erlebt von Jasmin Holenstein
Indien von Nord nach Süd: Diwali, Currys und eine Ayurvedakur
Indien trifft mich nicht leise. Es ist ein Land, das mich vom ersten Moment an mit allen Sinnen fordert – mit Farben, Gerüchen, Geräuschen und Begegnungen, die unter die Haut gehen. Zwischen sanften Morgenstunden in schattigen Gärten und chaotischem Grossstadtverkehr, zwischen jahrhundertealten Palästen und lebendigen Festen, zwischen würzigen Currys und stillen Momenten entfaltet sich meine Reise voller Kontraste. Rajasthan empfängt mich mit Geschichte, Ritualen und überwältigender Gastfreundschaft, während Südindien mir Raum schenkt, langsamer zu werden und nach innen zu hören. Dieses Reiseerlebnis ist kein klassisches Abhaken von Sehenswürdigkeiten – es ist ein Eintauchen in eine Welt, die mich herausfordert, berührt und nachhaltig verändert.
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OrteIndien
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Empfohlene Reisedauer4 Wochen
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TransportmittelZug, Minibus, lokaler Bus, Tuktuk, Inlandflug
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UnterkunftMittelklasse-Hotels, Heritage Hotels, Gästehäuser, Ayurveda-Kurhotel
Meine Highlights
Rotes Fort in Old Delhi
Dieses riesige und wunderschöne Fort ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Die Mauern erstrecken sich über eine Länge von über 2km und in ihrem Inneren befinden sich grosse Grünanlagen und imposante Bauten. Ein Besuch lohnt sich besonders am späten Nachmittag, wenn die rote Farbe des Gesteins in der Abendsonne besonders zur Geltung kommt und zu leuchten scheint.
Bengalische Tiger beobachten
Im Ranthambore National Park kann man, mit etwas Glück, wilde bengalische Tiger beobachten. An diesem Ort können die gefährdeten Tiere sich frei bewegen und werden in ihrem Lebensraum geschützt. Aber auch neben den Tigern gibt es hier eine Vielzahl an besonderen und schönen Tieren die man bestaunen kann.
Brahma Tempel in Pushkar
Dieser Tempel ist einer der wenigen noch existierenden zu ehren des hinduistischen Gottes Brahma, und der einzige seiner Art in Indien. Jeden Morgen um 4 Uhr läutet hier eine Zeremonie den Tag ein. Doch um an der Zeremonie teilnehmen zu können, muss man erst ein Bad im heiligen See nehmen.
Rockholm am Light House Beach
In dem beliebten Ferienort Kovalam, liegt der Light House Beach. Hier befindet sich das Rockholm Hotel, wo man auf leicht erhöhter Lage eine perfekte Aussicht auf das Meer und den ikonischen Leuchtturm hat, der dem Strand seinen Namen gibt. Hier kann man die Seele baumeln lassen und dem Strand entlang schlendern, oder auf eine der vielen Tagesausflüge, die von diesem Knotenpunkt aus, perfekt zu erreichen sind. So oder so bedeutet das Rockholm pure Entspannung.
Der schwimmende Palast
Die Stadt der Seen ist ein spektakuläres Reiseziel. Besonders der weiss scheinende Palast in mitten einer dieser Seen sticht heraus. Der Seegartenpalast "Jag Mandir" war auch schon Schauplatz im bekannten James Bond Film "Octopussy" und dient heute als Hotel und Restaurant.
Yoga & Ayurvedamassage
Diese beiden traditionellen Praktiken sind eng mit der indischen Geschichte und Kultur verknüpft, und fast nichts ist so entspannend für Körper und Geist. Ein wahres Wohlfühlprogramm.
