Uganda & Ruanda – Bike- und Natur-Abenteuer durch die Perle Afrikas

Uganda und Ruanda, Veloreisen

Intensiver und erlebnisreicher kann man die vielfältigen Landschaften Afrikas nicht erleben!

 

Mit dem Bike und zu Fuss bereisen wir die «Perle Ostafrikas», wie Winston Churchill Uganda nannte. Neben den letzten Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest weist Uganda auch eindrückliche Landschaften am afrikanischen Grabenbruch mit dem Tierreichtum vom Queen-Elizabeth-Nationalpark und den Schimpansen in der Kyambura-Schlucht auf. Aufgrund der Höhenlage Ugandas findet man ein angenehmes Klima vor. Nebst der beeindruckenden Natur wird uns auch die aufgeschlossene und freundliche Bevölkerung begeistern. Der letzte Teil der Reise führt uns durch das kleine Land Ruanda, wegen der Berge oft als «afrikanische Schweiz» bezeichnet. Dazu werden wir auch einen Einblick in die äusserst komplexen Gesellschaften und die geschichtliche Entwicklung dieser Länder erhalten.

Einige Highlights dieser Reise

  • Lake Victoria mit den Ssese-Inseln

  • Bike-Safari im Lake-Mburo-Nationalpark

  • Kyambura-Schlucht mit den Schimpansen

  • Gorilla-Tracking im Bwindi-Nationalpark

  • Rund um die Virunga-Vulkane in Ruanda

Preise

Preis pro Person

CHF

25.08.18 – 09.09.18

Reiseleitung Karl Günthard

ab CHF 6680.–

17.11.18 – 02.12.18

Reiseleitung Baba Walser

ab CHF 6680.–

Individualreise (ohne Flug)

bei 2 Personen

ab CHF 7490.–

bei 4 Personen

ab CHF 5590.–

bei 6 Personen

ab CHF 4820.–

Zusätzlich buchbare Leistungen

Transport des eigenen Bikes

EUR 160.–

Flugpreis

ab CHF 1100.–

frontgefedertes Mietbike solange Vorrat

CHF 290.–

Gorilla-Permit Bwindi-NP, Uganda

USD 600.–

Wanderung Bwindi NP, Uganda

USD 75.–

Gorilla-Permit Volcanoe NP, Ruanda

USD 1500.–

Besteigung Mount Bisoke, Ruanda

USD 75.–

Wanderung Dian Fossey's Grabstätte, Ruanda

USD 75.–

Golden Monkey Ruanda

USD 100.–

Einzelzimmer siehe Hinweis

auf Anfrage


Inbegriffen

  • Flug Zürich–Entebbe, Kigali–Zürich

  • Flughafen-, Sicherheitstaxen und Treibstoffzuschläge

  • 20 kg Freigepäck

  • Begleitfahrzeug und alle Transfers

  • 12 Übernachtungen in Hotels oder Lodges im Doppelzimmer mit Frühstück

  • 2 Übernachtungen in 2er-Safari-Fixzelten mit Bett, Leintuch, Decken, Moskitonetz.

  • Vollpension

  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

  • Biketrikot

  • lokale und Bike Adventure Tours-Reiseleitung


Nicht Inbegriffen

  • alkoholische Getränke und Minibar, Apéros

  • Trinkgelder

  • obligatorische Annullationskosten- und Assistanceversicherung

  • Visumgebühren (CHF 100.–)

  • evtl. Kleingruppenzuschlag

  • evtl. ½ Einzelzimmerzuschlag


Vorgesehenes Reiseprogramm

1. Tag: Flug Europa – Entebbe

Nach Ankunft spät abends in Entebbe führt uns ein kurzer Transfer zum nahe gelegenen Hotel für die restlichen Nachtstunden.
Transfers: Bus 15-20 Minuten
Übernachtung: Hotel in Entebbe

