Reiseerlebnis
erlebt von Irmscha Lüthi

Zwischen zwei Ozeanen: Unser Familienabenteuer in Panama

Isla Coiba

Isla Coiba

Zwischen zwei Ozeanen: Unser Familienabenteuer in Panama

Ab der Grenz von Costa Rica sind wir mit dem Auto quer durch Panama gefahren, vorbei an sattgrünen Hügeln, kleinen Dörfern und weiten Flusstälern, wo die Uhren scheinbar etwas langsamer laufen. An der Pazifikküste bei Bocas Chicas haben wir herrliche Tage am Meer verbracht, mit Blick auf einsame Inseln und vorbeiziehende Fischerboote. Im Landesinneren tauchten wir ein in Nebelwälder, Kaffeeplantagen und ursprüngliche Natur, die sich ganz anders anfühlt als die Küste. Und zum Abschluss warteten die türkisfarbenen Traumkulissen der San-Blas-Inseln, bei den Guna-Indianer, weisser Sand, Palmen und das Gefühl, für ein paar Tage in einer völlig anderen Kultur zu leben.

  • Orte
    Ab Davide bis nach Panama City
  • Empfohlene Reisedauer
    14 Tage
  • Transportmittel
    Mietwagen
  • Unterkunft
    Mittelklasshotel

Meine Highlights

Reiseroute

Panama ist perfekt für Familien, die Natur, Abenteuer und entspannte Ferien verbinden wollen. Die Kinder staunen über exotische Tiere im dichten Dschungel, können an fast leeren Traumstränden baden und entdecken kleine Dörfer, in denen die Einheimischen herzlich und neugierig sind. Überall gibt es bunte Pflanzen, Wasserfälle und ruhige Flussufer, die zum Spielen und Entdecken einladen. Und trotzdem ist das Reisen mit dem Auto einfach: die gut ausgebauten Strassen führen sicher von Küste zu Küste und machen die Entdeckungsreise durchs Land entspannt und abwechslungsreich.

  • Boca Chica

    Boca Chica ist ein Ort im nationalen Marinepark «Golfo de Chiriquí», der für seine grünen Leguane, Delfine, Meeresschildkröten, Riesenmantas und Buckelwale (im Sommer) bekannt ist. Eine Gegend, die touristisch noch unbekannt und grösstenteils unberührt ist.
    Boca Chica
  • Dorfleben

    In Boca Chica geht es noch richtig entspannt zu – das Leben folgt seinem eigenen, gemächlichen Rhythmus. Die Menschen hier verdienen ihren Lebensunterhalt mit Fischfang oder der Landwirtschaft, und man spürt, wie eng sie mit der Natur verbunden sind.

    Dorfleben
  • Fischfang frühmorgens

    Frühmorgens setzen die Einheimischen mit ihren Booten aufs Meer hinaus, um zu fischen. Auf dem Rückweg werden sie von Pelikanen begleitet, die kreischend um die kleinen Fische wetteifern, ein lebendiges Schauspiel, das die Kinder staunen lässt.

    Fischfang frühmorgens
  • Bootstour

    Unsere erste private Bootstour mit den Jungs wurde zum unvergesslichen Höhepunkt der Reise! Gemütlich gleiteten wir über das Wasser, während unser Guide spannende Geschichten über Tiere und Pflanzen erzählte. 

    Bootstour
  • Wale in Sicht

    Mitten auf der Bootstour tauchten plötzlich Buckelwale auf und begleiteten uns eine Zeit lang. Gleich mehrere Tiere schwammen majestätisch um uns herum, und wir entdeckten sogar ein Jungtier dicht bei seiner Mutter. Für die Kinder war es das erste Mal, dass sie Wale aus so nächster Nähe erleben durften, ein Moment voller Staunen und purem Glück, den wir nie vergessen werden.

    Wale in Sicht
  • Krokodile

    Halt machten wir an einer privaten Insel, von der aus wir sicher beobachten konnten, wie ein Krokodil geschickt Krebse fing, ein faszinierender Moment für Gross und Klein. Unsere Jungs waren schwer beeindruckt.

    Krokodile
  • Isla Coiba

    Die Isla Coiba ist wohl eines der am häufigsten angesteuerten Ausflugsziele in Panama. Bereits auf der etwa 1 1/2 -stündigen Überfahrt vom Küstenort Santa Catalina zur Insel können Besucher verschiedene Fische wie zum Beispiel Delfine und vielleicht sogar Wale sehen. Und das ist noch nichts im Vergleich zu dem, was einen unter Wasser erwartet: Bonitos, Thunfische, Barrakudas, Muränen, Langusten, Schildkröten und Fische in allen möglichen Farben.
    Isla Coiba
  • Unberührte Strände

    Auf der Insel Coiba findet man noch wunderschöne und unberührte Strände. Es wimmelt nur so von Krebsen, die am Strand entlang huschen. Die Kinder fanden das Schauspiel faszinierend und konnten sich mit diesen herzigen Tierchen sehr lange beschäftigen.