Reiseroute
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Sanfter Start in Delhi
Nach einer kurzen Nacht entdecke ich auf einer ersten Stadttour versteckte Highlights in der Grossstadt Delhi. Ein perfekter Einstieg, wie mir später auf weiteren Entdeckungstouren bewusst wird. Wir sind zu Fuss in schattigen Parks und grosszügigen Gärten unterwegs und entdecken Streetart in einem ruhigen Wohngebiet. In der Mittagspause runden ein erstes indisches Curry und ein Chai die gelungene Tour ab.
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Delhi
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einfaches Mittelklasse-Hotel
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Chaotischer Verkehr und Chilihusten
Am zweiten Tag nehme ich Delhi mit meiner Tourgruppe und unserem Guide unter die Lupe. Es geht mitten ins Getümmel, und alle unsere Sinne sind gefordert bzw. zeitweise überfordert. Auf dem berühmten Gewürzmarkt erwischt uns gar der Chilihusten. «H», unser Guide, macht seinen Job aber perfekt und gibt uns immer mal wieder eine Verschnaufpause. Sei dies in der riesigen Jama Moschee, einem Sikh Tempel oder beim Qutub Minar Komplex. Zudem geniessen wir immer wieder kleine Leckereien aus der lokalen Küche, was ich liebe.
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Delhi
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einfaches Mittelklasse-Hotel
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Im Zug südwärts
Am frühen Morgen gehts per Tuktuk durch die noch verschlafenen Strassen zum Bahnhof. Auf der kurzen Fahrt im Morgennebel staunen wir, wie sich Tiere und Menschen für die nächtliche Ruhepause einfach an den Strassenrand gebettet haben. Am Bahnhof herrscht dann schon mehr Betrieb. Unser moderner Zug soll uns in rund zwei Stunden nach Agra bringen. Der Zug ist auf die Minute pünktlich, und uns wird ein reichhaltiges Frühstück serviert, das wir gemäss unserem Guide bedenkenlos geniessen sollen. Das weitere Programm, lässt er uns wissen, wird uns noch etwas Energie abverlangen.
Je nach Wagen arbeiten die Klimaanlagen auf Hochtouren. Schichten und ein Schal lohnen sich!-
Delhi – Agra
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Mittelklasse-Hotel
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In der ehemaligen Hauptstadt
Unter Akbar dem Grossen war Agra Indiens Hauptstadt. Dieser restaurierte in dieser Zeit das riesige Red Fort, das trotz seiner Grösse und den prächtigen Marmorräumen neben dem Taj Mahal oft weniger beachtet wird. Wir schätzen die schattigen Räume bei über 30 Grad und werfen einen ersten freudigen Blick in Richtung Taj Mahal.
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Agra
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Mittelklasse-Hotel
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Taj Mahal
Ohne grossen Rummel stehen wir gegen Abend vor dem bekanntesten Bauwerk Indiens, das aufgrund der Proportionen und der perfekten Harmonie gar zu den schönsten Gebäuden der Welt gehören soll. Das besondere Bauwerk ist im 17. Jahrhundert vom Mogulherrscher Shah Jahan als Mausoleum für seine geliebte Frau Mumtaz erbaut worden. Der Bau dauerte 22 Jahre, und mehr als 20000 Bauarbeiter und 1000 Elefanten waren daran beteiligt. Mich beeindrucken die Grösse des ganzen Parkareals und das Farbenspiel der weissen Marmorfassaden im Abendlicht.
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Agra
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Mittelklasse-Hotel
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Zu Besuch beim ehemaligen Maharaja
Nach den Grossstädten und touristischen Highlights zieht es uns in ein kleines Dorf. Beim Dorfrundgang staunen wir über die frisch gestrichenen Häuser, die bemalten Vorplätze und dekorierten Hauseingänge. Überall wird geputzt, neu bepflanzt und aufgeräumt. Zudem wird vor verschiedenen Läden Feuerwerk verkauft, und man hört bereits erste Testknaller der Dorfjugend. Das grosse Lichterfest Diwali steht kurz bevor. Entsprechend sind alle im Ausnahmezustand, und die letzten Vorbereitungen in den Familien laufen. Wir sind bei einem ehemaligen Maharaja zu Besuch. Dafür kleiden wir uns traditionell in Sari und Turban und verbringen einen Abend mit frischen Köstlichkeiten unter einem wunderbaren Sternenhimmel.