2. Tag: Entebbe – Ssese Island / Kalangala

Am Morgen stellen wir unsere Bikes fahrtüchtig bereit. Auf einer Einrolltour erhalten wir einen Einblick in die gemütliche Stadt Entebbe die ca. 30 km von der Hauptstadt Kampala entfernt ist. Mit nur knapp 60'000 Einwohner ist Entebbe recht überschaubar. Immer wieder bieten sich herrliche Blicke auf den Viktoriasee an. Wir fahren durch den bekannten botanischen Garten, wo einer der ersten Tarzan Filme mit dem Hauptdarsteller Jonny Weissmüller gedreht wurde. Am Nachmittag besteigen wir die Fähre und lassen uns von der Grösse des Sees beeindrucken. Ein Gewässer der Superlative, grenzt an Tansania, Kenia und Uganda. Aufgrund seiner enormen Grösse von beinahe 69'000 km2 wird er als das berühmteste Gewässer des Ostafrikanischen Grabenbruchs, auch als "Mittelmeer Ostafrikas" bezeichnet. Nach dem Kaspischen Meer und dem Oberen See ist er der drittgrösste See der Welt. Der See gilt als Relikt eines vor einigen Millionen Jahren noch sehr viel grösseren Gewässers. Der britische Entdecker John Hanning Speke erblickte als erster Europäer im Jahr 1858 den Viktoriasee, einst als Nyanza bezeichnet. Er gab ihm seinen heutigen Namen nach seiner damaligen Königin. Der Viktoriasee hat ein paar wunderschöne Inseln. Wir werden mit der Fähre auf der Insel Bugala anlegen und erreichen unser Hotel direkt am Sandstrand.
Bikestrecke: 15 km, 170 Hm
Transfers: Fähre 4 h
Übernachtung: Hotel in Kalangala

3. Tag: Bikefahrt über die Insel zum Lake Nabugabo

Der Tag beginnt mit einem kurzen aber steilen Anstieg auf den Scheitel von Bugala, der zweitgrössten Insel im Viktoriasee. Auf der Anhöhe liegt Kalangala, die Hauptstadt der Insel, die eher den Eindruck eines vergessenen Dorfes macht. In nordwestlicher Richtung führt unsere Piste weiter durch kleine Dörfer, Primärwald und entlang frisch angelegten Ölpalmplantagen. Am westlichen Ende der Insel bringt uns eine kurze Fährenfahrt zurück zum Festland. Sumpfgras, Torfmoos und Papyrus begleiten uns die letzten Kilometer bis zum Nabugabo See, an dessen Ufern wir unser Hotel beziehen. Der Bilharziose freie See, ohne Abfluss und nur 4.5 Meter tief, beherbergt endemische Buntbarsche, Lungenfische und eignet sich herrlich zum Schwimmen nach einem intensiven ersten Biketag.
Bikestrecke: 56 km, 450 Hm
Transfers: Fähre 1 h
Übernachtung: Hotel am Lake Nabugabo

4. Tag: Auf kleinen Naturwegen nach Kalisizo

Die Morgenstimmung am See ist herrlich. Wir verlassen auf dem Bike die Ufer und durch kleine Wege gelangen wir auf eine Naturstrasse. Eine wenig befahrene Piste führt uns durch den Gemüsegarten Ugandas. Mais, Bananen, Süsskartoffeln, Kaffee, Tomaten, Kohl und Avocado wachsen am Wegesrand. Abseits von jedem Rummel und Verkehr können wir die Landschaft vom Bike aus so richtig geniessen.
Bikestrecke: 45 km, +700 Hm, -570 Hm
Übernachtung: einfaches Stadthotel

