Mauritius und La Réunion – zwischen Traumstränden und Vulkanwelten
Nathalie Sturny Globetrotter Thun
Türkisfarbene Lagunen, schneeweisse Sandstrände und spektakuläre Vulkanlandschaften – Mauritius und La Réunion liegen nur knapp 45 Flugminuten auseinander und könnten dennoch unterschiedlicher kaum sein. Während Mauritius für entspanntes Inselleben, herzliche Gastfreundschaft und traumhafte Küsten bekannt ist, begeistert La Réunion mit einer wilden Natur, tief eingeschnittenen Talkesseln und einem der aktivsten Vulkane der Welt.
Auf unserer Studienreise lernen wir beide Inseln kennen. Wir erkunden die schönsten Regionen, entdecken bekannte Sehenswürdigkeiten und unbekannte Ecken und erleben hautnah, weshalb sich diese beiden Inseln perfekt ergänzen.
Die spektakuläre Berglandschaft von La Réunion.
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OrteMauritius und La Réunion
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Empfohlene Reisedauer10 Tage
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TransportmittelMietwagen
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UnterkunftViersterne-Hotels
Meine Highlights
Auf zum Krater des «Piton de la Fournaise»
Kannst du dir vorstellen, einen aktiven Vulkan zu besteigen? Diese Möglichkeit bietet dir eine Wanderung zum Krater des «Piton de la Fournaise». Vor rund 500'000 Jahren entstand dieser faszinierende Berg an der Südseite des «Piton des Neiges». Er zählt heute zum UNESCO Weltnaturerbe und ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Die Wanderung führt dich durch eine faszinierende, abwechslungsreiche Lava-Landschaft und ist definitiv eines der Highlights auf La Réunion.
Erholung pur im Paradies Le Morne
Das Hotel liegt in einer Lagune vor der atemberaubenden Kulisse des majestätischen Le Morne Brabant, direkt an einem langen weissen Sandstrand. Eingebettet in eine üppig grüne Vegetation und mit Blick auf das türkisfarbene Wasser des Indischen Ozeans bietet dir ein Aufenthalt im Le Morne Erholung pur.
Charmant buntes Hell-Bourg
Vorbei an wilden Flüssen, üppig grünen Berghängen und tosenden Wasserfällen – so erreichst du den charmanten Ort Hell-Bourg. Er gehört zu den Schönsten Dörfern Frankreichs und aus seiner reichen Vergangenheit als ehemaliger Kurort sind einige sehr schöne Häuser erhalten. Gemütlich kannst du durch die bunten kleinen Gassen schlendern, dir eine Crêpe gönnen oder einen Kaffee trinken und einfach nur die zauberhafte Kulisse auf dich wirken lassen. Hell-Bourg ist zudem eine ideale Ausgangsbasis für zahlreiche Wanderungen im Talkessel «Cirque de Salazie».
Wandern und biken im Black River Gorges Nationalpark
Eine fantastische Natur mit ursprünglicher, intakter Regenwaldvegetation bietet dir der Black River Gorges Nationalpark im Süden der Insel. Ideal zum Wandern oder Mountainbiken. Vom Aussichtspunkt der Plaine Champagne (750 m) hast du einen herrlichen Ausblick über dieses grüne Herz der Insel.
Stadtleben und Kultur in Port Louis
Die Hauptstadt von Mauritius hat dir einiges zu bieten, sei es beim Einkaufen im bunten Zentralmarkt, beim Flanieren an der Hafenpromenade oder beim Besuch eines Restaurants im Le Caudan Waterfront Komplex. Falls du Lust auf einen Museumsbesuch hast: Das Natural History Museum, klein aber fein, erklärt die Geschichte des ausgestorbenen Dodo und im Blue Penny Museum sind die zwei teuersten Briefmarken der Welt ausgestellt.
Luxuriöses Hotel für Körper und Seele
Das Shanti Maurice Resort & Spa***** ist ein kleines Paradies für Körper und Seele. Der traumhafte tropische Garten, die luxuriösen Zimmer, der zuvorkommende Service und das riesige Spa machen die Ferien perfekt.
