Unglaubliches Indien – unterwegs im Süden

erlebt von
Jacqueline Holenweger Globetrotter Zug

Auch im Süden Indiens wollen die Menschen Selfies mit mir machen – allerdings auf eine viel angenehmere und zurückhaltendere Art als im Norden. Während vier Wochen erlebe ich eine bunte, abwechslungsreiche, geschichtsträchtige und spannende Reise – von den langen Sandstränden Varkalas über die malerischen Backwaters bei Kochi, bis hin zu den quirligen Städten, den Nationalparks im Landesinneren und der Küste Goas.

Buntes Markttreiben

Buntes Markttreiben

Mysore
  • Orte
    Trivandrum bis Goa
  • Empfohlene Reisedauer
    3 Wochen
  • Transportmittel
    Minibus, Nachtzug, Tuk-Tuk, Velorikscha, Taxi
  • Unterkunft
    Hotel, Homestay, Resort

Meine Highlights

Reiseroute

  • Palmengesäumte Strände in Varkala

    Das Ankommen in Varkala ist sehr angenehm. Ich habe mir Indien viel hektischer vorgestellt – wohl noch geprägt von meinen Erfahrungen aus Nordindien. Doch der Süden ist anders. Lange, palmengesäumte Sandstrände laden zum Spazieren ein. Auf «The Cliff» reihen sich Läden und Restaurants aneinander. Tagsüber geniesse ich frische Fruchtsäfte und ausgiebige Frühstücke, abends habe ich die Wahl zwischen gediegenem Essen mit fangfrischem Fisch und einer lebhaften Partybar.

     Palmengesäumte Strände in Varkala
  • Kerala Backwaters – Kanäle, Inseln und Lagunen

    Die Backwaters von Kerala bestehen aus einem über 900 km langen Wassersystem mit Kanälen, Inseln und Lagunen. Auf einer Fahrt mit dem Hausboot lasse ich die idyllische Landschaft einen ganzen Tag lang an mir vorbeiziehen – absolut entschleunigend und gemütlich. Wir können die Einheimischen beim Fischen, beim Wäsche waschen und beim Arbeiten auf den Reisfeldern beobachten.

    Kerala Backwaters – Kanäle, Inseln und Lagunen
  • Spannendes Exemplar

    In den Backwaters lernen wir viele Pflanzen kennen: Frangipani-Blüten in jeglichen Farben, Bananenstauden, Kokospalmen, Maniokpflanzen, Sträucher mit Cashewkernen und vieles mehr. Die Backwaters sind nicht nur für die reiche Flora, sondern auch für ihre Fauna bekannt. Neben Vögeln und Amphibien zieht diese spannende Spezies (im Bild) meine Aufmerksamkeit auf sich.

    Spannendes Exemplar
  • Geschichtsträchtiges Kochi

    In Kochi lasse ich die Natur für einen Moment hinter mir und tauche ein in diese vielseitige und geschichtsträchtige Stadt. Kochi ist ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Religionen, was sich insbesondere in Fort Kochi erleben und gut zu Fuss entdecken lässt. Für etwas längere Distanzen sind Tuk-Tuks stets zur Stelle und bringen einen unkompliziert und günstig zum nächsten Ziel.

     

     Geschichtsträchtiges Kochi
  • Chinesische Fischernetze

    Einst zur traditionellen Fischerei genutzt und von Entsandten aus China gebaut, dienen die Chinesischen Fischernetze heute vor allem noch als Touristenattraktion. Gegen ein Trinkgeld darf man selbst an den langen Seilen ziehen, um das grosse Fischernetz aus dem Wasser zu hieven. Allein ist das ein Ding der Unmöglichkeit – mindestens sechs Personen werden dafür benötigt.