5. Tag: Durch den Gemüsegarten Ugandas zum Lake Mburo

Die Charakteristik des gestrigen Tages setzt sich fort. Uganda "off the beaten track" kann hier nur mit dem Fahrrad erlebt werden. Wir werden von lachenden Menschen aufgefordert stehen zu bleiben und steigen vom Sattel herab, kaufen ein paar Bananen und unterhalten uns mit einer Dame mit den typisch bunten Tüchern gekleidet, die uns zu einem Tee an ihrem Strassenverkaufstand einlädt. Solche Gastfreundschaft und Freundlichkeit gibt es nur in diesen ländlichen Gebieten. Über eine kleine Strasse erreichen wir das Gate zum Mburo Nationalpark. Biken in einem Nationalpark mit wilden Tieren? Das ist in Uganda möglich. Der Park ist frei von Grosskatzen und Elefanten – ideale Rahmenbedingungen für eine spektakuläre Bike-Safari! In dem ufernahen Feuchtgebiet treffen wir auf Kaffernbüffel, Flusspferde, Elenantilopen, Zebras, Warzenschweine, Topis, Impalas und Wasserböcke. Unsere Unterkunft liegt mitten im Nationalpark. Natur pur!
Bikestrecke: 50-80 km, 600-880 Hm
Übernachtung: Hotel im National Park

6. Tag: Mit dem Bike auf Safari im Mburo Nationalpark

Nach unserem Frühstück am Ufer des Mburo Sees starten wir zu einem ganztägigen Rundkurs durch den Nationalpark. Warukiri Track, Kazuma Track und Ruroko Track sind geheimnisvolle Namen für verschlungene Wege durch feuchte Sumpfgebiete, Akazien bewachsene Anhöhen bis hinauf auf herrliche Hügelkuppen mit faszinierendem Rund-um-Panorama. Hinter jeder Biegung, hinter jedem Strauch kann sich ein Zebra, ein Impala oder ein Topi verbergen. Die Begegnung ist für beide Seiten voller Spannung und Intensität. Zwecks Orientierung und Sicherheit begleitet uns ein bewaffneter Ranger auf dem Fahrrad. Wer genügend Kondition mitbringt kann den Kazuma Hill Lookout besteigen und findet sich an einem der faszinierendsten Orte in Uganda wieder. Mittlerweile steht die Sonne schon recht tief. Krokodile, Flusspferde und Schreiseeadler präsentieren sich am Lake Mburo als klassische Afrika-Fotomotive während einer abendlichen Bootsfahrt.
Bikestrecke: 23-35 km, 200-360 Hm
Übernachtung: Hotel im Nationalpark


Lake Mburo Nationalpark

Der National Park liegt nahe der Stadt Mbara in Südwestuganda. Der 260 km2 grosse Park schützt einen tierreichen Lebensraum, der sich mosaikartig aus Akazienwäldern, offenem Grasland, Sümpfen und mehreren kleinen Seen zusammensetzt. Der Park wurde nach dem grössten der vielen Seen, dem Lake Mburo, benannt. Vierzehn weitere kleinere Seen liegen in der Region des Parks. Der Park ist besonders wegen seines Reichtums an Impala-Antilopen bekannt. Von zahlreichen Felsen und Hügeln eröffnen sich fantastische Panoramaaussichten in die kleinen, vegetationsreichen Täler. Direkt an den Park grenzt das Weideland der Hima-Hirten, deren langhornige Ankole-Rinder gemeinsam mit den wildlebenden Antilopen und Zebras grasen. Kleine Herden von Kaffernbüffeln und Steppenzebras sind verbreitet. Der Lake Mburo Nationalpark ist das einzige Reservat Ugandas, in dem neben Topis und Oribis (Bleichböckchen) auch Impalas (Schwarzfersenantilopen) vorkommen. In den Sümpfen und am Wasser leben Defassa-Wasserböcke, Sitatungas, Buschducker und Riedböcke. Zudem hat es wenige Leoparden im Park, ebenso Typfelhyänen, Streifenschakale, Krokodile, Flusspferde und über 313 Vogelarten.

7. Tag: Durch Kaffee- & Bananenplantagen zum Queen Elizabeth NP

Morgen früh fahren wir mit dem Bus durch den Park hinaus über feuchte Savannenlandschaften Richtung Mbarara. Wir erleben nochmals die Morgenstimmung und das Erwachen der Tiere. Wir sind nicht allein unterwegs, ein geschäftiges Treiben beginnt bereits weit ausserhalb der Stadt. Bananentransporteure bringen ihre schwere Ernte auf lokalen Rädern zum Markt. Zum Mittagessen erreichen wir den Queen-Elizabeth N.P. und brechen danach zur Wanderung in die Kyambura-Schlucht auf. Je nach Gruppengrösse teilen wir uns aber auf, und während die einen am Wandern sind, fahren die anderen mit dem Boot auf den Kazinga-Kanal auf einer Fluss-Pirschfahrt. Gemeinsam lassen wir unseren Tag inmitten der wilden Natur in unserer Lodge gemütlich ausklingen.
Transfers: Bus ca. 3,5 h (170 km)
Wanderung: ca. 2-3 h in der Kyambura-Schlucht
Bootsfahrt: ca. 2 h auf dem Kazinga-Kanal
Übernachtung: Lodge


