Wandern Neuseeland – die schönsten Routen

Sehenswürdigkeiten
Kurt Füchslin
Kurt Füchslin
Reiseberater
08. Juni 2020

Trekking, Tramping oder Wandern? Neuseeland ist die Destination der Extraklasse, wenn es um wunderschöne Landschaften und aussergewöhnliche Nationalparks geht. Damit du bestmöglich auf deine Reise vorbereitet bist, haben wir die wichtigsten Tipps und Tricks, sowie Wanderrouten für Einsteiger, Fortgeschrittene und Experten für dich zusammengestellt. 

Trekkingrouten in Neuseeland – Geheimtipps 

Weite Berglandschaften erstrecken sich unter deinen Füssen, der raue Wind auf dem Gipfel weht eine kühle Erfrischung durch deine Haare und der Blick auf das eisblaue Bergsee Panorama verschlägt dir den Atem. Das Gefühl von Weite und Freiheit ist das, was das Land am anderen Ende der Welt so besonders macht.

Unser Experte Kurt hat uns von seinen Erfahrungen berichtet und seine wichtigsten Geheimtipps für dich zusammengefasst. Damit bist du nicht nur bestens auf deine Reise vorbereitet, sondern weisst auch, wie du den Touristen bestmöglich aus dem Weg gehen und eine einzigartig authentische Reiseerfahrung machen kannst. 

Lake Pukaki

Tramping Neuseeland – Camping und Trekking in Einem

Wandern und Trekking waren gestern – in Neuseeland ist jetzt stattdessen Tramping angesagt. Der Begriff beschreibt die Kombination aus Trekking und Camping. Wer nämlich mehrtägige Wanderungen machen möchte, muss dementsprechend auch unterwegs übernachten. Eine komfortablere Alternative zum klassischen Zelt sind Wanderhütten. Neuseeland hat eine sehr gut ausgebaute Wanderinfrastruktur und die Hütten sind über das ganze Land verteilt. Wenn du mehrere Trekking-Touren planst, solltest du dich auf jeden Fall einen sogenannten Hut-Pass zulegen. Dieser kann entweder für sechs oder zwölf Monate ausgestellt werden und ermöglicht dir das kostenlose Übernachten in 900 Hütten in ganz Neuseeland. Wenn du dich allerdings noch nicht festlegen möchtest, kannst du auch spontan buchen. Eine Übernachtung kostet in der Regel zwischen zehn und 15 neuseeländischen Dollar.

Mueller Hut

Mueller Hut

Mount Cook

Die beste Reisezeit für Neuseeland

Besonders wichtig bei der Planung deiner Wanderreise ist natürlich die beste Reisezeit für Neuseeland. Die Hauptreisezeit zwischen Januar und Februar solltest du bestmöglich vermeiden. In dem Zeitraum von März bis Mai ist das Wetter immer noch wunderschön, die Touristenzahlen nehmen aber bereits deutlich ab.

Wichtig ist auf jeden Fall das Zusammenstellen deines Gepäcks. Selbst wenn du deine Wanderungen nur in den Sommermonaten planst, kann es aufgrund des kalten Windes aus der Arktis manchmal erstaunlich kühl werden. Gute Allwetter Outdoor-Kleidung ist also unabdingbar. In deiner Reisegarderobe solltest du ausserdem genug Kleidung einpacken, um mehrere Schichten tragen zu können.

«Besonders praktisch sind zum Beispiel schnelltrocknende Merinowolle und wasserfeste Stulpen. So brauchst du kaum mehr als zwei paar Shorts für die Reise, bist aber bestens geschützt und gewärmt.»
Kurt Füchslin
Reiseberater
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Zusätzlich zur Kleidung solltest du auch die richtige Trekking-Ausrüstung mit dabeihaben. Besonders wichtig ist hierbei der Schlafsack. Er ist nicht nur relevant, wenn du mehrtägige Wandertouren machen willst, sondern auch wenn du einen Camper Van mietest. Bei den einfacheren Varianten der Motorhomes ist nämlich oft keine Bettwäsche mit dabei. Idealerweise ist dein Schlafsack auch direkt in einem wasserdichten Packliner eingepackt, so musst du dir bei unerwarteten Regengüssen keine Sorgen um deine Sachen machen. Ein handlicher Trekking-Schirm für Regengüsse, eine Wäscheleine, falls du während der Touren etwas waschen musst und ein Gaskocher sind zudem unabdingbare Extras zu deiner normalen Ausrüstung.

Achte ausserdem darauf, dass du beim Aufbruch zu deiner Wanderung genug Essen und Wasser eingepackt hast, um dich für die nächsten Tage ausreichend versorgen zu können.

Lake Rotoiti

Lake Rotoiti

Nelson Lakes Nationalpark

Tipps und Tricks für das Wandern in Neuseeland

Aufgrund des hohen Touristenaufkommens in Neuseeland ist eine vorausschauende Planung ein essenzieller Teil einer erfolgreichen Reise. Ganz besonders wenn du einen der sogenannten 10 Great Walks machen möchtest, solltest du frühestmöglich ein Datum und eine exakte Route festlegen. So kannst du Guides und Hütten rechtzeitig reservieren. Alternativ kannst du aber problemlos auf andere Wanderungen im gleichen Nationalpark ausweichen, die zwar weniger beliebt, jedoch oftmals genauso schön sind.

Ein wichtiger Ansprechpartner in der Planungsphase ist das Department of Conservation, die Verwaltungs- und Naturschutz-Behörde der Nationalparks. Auf deren Websites findest du wichtige aktuelle Informationen zur Wetterlage, möglichen aktuellen Gefahren und den Zustand oder Schwierigkeitsgrad der einzelnen Wanderwege.

Möchtest du noch mehr über Wanderungen in Neuseeland aus erster Hand erfahren? Dann vereinbare direkt einen Termin mit einem unserer Berater für Neuseeland Reisen.

Über mich

Als Bergliebhaber pflege ich ein eher ausgefallenes Hobby: Am meisten schätze ich, wenn die gefaltete Erdkruste zugleich auch leuchtendrote Lava spuckt. Entsprechend sind es die Vulkane, welche meine Reiserouten rund um den Globus bestimmen. Steht mir der Sinn nach einem Kontrastprogramm, dann zieht’s mich meist in meine Wahlheimat Neuseeland – nach Punakaiki, einem Flecken an der Westküste der Südinsel, bevölkert mit lauter netten Kiwis und umgeben von hohen Bergen und dem tosenden Ozean.

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