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    Die gefangenen Fische werden an lokale Garküchen verkauft.
    Chinesische Fischernetze
  • Safari im Periyar Nationalpark

    Zu Fuss oder mit dem Boot kann man im Periyar Nationalpark auf Safari gehen. Eine Vielzahl von Affen turnt in den Baumkronen – ihr Gebrüll ist schon von weitem zu hören. Mit etwas Glück sichtet man indische Elefanten oder Wasserbüffel. Die Chancen, einen Tiger zu sehen, sind sehr klein – der Park ist zu weitläufig, die Vegetation zu dicht.

    Safari im Periyar Nationalpark
  • Kampfkunst in Kumily

    Das Städtchen Kumily ist Ausgangspunkt für Besuche im Periyar Nationalpark. Es hat eine gute Infrastruktur an Unterkünften, Restaurants und Geschäften. Neben dem Besuch des Nationalparks nutze ich die Gelegenheit, Yoga-Stunden zu nehmen, gönne mir eine ayurvedische Massage und schaue mir eine Kalaripayattu-Vorführung an. Die über 3000 Jahre alte Kampfkunst hat ihren Ursprung in Kerala im Süden Indiens. Auch geniesse ich die breite Auswahl an leckeren, regionalen Gerichten in den lokalen Restaurants.

    Kampfkunst in Kumily
  • Mit der Velorikscha durch Madurai

    Um uns einen Überblick zu verschaffen, unterstützen wir ein lokales Business, das Velorikscha-Touren durch Madurai anbietet. Vorbei an bunten Marktständen, eindrücklichen Palästen und durch das organisierte Verkehrschaos tauchen wir ein in diese uralte Stadt. Madurai wird auch «Stadt der Tempel» genannt. Der Minakshi-Hindu-Tempel ist der Mittelpunkt der Altstadt. Die zwölf markanten, hohen Tortürme sieht man von überall in der Stadt.

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    Die Türme sind mit tausenden bunten Figuren geschmückt – sehr eindrücklich.
    Mit der Velorikscha durch Madurai
  • Ein Palast wie aus einem Märchenbuch

    In Mysore steht einer der berühmtesten Maharadscha-Paläste Indiens. Die Räume sind sehr prunkvoll und farbenfroh verziert. Klar, dass dieses wundervolle Bauwerk auch viele Menschen anzieht. Am besten besucht man den Palast frühmorgens. Wie in allen Palästen und Tempeln in Indien geht man barfuss über die Marmorböden, die Schuhe bleiben draussen.

    Ein Palast wie aus einem Märchenbuch
  • Farbenfrohes Markttreiben in Mysore

    Kunterbunt geht es auch auf den Märkten zu und her. Die frische Ernte – Gemüse, Früchte oder Blumen – wird täglich feilgeboten. Auch Souvenirs wie Kunsthandwerke, Kleider oder Küchenutensilien findet man auf dem Markt reichlich.

    Farbenfrohes Markttreiben in Mysore
  • Safari im Bandipur Nationalpark

    Frühmorgens machen wir uns auf, um das Tierreservat von Bandipur zu erkunden. Anfänglich ist der Wald noch in Nebelschwaden gehüllt, was für eine mystische Stimmung sorgt und meine Spannung und Vorfreude auf die Safari erhöht. Aus meiner Sicht gehören die Beobachtungen von Elefanten, Pfauen und Affen zu den Höhepunkten der Safari.

    Safari im Bandipur Nationalpark
  • Im Nachtzug nach Hampi

    Zug statt Flugzeug. In Indien lassen sich nachts grosse Distanzen auf Schienen zurücklegen. Die Züge sind zweckmässig eingerichtet; in der Regel stehen Leintücher und Wolldecken zur Verfügung – zudem sind die Wagen klimatisiert.

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    Zum eigenen Komfort empfehle ich einen Hüttenschlafsack, Snacks und WC-Papier mitzubringen.
    Im Nachtzug nach Hampi
  • Neue Welt in Hampi

    Ein ganz anderes Landschaftsbild erwartet uns in Hampi. Ich bin entzückt von den Palmen und den Granitgesteinsformationen. Die Region ist sehr weitläufig. Ich empfehle, mindestens zwei Tage für diese Gegend einzuplanen.