Queen Elizabeth Nationalpark

Der Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 2000 km2 und liegt am unteren Ende des Rift Valley. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts brach an dieser Stelle Epidemie artig die Schlafkrankheit aus. Zwischen 1925-1947 wurden das menschenverlassene Areal am Kazinga-Kanal zu Wildschutzgebieten erklärt, aus denen 1952 der Kazinga National Park hervorging. Zu Ehren der englischen Königin Elizabeth II. und anlässlich ihres Besuches im Jahr 1954 wurde der Park umbenannt. Die Landschaft reicht von offener Savanne, über Buschland, Sümpfe, Flüsse und Seen bis hin zu tropischen Feuchtwäldern. Im Norden des Parks grenzt das Ruwenzori-Gebirge an. Im Nordwesten liegt das Krater-Hochland mit seinen über dreissig, zum Teil mit Wasser gefüllten, Kratern. Schon in den 50er Jahren galt dieser Park als einer der eindrucksvollsten in ganz Afrika. Eine natürliche Wasserstrasse, der Kazinga-Kanal, verbindet den Lake Edward im Westen und den Lake George im Osten und teilt zugleich den Park in zwei Abschnitte. Die beiden Regionen sind durch sehr unterschiedliche Ökosysteme gekennzeichnet. Während der Krisenjahre in den 70er und 80ern litten die Tierpopulationen zwar stark, haben sich aber in den letzten 30 Jahren wieder sehr gut erholt. Im Gegensatz zu den anderen Parks befinden sich einige Dörfer innerhalb der Parkgrenzen.

 

Kazinga Kanal

Der 36 km lange Kazinga-Kanal verbindet den Lake George mit dem Lake Edward. Über 550 Vogelarten, Flusspferde, Büffel, Nilwarane und Krokodile können wir hier vom Boot aus nächster Nähe - aber dennoch sicherer Entfernung - bestaunen. Mittendrin hat sich ein Fischerdorf mit der Natur arrangiert und lebt nach überliefertem Wissen mit dieser Tierwelt zusammen.

 

Kyambura Schlucht

Die Kyambura-Schlucht ist ungefähr 16 km lang und bis zu 400 m breit. In der offenen Savanne eingebettet, zieht die Schlucht bis 100 m tief einen Riss in die Landschaft. Der unerwartete Blick in die von dichtem Tropenwald bewachsene Schlucht ist fantastisch. Hier lebt die einzige habitualisierte (an Menschen gewöhnte) Schimpansen-Familie im Queen-Elizabeth N.P. Mit etwas Glück können wir diese Primaten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten oder entdecken schwarzweisse Colobus-Affen oder die imposanten Flusspferde im ockerfarbigen Kyambura-Fluss.

8. Tag: Safaritag im Queen Elizabeth Nationalpark

Der heutige Tag im zweitgrössten Nationalpark von Uganda wird in Sachen Tierbeobachtung sicher unvergesslich bleiben. Hier finden Sie Grassavannen, offenes Buschland, Fluss-, Seen- und Kraterlandschaften sowie Feuchtgebiete in direkter Nachbarschaft. Ebenso vielseitig ist deshalb auch das Tierleben. Am Morgen unternehmen wir eine Auto-Safari in die nördlichen Kazinga Ebene auf dem Kasenyi Track. Da wir in freier Wildbahn sind, lassen sich diese Treffen nicht arrangieren und wir sind offen was wir alles sehen können! Zur Auswahl stehen Elefanten, Löwen, Leoparde, Zivets, Schakale, Kaffernbüffel, Wasserböcke (Kob), Topis und Buschböcke. Je nach Gruppengrösse findet am Nachmittag die Wanderung in der Kyambura-Schlucht oder die Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal statt.
Safari: 2-3 h mit dem Bus
Wanderung: in der Kyambura-Schlucht, falls nicht am Vortag
Bootsfahrt: auf dem Kazinga-Kanal, falls nicht am Vortag
Übernachtung: Lodge

