Reiseerlebnis
zusammengestellt von Susanne Titz

Jordanien – Petra und Wadi Rum mit Kameltrekking

Reisen aktuell möglich
Jordanien – Petra und Wadi Rum mit Kameltrekking

Diese Trekkingreise führt dich in die Berge um Petra, der einzigartigen Felsenstadt mit ihren stolzen Grabanlagen. Später erlebst du die faszinierende Wüstenlandschaft des Wadi Rum auf deinem eigenen Reitkamel. Die eigentlichen Geheimnisse der rosaroten Felsenstadt Petra liegen jenseits der Touristenströme. Dieses Kameltrekking eignet sich auch für Reitanfängerinnen und -anfänger, denn im nordarabischen Sattel, dem Shadad, hat man einen sicheren Halt und er kann individuell gepolstert werden.

  • Orte
    ab/bis Amman
  • Empfohlene Reisedauer
    15 Tage
  • Transportmittel
    Flug, Kleinbus, Geländewagen, Kamel
  • Unterkunft
    Hotels, Zelt

Meine Highlights

Geniesse den Sonnenuntergang in deinem Wüsten-Camp in Wadi Rum
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Geniesse den Sonnenuntergang in deinem Wüsten-Camp in Wadi Rum

Wandere nach Petra durch die Hintertür auf nicht touristischen Wegen
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Wandere nach Petra durch die Hintertür auf nicht touristischen Wegen

Reite dein Kamel bis ans Rote Meer
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Reite dein Kamel bis ans Rote Meer

Reiseroute

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  • Tag 1 | Anreise nach Amman

    Linienflug nach Amman und Transfer zum Hotel in Madaba.

  • Tag 2 – 5 | Trekking in der Sandsteinlandschaft um Petra

    Am Morgen steigst du in den Kleinbus, der dich in einer etwa 3-stündigen Fahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings bringen wird. Auf dem Weg dorthin erkundest du die Festung Shobak und erreichst am Mittag den Rand des Kalksteinplateaus, von dem aus du den weiten Blick über die tief eingeschnittenen Schluchten der Sandsteinlandschaft geniesst. Durch diese Landschaft wirst du in den kommenden Tagen bis nach Petra wandern. Für dein heutiges sowie auch alle weiteren Camps haben wir für dich Plätze ausgesucht, die dir weite Blicke über die wild-romantische Landschaft garantieren. In den Camps erwartet dich abends jeweils auch dein Begleitfahrzeug samt Gepäck und Ausrüstung. Jedes Zelt bietet Platz für 2 Personen und ist mit Matratzen und Decken unseres lokalen Partners ausgestattet. Während den Trekkings sind keine Badezimmer vorhanden, Wasser zum Waschen wird zur Verfügung gestellt.
    Am Morgen des dritten Tages schulterst du dein Tagesgepäck und verlässt das Plateau, um in das teils zerklüftete, teils sanft hügelige Sandsteingebiet hinunterzusteigen. Der Weg dorthin führt durch eine schmale Schlucht voller übermannshoher Oleander, die fest im Bach des Abu Sakakin verwurzelt sind. Atemberaubend ist der Blick von den Pools (leider oftmals trocken) hinunter – viele Meter stürzt das Wasser hier in die Tiefe der vulkanischen Gesteinsmassen, die das Wadi Arabah einrahmen. Entlang heute fast vergessener Pfade erreichst du die Ruinen der Siedlung Ayn Kutlah und wanderst durch Wacholderwälder bis nach Hayat Al-Qubur. Hier kannst du die ersten Felsengräber an den Sandsteinwänden entdecken. Sobald du den Siq ‘Umm Al-Aldah durchlaufen hast, bist du am nördlichen Rand des antiken Stadtgebietes von Petra angelangt. Du besichtigst den Siq al-Barid (Little Petra), eine Art Karawanenstation und Vorstadt des alten Petra, und wanderst bis zur neolithischen Siedlung von Baydhah. Schliesslich umrundest du den Djebel Qattar und gelangst vorbei am Ad-Dayr über einen vielstufigen Weg hinunter ins antike Stadtgebiet von Petra – und durch das Wadi Turkmaniyah zu deinem Hotel. Hier quartierst du dich für die beiden kommenden Nächte ein.