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Agra – Madhogarh
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Heritage Hotel
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Diwalifeier in Jaipur
Für das grosse Fest reisen wir nach Jaipur, aufgrund der Fassadenfarbe der wichtigsten Gebäude auch bekannt als «Pink City». Es ist unglaublich viel los in der Stadt, da alle noch Vorbereitungseinkäufe tätigen wollen. Einmal mehr ein Pluspunkt meiner Gruppentour – unser Guide hat für uns schon weit im Voraus ein Abendessen auf einer Dachterrasse reserviert, so dass wir das Lichterfest gemütlich feiern und das Feuerwerk bestaunen können. Das Lichterfest Diwali ist mehr als nur ein Feiertag – es ist ein Fest der Kultur, Tradition und Lebensfreude.
Ein Blick in den Festivalkalender lohnt sich vor der Buchung!-
Madhogarh – Jaipur
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Mittelklasse-Hotel
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Strategischer Zufluchtsort
Dank der natürlich geschützten Lage auf einem Bergkamm vor den Toren Jaipurs, diente das imposante Amber Fort den Maharajas als sicherer Zufluchtsort. Sobald wir die protzigen Mauern hinter uns lassen, erwarten uns auch hier auf verschiedenen Ebenen unzählige Palasthallen, Tempel, Gärten, Pavillons und der bekannte Spiegelsaal. Dieser ist mit Glas und Spiegeln sehr aufwändig gestaltet und wirkt sehr prunkvoll.
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Jaipur
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Mittelklasse-Hotel
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Indisches Handwerk
Die Region um Jaipur ist bekannt für das alte Kunsthandwerk des Blockdrucks. In einer lokalen Werkstatt erfahren wir mehr über die Tradition des Schnitzens der Holzstempel aber auch über die Farbherstellung aus natürlichen Quellen, wie z.B. Indigo, Safran oder Akazienrinde. Das Handwerk wird von Generation zu Generation weitergegeben. Es ist unglaublich, mit welcher Präzision die erfahrenen Handwerker die Muster auf die Stoffe auftragen. Jedes Stück ist ein Unikat.
Etwas Platz im Gepäck freihalten für lokale Mitbringsel.-
Jaipur
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Mittelklasse-Hotel
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Auf Entdeckungstour
Unser nächster Stopp verspricht ein tierisches Highlight. Wir sind auf eine Nachmittagspirschfahrt im Ranthambore Nationalpark gebucht. Im Park leben in verschiedenen Sektoren rund 85 Tiger, die man mit Glück von den Jeeps aus beobachten kann. Tatsächlich vergeht keine halbe Stunde, und unser Ranger erhält die Info, dass sich in unserer Nähe ein Tier befindet. Wir haben Glück und können einen wunderschönen Tiger aus nächster Nähe durchs Buschland streifen sehen. Majestätisch und auf leisen Sohlen verschwindet er viel zu schnell. Während den weiteren Stunden treffen wir auf unzählige Affen, Wildschweine, Fasane und Hirsche sowie einen bunten Eisvogel und Krokodile. Den zweiten Tiger sehen wir nach weiteren zwei Stunden nur noch aus der Ferne im Unterholz – was für ein glücklicher Start in den Nachmittag.
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Jaipur – Ranthambore Nationalpark
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Heritage Hotel
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Stadt der Seen
Udaipur zeigt sich von seiner eleganten Seite. Im reich verzierten City Palace tauchen wir tief in die Geschichte der ehemaligen Maharajas ein, bevor wir bei einem Einblick in die feine Minikunst die kreative Seele der Stadt entdecken. Direkt am See geniessen wir würzige Currys mit traumhafter Aussicht, schlendern durch kleine Läden und lassen uns am Abend von einer traditionellen Tanzshow begeistern. Ein weiteres Highlight ist der Sonnenaufgang über den Dächern von Udaipur, den wir von unserem Heritage Hotel aus erleben.