Reiseroute
Die Reise führt mich zuerst einmal rund um Mauritius, bevor es per Flug nach La Réunion weitergeht. Hier bereise ich die Südküste, durchquere die Insel über das Hochland, bevor ich den Cirque de Salazie im Norden entdecke.
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Willkommen auf Mauritius
Nach dem Nachtflug öffnet sich beim Landeanflug der Blick auf türkisfarbene Lagunen und grüne Zuckerrohrfelder. Schon die Fahrt vom Flughafen in Richtung Süden vermittelt einen ersten Eindruck davon, wie vielseitig Mauritius ist. Kleine Dörfer wechseln sich mit tropischen Wäldern ab, dazwischen ragen immer wieder markante Berggipfel in den Himmel. Abgerundet wird das Ganze durch eine exotischen Note.
Obwohl Mauritius nur wenig grösser als der Kanton St. Gallen ist, besitzt jede Region ihren ganz eigenen Charakter. Genau diese Vielfalt möchten wir in den kommenden Tagen entdecken.
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Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport, Mauritius
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Bel Ombre
Traumstrand bei WolkenUnser erster Halt führt uns nach Bel Ombre. Der Süden der Insel wirkt deutlich ruhiger als die bekannten Badeorte im Norden oder Westen. Die Strassen sind wenig befahren, Zuckerrohrfelder reichen bis an den Horizont und immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf den tiefblauen Indischen Ozean.
Gerade diese Gelassenheit macht den besonderen Reiz der Region aus. Wer Mauritius abseits der lebhaften Ferienorte erleben möchte, findet hier viel Natur und eine angenehme Ruhe.
Schon nach wenigen Stunden hat das entspannte Inselleben seinen Rhythmus auf uns übertragen.
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Bel Ombre
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Unterwegs durch das grüne Inselinnere
Am nächsten Morgen verlassen wir die Küste und fahren ins Landesinnere. Mit jeder Kurve verändert sich die Landschaft. Die tropische Vegetation wird dichter, kleine Dörfer schmiegen sich an die Berghänge und immer wieder laden Aussichtspunkte zu kurzen Zwischenhalten ein.
Mauritius überrascht gerade im Inselinneren mit seiner landschaftlichen Vielfalt. Viele verbinden die Insel ausschliesslich mit Strand und Meer. Tatsächlich prägen aber auch Wälder, Flüsse, Wasserfälle und markante Bergformationen das Landschaftsbild. Genau diese Kontraste machen den besonderen Reiz aus.
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Chamarel
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Ein Naturwunder in Chamarel
Schon von Weitem hören wir das Rauschen des Chamarel-Wasserfalls. Eingebettet in dichten Wald stürzt das Wasser über rund 100 Meter in die Tiefe und zählt zu den eindrucksvollsten Naturschauspielen der Insel.
Nur wenige Minuten entfernt wartet bereits der nächste Höhepunkt. Die siebenfarbige Erde von Chamarel fasziniert seit Jahrzehnten Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Je nach Sonnenstand schimmern die Sanddünen in Rot-, Orange-, Gelb-, Braun- und Violetttönen. Dass dieses Farbenspiel allein durch vulkanische Prozesse entstanden ist, macht den Ort noch eindrucksvoller.
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Chamarel
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Der spektakuläre Südwesten
Während wir unsere Reise fortsetzen, begleitet uns immer wieder der Blick auf den markanten Le Morne Brabant. Der mächtige Basaltfelsen erhebt sich direkt über dem Meer und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen von Mauritius.
Doch Le Morne beeindruckt nicht nur landschaftlich. Der Berg erinnert auch an ein wichtiges Kapitel der mauritischen Geschichte. Heute zählt er zum UNESCO-Welterbe und gilt als Symbol für Freiheit und Hoffnung. Die Halbinsel selbst gehört für mich zu den schönsten Regionen der Insel. Das Meer leuchtet in unzähligen Türkistönen, feiner Sand zieht sich kilometerweit entlang der Küste und im Hintergrund ragt der markante Berg empor.
Je länger wir im Südwesten unterwegs sind, desto besser verstehen wir, weshalb viele Mauritius-Kenner gerade diese Region besonders schätzen. Hier zeigt Mauritius seine ursprüngliche Seite – mit kleinen Orten, spektakulären Aussichtspunkten und einer Natur, die immer wieder überrascht.