    Unberührte Strände
  • Kapuzineraffe

    Kapuzineraffen sind wahre Weltreisende Lateinamerikas: Ihr Zuhause erstreckt sich von Mittelamerika bis ins nördliche Argentinien. Sie fühlen sich sowohl im dichten Regenwald als auch in trockenen Laubwäldern wohl, klettern durch Mangroven und erklimmen sogar die Höhen der Gebirgswälder, überall zeigen sie ihre flinke und neugierige Art. Ihnen zuzuschauen, wie sie elegant von Baum zu Baum klettern und mit spielerischer Leichtigkeit zwischen den Ästen springen, ist herrlich.

    Kapuzineraffe
  • Fussball am Strand

    Fussball verbindet auf wunderbare Weise: Sobald das Spiel beginnt, verschwinden alle Sprachbarrieren wie von selbst. Es ist beeindruckend zu sehen, wie unser Sohn sofort mit den Einheimischen mitspielte und von der Gruppe herzlich aufgenommen wurde.

    Fussball am Strand
  • Pedasi

    Pedasi, ein bezauberndes, pittoreskes Kolonialstädtchen, das mit seinen bunt bemalten Häusern, kopfsteingepflasterten Gassen und historischen Plätzen sofort verzaubert. Gleichzeitig liegt es ganz nah an unberührten, idyllischen Stränden, die zum Verweilen, Entspannen und Staunen über die Schönheit der Natur einladen, eine perfekte Mischung aus Kultur, Geschichte und Meer.

    Pedasi
  • Pedasi Villa Franca

    Das Hotel ist im charmanten Kolonialstil gestaltet und besticht durch liebevolle Details, die überall spürbar sind. Vor jedem Bungalow laden gemütliche Hängematten und bequeme Stühle zum Verweilen ein. Das ganze Anwesen versprüht einen besonderen Charme, wir haben zwei Nächte hier verbracht und waren begeistert von der herzlichen Gastfreundschaft und der traumhaften Lage des Hotels.

    Pedasi Villa Franca
  • Regenwetter

    Wir kamen im strömenden Regen im Hotel an, so stark, dass sogar der Strom kurz ausfiel. Doch das Hotel hatte alles perfekt organisiert, sodass wir uns trotzdem rundum wohlfühlten. Als sich die Wolken schließlich verzogen, öffnete sich ein atemberaubender Blick aufs Meer, begleitet von einer unglaublich stimmungsvollen Atmosphäre.

    Regenwetter
  • Kunsthandwerk

    Panama und vor allem die Azuero-Halbinsel sind bekannt für ihre Töpferarbeiten. Die Figuren sind schön bunt und gelten nicht nur bei Touristen als beliebte Mitbringsel.
    Kunsthandwerk
  • Friedhof

    In Zentralamerika haben die Friedhöfe einen ganz eigenen, lebendigen Charakter. Die Menschen schmücken die Gräber ihrer Verstorbenen mit liebevollen, teils fast verspielten Figuren und üppigen Blumenarrangements, die eine besondere Wärme und Lebendigkeit ausstrahlen.

    Friedhof
  • Valle de Anton

    Die Gegend um Valle de Anton ist bei den Panamaern sehr beliebt, da das Klima äusserst angenehm ist. Viele Wanderwege, wunderschöne Wasserfälle und heisse Quellen machen den Ort zu einem herrlichen Ausflugsziel.
    Valle de Anton
  • Farbige Busse

    In ganz Panama begegnet man noch diesen prachtvollen Gefährten, alle liebevoll von Hand bemalt und wahre fahrende Kunstwerke. Dieses besonders schöne Exemplar haben wir in Valle Antón gesehen, wo es fröhlich und lärmig durch die Straßen rollte.

    Farbige Busse
  • Vulkankegel Valle de Anton

    In den Bergen der Provinz Cocle liegt der grösste besiedelte Vulkankrater der Erde. Hier liegt die beschauliche Kleinstadt El Valle de Anton. Vom Aussichtspunkt «El Cruz» hat man einen herrlichen Ausblick über den Krater.
    Vulkankegel Valle de Anton
  • Handwerkermarkt

    Auf dem Markt in Valle de Antón trifft man diesen Herrn, der mit viel Geschick und Geduld filigrane Holzfiguren bemalt. Der Markt ist weit über die Region hinaus bekannt, und viele indigene Familien verdienen hier ihren Lebensunterhalt, vor allem mit selbst hergestellten, liebevoll gefertigten Produkten.