Geniesse ein Dinner in jenem Hotel, das als Drehort für den Film «The Best Exotic Marigold Hotel» diente.-
Bijaipur – Udaipur
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Heritage Hotel
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Kochkurs
Die ganze Reise in der Gruppe ist kulinarisch ein Traum für mich. Einerseits zeigt uns unser Guide immer wieder neue und spannende Gerichte, Süssigkeiten oder Snacks. Andererseits bestellen wir in Restaurants immer einen bunten Mix an Gerichten zum Teilen, so dass ich mittlerweile eine Vielfalt an Currys probieren durfte. Ein weiteres Highlight für mich ist ganz klar der lokale Kochkurs. Wir lernen die Zubereitung von Masala Chai, kochen ein Kartoffelcurry, Dal, Gemüse-Pulao und Okra. Deepika zeigt uns zudem diverse Gewürze, die in jeder Küche vorhanden sein müssen und jeder backt sein eigenes Chapati. Für ein schmackhaftes Mittagessen ist gesorgt.
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Udaipur
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Heritage Hotel
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Camel Fair Pushkar
Unsere Reise führt uns zu weiteren Festivitäten. Mit dem Zug geht die Reise von Udaipur nach Ajmer und von dort nach Pushkar. Rund um die Pilgerstadt sind die Vorbereitungen für den jährlich grössten Kamelmarkt im Gange. Zudem werden auch Kühe und Pferde ausgestellt und prämiert. Die Tiere werden geputzt und geschmückt, und die stolzen Besitzer besuchen sich gegenseitig an ihren jeweiligen Lagerorten. Eine sehr spezielle Atmosphäre ist auch in der Innenstadt spürbar. Der einzige Brahmatempel der Welt zieht Hindus in Scharen an und auf dem Basar ist je nach Tageszeit fast kein Durchkommen mehr.
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Udaipur – Pushkar
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Mittelklasse-Hotel
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Ein Highlight nach dem anderen
Die Entscheidung, Rajastan mit einer Gruppe zu bereisen, war für mich goldrichtig. Die vielfältigen Einblicke, spannenden Gespräche mit Mitreisenden aber auch ganz viele Informationen von unserem Guide und lokalen Begleitern lassen mich dieses unglaubliche Land immer besser verstehen. Und dann sind da die Feiern – eine scheint nahtlos in die nächste überzugehen. Gegen Ende der Reise haben wir das besondere Glück, gemeinsam mit der Familie und den Verwandten unseres Guides seinen Geburtstag zu feiern. Da er zwischen September und Dezember oft pausenlos als Reiseleiter unterwegs ist, wird dieser Moment zu einem seltenen und umso wertvolleren Wiedersehen mit seinen Liebsten. Doch damit nicht genug, kaum haben wir uns vom üppigen Festmahl des Vorabends erholt, wartet bereits die nächste herzliche Einladung, diesmal zum Mittagessen bei der Familie unseres Busfahrers. Rajasthan empfängt uns nicht nur mit Farben und Geschichten, sondern vor allem mit einer überwältigenden Gastfreundschaft.
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Pushkar
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Mittelklasse-Hotel
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Weiterreise nach Südindien
Für den zweiten Teil meiner Reise möchte ich meinen Horizont erweitern und mich auf eine Ayurvedakur einlassen. Ich kenne Ayurveda bisher vor allem aus der Küche und bin sehr gespannt auf diese Auszeit für Körper, Geist und Seele.
