Freiwilligenarbeit auf Bali – zwischen Kultur, Menschen und Naturschutz
Sabrina Eberhard Globetrotter Luzern
Bali ist für viele ein klassisches Ferienparadies. Für mich wurde die Insel während drei Wochen Freiwilligenarbeit zu einem zweiten Zuhause. Zwischen Tierpflege, Kinderbetreuung, kulturellen Begegnungen und gemeinsamen Abenteuern mit Freiwilligen aus aller Welt durfte ich Bali auf eine Weise erleben, die den meisten Reisenden verborgen bleibt.
Schnorcheln mit Mantarochen.
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OrteBali, Indonesien
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Empfohlene Reisedauer21 Tage
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TransportmittelOrganisierte Transportmittel von dem Projekt, Taxi, Fähre
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UnterkunftVolunteerhouse
Meine Highlights
Tauche mit Mantarochen
Manta Bay besticht durch ihre atemberaubenden Buchten und kristallklaren Gewässer. Hier hast du die Möglichkeit, majestätische Mantarochen, Schildkröten und Haie in einer beeindruckenden Unterwasserlandschaft zu beobachten. Dieser Ort ist ein wahres Paradies für Unterwasser-Enthusiasten.
Erlebe den Sonnenaufgang vom Mount Batur
Der Mount Batu, ein beeindruckender aktiver Vulkan im Norden Balis, verleiht der Insel mit seiner majestätischen Erscheinung einen markanten Charakter. Sein malerischer Kratersee und der umgebende Dschungel bieten eine atemberaubende Kulisse. Die Besteigung des Berges verspricht ein unvergessliches Erlebnis, insbesondere wenn du früh genug den Gipfel erreichst, um das spektakuläre Naturschauspiel beim Sonnenaufgang zu erleben.
Geniesse den Sonnenuntergang
Sonnenuntergänge auf Bali sind stets atemberaubende Erlebnisse, doch ihre Magie erreicht eine unvergleichliche Intensität, wenn die Sonne hinter dem weltberühmten Wassertempel am Meer, Pura Tanah Lot, versinkt. Der Anblick der goldenen Sonne, die langsam hinter dem imposanten Tempel verschwindet und das Meer in ein glitzerndes Farbenspiel taucht, lässt dich in Ehrfurcht erstarren. Die Atmosphäre ist durchdrungen von Spiritualität und Schönheit, und der Anblick dieses natürlichen Spektakels wird zu einem unvergesslichen Höhepunkt eines jeden Bali-Besuchs.
Verweile in Sanur
Sanur, einer der ältesten Urlaubsorte Balis, bietet im Vergleich zu belebteren Nachbarschaften wie Kuta eine ruhigere Atmosphäre. Die geschützte Bucht mit ihrem imposanten Korallenriff ist ideal für Familienausflüge, besonders bei Flut. Dank der starken Winde ist Sanur auch ein beliebtes Ziel für Kitesurferinnen und Kitesurfer.
Reiseroute
Während drei Wochen führte mich meine Reise durch verschiedene Regionen Balis. Neben meinem Einsatz als Freiwillige in Tabanan erkundete ich an den Wochenenden einige der schönsten Orte der Insel: Von den Reisterrassen in Ubud über den Mount Batur bis hin zur Nachbarinsel Nusa Penida.
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Ankommen in Tabanan
Nach einem langen Flug lande ich am Sonntag auf Bali. Mein persönlicher Fahrer des Projekts holt mich am Flughafen ab und bringt mich zur Unterkunft in Tabanan. Noch am selben Nachmittag beginnt mein Abenteuer als Freiwillige. Gemeinsam mit den anderen Freiwilligen treffen wir uns zum ersten Kennenlernen. Die Stimmung ist sofort locker und offen, alle versuchen, neue Leute kennenzulernen und sich in dieser neuen Umgebung zurechtzufinden.
Zurück im Zimmer richte ich mich ein. Anfangs ist alles ungewohnt: neue Mitbewohnende, eine neue Kultur und ein völlig anderer Alltag. Gleichzeitig wächst die Vorfreude auf die kommenden drei Wochen.