  • Tag 6 + 7 | Petra

    Die nun folgenden beiden Tage widmest du der Ruinenstätte Petra, die in der Antike die Hauptstadt des Nabatäerreiches war. Wegen ihrer monumentalen Grabtempel, deren Fassaden direkt aus dem anstehenden Fels gemeisselt wurden, gilt Petra als einzigartiges Kulturdenkmal. 1985 wurde sie in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Selbstverständlich gelangst du an einem Morgen durch den berühmten Siq, einer über 70 Meter tiefen Felsschlucht von 1 ½ Kilometern Länge und zugleich Eingang zur Felsenstadt, nach Petra. Der Siq wurde durch die Wassermassen des Wadi Musa, eines temporären Gebirgsbachs, der nach heftigen Regenfällen anschwoll und durch die Schlucht schoss, tief in den Fels gegraben. Die Nabatäer nutzten den Siq als gut gesicherten Zugang zu ihrer Stadt. Du lässt ihn aber danach buchstäblich «links liegen», so dass du das antike Stadtzentrum auf immer wieder anderen spannenden Wegen erreichst und verlässt, um möglichst viele der rund 800 Baudenkmäler und Grabstätten in und um Petra zu entdecken. Die Monumente sind geprägt von nabatäischen, griechisch-hellenistischen und römischen Einflüssen, und oft vermischen sich Stilelemente aller drei Kulturen in ein und demselben Bau. Am Nachmittag des siebten Tages kehrst du der alten Nabatäermetropole endgültig den Rücken und steigst in die Fahrzeuge, die dich hinunter ins Wadi Rum bringen. Am Eingang zum Wadi triffst du auf die Badu, die dich in den kommenden Tagen begleiten werden. Du übernachtest in einem Zeltcamp.

  • Tag 8-13 | Wadi Rum

    Deine Zeit im Wadi Rum beginnt mit einem ganzen Tag für individuelle Unternehmungen. Du kannst auch dem süssen Nichtstun frönen und dich ausruhen. Es lohnt sich aber, die nähere Umgebung auf eigene Faust zu erkunden. Wandermöglichkeiten und Schattenplätze unter überhängenden Sandsteinfelsen gibt es genügend. Am Abend oder in der Nacht des achten Tages treffen deine Kamele und die Begleitmannschaft, mit der du ab dem kommenden Morgen unterwegs sein werden, ein. Von nun an bestimmen die Badu deine Route und den Tagesablauf. Schon vor Sonnenaufgang kümmerst du dich um die Tiere, fütterst und sattelst sie. Danach frühstückst du gemeinsam, besprichst, wo du deine Begleitfahrzeuge abends treffen wirst, und packst du deine sieben Sachen zusammen. Du legst den grössten Teil der Tagesetappen während der frühen Morgenstunden zurück, machst aber zwischendurch immer wieder kurz Rast. Das Mittagessen besteht meist aus dem in der Glut des Feuers gebackenem Brot, Rohkost und Labban (einem schmackhaften Frischkäse). In den heissen Mittagsstunden bleibt Zeit zum Ausruhen. Wer möchte, kann aber auch eine kleine Klettertour unternehmen.

    Nach dieser längeren Mittagspause reitest du dann noch mal zwei, drei Stunden in den späten Nachmittag hinein. Abends triffst du auf deine Begleitfahrzeuge, sattelst die Kamele ab und versorgst sie. Gemeinsam bereitest du dein Abendessen vor, und danach bleibt genügend Zeit, am Feuer zu sitzen oder in den Sternenhimmel zu schauen und alten Geschichten zu lauschen.

