Gruppenreise durch das unbekannte Rumänien

erlebt von
Stefanie Steuri Globetrotter Aarau

Einer meiner Wünsche ist es, die Länder Osteuropas besser kennenzulernen und zu bereisen. Schon lange schwirrte Rumänien in meinem Kopf herum. Dachte ich vor dieser Reise an Rumänien, kamen mir folgende Stichworte in den Sinn: Bären, Vampire, dichte Wälder und viel Geschichte. 
Auf einer Gruppenreise durfte ich nun in das Land eintauchen und eine Vielfalt erleben, die mich begeisterte. Ich lernte traditionelle Bräuche kennen, besuchte wunderschöne Holzkirchen und übernachtete bei einheimischen Familien. Ist Rumänien so, wie ich es mir vorstelle? Das galt es herauszufinden.

Ausblick auf die Karpaten

Ausblick auf die Karpaten

Maramureș
Rumäniens fröhlicher Friedhof

Rumäniens fröhlicher Friedhof

Săpânța
Teil des Klosters Bârsana

Teil des Klosters Bârsana

Maramureș
Aussicht auf die Biserica Neagra

Aussicht auf die Biserica Neagra

Brașov
Marktstand in Rumänien

Marktstand in Rumänien

Săpânța
  • Orte
    ab Budapest bis Bukarest
  • Empfohlene Reisedauer
    10 Tage
  • Transportmittel
    Zug, Bus, Taxi und Minivan
  • Unterkunft
    Einfache Hotels und Gästehäuser

Meine Highlights

Reiseroute

  • Budapest – die Reise beginnt

    Meine Gruppenreise beginnt abends in Ungarn, genauer gesagt in der Hauptstadt des Landes: Budapest. Wer möchte, kann auch einen oder mehrere Tage früher anreisen. Budapest ist eine tolle Stadt, die einen Besuch absolut wert ist. Nach dem obligatorischen «Welcome Meeting» geniessen wir das erste Gulasch der Reise, lernen uns gegenseitig kennen und bereiten uns auf den morgigen Tag vor.

    Budapest – die Reise beginnt
  • Eger und das Tal der schönen Frauen

    Zu Fuss und per Bus geht es frühmorgens zum Hauptbahnhof, von wo aus wir mit dem Zug in die ungarische Stadt Eger reisen. Mir gefällt es, dass man bei diesen Gruppentouren wann immer möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Bei einem Spaziergang durch die Stadt lerne ich, dass hier einige der bekanntesten Weinberge Osteuropas zu finden sind. Und genau deshalb wird der heutige Tag hier mit einer Weindegustation beendet – und zwar in einem Weinkeller im Valley of the Beautiful Women (Tal der schönen Frauen). Ich lasse es mir nicht nehmen, den Rotwein «Bulls Blood» zu probieren – dieser verlieh der ungarischen Armee im Krieg einst angeblich übernatürliche Kräfte.

    Eger und das Tal der schönen Frauen
  • Buna ziua, România!

    Am heutigen Tag steht uns eine lange Fahrt bevor, denn es geht über die Grenze nach Rumänien. Auf der Fahrt zum ersten Homestay dieser Reise zieht die Landschaft der Region Maramures an uns vorbei. Die Familie, bei der wir wohnen dürfen, lebt in Vadu Izei und laut den Erzählungen unseres Guides Victor, der in Maramures aufgewachsen ist, gibt es hier in der Region noch immer Teile des Lebens, die sich seit dem Mittelalter nicht verändert haben. Mich beeindruckt, wie sehr die Traditionen auch heutzutage ein fester Bestandteil des täglichen Lebens sind. Da Reisen hungrig macht, geniessen wir das selbstgekochte Essen umso mehr. Wie könnten wir auch nicht – es ist wirklich unglaublich lecker!

    Buna ziua, România!
  • Kirchen aus Holz und ein fröhlicher Friedhof

    Unser Tag beginnt um sechs Uhr, und wir starten mit einem selbstgemachten Frühstück. So sind wir bestens gestärkt für diesen erlebnisreichen Tag. Der erste Stopp führt uns zu einer der vielen Holzkirchen, für die Maramures bekannt ist. Viele dieser Holzkirchen gelten heute als Weltkulturerbe. Nach einem kurzen Mittagessen geht unsere Reise weiter, und wir besuchen den «Fröhlichen Friedhof» in Sapanta. Die Besonderheit, die dem Friedhof auch seinen Namen verlieh, sind die vielen bunt bemalten Holzkreuze auf den Gräbern. Sie erzählen die Geschichten und oft auch die Todesursachen der Verstorbenen.

    Kirchen aus Holz und ein fröhlicher Friedhof
  • Zu Besuch im Geburtsort von Vlad Dracul III

    Am nächsten Morgen wache ich wieder sehr früh auf und geniesse den Sonnenaufgang, mit dem das kleine Dorf in den Tag startet. Die Nebelschwaden hängen tief über den Obstbäumen, was das Ganze schon beinahe mystisch aussehen lässt. Ich denke darüber nach, wie nahe wir uns an der ukrainischen Grenze befinden – knappe 10 Kilometer – und was dort passiert, während es hier in Vadu Izei gerade so friedlich ist. Heute verlassen wir Region Maramures und erreichen Sighisoara (deutsch: Schässburg) in Transsilvanien. Unterwegs erhasche ich immer wieder einen Blick auf die Karpaten. Angekommen in Sighisoara stelle ich mir die Frage, ob es hier wohl spukt? Immerhin handelt es sich bei dieser Stadt um den Geburtsort von Vlad Dracul III., besser bekannt als Vlad der Pfähler. Den Vampiren begegne ich jedoch nur in Form von Magneten oder Plüschfiguren, während ich durch die wunderschöne Altstadt schlendere und den Stundturm erklimme. Die Aussicht von oben entschädigt die Anstrengung allemal.