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Denpasar Flughafen–Tabanan
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Tabanan Akasa House
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Erster Tag als Freiwillige in Tabanan
Am nächsten Morgen startet das offizielle Programm. Nach einer Präsentation über die Organisation und ihre verschiedenen Projekte lernen wir unsere Ansprechpersonen kennen und erfahren, wie sich das Projekt entwickelt hat. Anschliessend stellt sich jeder der Freiwilligen mit Namen, Herkunft und einem kleinen Fun Fact vor. Danach gehen wir gemeinsam Bargeld abheben und erhalten einen Rundgang durch Tabanan.
Schnell wird klar: Tabanan hat wenig mit dem touristischen Bali gemeinsam. Hier begegnen wir fast ausschliesslich Einheimischen. Deshalb wird uns auch erklärt, wie wichtig respektvolle Kleidung ist und dass wir uns eher bedeckt kleiden sollten.
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Tabanan
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Tabanan Akasa House
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Erster Einsatz im AREC Center
Meine erste Woche verbringe ich im Wildtiere- und Umweltprojekt. Gleich am ersten Arbeitstag geht es ins AREC Center, wo wir uns um Hunde kümmern, die auf ein neues Zuhause hoffen. Wir gehen mit ihnen spazieren, geben ihnen Essen, spielen mit ihnen und reinigen ihre Gehege. Viele der Tiere freuen sich jedes Mal riesig, wenn wir morgens ankommen.
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Tabanan
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Tabanan Akasa House
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Strandreinigung
Am Nachmittag fahren wir zu einem lokalen Strand und nehmen an der Strandreinigung teil. Gemeinsam sammeln wir grosse Mengen an Plastik und anderem Abfall ein, bevor alles von Hand sortiert und recycelt wird. Erst dort wird mir bewusst, wie gross das Problem der Plastikverschmutzung auf Bali tatsächlich ist.
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Tabanan
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Tabanan Akasa House
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Einsatz im Wildtierschutz
Am zweiten Tag besuchen wir zum ersten Mal das «Wildlife Rescue Centre». Dort leben Tiere, die verletzt aufgefunden oder aus illegalem Tierhandel gerettet wurden. Besonders eindrücklich bleibt mir ein kleiner Babyvogel in Erinnerung, den wir mit einer Pinzette und winzigen Würmern füttern mussten – fast so, als würden wir die Rolle seiner Mutter übernehmen. Neben dem Füttern bereiten wir auch das Futter für andere Tiere vor und reinigen die Gehege.
In den nächsten Tagen wechseln sich Wildlife Rescue Centre, AREC Center und weitere Strandreinigungen ab. Kein Tag gleicht dem anderen, und ich lerne eine Seite Balis kennen, die den meisten Reisenden verborgen bleibt.
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Tabanan
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Tabanan Akasa House
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Balinesischer Kultur-Abend
Auch die Abende sind voller neuer Eindrücke. Bei einem freiwilligen Kulturabend erfahren wir, weshalb die Balinesen täglich kleine Opfergaben vor ihre Häuser und Tempel legen. Anschliessend dürfen wir diese selbst herstellen und lernen dabei viel über Religion und Traditionen.
Danach bereiten wir gemeinsam ein traditionelles balinesisches Dessert zu, einen dünnen Teig mit Kokosnussfüllung, der ein wenig an einen Crêpe erinnert. Solche kleinen Einblicke machen deutlich, wie eng Kultur und Alltag auf Bali miteinander verbunden sind.
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Tabanan
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Tabanan Akasa House
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Tanah Lot: Tempel-Besuch mit anderen Freiwilligen
An einem weiteren Abend besuchen wir den berühmten Tanah-Lot-Tempel. Pünktlich zum Sonnenuntergang geniessen wir dort ein Abendessen mit Blick auf den Tempel und das Meer; es ist einer der schönsten Momente der ersten Woche.