    Die Route führt dich zunächst in Gebiete, die von den üblichen Tages-Besuchenden so gut wie nicht erreicht werden. In der Stille des Wadi kannst du die majestätisch aufragenden, in allen Gelb- Orange- und Rottönen leuchtenden Sandsteinfelsen, ihre durch Verwitterung teils bizarren Formen sowie die sanften Erhebungen der Sanddünen vom Kamelrücken aus in aller Ruhe auskosten. Erst am dritten Trekkingtag erreichst du den Jebel Burdah und damit ein etwas häufiger besuchtes Gebiet. Im Siq Al-Barrah bestaunst du einen Canyon mit farbenprächtigen Wänden. Schliesslich wendest du dich westwärts bis zum Jebel Khazzali, in dessen Nähe dein Trekking endet. Du verabschiedest dich von den Kamelen und verbringst eine letzte Nacht unter dem Sternenhimmel.

  • Tag 14 | Der letzte Trekkingtag

    Am Morgen des heutigen Tages wanderst du zur Abwechslung ein Stück des Weges, bis du das Dorf Rum erreichst. Dort steigst du in einen Bus und fährst hinab an die Ufer des Roten Meeres. Bevor du endgültig Abschied nehmen musst, kannst du noch in das wunderbare Wasser des Roten Meeres eintauchen und nachts den Luxus eines weichen Hotelbettes geniessen.

  • Tag 15 | Rückflug in die Schweiz

    Am frühen Morgen Transfer an den Flughafen und Rückflug mit Umsteigen in Amman.

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu unserem Reiseerlebnis benötigst.

Preis pro Person
ab CHF 3950.–

  • 19.03.22 – 02.04.22
  • 23.10.22 – 06.11.22

  • Linienflug in Economyklasse inkl. Taxen
  • Inlandflug
  • Visum Jordanien
  • Alle Transfers und Fahrten im Kleinbus bzw. PKW und im Geländewagen
  • Miete für die Kamele während der Tage 9-13; pro Teilnehmer ein Reittier
  • Begleitfahrzeuge während der Treks
  • 4 Hotelübernachtungen und 10 Zeltübernachtungen
  • Camping-Ausrüstung mit Zelten, Schlafmatten und Expeditionsküche
  • Exkursionen und Eintritte gemäss Programm
  • Vollpension inkl. Tee während der Treks; sonst Mahlzeiten gemäss Ausschreibung
  • Lokale englischsprachige Reiseleitung

  • Flugaufpreis falls die kalkulierte Tarifklasse nicht mehr verfügbar ist
  • Nicht im Programm aufgeführte Mahlzeiten
  • Persönliche Auslagen sowie Trinkgelder

Die Wanderungen sind mittelschwer und erfordern eine gute Trittsicherheit. An einigen exponierten Stellen ist Schwindelfreiheit von Vorteil. Jeden Tag wanderst du 4-6 Stunden, das entspricht etwa 10-20 Tageskilometern. Von den Campplätzen, an denen dich abends das Begleitfahrzeug mit Gepäck und Ausrüstung erwartet, geniesst du immer neue Blicke über die wildromantische Landschaft.

Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

TEA - 31014

Susanne Titz

Susanne Titz

«Geniesse jeden Tag» lautet mein positives Lebensmotto, seit ich mit einer 16-monatigen Weltreise meine Globetrotter-Karriere einläutete. Seither bin ich quasi nonstop irgendwo unterwegs auf diesem Globus. Seit ein paar Jahren ist auch mein Sohn Tim regelmässig mit dabei. Sei es für eine Camper Reise in den USA oder etwas gemütlicher auf den Malediven und auf Mauritius: meine ganze Familie ist von meinem Reisefieber und der Neugier für Menschen, Kulturen und Landschaften angesteckt worden. Die grosse Zufriedenheit, die meiner Familie das Reisen vermittelt, sorgt dafür, dass sich daran in naher Zukunft nichts ändern wird.

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Wissenswertes rund um Jordanien

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit: März bis Mai und Oktober/November. Ans Tote Meer kann das ganze Jahr über gereist werden. In Berggebieten wird es im November bereits recht kühl und zum Teil muss mit Schnee gerechnet werden. Juni bis August nur angenehm in den Bergen.

Weniger geeignete Reisezeit: Dezember bis Februar. Kühl, regnerisch und im Gebirge zum Teil Schnee. Juni bis August sehr heiss, vor allem in den Wüstengebieten.

Alles über Jordanien

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