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Delhi – Kovalam
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Ayurveda-Kurhotel
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Arztgespräch
Ayurveda ist die Wissenschaft vom langen Leben und schliesst Ernährung, Yoga, Meditation, Massagen und weitere Empfehlungen mit ein, die die Balance herstellen sollen. Nach meinem Gespräch mit der Ärztin bekomme ich die passende Behandlung für meine zehntägige Kur verschrieben. Während der Kur findet täglich ein kurzer Austausch zu meinem Befinden statt.
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Kovalam
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Ayurveda-Kurhotel
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Morgenroutine
Die nächsten Tage starte ich bei Sonnenaufgang in den Tag. Kurz danach geniesse ich die erste Yogastunde bei Meeresrauschen im Garten des Hotels. Mit einigen mir bekannten Übungen dehnen und kräftigen wir unsere Muskeln und Gelenke und versuchen unseren Geist zu fokussieren. Ein wunderbarer Start in den Tag.
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Kovalam
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Ayurveda-Kurhotel
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Ayurveda-Ernährung
Damit mir die Umstellung während der Kur einfacher fallen soll, habe ich bereits auf der Reise im Norden auf Kaffee, Alkohol und Fleisch verzichtet. Dennoch begleiten mich während den ersten Tagen Kopfschmerzen und Gelüste nach Süssigkeiten und Fleisch, und ich fühle mich müde. Dennoch schmecken mir die täglichen Buffets mit den abwechslungsreichen Gerichten sehr, und die Vielfalt an Gemüse, Früchten und lokalen Gerichten für jeden Dosha-Typen begeistern mich.
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Kovalam
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Ayurveda-Kurhotel
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Ayurvedische Behandlungen
Am Vormittag geniesse ich jeweils während zwei Stunden Behandlungen bei zwei Ayurveda Therapeutinnen. Diese Behandlungen sind vielfältig. Einerseits sind es klassische Massagen mit medizinischen Ölen, andererseits werden warme Kräuterstempel mit Klopfbewegungen eingesetzt. Ähnlich läuft auch die Reismassage ab. Eine tiefe Entspannung und Ruhe bringt der traditionelle Stirnguss – Shirodhara.
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Kovalam
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Ayurveda-Kurhotel
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Nachmittagsprogramm
An den Nachmittagen geniesse ich den Pool, Spaziergänge am Meer und ganz viel Zeit zum Lesen. Ab und zu mache ich mit anderen Kurgästen kleine Abstecher in den nahen Ort oder fahre auch mal per Tuktuk zu einem lokalen Tempel. Die Einheimischen sind sehr freundlich und interessiert und wollen oft Selfies oder gar ihr Familienfoto ergänzt mit uns.
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Kovalam und Region
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Ayurveda-Kurhotel
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Dhanyavaad (धन्यवाद्)
Indien bewegt mich, und gegen Ende dieser abwechslungsreichen Reise bin ich fasziniert von diesem Land und seinen Leuten. Trotz Smog, Lärm, Dichtestress und schweisstreibenden Reisetagen, bin ich nun tiefenentspannt, dankbar für all die positiven Eindrücke sowie herzlichen Begegnungen und weiss, dass es mich wieder einmal in dieses unglaubliche Land ziehen wird.
Nach der Kur unbedingt noch ein paar freie Tage einplanen, um nicht direkt wieder im Alltagsstress zu landen!-
Kovalam
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Ayurveda-Kurhotel
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Was kostet diese Reise?
Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.
- 15-tägige Gruppentour inkl. Übernachtungen, Transport und einzelnen Mahlzeiten mit englischsprachiger Reiseleitung
- 10-tägige Ayurvedakur mit Eingangs-Anamnese und individuellem «Treatment-Plan», Vollpension und Übernachtungen im Deluxe Doppelzimmer, tägliches Yogaangebot
- Flüge
- Visa
- Mahlzeiten während der Rundreise
- Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
Angebotsnummer: 130646
Jasmin Holenstein
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Kamelsafari in Jaisalmeer
Eine Tour auf einem Kamelrücken wirkt wie eine Reise in eine andere Zeit. Wenn man über die Dünen von Jaisalmeer reitet und dabei dem Sonnenuntergang zusehen kann, wirkt dies aber noch mehr, wie ein Märchen aus 1001 Nacht.