Es sind nicht einzelne Sehenswürdigkeiten, die diesen Teil der Insel so besonders machen. Vielmehr ist es das Zusammenspiel aus Bergen, tropischen Wäldern und dem türkisfarbenen Ozean, das unglaublich schöne Kontraste zeigt.
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Chamarel Aussichtspunkt
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Die lebendige Westküste
Am nächsten Morgen verabschieden wir uns vom ruhigen Süden und folgen der Küstenstrasse Richtung Westen. Kaum unterwegs, verändert sich die Atmosphäre spürbar; die Orte werden lebhafter.
Die Westküste zählt zu den sonnigsten Regionen von Mauritius. Das Meer liegt meist ruhig vor der Küste, und die geschützten Lagunen schimmern in allen Blautönen. Immer wieder lohnt es sich, kurz anzuhalten und den Blick schweifen zu lassen. Fischerboote schaukeln gemächlich auf dem Wasser, während im Hintergrund die markanten Bergketten der Insel aufragen.
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Flic en Flac
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Port-Louis – die Hauptstadt
Schon wenig später erreichen wir die Hauptstadt Port Louis. Wer glaubt, Mauritius bestehe ausschliesslich aus Stränden und Palmen, wird hier eines Besseren belehrt. Zwischen historischen Kolonialgebäuden, modernen Bürohäusern und farbenfrohen Märkten pulsiert das Leben.
Besonders der Central Market zieht uns sofort in seinen Bann. Der Duft von Vanille, Curry und exotischen Gewürzen liegt in der Luft, Händlerinnen und Händler preisen lautstark ihre tropischen Früchte an und an jeder Ecke entdeckt man neue Farben und Gerüche. Es herrscht ein geschäftiges Treiben, das dennoch unglaublich herzlich wirkt.
Natürlich darf auch die mauritische Küche nicht fehlen. Beim gemeinsamen Mittagessen probieren wir verschiedene Streetfood-Spezialitäten. Knusprige Samosas, würzige Currys und frisch zubereitete Dholl Puri gehören zu den Gerichten, die auf Mauritius einfach dazugehören. Diese Mischung aus indischen, afrikanischen, chinesischen und europäischen Einflüssen macht die Küche der Insel so spannend.
Auch kulturell ist Mauritius vielfältig geprägt: Tempel stehen neben Kirchen, Moscheen und Pagoden. Unterschiedliche Religionen und Kulturen leben hier seit Generationen friedlich zusammen – etwas, das den Charakter der Insel bis heute prägt.
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Port Louis
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Die Ostküste empfängt uns
Nachdem wir das geschäftige Treiben der Hauptstadt hinter uns gelassen haben, folgen wir erneut der Küste. Die Strasse schlängelt sich vorbei an kleinen Buchten, Fischerdörfern und langen Sandstränden.
Am Nachmittag erreichen wir schliesslich die Ostküste. Bereits die ersten Kilometer zeigen, dass hier wieder eine ganz andere Stimmung herrscht. Die Landschaft wirkt weitläufiger, die Strände ziehen sich kilometerlang entlang der Küste und der stetige Passatwind sorgt selbst an warmen Tagen für angenehme Temperaturen.
Am nächsten Morgen nehmen wir uns Zeit, die Region rund um Belle Mare zu erkunden. Der feine, helle Sand scheint beinahe endlos. Für mich ist dies neben Le Morne und Trou aux Biches strandtechnisch die schönste Region.
Belle Mare zeigt eindrucksvoll, weshalb Mauritius als Insel der Traumstrände gilt. Gleichzeitig wirkt die Region angenehm entspannt und nie überlaufen. Auf unseren Strandspaziergängen begegnen wir kaum Menschen.
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Long Beach
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Mauritius kulturelle Vielfalt
Nicht nur die Landschaft und die kulturelle Vielfalt, sondern auch die freundlichen Menschen machen diese Reise besonders. Wir werden überall mit einem Lächeln empfangen. Der Service und das Essen sind überall hervorragend.
Die Mauritierinnen und Mauritier sprechen übrigens nebst Englisch auch Französisch. Ihre Muttersprache ist Créole, was aber nur wenige auch als Schriftsprache nutzen.
