Reiseerlebnis
erlebt von Jacqueline Holenweger

Tasmanien – das vergessene Australien

Reisen aktuell möglich
Tasmanien – das vergessene Australien
Während unserer sechsmonatigen Reise rund um Australien, verbringen wir 11 Tage auf Tasmanien. "Fair enough" für eine Insel, welche weniger als 1% der Fläche des Festlandes ausmacht. Das Fazit schon vorweg: Der Aufenthalt war viel zu kurz! Wir kommen hoffentlich wieder, um noch mehr von der bezaubernden Natur Tasmaniens zu sehen.

Reiseroute

  • Goodbye Melbourne, hello Tasmania

    Wir setzen im November mit der Fähre ab Melbourne nach Tasmanien über. 12 Stunden später rollen wir mit unserem 4x4-Fahrzeug in Devonport von der Fähre. Die Reise in eine vergessene Welt kann beginnen. Wir werden Tasmanien im Uhrzeigersinn umrunden.
    Goodbye Melbourne, hello Tasmania
  • Aussicht auf die Wineglass Bay, Freycinet NP

    Tasmanien ist fast 1.5 Mal so gross wie die Schweiz, mit nur 515'000 Einwohnern aber sehr dünn besiedelt. 19 National Parks warten darauf, erkundet zu werden. Es gibt eine Vielzahl an Wandermöglichkeiten, von einfachen Spaziergängen bis zu herausfordernden Trekkings durch die Wildnis.
    Aussicht auf die Wineglass Bay, Freycinet NP
  • St. Columbia Falls

    Im Nordosten Tasmaniens befinden sich die höchsten Wasserfälle der Insel. Viele Fälle sind über kurze und gut beschilderte Wanderwege durch dichten Wald erreichbar. Im Bild die St. Columbia Falls, die Foto-Möglichkeiten sind fast unerschöpflich.
    St. Columbia Falls
  • Ralphs Falls

    Ein weiterer spektakulärer Wasserfall in der Nähe der St. Columbia Falls sind die Ralphs Falls. Wie ein gebogenes Band stürzt er 90 Meter in die Tiefe. Die Wanderung dorthin dauert nur 20 Minuten, zurück nehmen wir den längeren Weg via Cashs Gorge.
    Ralphs Falls
  • Bay of Fires, St Helens

    Kilometerlange, puderzuckerweisse, menschenleere Sandstrände: Das gibt's im Osten Tasmaniens an der Bay of Fires. Auffallend sind die mit leuchtend roten Flechten bedeckten Granitfelsen. Wir sind begeistert.
    Bay of Fires, St Helens
  • Echidna – Ameisenigel

    Grosstiere gibt es auf Tasmanien keine. Der Ameisenigel und das Schnabeltier gehören zu den skurrielsten Tieren auf der Insel. Das wohl bekannteste endemische Tier ist der Tasmanische Teufel. Und wir lauschen gespannt den Gerüchten, dass im schwer zugänglichen, fast unberührten Southwest National Park noch Tasmanische Tiger leben sollen, eine Art von der man glaubt, sie sei ausgestorben.
    Echidna – Ameisenigel
  • Tasman Peninsula

    Wir wandern einen ganzen Tag der Küste entlang. Die 300 Meter hohen Klippen bieten tolle Weitsicht auf's Meer. Von Oktober bis Dezember sind die Chancen gut, Wale und Delphine zu sehen. Das Angebot an Aktivitäten auf der Halbinsel ist vielseitig: Kayak fahren, klettern, tauchen in den Kelpwäldern, reiten, surfen, und noch mehr.
    Tasman Peninsula
  • Cape Raoul in der Ferne

    Die Tasman Peninsula bietet noch mehr... In der Ferne sichten wir Basaltsäulen – das Cape Raoul. Ich bin fasziniert von Basaltgestein! Wie schade, dass ich keine Ahnung hatte, dass mehrere Capes auf der Halbinsel aus Basaltsäulen bestehen. Nun fehlt uns leider die Zeit. Aber das ist ein guter Grund, um nochmals hierher zu kommen.
    Cape Raoul in der Ferne
  • Port Arthur

    Port Arthur war die grösste und sicherste Sträflingskolonie Australiens. Sträflinge mit den höchsten Strafen wurden hierher geschickt. Die Ruinen können heute besichtigt werden. Auf ausführlichen Touren bekommt man einen Einblick in die Geschichte.
    Port Arthur
  • Wilde Blumen

    In Hobart geniessen wir es, mal nicht selber auf dem Campingfeuer kochen zu müssen, und gemütlich Kaffee zu trinken. Die Hauptstadt Tasmaniens ist angenehm und überschaubar. Samstags findet auf dem Salamanca Place jeweils ein grosser Bauernmarkt statt. Im Antarctica Centre erfahren wir viel Spannendes über die nur 2500 Kilometer entfernte Antarktis.
    Wilde Blumen
  • Wooden Boat Centre, Hobart