Taj Mahal Sunset-Cruise
Zurecht zählt der Taj Mahal zu den sieben Weltwundern der moderne. Dieses riesige und imposante Mausoleum zieht tausende von Besuchern täglich in seinen Bann und ist ein unglaublich eindrückliches Bauwerk, von allen Seiten. Genau aus diesem Grund empfielt es sich, diesen Riesen vom Fluss auf seiner Nordseite her einmal zu betrachten. Mit einer kleinen Bootstour kann man den Taj von einer anderen Seite betrachten und erhält mit ein wahres Spektakel, wenn sich das ganze Gebäude in der Abendsonne rot einfärbt.
Kalka-Shimla Railway
Diese Schmalspurbahn wird oft auch als Spielzeugzug bezeichnet. Aber dieser Zug ist Teil der bekannten Indian-Railway und des UNESCO Weltkulturerbes. Die spektakuläre Strecke zwischen Kalka und Shimla und romantische Fortbewegungsform sind vereint ein unvergessliches Erlebnis, und die perfekte Weise um die Strecke in ihrer ganzen Schönheit zu erfassen.
Das imposante Kloster Kee besuchen
Das Kloster ist ein imposantes Bauwerk, das auf einem Hügel über das Spiti-Tal zu wachen scheint. Es ist ein tibetisch-buddhistisches Kloster und dient als Ausbildungsstätte der Lamas.
Mit kleinen Flussbooten dem Ganges entlang.
Der heilige Fluss Ganges ist die Lebensader des ländlichen Indiens und eine Pilgerstätte für Millionen von Indern. Mit kleinen Flussbooten und einer eigenen Crew kann man diese ikonische Wasserstrasse entlangfahren und das Land und sein Flussleben von einer ganz anderen Seite entdecken. Während der Fahrt kann, gemütlich auf ein paar Kissen im Schatten, die unglaubliche Szenerie bestaunen.
Ein Besuch im Raj Mandir Cinema
Bollywood kann man lieben oder hassen. Aber einen dieser Blockbuster im Raj Mandir Cinema ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung mit fiebern, bei diesen opulenten Filmen die immer viel Action, Romantik, Drama und Musik enthalten, ist ein wahres Fest.
Durch das opulente Fort Amber schlendern
Dieses Opulente Fort erstreckt sich entlang einer Hügelkette und thront über dem Maota See. Das Fort diente lange als Fürstenpalast, was man an der imposanten Erscheinung heute noch ansieht. Das Fort erstreckt sich über 4 Ebenen und beinhaltet mehrere Hindu-Tempel, Stufenbrunnen und Befestigungsanlagen. Das Mauerwerk aus Marmor und rotem Sandstein kommt besonders in der Abendsonne zur Geltung.
Traditionelle Havelis im Shekhawati
Shekhawati ist ein 14.000 km² grosses Gebiet vor den Wüsten Rajasthans. Hier gibt es viele Havelis, die die Herrenhäuser wohlhabender Fernhändler waren. Den Prunk und die schönen Fresken, kann man heute noch bestaunen und sie erzählen eine spannende Geschichte.
Eine Führung durch die Märkte Goas
Indische Märkte sind ein wahres Spektakel. Unglaublich viele Farben, Gerüche und Eindrücke laden zum entdecken ein. Besonders in Goa das viele Nationen und Küchen in sich vereint, sind die Möglichkeiten schier unbegrenzt. Auf einer Tour erhält man hier Einblicke in die vielen Gewürze und Spezialitäten, die das Land und die Region zu bieten haben. Ein Erlebnis für alle Sinne.