Diese Pläne entstehen immer ganz spontan in der Unterkunft. Wenn ich da nicht mitgegangen wäre, hätte ich viele meiner Freunde, mit denen ich die ganzen drei Wochen zusammen war, nicht so gut kennengelernt.
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Tabanan
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Tabanan Akasa House
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Ein Abend, den wir nie vergessen werden
Nicht jedes Abenteuer ist geplant.
Eines Abends möchten wir gemeinsam ein Strandrestaurant in der Nähe von Tabanan besuchen. Ein Grab-Fahrer (Grab ist ein Fahrdienst in Asien) bringt uns hin, setzt uns ab – und plötzlich stehen wir mitten im Nirgendwo. Zuerst müssen wir das Restaurant auf Google Maps suchen, nur um dann festzustellen, dass es komplett menschenleer ist – obwohl auf Google «beliebte Besuchszeit» angezeigt wird.
Als wir zurückfahren möchten, beginnt das eigentliche Abenteuer: Keine Grab-Fahrerin oder Grab-Frahrer nimmt unsere Anfrage an. Also machen wir uns zu Fuss auf den Rückweg, zweieinhalb Stunden lang.
Unterwegs werden wir immer wieder von bellenden Strassenhunden verfolgt. In der Ferne hören wir eine singende Frau, und auf Google Maps entdecken wir ein angebliches Taxiunternehmen, welches sich vor Ort als völlig verlassenes Gebäude entpuppt. Endlich akzeptiert ein Fahrer unsere Fahrt, doch weil der Treffpunkt falsch gesetzt ist, storniert er die Buchung wieder. Kurz darauf fährt er an uns vorbei und bietet an, uns doch mitzunehmen – allerdings zum doppelten Preis.
Zu seinem Pech nimmt genau in diesem Moment ein anderer Fahrer unsere Anfrage an und bringt uns sicher zurück zur Unterkunft. Noch heute lachen wir über diesen Abend, auch wenn einer unserer Freunde seitdem deutlich mehr Respekt vor Strassenhunden hat.
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Tabanan
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Tabanan Akasa House
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Wochenende in Ubud – Tempel und Reisfelder
Nach der ersten Arbeitswoche machen wir uns gemeinsam auf den Weg nach Ubud. Unser erster Halt ist der wunderschöne Batukaru-Tempel in den Bergen. Anschliessend spazieren wir durch die beeindruckenden Jatiluwih-Reisterrassen und geniessen ein indonesisches Buffet mit Blick über die grünen Felder.
Am Nachmittag nehmen wir an einer traditionellen Reinigungszeremonie im Gunung-Kawi-Sebatu-Tempel teil und besuchen später eine Kaffee- und Teeplantage.
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Tabanan–Ubud
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MaxOne Hotel Ubud
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Mount Batur: Wanderung
Am nächsten Morgen klingelt der Wecker bereits um 2 Uhr früh. Noch im Dunkeln machen wir uns auf den Weg zum Mount Batur. Die Wanderung ist wunderschön, aber kurz vor Sonnenaufgang auch noch unglaublich kalt. Gleichzeitig sind wir natürlich völlig müde, doch als die Sonne langsam hinter den Bergen aufgeht, ist alles vergessen. Die Aussicht über den Vulkan und den See ist jede einzelne Minute frühen Aufstehens wert. Später lassen sich sogar einige Affen blicken.
Nach der Wanderung entspannen wir in den Thermalquellen und geniessen unser Mittagessen mit Blick auf den Batur-See und den Vulkan. Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit unseren Freunden in einer Villa am Pool, denn wegen eines Feiertags ist der Verkehr in Ubud komplett verrückt. Selbst kurze Fahrten dauern viermal länger als normal.
Am letzten Tag unseres Wochenendausflugs besuchen wir den Ubud Market, den Tegenungan-Wasserfall, den Monkey Forest und zum Abschluss noch einmal den Tanah-Lot-Tempel, bevor wir nach Tabanan zurückkehren.