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Chaland
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La Réunion – wo die Natur Regie führt
Früh am nächsten Morgen heisst es Abschied nehmen von Mauritius. Nach nur kurzer Flugzeit erscheint unter uns bereits die nächste Insel. Obwohl die beiden Nachbarn nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen, wirkt La Réunion wie eine völlig andere Welt.
Schon beim Landeanflug fallen die steilen Berghänge auf, die sich direkt hinter der Küste erheben. Dichte Wälder wechseln sich mit schroffen Felswänden ab, Wasserfälle zeichnen helle Linien in die grünen Hänge und im Hintergrund ragen die Gipfel der Vulkaninsel empor. Bereits jetzt wird klar: Hier bestimmt die Natur den Rhythmus.
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Boucan Canot
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Der Küste entlang
Nach der Landung machen wir uns gemeinsam auf den Weg entlang der teils sehr kargen Westküste. Anders als auf Mauritius begleiten uns nun immer wieder dunkle Lavagesteine, steile Klippen und eine deutlich wildere Küstenlandschaft. Der Indische Ozean zeigt sich von seiner kraftvollen Seite. Die Wellen treffen mit voller Wucht auf die Felsen und erinnern daran, dass diese Insel ihren Ursprung dem Vulkanismus verdankt.
«Le Souffleur» ist ein faszinierendes Naturphänomen an der Südwestküste von La Réunion. Trifft die Brandung mit voller Kraft auf die vulkanischen Felsen, wird das Meerwasser durch enge Felsspalten gepresst und schiesst mit lautem Getöse wie eine Fontäne in die Höhe – ein eindrucksvolles Schauspiel der Natur.
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Saint-Leu
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St. Gilles und La Réunions Strände
Als Reiseberaterinnen und Reiseberater sind wir natürlich auch gespannt, ob sich La Réunion zum Baden eignet. In der Region um St. Gilles wurden wir fündig und verbringen einen entspannten Morgen am schönen Strand und bestaunen die vielen bunten Rifffische beim Schnorcheln.
Badeschuhe mitnehmen, da es viele Korallenstücke am Strand hat.-
St. Gilles
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Grande Anse
Schon wenig später erreichen wir Grande Anse. Bereits vom Aussichtspunkt aus bietet sich ein Panorama, das sofort begeistert. Der helle Sandstrand wird von hohen Palmen eingerahmt, während schwarze Lavafelsen einen eindrucksvollen Kontrast zum türkisfarbenen Wasser bilden.
Zum Baden eignet sich dieser Strand – wie die meisten anderen auf La Réunion – nur bedingt, denn die Strömungen des Indischen Ozeans sind hier oft zu stark. Gerade deshalb wirkt Grande Anse so ursprünglich. Statt Liegestuhlreihen und Strandbars dominieren Natur, Wellenrauschen und das satte Grün der tropischen Vegetation.
Ich könnte problemlos Stunden hier verbringen und den Wellen zusehen. Übrigens kann man hier von Juli bis Oktober manchmal sogar Buckelwale sehen.
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Grande Anse
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Früh aufstehen lohnt sich
Noch vor Sonnenaufgang klingelt am nächsten Morgen der Wecker. Heute wartet einer der Höhepunkte der gesamten Reise.
Während wir das Küstengebiet hinter uns lassen, führt die Strasse immer weiter hinauf ins Hochland. Anfangs begleiten uns noch grüne Weiden und kleine Dörfer. Doch je höher wir fahren, desto karger wird die Landschaft.
Plötzlich verschwinden Bäume und Sträucher fast vollständig. Übrig bleibt eine bizarre Vulkanlandschaft aus erkalteten Lavaströmen, rötlichen Gesteinsformationen und weiten Ebenen. Wer diesen Ort zum ersten Mal sieht, könnte meinen, auf einem anderen Planeten gelandet zu sein.
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Piton de la Fournaise
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Am Rand eines aktiven Vulkans
Der Piton de la Fournaise gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Allein dieser Gedanke verleiht dem Ort eine besondere Faszination.
Vom Aussichtspunkt aus eröffnet sich ein spektakulärer Blick über die riesige Caldera. Tief unter uns erstreckt sich eine Landschaft, die ständig in Bewegung ist. Zwar zeigt sich der Vulkan an diesem Tag ruhig, doch überall erinnern erkaltete Lavafelder daran, welche Kräfte hier wirken.