Hausgemachte Essen kosten in Leh
Leh ist ein traditionelles ladakhisches Städtchen inmitten grüner Gerstenfelder. Hier wird noch viel von Hand gearbeitet und zubereitet. Sehr traditionell ist hier auch die Küche, die einen perfekt auf bevorstehende Treks vorbereitet und stärkt.
Auf einen Buttertee im Nomadenlager
Je nach Jahreszeit kann der Standort des Lagers variieren. Meistens leben die Nomaden in Zelten, oder im Herbst in einfachen Steinhütten. Hier werden die Ziegen und Schafe gemolken und danach wieder auf die Weideflächen getrieben. Gerne teilen die einheimischen hier ihre Abenteuergeschichten bei einem Buttertee am rauchenden Yakmist Ofen.
Übernachten auf über 5000 m ü.M.
Nach einem langen Tag auf dem Fahrrad kann man fast überall einschlafen. Aber in einem Zelt auf 5000m Höhe ist so spektakulär, dass es fast schwierig wird. Meistens ist der Himmel in der Nacht so klar, dass du die Sterne perfekt sehen kannst.
Ramathra Fort Hotel
Dieses Hotel ist wahrlich märchenhaft. Hier wohnt man in einem alten Fort, das auf einem Hügel liegt und überthront die umliegende Natur und den See. Der Standpunkt ist ausserdem zwischen zwei Naturreservaten, was die Aussicht umso spektakulärer macht.
Sommerresidenz vom Herrscher von Shapura
Zu Gast bei einem König? Fast so fühlt es sich hier an. Die Residenz wird heute noch zu einem kleinen Teil von der Herrscherfamilie bewohnt. Die restliche Anlage steht den Gästen zur Verfügung und bietet Einblick in die Geschichte und das Leben der Region.
Höhlentempel von Badami
Als Teil des UNESCO Weltkulturerbes ist dieser Ort wahrlich speziell. Mehr als ein Tempel ist es eigentlich eine ganze Anlage die sich über mehrere Höhlen erstreckt, in die die Tempel direkt in den Standstein hineingeschlagen sind. Und ein vierter Tempel ist direkt an den örtlichen See angebaut und bietet ein farbliches Spektakel bei Sonnenuntergang.
Baumwollmarkt von Gadag
Der Ort ist bekannt für seinen Baumwollmarkt. Hier gibt es Wolle in allen möglichen Farben und Qualitäten, und auch wenn du selbst nicht strickst, ist der Markt allemal ein Besuch wert.
Evolve Back Kamalapura Palace
Das Evolve Back ist ein absolutes Luxuserlebnis, für alle die es gerne ruhig mögen. Dieses Resort versucht historische Eleganz mit modernem Luxus zu verbinden und bietet damit eine einmalige Atmosphäre. Eine dezente Eleganz, die inspiriert ist von historischen Königsgemächern.
Ayurveda und Yoga am Meer
Eine Ayurveda-Kur und tägliches Yoga sind die perfekte Kombination für die geistige und körperliche Entspannung. In Verbindung mit dem rauschen des Meeres und einer idyllischen Atmosphäre, kann man hier Ruhe und Seelenfrieden finden. Ganz im Sinne der Jahrtausende alten, indischen Tradition.
Den Padmanabhaswamy-Tempel bewundern
Dieser Tempel ist dem Gott Vishnu gewidmet, und soll einer der reichsten Tempelanlagen der Welt sein, durch die vielen Spenden die er erhält. Die Architektur ist eine Mischung aus keralischen und dravidischen Stil und besonders das Dach mit seinen unglaublich detaillierten Verzierungen sticht heraus.
Füsse baden im sagenumwobenen Salzsee Tsomoriri
Dieser Bergsee ist fast 150 km² gross und wird von mehreren 6000er Gipfeln umgeben, was für eine spektakuläre Aussicht sorgt. Und da der See keinen Abfluss hat, ist er leicht Salzhaltig was die Efahrung noch spezieller macht.