9. Tag: Bike-Spass übers Hochplateau

Morgens verlassen wir die Savanne und der Minibus bringt uns auf die Ausläufer des Kigezi-Plateaus über 1700 m. Mit dem Bike fahren wir durch kleine Dörfer, Kulturland und Teeplantagen angrenzend zum Queen Elizabeth N.P. bis vor Ishasha, die südlichsten Stelle des Nationalparks. Diese Strecke führt mehrheitlich abwärts und nur paar Steigungen bremsen nebst Aussichtspunkten und zahlreichen Begegnungen unseren Schwung ab, bevor uns der Bus über die Hauptstrasse zu unserem Hotel am Rande des Nationalparks führt.
Bikestrecke: 42 km, 550 Hm, -1100 Hm
Transfers: Bus, ca. 2 h und 1,5 h
Übernachtung: Hotel mit Swimming Pool

10. Tag: Eindrückliche Biketour nach Ruhija

Bevor wir unsere Bikeetappe starten, erkunden wir den Markt in Kihihi und fahren mit dem Bus auf das Hochplateau. Mitten in einer Teeplantage packen wir die herausfordernde Strecke mit dem Bike nach Ruhija an. Es geht weiter hoch aufs Kigezi Plateau mit herrlichen Ausblicken. Wir fahren an der Parkgrenze vom Bwindi Nationalpark entlang. Der Bwindi-Regenwald ist ein Nationalpark und erstreckt sich über die Flanken des Albert Rifts, dem nördlichsten Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Der Regenwald des Bwindi ist ursprünglich und sehr alt. Er hat sich seit der letzten Eiszeit zu dem entwickelt, was er heute darstellt. Die Höhe des Parks über dem Meeresspiegel erstreckt sich von 1160 m bis über 2600 m. Die steilen Anstiege erfordern ein paar Schweisstropfen. Das Begleitfahrzeug wird aber auch immer dabei sein. Ruhija ist ein kleiner Ort gerade an der Parkgrenze und wird uns als Ausgangspunkt für das Gorillatracking dienen.
Bikestrecke: 43 km, 1550 Hm, -450 Hm
Transfer: Bus ca. 2 h
Übernachtung: Lodge auf 2200 m über Meer

 

Bwindi Impenetrable Nationalpark

Der 331 km2 grosse Bwindi Impenetrable Nationalpark in Südwestuganda, am Rand des Zentralafrikanischen Grabens gehört seit 1994 zum UNESCO-Welterbe. Dieser geschützte Lebensraum ist Heimat für eine grosse Population von Berggorillas, die mit ca. 340 Tieren fast die Hälfte der Weltpopulation ausmachen. Daneben leben auch Schimpansen, andere Affen-Arten, Elefanten und verschiedene Klein-Antilopen in diesem Schutzwald. Die Vegetation im Nationalpark besteht aus dichten Berg- und Regenwäldern mit undurchdringlichem Unterwuchs. In dem von zahlreichen Bachläufen gegliederte Wald liegen mehrere Sumpfgebiete. Das Mubwindi Swamp im Südosten des Parks bei Ruhija ist mit 2 km2 das grösste Sumpfgebiet.

