von lachenden Menschen aufgefordert stehen zu bleiben und steigen vom Sattel herab, kaufen ein paar Bananen und unterhalten uns mit einer Dame mit den typisch bunten Tüchern gekleidet, die uns zu einem Tee an ihrem Strassenverkaufstand einlädt. Solche Gastfreundschaft und Freundlichkeit gibt es nur in diesen ländlichen Gebieten. Über eine kleine Strasse erreichen wir das Gate zum Mburo Nationalpark. Biken in einem Nationalpark mit wilden Tieren? Das ist in Uganda möglich. Der Park ist frei von Grosskatzen und Elefanten – ideale Rahmenbedingungen für eine spektakuläre Bike-Safari! In dem ufernahen Feuchtgebiet treffen wir auf Kaffernbüffel, Flusspferde, Elefantenantilopen, Zebras, Warzenschweine, Topis, Impalas und Wasserböcke. Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte liegt mitten im Nationalpark. Natur pur!
Bikestrecke: 50 km, 600 Hm up & down
Übernachtung: Hotel im National Park

4. Tag: Mit dem Bike auf Safari im Mburo Nationalpark

Nach unserem Frühstück am Ufer des Mburo Sees starten wir zu einem ganztägigen Rundkurs durch den Nationalpark. Warukiri Track, Kazuma Track und Ruroko Track sind geheimnisvolle Namen für verschlungene Wege durch feuchte Sumpfgebiete, Akazien bewachsene Anhöhen bis hinauf auf herrliche Hügelkuppen mit faszinierendem Rund-um-Panorama. Hinter jeder Biegung, hinter jedem Strauch kann sich ein Zebra, ein Impala oder ein Topi verbergen. Die Begegnung ist für beide Seiten voller Spannung und Intensität. Zwecks Orientierung und Sicherheit begleitet uns ein bewaffneter Ranger auf dem Fahrrad. Wer genügend Kondition mitbringt kann den Kazuma Hill Lookout besteigen und findet sich an einem der faszinierendsten Orte in Uganda wieder. Mittlerweile steht die Sonne schon recht tief. Krokodile, Flusspferde und Schreiseeadler präsentieren sich am Lake Mburo als klassische Afrika-Fotomotive während einer abendlichen Bootsfahrt.
Bikestrecke: 25-35 km, 200-360 Hm
Übernachtung: Hotel im Nationalpark

5. Tag: Durch Kaffee- & Bananenplantagen zum Queen Elizabeth NP

Morgen früh fahren wir mit dem Bus durch den Park hinaus über feuchte Savannenlandschaften Richtung Mbarara. Wir erleben nochmals die Morgenstimmung und das Erwachen der Tiere. Wir sind nicht allein unterwegs, ein geschäftiges Treiben beginnt bereits weit ausserhalb der Stadt. Bananentransporteure bringen ihre schwere Ernte auf lokalen Rädern zum Markt. Zum Mittagessen erreichen wir den Queen-Elizabeth N.P. und brechen danach zur Wanderung in die Kyambura-Schlucht auf. Je nach Gruppengrösse teilen wir uns aber auf, und während die einen am Wandern sind, fahren die anderen mit dem Boot auf den Kazinga-Kanal auf einer Fluss-Pirschfahrt. Gemeinsam lassen wir unseren Tag inmitten der wilden Natur in unserer Lodge gemütlich ausklingen.
Transfers: Bus ca. 3,5 h (170 km)
Wanderung: ca. 2-3 h in der Kyambura-Schlucht
Bootsfahrt: ca. 2 h auf dem Kazinga-Kanal
Übernachtung: Lodge 

6. Tag: Safaritag im Queen Elizabeth Nationalpark

Der heutige Tag im zweitgrössten Nationalpark von Uganda wird in Sachen Tierbeobachtung sicher unvergesslich bleiben. Hier finden Sie Grassavannen, offenes Buschland, Fluss-, Seen- und Kraterlandschaften sowie Feuchtgebiete in direkter Nachbarschaft. Ebenso vielseitig ist deshalb auch das Tierleben. Am Morgen unternehmen wir eine Auto-Safari in die nördlichen Kazinga Ebene auf dem Kasenyi Track. Da wir in freier Wildbahn sind, lassen sich diese Treffen nicht arrangieren und wir sind offen was wir alles sehen können! Zur Auswahl stehen Elefanten, Löwen, Leoparde, Zivets, Schakale, Kaffernbüffel, Wasserböcke (Kob), Topis und Buschböcke. Je nach Gruppengrösse findet am Nachmittag die Wanderung in der Kyambura-Schlucht oder die Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal statt.
Safari: 2-3 h mit dem Bus
Wanderung: in der Kyambura-Schlucht, falls nicht am Vortag
Bootsfahrt: auf dem Kazinga-Kanal, falls nicht am Vortag
Übernachtung: Lodge

