Reiseerlebnis
zusammengestellt von Ralf Hanner

Trekking und Bergsteigen in Ecuador

Trekking und Bergsteigen in Ecuador

Auf dieser geführten Trekking- und Bergsteigerreise in Ecuador bewegst du dich in den feurigen Höhen des Landes. Als der weltbekannte Forscher, Entdecker und Weltenbummler Alexander von Humboldt durch Ecuador reiste, gab er der «Strasse der Vulkane» ihren Namen. Zur linken und rechten Seite der Panamericana ragen die gewaltigen, schneebedeckten Vulkane auf.

Unser Bergführer führt dich sicher auf verschiedene Gipfel und bringt dir dazwischen die reiche Kultur und die liebenswerten Menschen Ecuadors näher. Eine gelungene Kombination von Gipfelglück und Kulturerlebnis!

  • Orte
    ab/bis Quito
  • Empfohlene Reisedauer
    15 Tage
  • Transportmittel
    Flug, Bus/Jeep, Trekking
  • Unterkunft
    Hotel, Lodges, Gastfamilien, einfache Berghütten, Zweierzelt
  • Gruppenreise
    ab 4 Personen / bis 12 Personen

Meine Highlights

Reiseroute

  • Tag 1 | Linienflug nach Quito

    Abflug am Vormittag. Ankunft am Abend in Quito und Erholung im Hotel.

    Übernachtung im Hotel (2850 Meter).

  • Tag 2 | Quito

    Die Altstadt Quitos, welche von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, steht heute auf dem Programm. Wir tauchen in das Leben dieser quirligen Stadt ein, schlendern durch schöne Gassen, besuchen goldene Kirchen und beobachten die Leute an den Plätzen. Zum Abschluss fahren wir auf den Aussichtspunkt und erhalten so einen Überblick über die geografische Lage dieser 3-Millionen-Stadt. 

    Übernachtung im Hotel (2850 Meter).
    Stadtbesichtigung zu Fuss ca. 3 Std. 

  • Tag 3 | Um die Laguna Cuicocha

    Der Kratersee Cuicocha, den wir heute umrunden, ist mit seiner Insel eine besondere Attraktion. Auf dieser Wanderung kommen auch Botaniker*innen auf ihre Rechnung, denn der Weg ist gesäumt von vielen kleinen Orchideen. Wir folgen meist dem Kraterrand und die Sicht auf den See und ins umliegende Hochland ist toll. Anschliessend fahren wir zu unserer Unterkunft, ein schöner Landsitz bei Otavalo.

    Übernachtung im Hotel (2600 Meter).
    Wanderzeit 4-5 Std., Fahrzeit 3-4 Std.

  • Tag 4 | Besteigung des Fuya Fuya

    Wir fahren zum Mojanda-See, der auf 3700 Meter Höhe liegt. Von hier aus besteigen wir den 4280 Meter hohen Fuya Fuya-Vulkan, eine kurze und steile Akklimatisationswanderung. Die letzten Meter zum Gipfel sind stellenweise etwas felsig. An einem klaren Tag entschädigt uns die tolle Aussicht auf die Seen und die schneebedeckten Gipfel der Umgebung.

    Der Abstieg führt auf leicht anderer Route wieder zum Ausgangspunkt. Fahrt nach San Clemente, ein kleines Dorf am Fusse des Imbabura. Hier gibt es etwa 15 Familien, die ihre Häuser hergerichtet haben und Tourist*innen herzlich aufnehmen.

    Übernachtung bei Gastfamilie (2800 Meter)
    Wanderzeit 3-4 Std., Fahrzeit ca. 2-3 Std. 

  • Tag 5 | Besteigung des Imbabura

    Nach einem frühen Morgenessen beginnen wir bei Tagesanbruch unsere Tour auf den Imbabura. Erst fahren wir mit dem Bus bis auf 3500 Meter und steigen dann über steile Grashänge auf. Nach vier Stunden wird das Gelände ein wenig felsig und über einfache Stufen erreichen wir den Vorgipfel. Nun geht es noch etwa eine Stunde in einem ständigen Auf und Ab dem Kraterrand entlang zum Hauptgipfel auf 4620 Meter. Der Übergang zum Hauptgipfel ist teilweise ein wenig ausgesetzt und erfordert Trittsicherheit. Zur Belohnung blicken wir auf die spektakuläre Gegend und das umliegende Hochland.

    Der Abstieg erfolgt über die selbe Route. Erneute Übernachtung in San Clemente.

    Übernachtung bei Gastfamilie (2800 Meter).
    Wanderzeit 8-10 Std., Fahrzeit ca. 1 Std.