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Ubud
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MaxOne Hotel Ubud
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Zeit mit den Kindern
In der zweiten und dritten Woche wechsle ich ins Kinderbetreuungsprojekt. Jeden Morgen verbringen wir Zeit mit Kindern die zwischen drei und vier Jahren alt sind. Gemeinsam singen wir englische Kinderlieder wie «Baby Shark», tanzen, spielen und bringen ihnen erste englische Wörter, Farben und Zahlen bei.
Der Tagesablauf wiederholt sich zwar täglich, doch gerade die Kinder machen jeden Tag einzigartig. Schon nach kurzer Zeit erkennen sie uns wieder. Sie laufen auf uns zu, umarmen uns, setzen sich auf unseren Schoss und freuen sich sehr, wenn wir wiederkommen.
Mit der Zeit entwickeln sich richtige kleine Freundschaften. Einige Kinder stürzen sich regelrecht auf mich, sobald ich das Klassenzimmer betrete. Diese ehrliche und unbeschwerte Freude gehört zu den schönsten Erinnerungen meiner gesamten Freiwilligenarbeit.
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Tabanan
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Tabanan Akasa House
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Canggu
Auch ausserhalb der Arbeit verbringen wir viel Zeit gemeinsam. Viele Abende gehen wir nach Canggu essen und einkaufen und holen dabei unsere besten Verhandlungsfähigkeiten hervor. Andere Abende verbringen wir in Sanur, dessen entspannte Atmosphäre uns so gut gefällt, dass wir später noch mehrmals dorthin zurückkehren.
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Tabanan–Canggu/Sanur
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Tabanan Akasa House
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Uluwatu
An einem Freitag fahren wir nach Uluwatu, um einige der Frewilligen zu besuchen, die sich an diesem Wochenende verabschieden. Wir gehen gemeinsam einkaufen, entspannen am Strand und geniessen die letzten Stunden miteinander.
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Tabanan–Uluwatu
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The Gatin Cottage Uluwatu
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Wochenende auf Nusa Penida
Am nächsten Morgen setzen wir von Sanur mit der Fähre nach Nusa Penida über und starten direkt zu einer Schnorcheltour. Am berühmten «Manta Point» haben wir grosses Glück und sehen gleich mehrere Mantarochen. Entsprechend viele Boote und Taucher sind dort unterwegs. Noch mehr begeistern uns jedoch die ruhigeren Schnorchelplätze mit ihrem glasklaren Wasser, den bunten Korallen und den unzähligen tropischen Fischen.
An Land besuchen wir Crystal Bay, Kelingking Beach und Broken Beach. Am nächsten Tag erkunden wir mit einem privaten Fahrer den Osten der Insel und besuchen Diamond Beach, Atuh Beach und weitere Aussichtspunkte, bevor wir am Nachmittag nach Bali zurückkehren.
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Uluwatu–Nusa Penida
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Kelingking Green Village
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Strandtag
In der nächsten Woche angekommen, erwartet uns ein Höhepunkt an einem lokalen Strand, wo wir Baby-Meeresschildkröten ins Meer freilassen dürfen. Zu beobachten, wie die kleinen Schildkröten ihren Weg in den Ozean finden, ist einer der emotionalsten Momente meiner Reise.
Anschliessend spielen wir gemeinsam Beachvolleyball, sitzen bei einem kleinen Lagerfeuer zusammen und kommen noch einmal mit den neu angekommenen Freiwilligen ins Gespräch.
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Tabanan
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Tabanan Akasa House
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Die letzten Tage auf Bali
Mit Beginn der dritten Woche wird uns langsam bewusst, wie schnell die Zeit vergangen ist.
An meinem letzten Abend fahren wir nochmals nach Sanur essen und verbringen später einige Stunden mit Freunden in einer Villa in Canggu. Der Abschied fällt uns allen schwer.
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Tabanan
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Tabanan Akasa House
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Bye Bye, Bali!
Bevor ich Bali endgültig verlasse, erfülle ich mir noch einen letzten Wunsch: Ich buche für einige Stunden ein Hotel in Kuta, lasse dort mein Gepäck und gehe ein letztes Mal surfen. Zwei Stunden verbringe ich im Wasser und geniesse jede einzelne Welle. Danach dusche ich im Hotel und verbringe meine letzten Stunden entspannt in einem Beach Club in der Nähe des Flughafens.