Gemeinsam unternehmen wir eine Wanderung durch diese einzigartige Szenerie. Jeder Schritt führt über erkaltete Lava, vorbei an bizarren Gesteinsformationen und kleinen Kratern. Wind und Stille begleiten uns gleichermassen.
Mich beeindruckt besonders die Weite dieser Landschaft. Obwohl sich mehrere Besucherinnen und Besucher auf den Wegen bewegen, verliert sich jeder in dieser gewaltigen Naturkulisse.
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Piton de la Fournaise
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Zwischen Mondlandschaft und Regenwald
Kaum verlassen wir den Vulkan, verändert sich das Landschaftsbild erneut. Innerhalb kurzer Zeit tauchen wieder dichte Wälder auf. Farnbäume säumen die Strasse und Nebelschwaden ziehen durch die Berge.
Dieser ständige Wechsel gehört für mich zu den grössten Überraschungen auf La Réunion. Morgens stehen wir in einer kargen Vulkanlandschaft, wenige Stunden später fahren wir durch tropischen Regenwald.
Als wir am Abend langsam Richtung Inselinneres weiterfahren, kündigen sich bereits die nächsten Höhepunkte an. Vor uns liegen der grüne Talkessel von Salazie und tosende Wasserfälle. Ausserdem erwartet uns eines der schönsten Dörfer Frankreichs.
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Plaine des Cafres
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Im grünen Herzen von La Réunion
Während wir weiter ins Inselinnere fahren, kehrt das satte Grün zurück. Dichte Wälder, steile Felswände und unzählige Wasserfälle prägen die Landschaft.
Unser Weg führt uns in den Cirque de Salazie – einen der drei gewaltigen Talkessel La Réunions. Entstanden durch vulkanische Aktivität und über Jahrtausende von Wind und Wasser geformt, gehört diese Region für viele zu den schönsten der Insel.
Schon die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis. Die Strasse windet sich durch üppige Vegetation, vorbei an kleinen Weilern, Bananenstauden und tosenden Wasserfällen, die scheinbar direkt aus den steilen Felswänden entspringen. Einmal mehr wird deutlich, weshalb La Réunion als Paradies für Naturliebhaberinnen und Naturliebhaber gilt.
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Salazie
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Hellbourg – kreolischer Charme in den Bergen
Mitten im Talkessel liegt Hell-Bourg – ein kleines Dorf, das regelmässig zu den schönsten Frankreichs gezählt wird. Schon nach wenigen Schritten verstehen wir, weshalb.
Farbenfrohe kreolische Villen mit kunstvoll verzierten Veranden säumen die Strassen. Blühende Gärten, kleine Cafés und die imposante Bergkulisse verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre. Anders als an den Küsten geht hier alles etwas gemächlicher zu.
Beim Spaziergang durch die schmalen Gassen fällt immer wieder der Blick auf die steilen Felswände, die das Dorf umgeben. Kaum vorstellbar, dass diese beeindruckende Landschaft einst durch gewaltige Vulkanausbrüche entstanden ist.
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Hellbourg
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Au revoir!
Diese Studienreise hat mir eindrücklich gezeigt, wie vielfältig der Indische Ozean sein kann. Mauritius und La Réunion mögen geografisch nahe beieinanderliegen – ihr Charakter könnte jedoch kaum unterschiedlicher sein. Und für mich als Naturfan ist klar: Ich war nicht das letzte Mal auf den beiden Inseln zu Besuch.
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St. Denis Flughafen
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Was kostet diese Reise?
Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.
- 10 Übernachtungen in Viersterne-Hotels
- Flug zwischen den Inseln
- Mietwagen auf beiden Inseln
- Internationaler Flug
- Eintrittsgebühren
- Benzin
Mauritius und La Réunion lassen sich das ganze Jahr bereisen. Besonders angenehm sind die Monate Mai bis November mit trockenerem Klima und angenehmen Temperaturen. Wer üppig grüne Landschaften und Wasserfälle erleben möchte, findet auch während der regnerischen Sommermonate von November bis April sein Glück. Jedoch können von Januar bis März nebst Regen auch Zyklone vorkommen, welche das Inselvergnügen für ein paar Tage trüben und Wanderungen verunmöglichen können.