Den (fast) höchsten Strassenpass der Welt befahren
Der Kardung La ist eine der, wenn nicht die höchste Passstrasse der Welt. Auf über 5300 m.ü M. ist diese Strasse ein wahres Abenteuer mit spektakulärer Aussicht. Da hier viele Militärfahrzeuge passieren müssen wird die Strasse auch fast das ganze Jahr frei geräumt.
Safari im Mudumalai Nationalpark
Im Mudumalai Nationalpark kann man, mit etwas Glück, wilde Tiger beobachten. An diesem Ort können die gefährdeten Tiere sich frei bewegen und werden in ihrem Lebensraum geschützt. Neben den Tigern gibt es hier eine Vielzahl an anderen Tieren die man bestaunen kann, wie zum Beispiel Leoparden, Elefanten, Hirsche Bären.
Kochi, die lebhafte Hafenstadt
Kochi gilt in Indien als Künstlerstadt und ist sogar für Indische Verhältnisse sehr wild, lebhaft und abwechslungsreich. Hier gibt es viel zu entdecken und es existiert ein riesiges Kulturangebot.
Im Hausboot auf den Backwaters
Einmal von seinem Hotel abgeholt werden, und dann damit vor sich hintuckern. Das klingt doch spannend. Ein Hotel auf einem traditionellen Reisboot das die Kanäle von Backwaters entlang tuckert. Und während man dem Leben am Ufer zuschauen kann, werden lokale Köstlichkeiten direkt auf dem Boot für einen zubereitet.
Mit dem «Toy Train» durch Darjeeling
Die Fahrt durch die traumhafte Berglandschaft lässt dich auch das Leben der Menschen in den Dörfern beobachten. Kinder springen auf und ab, Händler bieten Waren an und während sich die über 120 Jahre alte Schmalspurbahn die sehr steilen Passagen hochkämpft, kann der Lokführer auch schon mal mit Sand nachhelfen, um das Durchdrehen der Räder zu verhindern.
Safari im Kaziranga Nationalpark
Im Kaziranga Nationalpark beim Brahmaputra Fluss kann man, mit etwas Glück, das seltene Panzernashorn beobachten. Hier leben etwa zwei Drittel der weltweiten Population des einhörnigen Nashorns. Aber auch Elefanten, Leoparden, Tiger, Hirsche und weitere Tiere leben in diesem Park, der seit 1985 UNESCO Weltnaturerbe ist.
Ausblick vom Tiger Hill
Steh früh morgens auf und begebe dich zum Tiger Hill bei Darjeeling. Der Ausblick auf die von der Sonne angeschienen Berggipfel ist atemberaubend. Mächtig erhebt sich hier mit seinen 8586 Metern der Gipfel des Kangchendzönga, dem dritthöchsten Berg der Welt.
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Beste Reisezeit
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Die allgemein beste Reisezeit für Indien (mit Ausnahme der Region Ladakh) ist von Oktober bis März. Im Norden mit der Hauptstadt Neu-Delhi, dem Bundesstaat Rajasthan und der Wüste Thar sind die Temperaturen während diesen Monaten angenehm und es regnet wenig. Im Sommer kann es hier sehr heiss werden und die Luftfeuchtigkeit ist hoch, insbesondere während des Monsuns von Juni bis September. Für den Süden mit den Bundesstaaten Kerala und Goa entlang der Westküste sowie an der Ostküste am Golf von Bengalen gelten Dezember bis Februar als optimale Reisezeit mit den wenigsten Niederschlägen und angenehmen Temperaturen. Auch hier wird es während des Monsuns sehr heiss und schwül. Für die Westküste Indiens mit der Metropole Mumbai und dem Bundesstaat Gujarat gelten wiederum Oktober bis März als die besten Reisemonate. Auch hier wird es während den Sommermonaten sehr heiss und schwül und während dem Monsun von Juni bis September werden zum Teil sehr hohe Niederschlagsmengen gemessen. |
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