Als ich schliesslich Richtung Flughafen aufbreche, nehme ich weit mehr mit nach Hause als nur Souvenirs. Ich durfte eine Seite Balis kennenlernen, die den meisten Reisenden verborgen bleibt: den Alltag der Einheimischen, den Einsatz für Tiere und Umwelt, die Arbeit mit Kindern und Freundschaften mit Menschen aus der ganzen Welt.
Bali war für mich weit mehr als ein Reiseziel. Die drei Wochen als Freiwillige haben mir gezeigt, wie bereichernd es sein kann, Zeit zu schenken, Verantwortung zu übernehmen und eine Kultur nicht nur zu besuchen, sondern sie für kurze Zeit mitzuleben.
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Tabanan–Kuta–Denpasar Flughafen
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Tabanan Akasa House
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Was kostet diese Reise?
Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.
- Projektkosten (Unterkunft, Verpflegung (Frühstück, Mittag- und Abendessen), Flughafentransfer)
- Einführung vor Ort, privater Transport zum Projekt, 24-Stunden-Betreuung
- Wochenend-Programm
- Freizeitaktivitäten
- Trinkgeld
- Flüge
Angebotsnummer: 136323
Gut zu wissen – Freiwilligenarbeit auf Bali
Dauer: 3 Wochen
Standort: Tabanan, Bali
Unterkunft: Mehrbettzimmer mit anderen Freiwilligen
Projekte: Wildtierschutz (AREC Center, Strandreinigung usw.), Englischunterricht und Kinderbetreuung
Freizeit: organisierte Wochenendausflüge sowie gemeinsame Aktivitäten mit anderen Freiwilligen aus aller Welt
Besonderheit: Freiwilligenarbeit bietet die Möglichkeit, Bali abseits der bekannten Touristenorte kennenzulernen und gleichzeitig einen Beitrag zum Tier-, Umwelt- und Sozialschutz zu leisten
Sabrina Eberhard
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Besuche das kulturelle Zentrum Balis
Eingebettet in die grünen Hügel Balis, etwa 30 Kilometer nördlich von Denpasar, liegt Ubud, das künstlerisch-kulturelle Zentrum der Insel. Das angenehme Klima, bedingt durch die erhöhte Lage, bietet eine willkommene Abkühlung gegenüber dem Flachland. Südlich des Stadtzentrums erstreckt sich der Monkey Forest, Heimat unzähliger Langschwanzmakaken. An den Ständen am Eingang des Affenwalds werden Bananen angeboten, um die Affen zu füttern.
Tauche in der Nacht
Der einzigartige Tauchspot von Seraya Secret beherbergt eine Vielzahl von faszinierenden Meeresbewohnern wie Harlekin-Garnelen, Anglerfische und seltene Garnelenarten. Doch das wahre Highlight ist das nächtliche Tauchen, wenn geheimnisvolle Kreaturen den schwarzen Sandboden zum Leben erwecken.
Lerne das Reich der Delfine kennen
Der Küstenstreifen, der diesen Namen trägt, erstreckt sich über zirka fünf Kilometer entlang eines dunklen Sandstrandes. In den frühen Morgenstunden kommen die Delfine an die Küste, was geführte Ausflüge sehr beliebt macht. Diese Touren sind oft sehr touristisch, mit mindestens 60 anderen Reisenden, die auch die Meeressäuger sehen möchten. Unser Tipp: Miete dir ein privates Boot für einen Nachmittagsausflug.
Besuche das abgelegene Amed
Dieses kleine, romantische Fischerdorf begeistert mit zahlreichen Tauchspots und idyllischen Resorts. Schon wenige Meter vom Strand entfernt kannst du Hunderte von bunten Fischen beobachten. Weiter draussen erwarten dich als Taucherin oder Taucher grossartige Riffformationen und wunderschöne Korallengärten. Sogar Wracktauchen ist direkt vom Strand aus möglich.