7. Tag: Bike-Spass übers Hochplateau

Morgens verlassen wir die Savanne und der Minibus bringt uns auf die Ausläufer des Kigezi-Plateaus über 1700 m. Mit dem Bike fahren wir durch kleine Dörfer, Kulturland und Teeplantagen angrenzend zum Queen Elizabeth N.P. bis vor Ishasha, die südlichsten Stelle des Nationalparks. Diese Strecke führt mehrheitlich abwärts und nur paar Steigungen bremsen nebst Aussichtspunkten und zahlreichen Begegnungen unseren Schwung ab, bevor uns der Bus über die Hauptstrasse zu unserem Hotel am Rande des Nationalparks führt.
Bikestrecke: 70 km, 450 Hm up & down
Transfers: Bus, ca. 2 h und 1,5 h
Übernachtung: Lodge

8. Tag: Eindrückliche Biketour nach Ruhija

Bevor wir unsere Bikeetappe starten, erkunden wir den Markt in Kihihi und fahren mit dem Bus auf das Hochplateau. Mitten in einer Teeplantage packen wir die herausfordernde Strecke mit dem Bike nach Ruhija an. Es geht weiter hoch aufs Kigezi Plateau mit herrlichen Ausblicken. Wir fahren an der Parkgrenze vom Bwindi Nationalpark entlang. Der Bwindi-Regenwald ist ein Nationalpark und erstreckt sich über die Flanken des Albert Rifts, dem nördlichsten Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Der Regenwald des Bwindi ist ursprünglich und sehr alt. Er hat sich seit der letzten Eiszeit zu dem entwickelt, was er heute darstellt. Die Höhe des Parks über dem Meeresspiegel erstreckt sich von 1160 m bis über 2600 m. Die steilen Anstiege erfordern ein paar Schweisstropfen. Das Begleitfahrzeug wird aber auch immer dabei sein. Ruhija ist ein kleiner Ort gerade an der Parkgrenze und wird uns als Ausgangspunkt für das Gorillatracking dienen.
Bikestrecke: 40 km, 1550 Hm up, 450 Hm down
Transfer: Bus ca. 2 h
Übernachtung: Lodge auf 2200 m über Meer

9. Tag: Gorilla-Tracking oder Rund um Ruhija

In wunderbarer Natur ist heute einer der Möglichkeiten von einer Begegnung mit Berggorillas. Die Chancen diesen Traum zu verwirklichen stehen sehr hoch, um Auge in Auge mit einem Berggorilla zu sein! Die letzten ihrer Art, man schätzt ca. 700 Berggorillas, sind in den Ausläufern von Ur- und Regenwäldern der Virunga Berge und Bwindi Nationalpark zu finden, dem Bergmassiv, welches zwischen Ruanda, Uganda und Kongo verläuft. Da die Permits für das Gorilla-Tracking stark limitiert sind, muss man sein Permit schon einige Monate voraus reservieren. Frühmorgens beim Park Office erledigen wir die Formalitäten für das Gorilla-Tracking. Pro Gorillagruppe ist die Teilnehmerzahl pro Tag beschränkt. Die Startpunkte sind je nach zugewiesener Berggorillagruppe unterschiedlich. Zu Fuss starten wir, in Begleitung von Rangern. Weitere Ranger sind als Späher vor uns gestartet und übermitteln uns den genauen Standpunkt der Gruppe. Haben wir diese erreicht, verbringen wir genau eine Stunde in nächster Nähe zu den Tieren. Wir beobachten, wie diese einzigartigen Tiere in einem Familienverbund von bis zu 20 Mitgliedern durch die Wälder streifen. Die Gruppe wird von dem bis zu 2 m grossen und bis zu 200 kg schweren "Silberrücken" angeführt. Wir erleben die Verhaltens- und Kommunikationsweisen der Tiere untereinander, die fast schon menschlichen Verhaltensweisen gleichen. Das Trekking kann zwischen 2-6 Stunden variieren. Sichtwahrscheinlichkeit ist praktisch 100 %. Nach der Rückkehr vom Gorilla-Tracking geniessen wir die intensiven Erlebnisse und lassen den Tag gemütlich ausklingen. Eine Alternative zum Gorilla-Tracking bietet ein Besuch im Dorf Ruhija oder die Wanderung durch die verschiedenen Vegetationsschichten im Bwindi-Park. Diese kann ohne Anmeldung erfolgen. 
Gorilla-Tracking: 1-3 Stunden pro Weg, je nach Gorilla-Gruppe 
Übernachtung: Lodge auf 2200 m über Meer