    Wir besuchen das Wooden Boat Centre in Franklin, etwas ausserhalb der Hauptstadt. Der Besuch ist absolut lohnenswert. Mit viel Passion wird unter Anwendung alter Techniken bis zu zwei Jahren an einem Holzschiff gearbeitet.
    Wooden Boat Centre, Hobart
  • Aussicht auf Hobart vom Mount Wellington

    Unser sportliches Vorhaben, in 2.5 Stunden den 1270 Meter hohen Mount Wellington zu erklimmen, realisieren wir dann aber in viel kürzerer Zeit mit unserem 4x4. Das Panorama ist grandios! Nun haben wir noch genügend Zeit für ein Besuch inkl. Degustation in der Schokoladenfabrik von Cadbury. Was für ein sportlicher Tag...
    Aussicht auf Hobart vom Mount Wellington
  • Russell Falls, Mount Field National Park

    Die Russell Falls tragen den Titel des "schönsten Wasserfalls Tasmaniens". Davon sind auch wir überzeugt. Trotz seiner Bekanntheit treffen wir nur wenige Touristen, wie auch an den meisten anderen Sehenswürdigkeiten. Die Wanderung dauert nur etwa 20 Minuten und ist kinderwagentauglich.
    Russell Falls, Mount Field National Park
  • Lake St. Clair

    Der Lake St. Clair ist das Ende des 65 Kilometer langen Overland Tracks, welcher in Cradle Mountain beginnt. Diese sechstägige Wanderung muss im voraus gebucht werden, wenn man zwischen Oktober und Mai unterwegs ist. Während den restlichen Monaten ist keine Buchung oder Bezahlung nötig. Dann darf die Route auch von Süd nach Nord gewandert werden (gute Ausrüstung zwingend!).
    Lake St. Clair
  • Sonnenuntergang in Strahan

    Die kleine Ortschaft im Westen Tasmaniens ist Ausgangspunkt für Boots- und Wasserflugzeugtouren auf dem Gordon River, oder Fahrten mit der historischen Dampflokomotive nach Queenstown und zurück. Der Sonnenuntergang am Strand ist spektakulär.
    Sonnenuntergang in Strahan
  • Gordon River

    Der Gordon River entspringt im Franklin Gordon Wild Rivers NP und fliesst durch unbewohnte und kaum zugängliche Wildnis. Auf einer Bootstour fahren wir auf dem sehr sauberen Fluss in den National Park. Das Wasser hat Trinkwasserqualität. Der Regenwald säumt die Flussufer ohne Unterbruch – wunderschön.
    Gordon River
  • Überwachsene Brücke

    Die Flora auf Tasmanien ist einzigartig und fantastisch. Auf unseren ausgedehnten Wanderungen durch die Wälder und Moore, kommen wir uns vor wie in einer Märchenwelt. Wer weiss, ob gleich ein Einhorn über die Brücke kommt?
    Überwachsene Brücke
  • Cradle Mountain

    Auf Cradle Mountain hab ich mich schon vor unserer Weltreise gefreut. Wir wurden nicht enttäuscht und auch das Wetter ist auf unserer Seite. Eine Vielzahl an Wanderwegen führen um Berge und Seen des gleichnamigen National Parks. Das Wetter kann hier rasch umschlagen. Selbst im Sommer ist Schneefall oder Hagel möglich. Man muss also gut vorbereitet sein.
    Cradle Mountain
  • The Nut, Stanley

    Im beschaulichen Dorf Stanley gibt's plötzlich Action: mitten im Dorf ist unser Reifen platt. Unter Aufsicht von Schaulustigen bocken wir unseren 4x4 auf, um den Reifen zu wechseln. Nach erledigter Arbeit erklimmen wir "the Nut". Wir werden mit Wildblumenfeldern und toller Aussicht belohnt. Unsportliche können per Doppelmayer-Sessellift auf "die Nuss" gondeln.
    The Nut, Stanley
  • Natur pur

    Natürlich halten wir uns in diesem Naturparadies meistens draussen auf. Den Städtchen gehört jedoch auch etwas Aufmerksamkeit. Die Spezialitäten aus kleinen Käsereien oder Boutique-Schokoladenfabriken runden diese unvergessliche Tasmanienreise ab.
    Natur pur
Jacqueline Holenweger

Jacqueline Holenweger

Einmal in Afrika in einem kleinen Dorf ohne Strom und fliessendes Wasser leben – meinen Kindertraum verwirklichte ich nicht auf dem Schwarzen Kontinent, sondern im ecuadorianischen Dschungel, wo ich ähnlich ursprüngliches Leben antraf. Dies während meiner ausgedehnten Weltreise, die ich von «down under» über den Pazifik nach Südamerika führte. In Quito, wo ich als Gastarbeiterin an einer Sprachschule für intensive sechs Monate Fuss fassen konnte, erreichte mich dann der Lockruf von Globetrotter. Nur schweren Herzens verliess ich die salsa-pulsierende, lebensfrohe Umgebung, habe dafür aber jetzt meinen Traumjob – in Zug.

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