11. Tag: Gorilla-Tracking oder Rund um Ruhija

In wunderbarer Natur ist heute einer der Möglichkeiten von einer Begegnung mit Berggorillas. Die Chancen diesen Traum zu verwirklichen stehen sehr hoch, um Auge in Auge mit einem Berggorilla zu sein! Die letzten ihrer Art, man schätzt ca. 700 Berggorillas, sind in den Ausläufern von Ur- und Regenwäldern der Virunga Berge und Bwindi Nationalpark zu finden, dem Bergmassiv, welches zwischen Ruanda, Uganda und Kongo verläuft. Da die Permits für das Gorilla-Tracking stark limitiert sind, muss man sein Permit schon einige Monate voraus reservieren. Frühmorgens beim Park Office erledigen wir die Formalitäten für das Gorilla-Tracking. Pro Gorillagruppe ist die Teilnehmerzahl pro Tag beschränkt. Die Startpunkte sind je nach zugewiesener Berggorillagruppe unterschiedlich. Zu Fuss starten wir, in Begleitung von Rangern. Weitere Ranger sind als Späher vor uns gestartet und übermitteln uns den genauen Standpunkt der Gruppe. Haben wir diese erreicht, verbringen wir genau eine Stunde in nächster Nähe zu den Tieren. Wir beobachten, wie diese einzigartigen Tiere in einem Familienverbund von bis zu 20 Mitgliedern durch die Wälder streifen. Die Gruppe wird von dem bis zu 2 m grossen und bis zu 200 kg schweren "Silberrücken" angeführt. Wir erleben die Verhaltens- und Kommunikationsweisen der Tiere untereinander, die fast schon menschlichen Verhaltensweisen gleichen. Das Trekking kann zwischen 2-6 Stunden variieren. Sichtwahrscheinlichkeit ist praktisch 100 %. Nach der Rückkehr vom Gorilla-Tracking geniessen wir die intensiven Erlebnisse und lassen den Tag gemütlich ausklingen. Eine Alternative zum Gorilla-Tracking bietet ein Besuch im Dorf Ruhija oder die Wanderung durch die verschiedenen Vegetationsschichten im Bwindi-Park. Diese kann ohne Anmeldung erfolgen.
Gorilla-Tracking: 1-3 Stunden pro Weg, je nach Gorilla-Gruppe
Übernachtung: Lodge auf 2200 m über Meer

12. Tag: Biketour zum Lake Bunyonyi

Wir wählen gemeinsam einen geeigneten Startpunkt mit dem Bike und fahren vielleicht zuerst ein Stück mit dem Bus. Urtümliche Farne stehen am Wegrand. Nach dem Erreichen des höchsten Punktes geniessen wir die Abfahrt vom Kigezihochland. Am südlichen Horizont tauchen die schwarzen Kegeln der Virunga Vulkan auf, die in über 4000 Metern Höhe mit den weissen Wolken am blauen Himmel Versteck spielen. Das 360°-Panorama ist bei guter Sicht phänomenal und lädt immer wieder zu kurzen Fotostopps ein, um die Vogelperspektive auf Vulkane, Regenwälder, grüne Felder und Dörfer festzuhalten. Kaum ist die Parkgrenze erreicht, tauchen wir in die bepflanzte Hügellandschaft ein. Jedes Flecklein des so fruchtbaren Bodens wird genutzt. Auf einer Teestrasse erreichen wir Kabale. Ein kleiner Pass führt uns zum Lake Bunyonyi. Von der Passhöhe geniessen wir einen fantastischen Blick. Anschliessend geht es ins Hotel direkt am See. Der Sonnenuntergang kann mit einer gemütlichen Kanutour verbunden werden.
Bikestrecke: 58 km, 960 Hm, -1270 Hm
Transfers: Bus ca. 1 h, falls nötig für Anstiege
Übernachtung: Hotel am Lake Bunyonyi

 

Bunyonyi See

Der schöne Bunyonyi-See liegt sieben Kilometer von der Stadt Kabale entfernt, im Südwesten Ugandas. Er ist 25 km lang, 7 km breit und bedeckt eine Fläche von 6100 Hektaren. Er ist mit 920 m Tiefe der zweittiefste See Afrikas. Der See liegt auf 1950 m und ist von kultivierten Hügeln umgeben, die von 2200-2478 Meter reichen.