10. Tag: Biketour zum Lake Bunyonyi 

Wir wählen gemeinsam einen geeigneten Startpunkt mit dem Bike und fahren vielleicht zuerst ein Stück mit dem Bus. Urtümliche Farne stehen am Wegrand. Nach dem Erreichen des höchsten Punktes geniessen wir die Abfahrt vom Kigezihochland. Am südlichen Horizont tauchen die schwarzen Kegeln der Virunga Vulkan auf, die in über 4000 Metern Höhe mit den weissen Wolken am blauen Himmel Versteck spielen. Das 360°-Panorama ist bei guter Sicht phänomenal und lädt immer wieder zu kurzen Fotostopps ein, um die Vogelperspektive auf Vulkane, Regenwälder, grüne Felder und Dörfer festzuhalten. Kaum ist die Parkgrenze erreicht, tauchen wir in die bepflanzte Hügellandschaft ein. Jedes Flecklein des so fruchtbaren Bodens wird genutzt. Auf einer Teestrasse erreichen wir Kabale. Ein kleiner Pass führt uns zum Lake Bunyonyi. Von der Passhöhe geniessen wir einen fantastischen Blick. Anschliessend geht es ins Hotel direkt am See. Der Sonnenuntergang kann mit einer gemütlichen Kanutour verbunden werden.
Bikestrecke: 55 km, 970 Hm up, 1270 Hm down
                   8 km, 130 Hm up, 180 Hm down (optional)
Transfers: Bus ca. 1 h, falls nötig für Anstiege
Übernachtung: Hotel am Lake Bunyonyi

11. Tag: Lake Bunyonyi über die Grenze nach Musanze (Ruhengeri)

Während einer gut stündigen morgendlichen Bootsfahrt geniessen wir die Morgenstimmung. Nach einer kurzen Busfahrt beginnt eine abwechslungsreiche Bikestrecke über eine Panoramaroute. Wir geniessen die letzten Eindrücke von Uganda, denn schon bald stehen wir vor der Grenze. Der Grenzübergang ist unkompliziert ohne grosse Warteschlangen. Es steht ein kleines Häuschen neben einer Schranke. Wir sagen Uganda ade und fahren mit dem Bike weiter auf den wenig befahrenen Strasse nach Musanze. Dieser kleine Ort liegt am Fusse der Virunga Vulkane. Bekannt wurde diese Gegend durch Dian Fossey und ihren Film über ihr Lebenswerk "Gorillas im Nebel". In Ruanda geht alles sehr gesittet zu und her. Wegen seiner hügeligen Landschaft wird es auch "Land der tausend Hügel" genannt oder auch die "Schweiz Afrikas". Der Binnenstaat, der etwas kleiner als die Schweiz ist, zählt 11 Millionen Einwohner. Dass dieses Land sehr besiedelt ist, merken wir auch schon bald. Überall rufen uns lachende Kinder zu oder Leute winken von den Feldern.
Bikestrecke: 65 km, 800 Hm up, 1400 Hm down
Transfers: Boot ca. 1h, Bus ca 1h
Übernachtung: Hotel in Musanze

12. Tag: Biketour, Gorilla-Tracking oder Besteigung des Bisoke

Musanze, wie Ruhengeri heute genannt wird, liegt auf gut 1600 Meter und weist ein angenehmes Klima auf. Dieser Tag bietet nochmals für verschiedene Interessen die Möglichkeit:

Die Biketour führt uns durch das Gebiet indem auch das Team Ruanda trainiert, zum Lake Ruhondo. Bekannt wurde das ruandischen Nationalradteam durch den Film "Rising from Ashes". Tatsächlich schaffte es ein Biker aus Ruanda an die olympischen Spiele 2012 in London. Ihr Trainingscenter liegt am Ende der Stadt und kann auch besichtigt werden.