  • Tag 6 | Der Markt von Otavalo

    Nach den drei Akklimatisationstouren gönnen wir uns heute einen Ruhetag. Wir fahren zum farbenfrohen Textilmarkt in Otavalo und besuchen ein Atelier, wo wir sehen, wie die Textilien hergestellt werden.

    Nachmittags geht’s auf der Panamericana Richtung Süden bis zum Cotopaxi-Nationalpark. Wir schlafen in der tollen Tambopaxi-Berglodge mit bester Sicht auf den Cotopaxi.

    Übernachtung in Lodge (3750 Meter).
    Fahrzeit ca. 5 Std.

  • Tag 7 | Eiskurs und Akklimatisation am Cotopaxi

    Nach dem Frühstück fahren wir ein erstes Mal zum Parkplatz auf 4600 Meter hoch und steigen zum Gletscher auf. Wir schauen, ob die Steigeisen angepasst sind und üben verschiedene Auf- und Abstiegstechniken. Auch für erfahrene Hochtourengänger, ist es sicher gut, die ersten Schritte auf Eis bei Tageslicht zu machen. Zudem dient dieser Tag der zusätzlichen Akklimatisation. Nachmittags fahren wir für eine zweite Übernachtung auf die Hosteria Tambopaxi zurück.

    Übernachtung in Lodge (3750 Meter).
    Eiskurs ca. 3-4 Std., Fahrzeit ca. 1.5 Std.

  • Tag 8 | Aufstieg zur Hütte

    Wir geniessen einen ruhigen Vormittag auf Tambopaxi und fahren nach dem Mittagessen zum Parkplatz. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir die Hütte am Cotopaxi und bereiten uns auf die kommende Besteigung vor. Die weiteren Bergführer stossen zu uns und nach einem frühen Abendessen legen wir uns schon bald schlafen. Übernachtung in der Cotopaxi-Hütte im Mehrbettzimmer.

    Übernachtung Cotopaxi-Hütte (4860 Meter).
    Wanderzeit ca. 1 Std., Fahrzeit ca. 1 Std.

  • Tag 9 | Besteigung des Cotopaxi

    Die Besteigung des zweithöchsten Vulkans Ecuadors beginnt schon um Mitternacht! Auf bekanntem Weg erreichen wir den Gletscher, wo wir die Steigeisen anziehen und uns anseilen. Der Cotopaxi überrascht durch seine stetige Steilheit. Auf 5700 Metern erreichen wir die Gipfelflanke. Nun ist es nicht mehr weit, aber die Steilheit und die grosse Höhe machen uns zu schaffen. Vom Gipfel aus sehen wir bei guter Fernsicht viele Vulkane und vielleicht sogar den Chimborazo im Süden. Der Gipfel selbst mit dem Krater ist sehr beeindruckend und fotogen, Man kann sogar austretende Schwefelgase riechen.

    Auf derselben Route geht es zurück zur Hütte, wo wir nach einer kurzen Rast runter zur Panamericana fahren und noch ein kleines Stück weiter bis zur Hosteria La Cienega, ein Ort mit Stil und Geschichte.

    Übernachtung Hosteria La Cienega (3000 Meter).
    Besteigung 8-10 Std., Fahrzeit ca. 1.5 Std.

  • Tag 10 | Fahrt nach Süden

    Wir erholen uns auf der kolonialen Hacienda und geniessen die schöne Gartenanlage. Am späteren Vormittag fahren wir in die Chimborazo-Provinz. Hier sind wir in einer speziellen Berglodge am Fusse des Chimborazo untergebracht. Die perfekte Einstimmung für die kommende Besteigung.

    Übernachtung in Lodge (3950 Meter).
    Fahrzeit ca. 3 Std.

  • Tag 11 | Aufstieg ins Hochlager

    Eine kurze Fahrt bringt uns zum Parkplatz auf 4850 Metern. Über Geröll und im oberen Teil vielleicht ein wenig Schnee, erreichen wir das fix eingerichtete Hochlager am Chimborazo. Wir tragen die Hochtourenausrüstung und den Schlafsack selbst. Das übrige Gepäck wird in unserem Begleitfahrzeug deponiert. Nachmittags ruhen wir uns im Hochlager aus und versuchen viel zu trinken. Da wir uns auf der Westseite des Berges befinden, sind die Sonnenuntergänge oftmals magisch. Nach dem Abendessen legen wir uns früh schlafen.

    Übernachtung in Fixzelten (5300 Meter).
    Wanderzeit ca. 3 Std., Fahrzeit ca. 1 Std.