13. Tag: Lake Bunyonyi über die Grenze nach Musanze (Ruhengeri)

Während einer gut stündigen morgendlichen Bootsfahrt geniessen wir die Morgenstimmung. Nach einer kurzen Busfahrt beginnt eine abwechslungsreiche Bikestrecke über eine Panoramaroute. Wir geniessen die letzten Eindrücke von Uganda, denn schon bald stehen wir vor der Grenze. Der Grenzübergang ist unkompliziert ohne grosse Warteschlangen. Es steht ein kleines Häuschen neben einer Schranke. Wir sagen Uganda ade und fahren mit dem Bike weiter auf den wenig befahrenen Strasse nach Musanze. Dieser kleine Ort liegt am Fusse der Virunga Vulkane. Bekannt wurde diese Gegend durch Dian Fossey und ihren Film über ihr Lebenswerk "Gorillas im Nebel". In Ruanda geht alles sehr gesittet zu und her. Wegen seiner hügeligen Landschaft wird es auch "Land der tausend Hügel" genannt oder auch die "Schweiz Afrikas". Der Binnenstaat, der etwas kleiner als die Schweiz ist, zählt 11 Millionen Einwohner. Dass dieses Land sehr besiedelt ist, merken wir auch schon bald. Überall rufen uns lachende Kinder zu oder Leute winken von den Feldern.
Bikestrecke: 66 km, 800 Hm, -1400 Hm
Transfers: Boot ca. 1h, Bus ca 1h
Übernachtung: Hotel in Musanze

14. Tag: Biketour, Gorilla-Tracking oder Besteigung des Bisoke

Musanze, wie Ruhengeri heute genannt wird, liegt auf gut 1600 Meter und weist ein angenehmes Klima auf. Dieser Tag bietet nochmals für verschiedene Interessen die Möglichkeit:

Die Biketour führt uns durch das Gebiet indem auch das Team Ruanda trainiert, zum Lake Ruhondo. Bekannt wurde das ruandischen Nationalradteam durch den Film "Rising from Ashes". Tatsächlich schaffte es ein Biker aus Ruanda an die olympischen Spiele 2012 in London. Ihr Trainingscenter liegt am Ende der Stadt und kann auch besichtigt werden.

Natürlich ist hier auch noch ein Berggorilla-Tracking im Parc des Volcanoes möglich. Die üppig grüne Vegetation muss je nach Aufenthalt der Tierfamilien 2-4 Stunden zu Fuss durchkämmt werden, bevor die einmalige Tierbeobachtung aus nächster Nähe für eine volle Stunde losgeht.

Wie an der Schnur gezogen reihen sich die bis 4000 m hohen Vulkane: die Virunga-Berge und bieten tolle Wanderungen. Sicher ist die Besteigung des erloschenen Vulkanes Bisoke unvergesslich, er ist ein idealer Berg für eine Tagestour. Der Weg führt durch die afroalpinen Wildniszonen, zwischen Riesenlobelien, Bambus und Senezienwäldern bis zum Gipfelkratersee. Mit Bartflechten behangene Bäume im Nebel lassen uns in die Landschaft vom berühmten Film "Gorillas in the mist" eintauchen.
Bikestrecke: 40 km, 600 Hm
Bootsfahrt: Lake Ruhondo ca. 45 min
Bisoke: Trekking 5-6 h, 1300 Hm, Bus ca. 2-3 h
Berggorillas: Trekking 2-4 h, bis 1200 Hm, Bus ca. 1-2 h
Übernachtung: Hotel in Musanze

 

Parc National des Volcanoes

Der bekannteste Park ist der Parc National des Volcanoes. Der Park liegt im äussersten Nordwesten Ruandas. Auf Seiten der Demokratischen Republik Kongo und Uganda schliessen sich Nationalparks an, so dass das gesamte Gebiet und damit der Lebensraum der Berggorillas ca. 420 km2 umfasst.

 

Bisoke (3711 m)

Der Bisoke ist ein Vulkan an der Grenze zu Kongo. Er gehört zu den acht Virunga-Vulkanen und liegt ungefähr 35 km nordöstlich der kongolesischen Stadt Goma. Die Hänge der Virunga-Vulkane sind der natürliche Lebensraum der letzten, in ihrem Bestand stark gefährdeten Berggorillas. So ist es nicht ausgeschlossen, auch bei diesen Wanderungen plötzlich einem Berggorilla zu begegnen zu können – wenn auch nur von ganz kurzer Dauer.