Natürlich ist hier auch noch ein Berggorilla-Tracking im Parc des Volcanoes möglich. Die üppig grüne Vegetation muss je nach Aufenthalt der Tierfamilien 2-4 Stunden zu Fuss durchkämmt werden, bevor die einmalige Tierbeobachtung aus nächster Nähe für eine volle Stunde losgeht.

Wie an der Schnur gezogen reihen sich die bis 4000 m hohen Vulkane: die Virunga-Berge und bieten tolle Wanderungen. Sicher ist die Besteigung des erloschenen Vulkanes Bisoke (3711 m) unvergesslich, er ist ein idealer Berg für eine Tagestour. Der Weg führt durch die afroalpinen Wildniszonen, zwischen Riesenlobelien, Bambus und Senezienwäldern bis zum Gipfelkratersee. Mit Bartflechten behangene Bäume im Nebel lassen uns in die Landschaft vom berühmten Film "Gorillas in the mist“ eintauchen.
Bei Regen ist die Besteigung des Bisoke sehr anspruchsvoll (vor allem im November), da der Weg morastig und rutschig sein kann. Gummistiefel bewähren sich. Der Aufstieg verlangt eine gute Kondition und Trittsicherheit.
Bikestrecke: 40 km, 600 Hm
Bootsfahrt: Lake Ruhondo ca. 45 min
Bisoke: Trekking 5-6 h, 1300 Hm, Bus ca. 2-3 h
Berggorillas: Trekking 2-4 h, bis 1200 Hm, Bus ca. 1-2 h
Übernachtung: Hotel in Musanze

13. Tag: Auf abenteuerlichen Wegen zum Kivu-See

Am Morgen brechen wir Richtung Kivu-See auf. Schnell erfahren wir den Grund, warum Ruanda das Land der tausend Hügel genannt wird. Die Strasse führt uns durch eine hügelige Landschaft, die in mannigfaltigen Grüntönen auf uns einwirkt. Wer möchte kann den ersten Abschnitt mit einem grösseren Anstieg mit dem Bike bezwingen oder mit dem Bus bis auf die Anhöhe fahren. Danach folgt eine über 10 km lange Abfahrt hinunter zum Seeufer. Während unserer Fahrt blicken wir immer wieder auf die Ausläufer der Virunga-Vulkane, deren Gipfel sich aufreihen wie eine Perlenkette. Angekommen am Kivu-See geht es hauptsächlich dem östlichen Seeufer entlang bis zu unserer heutigen Unterkunft. Wer die Strecke nicht biken möchte, kann in das Begleitboot umsteigen, denn das Fahrzeug kann uns nicht bis zur Lodge folgen. Der Kivu-See zählt landschaftlich zu den schönsten Seen in Zentralafrika und darf auf einer Reise nach Ruanda nicht fehlen.
Bikestrecke: 25 km, 900 Hm up, 1300 Hm down
                   16 km, 700 Hm up, 900 Hm down (optional)
Transfers: Bus ca. 1 h
Übernachtung: Lodge am Kivu-See

14. Tag: Kongo-Nile Trail am Kivu-See

Wir biken weiter dem Ufer entlang Richtung Süden und treffen auf lokale Fischer, die nach ihrer nächtlichen Ausfahrt Barsche, Welse und Karpfenfische in ihren Netzen gefangen halten. Der Kongo-Nile Trail wurde für Wanderer und Biker angelegt um den Tourismus am Kivu-See zu fördern. Ein wildes Netz aus einsamen Pfaden und Naturpisten führt entlang einer Fjordlandschaft durch einsame Dörfer und eröffnet uns einen tollen Einblick in den Alltag der ruandischen Bauern und Fischerfamilien. Die Landschaft ist atemberaubend. Während wir am Ostufer des Kivusees durch eine liebliche und fruchtbare Ackerbaulandschaft fahren, erhebt sich im Westen, auf der Kongoseite des Sees (Seebreite 45 Km), ein über 3000 Meter hohes Gebirge, das den Blick in den geheimnisvollen Kongo verwehrt. Begleitet werden wir wiederum von einem Boot, das uns am Ende der Tour in unsere Unterkunft am See bringt. Wir geniessen noch ein letztes Mal den Sonnenuntergang über dem Kivu-See bevor wir uns morgen auf die Heimreise machen.
Bikestrecke: 21 km, 900 Hm up, 890 Hm down
Übernachtung: Lodge am Kivu-See