    Handwerkermarkt
  • San-Blas-Inseln

    Die San-Blas-Inseln werden von etwa 25'000 Guna, einer indigenen Ethnie Panamas, verwaltet. Sie bewohnen 57 Inseln, die zu 36 Guna-Gemeinden "Comunidades" gehören.  Die Menschen sprechen ihre eigene Sprache die „Guna Yala“ – das bedeutet so viel wie Land der Guna.

    San-Blas-Inseln
  • Playon Chico

    Ein Besuch auf der kleinen Insel «Playon Chico», auf der ca. 6000 Menschen auf engem Raum zusammenleben. In Dorf erhielten wir dank unserem sympathischen Guna-Guide einen interessanten Einblick in die faszinierende Kultur der dortigen Bewohner und sahen, wie die Menschen dort leben, einfach aber zufrieden.

    Playon Chico
  • Molas

    Ursprünglich trugen die Ureinwohner der San-Blas-Inseln kaum Kleidung und schmückten ihre Körper mit bunten Verzierungen. Missionare animierten sie dann aber dazu, Kleidung zu tragen, so dass sie schließlich ihre Kleidung, die Molas, mit den Mustern ihrer Körperbemalungen gestalteten.
    Molas
  • San-Blas-Lodge

    Eine zauberhafte Insel, gesäumt von etwa fünfzig Palmen, mit herrlicher Ruhe und traumhaften Sonnenuntergängen – was will man mehr? Momentan gibt es keine Flüge direkt dorthin, doch andere Inseln lassen sich mit Jeep und Boot erreichen. Die Anreise ist etwas abenteuerlicher, doch jeder Kilometer lohnt sich für dieses einzigartige Erlebnis..

    San-Blas-Lodge
  • Panamakanal

    Der Panamakanal ist (bislang) der einzige Ort in ganz Amerika, der den Atlantik mit dem Pazifik verbindet. Der Kanal von Panama dient 144 Schiffsrouten, die 160 Länder miteinander verbinden und mehr als 1'700 Häfen auf der ganzen Welt erreichen. Ein Besuch lohnt sich unbedingt!
    Panamakanal
  • Panama Stadt

    Die Hauptstadt ist wie drei Städte in einer, geordnet nach Alter: die Ruinen von Panama Viejo, das Casco Antiguo, heute der lebhafteste Teil der Stadt sowie das Finanzzentrum, das den wirtschaftlichen Aufschwung von Panama am besten widerspiegelt.
    Panama Stadt
  • Panama mit Kinderaugen

    Interessant ist, dass unserem ältesten Sohn von der ganzen Reise Panama Stadt am besten gefallen hat. Die Hochhäuser haben etwas faszinierendes für Kinder. Wenn das Hotel dann auch noch einen Pool auf dem Dach hat, ist das für sie der perfekte Ort.
    Panama mit Kinderaugen

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 2000.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • Mietwagen
  • 13 Nächte Hotel mit Frühstück

  • Langstreckenflug
  • zusätzliche Ausgaben
  • Trinkgelder

Angebotsnummer: 28434

Irmscha Lüthi

Irmscha Lüthi

Sobald Spanisch gesprochen wird, fühle ich mich zu Hause, denn in Costa Rica, wo ich zusammen mit meinem Partner während vier Jahren gelebt und gearbeitet hat, meinen Sohn geboren und zahlreiche Freundschaften geschlossen habe, ist ein Teil meiner Seele hängen geblieben. Obwohl beruflich wie privat nun zurück im Altvertrauten – ich hüte das «lateinamerikanische Lebensgefühl» wie einen Schatz, träume davon, eines Tages ins zentralamerikanische Land zurückzukehren, und unterhalte mich bis dahin mit meinem Sohn auf Spanisch.

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Wissenswertes rund um Panama

Beste Reisezeit

Legende:
Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Reisezeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Panama x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Die beste Reisezeit für Panama ist von Mitte Dezember bis Mitte April während der Trockenzeit. An der Pazifikküste werden allgemein bedeutend tiefere Niederschlagsmengen verzeichnet als auf der karibischen Seite wo das ganze Jahr hindurch mit Regen gerechnet werden muss. Als trockenste Monate gelten hier Februar und März. Die Regenzeit dauert von Mitte April bis Dezember wobei während September und Oktober die höchsten Niederschlagsmengen gemessen werden. Während der Regenzeit ist die Luftfeuchtigkeit hoch und besonders nachmittags und in den frühen Abendstunden kommt es oft zu kurzen heftigen Niederschlägen. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen ganzjährig um die 30°C, in höhergelegenen Gebieten etwas tiefer.

Alles über Panama

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