  • Tag 12 | Chimborazo, der höchste Berg Ecuadors

    Die Besteigung des Chimborazo (6268 m) beginnt kurz nach Mitternacht. Wir gelangen zur Felsformation «El Castillo», hier beginnt der lange Anstieg Richtung Vorgipfel. Obwohl wir akklimatisiert sind, fordert uns dieser schier endlose Aufstieg körperlich und mental. Einmal auf dem Vorgipfel «Veintimilla» angelangt, wird der Berg flach und zum Hauptgipfel gelangt man über ein grosses Plateau. Vom Erdmittelpunkt aus gemessen ist der Chimborazo der höchste Berg der Welt und die Aussicht ist einzigartig.

    Der Abstieg erfolgt auf derselben Route zurück zu den Zelten, von wo aus wir nach einer kurzen Rast zur Strasse absteigen. Am selben Nachmittag noch fahren wir nach Baños.

    Übernachtung im Hotel (1800 Meter).
    Besteigung 9-11 Std., Fahrzeit ca. 3 Std.

  • Tag 13 | Wasserfälle im Nebelwald bei Baños

    Baños ist das Tor zum Urwald und liegt auf 1800 Metern, die Gegend ist üppig grün und warm. Der Kontrast zur gestrigen Chimborazo-Besteigung könnte nicht grösser sein! Wir besuchen die eindrücklichen Wasserfälle, machen eine einfache Wanderung durch den Nebelbergwald und haben Zeit, die Reise gemütlich ausklingen zu lassen. Baños ist ein touristisch erschlossener Ort und es gibt dementsprechend viele Restaurants und Cafeterias, wo wir verweilen können.

    Übernachtung im Hotel (1800 Meter).
    Wanderzeit ca. 1-2 Std., Fahrzeit 1 Std.

  • Tag 14 | Heimreise

    Nach dem Frühstück verlassen wir Baños und fahren zum Flughafen in Quito. Gegen Abend Abflug Richtung Europa.

    Fahrzeit ca. 4 Std.

  • Tag 15 | Ankunft in der Schweiz

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 4950.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • 19.10.2024 - 02.11.2024
  • Reisedaten 2025 auf Anfrage

  • Flüge Zürich–Quito–Zürich in Economy-Klasse
  • Übernachtungen gemäss Programm in Hotels, Lodges und bei Gastfamilien im Doppelzimmer, in Berghütten im Massenlager und in Fixzelten (1 Nacht)
  • 13 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 9 x Abendessen
  • Schweizer Reiseleitung durch patentierten Bergführer ab/bis Quito und lokales Begleitteam
  • Alle Überlandfahrten (Bus/Jeep) und Transfers
  • Bewilligungen, Gebühren und Eintritte
  • Trekkingtasche mit Rollen

  • Flugaufpreis je nach Verfügbarkeit
  • Allfällige Miete von Bergsteigerausrüstung vor Ort
  • Trinkgelder

Sehr anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition, 5 Tagesetappen von 2 bis 4 Stunden, 3 Tagesetappen von 5 bis 8 Stunden, 2 Besteigungen von 8 bis 11 Stunden in Höhen bis maximal 6268 Meter. Für die Besteigung von Cotopaxi und Chimborazo ist Steigeisenerfahrung erforderlich.

3 längere Überlandfahrten. Das Hauptgepäck wird im Fahrzeug transportiert. Den Tagesrucksack tragen wir selbst.

Die Reiseagentur in Ecuador beschäftigt nur Bergführer, welche die internationale UIAGM-Zertifizierung besitzen.

Diese Reise kann an beliebigen Daten als Privatreise ab zwei Personen organisiert werden.

Angebotsnummer: NAT - 28948

Ralf Hanner

Ralf Hanner

Neun Jahre Bank und doch kein typischer «Bänkler». Ich – durch ausgiebiges Lesen auf die Welt neugierig gemacht – pflege heute statt dem grossen Zahlungsverkehr weitaus freudvoller meinen Hang zum Globetrottern. ÖV, leichtes Gepäck und meist ein Einstieg via Sprachschule in neue Welten prägen meinen Reisestil, der mich bislang mehrmals nach Südamerika und auch Asien geführt hat. Zudem halte ich stets und überall Augen und Ohren offen: Denn die Störche von Marrakesch, Papagei-Taucher auf Island oder Blue Jays in Costa Rica bilden für mich als Hobby-Ornithologen quasi das Dessert zum ausgeprägten Interesse an globaler Alltagskultur.

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Hochland x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Amazonas (Oriente) x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Galapagos Inseln x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

In Ecuador findet sich zu jeder Jahreszeit eine Region, die sich gut bereisen lässt. Das Land erstreckt sich über mehrere Wetter- und Klimaregionen. Die spezifischen Empfehlungen für die Regionen haben wir in den ausführlichen Länderinfos zusammengestellt

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