Gesundheit dank sauberem Wasser und Sanitäranlagen

Engagement
WASSER FÜR WASSER | Globetrotter
Händewaschen ist ein einfaches Mittel, um der Verbreitung von Krankheiten entgegenzuwirken. | Lior Etter | WfW

Händewaschen ist ein einfaches Mittel, um der Verbreitung von Krankheiten entgegenzuwirken. | Lior Etter | WfW

Wie wichtig Händewaschen für die Gesundheit ist, haben uns die letzten Monate in Erinnerung gerufen. Aber was, wenn sauberes Wasser und Seife fehlen? Globetrotter unterstützt die Non-Profit-Organisation WASSER FÜR WASSER (WfW) und setzt sich so für sauberes Wasser und damit für mehr Gesundheit in Sambia und Mosambik ein.

Sauberes Wasser als Grundlage für Gesundheit

In Sambia und Mosambik haben über 35 Prozent der Bevölkerung keine Grundversorgung mit Wasser. Dies bedeutet einerseits, dass für die Wasserbeschaffung mehr als 30 Minuten täglich aufgewendet werden muss. Andererseits wird das Wasser zu einem grossen Teil aus ungeschützten Quellen bezogen, was ein hohes Risiko für Verunreinigung und damit für die Verbreitung wasserbürtiger Krankheiten, wie beispielsweise Cholera, mit sich bringt. 

Mit sicheren Wasserzugängen, Sanitäranlagen und regelmässigem Händewaschen sind diese Durchfallerkrankungen weitgehend verhinderbar. Mit dem Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen können also Menschenleben gerettet werden, was zeigt, wie eng Wasser und Gesundheit miteinander verknüpft sind.

Wasserstationen und Seife ermöglichen das Händewaschen an der Schule. | Lior Etter | WfW

Wasserstationen und Seife ermöglichen das Händewaschen an der Schule. | Lior Etter | WfW

WASH-an Schulen: Sensibilisierung der Jüngsten

Die Zusammenarbeit mit Schulen ist ein wichtiger Baustein, damit Kinder schon früh für wirkungsvolles Hygieneverhalten sensibilisiert werden. WfW verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, um eine nachhaltige Verbesserung der WASH-Situation (Wasser, sanitäre Anlagen, Hygiene) zu erreichen: Wann immer möglich werden Sanierungsmassnahmen der Infrastruktur, wie Händewasch- und Sanitäranlagen, von Kampagnen zur Förderung des Hygieneverhaltens begleitet. In Schulungen und Workshops für Schüler*innen und Lehrpersonen wird wirkungsvolles Hygieneverhalten vermittelt und es werden Themen behandelt, welche soziale Fragen im Zusammenhang mit der Gesundheit aufgreifen. Beispiele dafür sind der Umgang mit Menstruationshygiene, das Händewaschen mit Seife, die sparsame Wassernutzung oder sexuelle und reproduktive Gesundheit.

Ausgewählte Schüler*innen, sogenannte «Sanitation Nuclei» und WASH-Aktivist*innen helfen den Kindern anschliessend bei der Umsetzung des Hygieneverhaltens im Schulalltag und betreuen die Infrastruktur.

An WASH-Workshops lernen Schüler*innen auf spielerische Art und Weise wirkungsvolles Hygieneverhalten. | WSUP | WfW

An WASH-Workshops lernen Schüler*innen auf spielerische Art und Weise wirkungsvolles Hygieneverhalten. | WSUP | WfW

Die WfW-Seifen werden in Maputo handgefertigt und kommen in der Projektarbeit an Primarschulen zum Einsatz. | Barbara Gobeli | WfW

Die WfW-Seifen werden in Maputo handgefertigt und kommen in der Projektarbeit an Primarschulen zum Einsatz. | Barbara Gobeli | WfW

Seife – handmade in Maputo

Nicht nur sauberes Wasser, sondern auch Seife ist für die Handhygiene zentral. Die Seifen, welche WfW in ihrer Projektarbeit an Primarschulen in Maputo einsetzt, werden in der gleichen Stadt von Hand hergestellt. So können die lokale Wertschöpfung unterstützt und die Transportwege kurz gehalten werden. Gemeinsam mit Partnerorganisationen und der Stadtverwaltung wurden in den letzten Monaten über 55’000 Seifen an die Schulen verteilt, damit die Schüler*innen an Wasserstationen und auf den Toiletten die Möglichkeit haben, ihre Hände mit Seife zu waschen.

Möchtest du es uns gleichtun und die Arbeit von WASSER FÜR WASSER (WfW) unterstützen? Willst du dich ebenfalls persönlich oder mit deinem Unternehmen für mehr Gesundheit und sichere Wasserzugänge einsetzen? Erfahre mehr über die Organisation und unterstütze WfW ganz einfach unter wfw.ch oder mit TWINT

WASSER FÜR WASSER (WfW)

Die Non-Profit-Organisation WASSER FÜR WASSER verfolgt die Vision, den Umgang mit Wasser nachhaltig zu verändern und realisiert dazu in Sambia, Mosambik und der Schweiz Projekte im Wasser-, Sanitär- und Hygienebereich (WASH). Schweizweit setzen bereits rund 600 Betriebe und Unternehmen gemeinsam mit WfW Konzepte zur Förderung von Leitungswasser um. In Sambia und Mosambik ist die Organisation in strukturell benachteiligten urbanen Räumen tätig und arbeitet eng mit lokalen Partner*innen und Institutionen zusammen. WfW engagiert sich für den Aufbau von professionell verwalteten Wasser- und Abwasserversorgungen, für den umweltfreundlichen Konsum von Wasser sowie für ein geschärftes Bewusstsein für den Wert der Ressource Wasser.

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