15. Tag: Kigali und Abendflug nach Europa

Die heutige Strecke legen wir mit dem Bus zurück. Eine rund vierstündige Busfahrt bringt uns nach Kigali. Die pulsierende und moderne Hauptstadt von Ruanda hat sich ihren Kleinstadt-Charakter bewahrt. Wir geniessen eine Mahlzeit im berühmten legendären Hotel "Mille Collines". Dies war der Schauplatz des Kinofilmes "Hotel Ruanda". Die Stadt, sowie das ganze Land rückten 1994 durch den Völkermord (Genozid) der Hutu’s an den Tutsi’s in den Brennpunkt der Öffentlichkeit. Wir staunen, wie sich Ruanda innerhalb weniger Jahre zu einem gut funktionierenden afrikanischen Staat entwickelt hat.
Transfers: Bus 3-4 h
Wir haben noch zwei Hotelzimmer zum Umziehen und Duschen zur Verfügung. Nach dem Abendessen erfolgt der Transfer zum Flughafen.

16. Tag: Ankunft in Europa

Informationen

Wanderungen

Auf dieser Reise können verschiedene optionale Wanderungen gemacht werden. Die beiden Gorilla-Beobachtungen in Uganda und Ruanda sind je nach Standort der gewählten Tiergruppe 2-6 Stunden vom Ausgangsort entfernt. Für die Besteigung des Bisoke in Ruanda sind wir bis 6 Stunden unterwegs (anspruchsvolle Wanderung).

Begleitfahrzeug

Auf der Tour steht ein Begleitfahrzeug zur Verfügung. Einzelnen Streckenabschnitten (z.b. Kivu-See) kann das Begleitfahrzeug nicht immer folgen, so dass die Möglichkeit eines Transfers besteht oder ein Begleitboot zur Verfügung steht.

Bikes

Auf dieser Reise kann jeder Reisegast sein eigenes Bike mitnehmen. Der Bike-Transport ist pro Flugweg limitiert und muss vorgängig durch uns reserviert werden. Die Flug-Transportkosten gehen zu Lasten des Kunden.

Auf Anfrage stehen frontgefederte Mietbikes vor Ort zur Verfügung. Ebenfalls steht eine kleine Auswahl an vollgefederten Mietbikes vor Ort zur Verfügung. 

Für Individualreisende stehen auf Anfrage frontgefederte E-Mountainbikes vor Ort zur Verfügung. Es ist nicht möglich sein eigenes E-Bikes mitzunehmen, da E-Bikes nicht im Flugzeug transportiert werden dürfen.

Infotreff

Wir treffen uns ca. einen Monat vor Abreise zu einem freiwilligen Informations- und Kennenlern-Treff.

Spezielle Hinweise

Für die Einreise nach Uganda und Ruanda ist die Gelbfieber-Impfung obligatorisch!

* Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhalten Sie in Ihrer Globetrotter-Filiale.

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Angaben zur Reise

Uganda & Ruanda – Bike- und Natur-Abenteuer durch die Perle Afrikas

Ort

Uganda und Ruanda

Dauer

16 Tage

Transport

Flug, Bus, Bike, Boot

Unterkunft

Hotel, Lodges

Teilnehmer

10–14 Personen, Individualreise ab 2 Personen

Reiseart

Erlebnisreisen, Veloreisen, Aktivreisen, Safari

Angebot

BIK-201576

Reisedaten

16.11.19 – 01.12.19
07.12.19 – 22.12.19

Stationen

  • Entebbe

  • Mabamba Sümpfe und Bussi Island Hopping

  • Mburo Nationalpark

  • Nationalpark Queen-Elisabeth

  • Ruhija

  • Nationalpark Ruhija Bwindi

  • Lake Bunyonyi

  • Musanze Nationalpark Volcanoes

  • Kigali