    Neue Welt in Hampi
  • Unterwegs mit dem Tuk-Tuk

    Unser Tuk-Tuk-Fahrer kennt die Gegend rund um Hampi wie seine Hosentasche. Mit ihm erkunden wir  Tempelruinen, fahren durch belebte Dörfer und abwechslungsreiche Landschaften. Wir probieren Zuckerrohrsaft, essen lokales Thali, unternehmen in einem runden Bambusboot (Coracle) eine Fahrt auf dem Tungabhadra-Fluss und staunen über die riesigen, hölzernen Ratha (Tempelwagen), die bei hinduistischen Festen von Hunderten bis Tausenden von Menschen an Seilen durch die Strassen gezogen werden.

    Unterwegs mit dem Tuk-Tuk
  • Dieser Aufstieg lohnt sich

    Wir erklimmen die 575 Stufen des Hanuman-Tempels – barfuss versteht sich. Die Aussicht auf die umliegende Landschaft ist fantastisch.

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    Unbedingt bis zum Sonnenuntergang bleiben
    Dieser Aufstieg lohnt sich
  • Leckeres Essen

    Das Essen in Indien schmeckt vorzüglich. Ich liebe Paneer und Currys. Wenn man sich nicht entscheiden kann, bestellt man ein indisches Thali – viele kleine Schälchen mit regionalen Speisen. Chicken 65 geht auch immer, und zum Abschluss natürlich ein Mango-Lassi.

    Leckeres Essen
  • Goa Sunset

    Goa hat mich zu dieser Indien-Reise inspiriert. Nun bin ich endlich hier – und werde nicht enttäuscht: kilometerlange Strände, Strandcafés, Yoga und eine entspannte Atmosphäre. Nach den vielen Eindrücken auf dieser Reise durch Indien kommen ein paar Tage am Strand von Goa gerade recht. Zeit, um sich auszuruhen und die vielseitigen Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

    Goa Sunset
  • Welches ist dein Goa?

    Goa hat viele Gesichter. Die Küste misst über 100 km. Nord-Goa ist lebhaft. mit Partystränden. Süd-Goa ist  ruhiger, hier befinden sich auch grössere Yoga- und Ayurvedahotels. Ich möchte beides erleben und verbringe deshalb zuerst vier Nächte im Süden und danach vier Nächte im Norden.

    Welches ist dein Goa?
  • Ruhe und Erholung – Massagen und Yoga

    Im SwaSwara – CGH Earth Experience gönne ich mir ayurvedische Massagen, mache Yoga und lasse mich von der vorzüglichen Küche verwöhnen. Für eine richtige Ayurveda-Kur ist mein Aufenthalt zu kurz, dafür sollte man mindestens 14 Tage bleiben. Doch auch fünf Tage bieten Erholung herrliche Erlebnisse.

    Ruhe und Erholung – Massagen und Yoga
  • Laserlichter und laute Musik

    Ausgeruht und ausgeglichen geht es nach dem Yoga- und Ayurveda-Aufenthalt nach Nord-Goa. Am Baga Beach dröhnt am Abend das Boom-Boom aus gigantischen Boxen über den ganzen Strand. Laserlichter flitzen über den Himmel, und man hat die Qual der Wahl, wo man seinen Gin Tonic schlürfen will...

    Laserlichter und laute Musik
  • Stadtleben

    In Panjim lohnt sich ein Besuch des Latin Quarter. Geprägt von den Portugiesen, verfügt Goa über eine sehensswerte Architektur. Ausserdem gibt es einige einladende Cafés zum Einkehren und Läden zum Shoppen.