    Zu Besuch im Geburtsort von Vlad Dracul III
  • Ein weiteres Highlight: Viscri

    Am späteren Vormittag reisen wir weiter zu unserem nächsten Homestay in Viscri (deutsch: Deutsch-Weisskirch). Mir gefallen die kleinen Dörfer in Rumänien besonders gut, und so ist es auch hier: Die authentischen Häuser haben sich seit etwa 900 Jahren nicht mehr verändert. Und so fühle ich mich hier auch, denn wenn ich umblicke, sehe ich eine staubige und ungepflasterte «Hauptstrasse», Handwerkskunst, Kühe und Pferdekutschen. Viscri gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nach einem kurzen Spaziergang durch das Dorf besuchen wir die Kirche und kaufen die typischen Viscri-Socken, die hier hergestellt werden. Auch in diesem Homestay geniessen wir ein unfassbar leckeres und authentisches Nachtessen – solche Einblicke und den Austausch mit Einheimischen auf Reisen bereichern sehr.

    Ein weiteres Highlight: Viscri
  • Auf der Suche nach Graf Dracula

    Heute ist es soweit, und wir besuchen das berühmte Schloss Bran. Inmitten von Bäumen und auf einer Klippe stehend, wirkt es schon recht imposant. Kein Wunder, dass dieses Schloss als Inspiration für Bram Stokers Draculaschloss gedient haben soll. Hier erwartet mich nach Viscri ein regelrechter Kulturschock, denn nicht nur wir wollen das Schloss besuchen. Ich lerne, dass das Schloss Bran sonst nichts mit Vampiren zu tun hat, und tauche stattdessen in die richtige Geschichte ein. Nach dem Mittagessen reisen wir weiter nach Brasov (deutsch: Kronstadt). Bei einem Besuch der Grossstadt dürfen die Schwarze Kirche im Gotikstil, die Strada Republicii und das Olimpia-Museum für Sport nicht fehlen. Wer noch Zeit hat, kann die umliegenden Wanderwege erkunden – doch Achtung, hier sind Bären zuhause.

    Auf der Suche nach Graf Dracula
  • Destinatia finala: Bucuresti

    Mit dem Zug erreichen wir heute das Endziel unserer Reise: Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens. Während der Fahrt erspähen einige aus unserer Gruppe sogar noch einen Braunbären. Auf der letzten Stadtführung der Reise erzählt uns Reiseleiterin Simona, die in Bukarest aufgewachsen ist, noch einmal sehr viel über die Geschichte der Stadt. Und wir spazieren am Parlamentspalast vorbei.  Bei einem gemeinsamen Nachtessen lassen wir die Reise ausklingen. Was für eine tolle Zeit in einem mir bis anhin noch unbekannten Land. La revedere, România, ich komme wieder.

    Destinatia finala: Bucuresti

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 2200.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • Gruppenreise gemäss Programm

  • Reise ab/bis Schweiz
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten

Angebotsnummer: INP - 132085

Fokus Soziales & Umwelt

Verantwortungsbewusst Reisen

Als zertifiziertes B-Corp Unternehmen verpflichtet sich der Veranstalter dieser Reise, die Auswirkungen 
seiner Entscheidungen auf Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, die Gemeinschaft und Umwelt zu 
berücksichtigen. 

  • Seit 2010 klimaneutrales Unternehmen – gleicht den CO2-Ausstoss seiner Reisen und 
    Firmenstandorte aus.
  • Zusammenarbeit mit ausgewählten kommunalen Tourismusprojekten – schafft so Erwerbsmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung.
  • Beschäftigung von ausschliesslich lokalen Reiseleitern.
  • Attraktionen oder Einrichtungen, in denen Wild- oder Haus-/Arbeitstiere ausgebeutet werden, werden nicht besucht. Elefantenritte und Aktivitäten wie Streicheln oder Spaziergänge mit Wildtieren sind auf diesen Reisen untersagt. 
Stefanie Steuri

Stefanie Steuri

Schon als Kind faszinierte mich die weite Welt, während ich mit meinen Eltern Europa erkundete. Doch Australien hat mein Herz erobert – das atemberaubende Outback, die pulsierende Stadt Sydney und die wunderschöne Westküste lassen mich frei und wie zuhause fühlen. Von Machu Picchu bis zum Schnorcheln mit Meeresschildkröten und Zugfahrten durch Sri Lanka und die Galapagos-Inseln habe ich unvergessliche Momente erlebt. Neben dem Reisen begeistern mich Fotografie, Schreiben, Yoga und Lesen. Mein Motto lautet: «Wer die Abenteuerlichkeit des Reisens ins Blut bekommt, wird sie nicht wieder los.» Bei Globetrotter vereine ich meine Leidenschaft mit meinem Beruf, indem ich meiner Kundschaft dabei helfe, ihre Traumreisen zu verwirklichen.

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  • Massgeschneidert statt abgefertigt
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    Wir übernehmen das Suchen, Recherchieren, Planen und Offerieren der Reise.
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