Bei einem reinen Badeaufenthalt auf Mauritius empfehle ich in der kälteren Jahreszeit (ca. Juni bis September/Oktober) eine Unterkunft an der Westküste, da es teilweise im Osten aufgrund der Passatwinde fast zu kühl zum Baden wird.
Angebotsnummer: 136030
So kann diese Reise verantwortungsbewusster gestaltet werden
La Réunion verfügt über ein gutes Bussystem. Daher ist es möglich, die Insel statt per Mietwagen auch mit dem öffentlichen Bus zu bereisen.
Nathalie Sturny
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Entdecke Mauritius mit dem Mietwagen
Entdecke die Insel auf eigene Faust. Viel Abwechslung bieten die Ausflüge mit einem Mietauto auf Mauritius, allein schon wegen der facettenreichen Landschaft.
Hotel mit eigener Tauchschule
Denn einfachsten Zugang zu den vielen, schönen Tauchplätzen um Mauritius, hast du, wenn du direkt in einem Tauchhotel unterkommst. Im angeschlossenen Diving Center kannst du direkt PADI Kurse, Einzeltauchgänge, Tauchpakete sowie Tauchausflüge gegen Gebühr buchen.
Baden im türkisblauen Wasser von Mauritius
Mauritius gilt nicht um sonst als eine der Badedestinationen. Die Liste der schönen Strände ist beinahe Endlos und warten nur darauf von dir entdeckt zu werden.
Durchatmen auf der Trauminsel Île aux Cerf
Auf der Île aux Cerf liegen einige der schönsten Strände von Mauritius. Perfekt, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.
Golfen in traumhafter Kulisse
Das Luxushotel «Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa» wird seinem Namen mehr als gerecht. Die Anlage liegt auf der Halbinsel Le Morne Brabant, direkt an einem wunderbaren weissen Sandstrand. Vom hoteleigenen 18-Loch-Platz kannst du beim Golfen deinen Blick über den türkisblauen Indischen Ozean schweifen lassen. Die Löcher 10 bis 18 sind entlang der Küste angelegt, da warten als spezielle Herausforderung fünf Wasserhindernisse auf dich.
Verbessere dein Handicap im Paradies
Auf der wunderschönen Insel Mauritius hast du die die Qual der Wahl – zwischen neun 18-Loch-Plätzen und vier 9-Loch-Plätzen. Das wahre Handicap ist, dich beim Golfen nicht zu fest von der wunderbaren Natur ablenken zu lassen.
Spirituelle Erfahrung in einem Hindu-Tempel
Mauritius verfügt über einige, wichtige Hindu-Tempel. Spirituelle Orte an denen die Hindus meditieren, singen, Opfer darbringen und beten. Du bekommst einen Einblick in das Leben der lokalen Bevölkerung und wer weiss, vielleicht hat ein Besuch auch auf deine Chakren eine positive Wirkung?
Bereit für die Planung?
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Beste Reisezeit
| Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
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| La Réunion | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x | x x |
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Die beste Reisezeit für La Réunion liegt in der etwas kühleren und trockeneren Jahreszeit von Mai bis Oktober. In diesen Monaten herrschen entlang der Küste angenehme Temperaturen zwischen 22 °C und 28 °C bei vergleichsweise geringer Luftfeuchtigkeit. Die Bedingungen eignen sich ideal für Wanderungen, Canyoning, Rundreisen sowie für den Besuch des aktiven Vulkans Piton de la Fournaise. |
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Beste Reisezeit
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Mauritius kann grundsätzlich das ganze Jahr über bereist werden. Als beste Reisezeit gelten die trockeneren und etwas kühleren Monate von Mai bis November mit angenehmen Temperaturen zwischen 20 und 28 °C. Von Dezember bis April ist es wärmer und feuchter, wobei kurze, teils kräftige Regenschauer möglich sind. In den Monaten Januar bis März besteht zudem ein erhöhtes Risiko für tropische Stürme. Für Badeferien, Rundreisen und Outdoor-Aktivitäten eignen sich die Monate Mai bis November besonders gut. |
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