    Stadtleben
  • Wie man sich bettet

    Die Auswahl an Unterkünften in Goa ist enorm. Es bleiben fast keine Wünsche unerfüllt: von richtig günstig bis luxuriös, von rustikal bis modern, von direkt am Strand bis auf einer Klippe mit Aussicht. Ich habe mich schlussendlich für ein kleines, lokales Resort entschieden, mit tropischen Pflanzen, Sandboden in der ganzen Anlage und wunderbarem Frühstück mit Aussicht auf`s Meer.

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    Incredible India - der offizielle Werbeslogan der indischen Regierung hat nicht zu viel versprochen.
    Wie man sich bettet

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 1995.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • 16 Tage internationale Gruppentour
  • 4 Übernachtungen im einfachen Resort in Goa
  • 3 Übernachtungen im 4* Yoga & Ayurveda Resort mit Behandlungen und Mahlzeiten an 5 Tagen

  • Internationale Flüge
  • Visum
  • Mahlzeiten
  • Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben

Angebotsnummer: 134998

«Fokus Soziales & Umwelt»

Verantwortungsbewusst Reisen
  • Als zertifiziertes B-Corp-Unternehmen verpflichtet sich der Veranstalter dieser Reise, die Auswirkungen seiner Entscheidungen auf Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, die Gemeinschaft und die Umwelt zu berücksichtigen.
  • Seit 2010 klimaneutrales Unternehmen – gleicht den CO₂-Ausstoss seiner Reisen und Firmenstandorte aus.
  • Zusammenarbeit mit ausgewählten kommunalen Tourismusprojekten – schafft so Erwerbsmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung.
  • Beschäftigung von ausschliesslich lokalen Reiseleitern.
  • Attraktionen oder Einrichtungen, die Wild- oder Haus-/Arbeitstiere ausbeuten,  werden nicht besucht. Elefantenritte und Aktivitäten wie Streicheln oder Spaziergänge mit Wildtieren sind auf Reisen dieses Veranstalters untersagt.
Jacqueline Holenweger

Jacqueline Holenweger

Einmal in Afrika in einem kleinen Dorf ohne Strom und fliessendes Wasser leben – meinen Kindertraum verwirklichte ich nicht auf dem Schwarzen Kontinent, sondern im ecuadorianischen Dschungel, wo ich ähnlich ursprüngliches Leben antraf. Dies während meiner ausgedehnten Weltreise, die ich von «down under» über den Pazifik nach Südamerika führte. In Quito, wo ich als Gastarbeiterin an einer Sprachschule für intensive sechs Monate Fuss fassen konnte, erreichte mich dann der Lockruf von Globetrotter. Nur schweren Herzens verliess ich die salsa-pulsierende, lebensfrohe Umgebung, habe dafür aber jetzt meinen Traumjob – in Zug.

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Wissenswertes rund um Indien

Beste Reisezeit

Legende:
Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Reisezeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Indien x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Ladakh x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Die allgemein beste Reisezeit für Indien (mit Ausnahme der Region Ladakh) ist von Oktober bis März. Im Norden mit der Hauptstadt Neu-Delhi, dem Bundesstaat Rajasthan und der Wüste Thar sind die Temperaturen während diesen Monaten angenehm und es regnet wenig. Im Sommer kann es hier sehr heiss werden und die Luftfeuchtigkeit ist hoch, insbesondere während des Monsuns von Juni bis September. Für den Süden mit den Bundesstaaten Kerala und Goa entlang der Westküste sowie an der Ostküste am Golf von Bengalen gelten Dezember bis Februar als optimale Reisezeit mit den wenigsten Niederschlägen und angenehmen Temperaturen. Auch hier wird es während des Monsuns sehr heiss und schwül. Für die Westküste Indiens mit der Metropole Mumbai und dem Bundesstaat Gujarat gelten wiederum Oktober bis März als die besten Reisemonate. Auch hier wird es während den Sommermonaten sehr heiss und schwül und während dem Monsun von Juni bis September werden zum Teil sehr hohe Niederschlagsmengen gemessen.

Alles über Indien

Alle Länderinfos über Indien findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

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