Madagaskar - das Naturjuwel im Indischen Ozean

von Sven Aebersold

Auf meiner zweiten Madagaskar Reise im Oktober 2004 nahm ich mir vor, die tropische Ostküste zu erkunden. Mit einer gebrechlichen Air-Madagascar-Maschine landete ich in Maroantsetra im Nordwesten der Insel. Von hier aus kann man mit Booten und zu Fuss die vorgelagerte Insel Nosy Mangabe und den berühmten Masoala-Nationalpark entdecken. Die Menschen im Dorf sind sehr freundlich. Die Kinder, alle geborene kleine Schauspieler und Fotomodels. Sie werfen sich in Pose und wollen alle abgelichtet werden. Da ein Führer obligatorisch ist, kann man den Nationalpark nicht auf eigene Faust besichtigen. Dies hat aber auch den Vorteil, dass man viel mehr Tiere sieht. Zum Beispiel winzig kleine Chamäleons, die mitten auf dem Weg liegen und die zwei büro- und computermüde Augen wie meine, nie und nimmer entdecken würden. Auch die in den Bäumen schwingenden Lemuren hätte ich wohl kaum gefunden.
Meine Reise führte mich dann via Sambava und Andapa an der Vanilleküste nordwärts bis nach Diego Suarez an der Nordspitze des Landes. Das trockene Klima und die kulinarischen Köstlichkeiten waren nach dem Regenwald («Im Regenwald, da regnets halt») einfach wunderbar.

Angaben Reisebericht