Erlebe rasantes River Rafting
Das River Rafting auf dem längsten Fluss Balis verspricht aufregende Action und jede Menge Spass. Gemeinsam paddelst du mit deiner Gruppe durch wilde Stromschnellen, die sich durch eine dicht bewachsene Dschungel-Schlucht winden. Hier bleibt garantiert niemand von euch trocken. Ein absolutes Highlight für dich, wenn du das Abenteuer und die Natur liebst.
Tauche im USS Liberty Wrack
Ein 120 Meter langes amerikanisches Frachtschiff, das während des Zweiten Weltkriegs versenkt wurde, ist heute ein faszinierendes Highlight für Unterwasser-Enthusiasten auf Bali. Das Wrack ist mit Korallen und Gorgonien bewachsen und beherbergt eine vielfältige Tierwelt. Aufgrund seiner geringen Tiefe ist es auch ein Paradies für Schnorchlerinnen und Schnorchler, die die faszinierende Unterwasserwelt erkunden möchten.
Bade königlich in Tirtagangga
Der Tirtagangga-Garten vereint einen Palast mit einem Schwimmbad, das von einer heiligen Quelle gespeist wird. Zwei der Schwimmbecken sind zum Baden gedacht und erfreuen sich besonders bei Kindern grosser Beliebtheit. Die übrige Anlage lädt dich zum Verweilen und Staunen ein, wodurch für alle etwas geboten ist.
Tauche in das natürliche Munduk ein
Inmitten üppiger Kaffee- und Gewürznelkenplantagen liegt Munduk auf einer Höhe von 700 Metern. Neben dem obligatorischen Tempel zeichnen sich auch einige reizvolle Kolonialhäuser in dieser malerischen Ortschaft ab. Von Munduk aus kannst du Wanderungen oder Touren durch die ausgedehnten Reisfelder unternehmen.
Übernachte in Sidemen
Versteckt in den östlichen Ausläufern von Bali, nur 30 Kilometer von Ubud entfernt und am Fusse des majestätischen Gunung Agung Vulkans gelegen, offenbart sich Sidemen als ein verborgenes Juwel der Insel. Mit entspannten Homestays, unberührter Natur und malerischen Reisterrassen erinnert es an das Ubud von vor zwei Jahrzehnten. Sidemen ist nicht nur ein Ort der Ruhe und Schönheit, sondern auch ein idealer Ausgangspunkt für eine Vulkanbesteigung.
Entspanne in Pemeturan
Pemuteran, ein malerischer Ort mit authentischem balinesischem Flair, begeistert dich mit seinen idyllischen Lavastränden. Direkt vor der Küste erstreckt sich ein lebhaftes natürliches Riff, während das angrenzende künstliche Biorock-Projekt die Unterwasserwelt bereichert. In unmittelbarer Nähe lockt die bezaubernde Insel Menjangan, die sich als herausragendes Tauch- und Schnorchelparadies erweist.
Schlendere durch die Reisterrassen
Inmitten der Landschaft Balis befinden sich die Reisterrassen von Jatiluwih, die ihre ursprüngliche Schönheit weitgehend bewahrt haben und zweifellos zu den atemberaubendsten der Insel zählen. Als stolzes UNESCO-Welterbe symbolisieren sie nicht nur die Grösse, sondern auch die kulturelle Bedeutung Balis. Es ist ein wahrlich erhebendes Gefühl, endlich diesen magischen Ort zu erleben.
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Als beste Reisezeit für Indonesien, mit seiner grossen geografischen Ausdehnung und den dadurch zum Teil voneinander abweichenden, unterschiedlichen Klimazonen, gilt für die meisten Regionen die Trockenzeit von Mai bis Oktober, sowie die Übergangsmonate April und November. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen ganzjährig zwischen 26°C und 28°C und variieren somit nur gering. Während den regenreicheren Monaten von November bis März kommt es oft zu starken, tropischen Regenschauern und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Zwischendurch scheint aber immer auch die Sonne. |
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