15. Tag: Kigali und Abendflug nach Europa

Die heutige Strecke legen wir mit dem Bus zurück. Es wird uns klar, warum Ruanda auch das "Land der tausend Hügel" genannt wird. Eine rund zweistündige Busfahrt bringt uns nach Kigali. Die pulsierende und moderne Hautpstadt von Ruanda hat sich ihren Kleinstadt-Charakter bewahrt. Wir geniessen ein eine Mahlzeit im berühmten legendären Hotel "Mille Collines". Dies war der Schauplatz des Kinofilmes "Hotel Ruanda". Die Stadt, sowie das ganze Land rückten 1994 durch den Völkermord (Genozid) der Hutu’s an den Tutsi’s in den Brennpunkt der Öffentlichkeit. Wir staunen, wie sich Ruanda innerhalb weniger Jahre zu einem gut funktionierenden afrikanischen Staat entwickelt hat.
Transfers: Bus 2-3 h

Wir haben noch zwei Hotelzimmer zum Umziehen und Duschen zur Verfügung. Nach dem Abendessen erfolgt der Transfer zum Flughafen.

16. Tag: Ankunft in Europa

Anforderungen

Bikestrecke

Die Gesamtstrecke beträgt ca. 550 km mit ca. 7500 Hm in 11 Bike-Etappen. Wir fahren ca. 70 % auf Naturstrassen meist ohne grössere technische Schwierigkeiten und 30 % auf asphaltierten Strassen ohne grossen Verkehr.

Wanderungen

Auf dieser Reise können verschiedene optionale Wanderungen gemacht werden. Die beiden Gorilla-Beobachtungen in Uganda und Ruanda sind je nach Standort der gewählten Tiergruppe 2-6 Stunden vom Ausgangsort entfernt. Für die Besteigung des Bisoke in Ruanda sind wir bis 6 Stunden unterwegs.

Begleitfahrzeug

Auf der ganzen Tour steht ein Begleitfahrzeug zur Verfügung.

Bikes

Auf dieser Reise kann jeder Reisegast sein eigenes Bike mitnehmen. Der Bike-Transport ist pro Flugweg limitiert und muss vorgängig durch uns reserviert werden. Die Flug-Transportkosten gehen zu Lasten des Kunden.

Auf Anfrage stehen frontgefederte Mietbikes vor Ort zur Verfügung. Ebenfalls steht eine kleine Auswahl an vollgefederten Mietbikes vor Ort zur Verfügung.

Infotreff

Wir treffen uns ca. einen Monat vor Abreise zu einem freiwilligen Informations- und Kennenlern-Treff.

Spezielle Hinweise

Für die Einreise nach Uganda und Ruanda ist die Gelbfieber-Impfung obligatorisch!

* Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhalten Sie in Ihrer Globetrotter-Filiale.

Beratung in FilialeBuchungsanfrageKatalog bestellen

Angaben zur Reise

Uganda & Ruanda – Bike- und Natur-Abenteuer durch die Perle Afrikas

Ort

Uganda und Ruanda

Dauer

16 Tage

Transport

Flug, Bus, Bike, Boot

Unterkunft

Hotel, Lodges, teils Safari-Fixzelten

Teilnehmer

10–14 Personen, Individualreise ab 2 Personen

Reiseart

Erlebnisreisen, Veloreisen, Aktivreisen, Safari

Angebot

BIK-201576

Reisedaten

25.08.18 – 09.09.18
17.11.18 – 02.12.18
22.12.18 – 06.01.19
02.03.19 - 17.03.19
20.07.19 - 04.08.19

Stationen

  • Entebbe

  • Kalangala Ssese-Inseln

  • Lake Nabugabo

  • Kalisizo

  • Nationalpark Lake Mburo

  • Nationalpark Queen-Elisabeth

  • Kihihi

  • Nationalpark Ruhija Bwindi

  • Lake Bunyonyi

  • Musanze Nationalpark Volcanoes

  • Kigali