Reiseerlebnis
erlebt von Andrea Tognella

Langsame Ureinwohner und Traumstrände auf den Seychellen

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Langsame Ureinwohner und Traumstrände auf den Seychellen

Wer nebst Traumstränden auch aktiv in das Inselleben eintauchen will, der ist auf den Seychellen bestens aufgehoben. Zu Fuss, mit dem Fahrrad, öffentlichem Bus, Fähre und Taxi erkunden wir die drei Hauptinseln. Die fantastische Natur und die Menschen begeistern uns und lassen uns auf ein baldiges Wiedersehen hoffen!

Reiseroute

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  • Willkommen auf den Seychellen

    Die Inseln erwarten uns mit einem Gewitter. Ein kurzer Inlandflug führt uns von Mahe nach Praslin. Man sollte unbedingt einen Taxiflug buchen, damit man die Inselwelt auch einmal von oben geniessen kann.
    Willkommen auf den Seychellen
  • Ich sehe nur noch rot

    Beim täglichen Frühstück werden wir oft von farbenprächtigen Vögeln begleitet. Der Madagaskar Fink oder auch Foby genannt ist auf den Inseln weitverbreitet und vergleichbar mit unseren bekannten Spatzen. Dieses Foto entstand natürlich nicht auf dem Frühstückstisch, sondern auf der Strasse vor dem Hotel.
    Ich sehe nur noch rot
  • Schulpflicht auch im Paradies

    Egal wo auf der Welt: ein erfrischendes Eis nach der Schule ist bei allen Schülern immer willkommen. Die Schule ist für die Seychellois kostenlos.
    Schulpflicht auch im Paradies
  • Unser erster Badetag

    Die Côte d'Or ist der beliebteste und längste Sandstrand auf Praslin. Es gibt zahlreiche weitere Buchten. Hier hat es aber die meiste Auswahl an Hotels und Restaurants. Trotzdem ist diese nicht überlaufen. Unser Hotel befindet sich auf der anderen Seite der Insel. Ein Gratis Shuttle Bus führt uns am morgen früh zur Nordostküste, wo wir den ganzen Tag verbringen.
    Unser erster Badetag
  • Auf zur Anse Lazio

    Der Strand von Anse Lazio soll gemäss Reiseführern einer der schönsten der Welt sein. Wir wollen uns selber überzeugen und gehen mit dem lokalen Bus los. Kurz vor dem kleinen Ort Zimbabwe müssen wir dann aussteigen und zu Fuss einen kleinen Weg durch den Wald und dann steil hinunter zur Bucht gehen. Am frühen Morgen ist es noch kühl. Am Nachmittag wird der Rückmarsch auf dem offenen Asphalt in der Hitze dann doch fast zur Qual.
    Auf zur Anse Lazio
  • Am Traumstrand

    Der Strand ist wunderschön mit schattenspendenden Bäumen. Da es kein vorgelagertes Riff hat, kann das Baden und Schwimmen eingeschränkt sein. Falls man genug Strand gesehen hat, kann man sich eine Erfrischung oder ein Eis im nahegelegenen Strandlokal gönnen.
    Am Traumstrand
  • La Curieuse und die Ureinwohner

    Wir buchen am Strand von Côte d'Or einen Taxitransfer zur Insel La Curieuse. Den Tag können wir dann frei auf dieser verbringen. Die Highlights sind ganz klar die zutraulichen Riesenschildkröten und die kurze Wanderung durch die Mangroven auf die andere Seite der Insel, wo uns ein Mittagessen erwartet.
    La Curieuse und die Ureinwohner
  • Vallée de Mai

    Auf Praslin ist die Hauptattraktion das Vallée de Mai, welches UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt hat. Es ist der kleinste Nationalpark der Welt. Auf gut geführten Wanderwegen kann man diesen erkunden. Inmitten der hohen Coco de Mer Palmen scheinen wir Zwerge zu sein. Mit ein wenig Glück kann man hier auch den grauen Papagei entdecken.
    Vallée de Mai
  • Meine zwei neuen Freundinnen

    Mein kleiner ungeplanter Spitalbesuch wurde durch diese zwei kleinen Mädchen versüsst. Generell habe ich die Seychellois als sehr gastfreundlich erlebt.
    Meine zwei neuen Freundinnen
  • Fond Ferdinand der unbekannte Nationalpark

    Ein wenig versteckt und noch eher unbekannt ist der Fond Ferdinand Nationalpark. Dieser ist viel kleiner als das Vallée de Mai und weniger touristisch. Den Park kann man nur auf einer geführten Wanderung besichtigen, die bis zu 2x pro Tag durchgeführt wird. Der Weg führ auf den Aussichtspunkt, von wo man bis nach La Digue blicken kann.
    Fond Ferdinand der unbekannte Nationalpark
  • Coco de Mer

    Die Coco de Mer ist eine endemische Pflanze auf den Seychellen, das heisst man findet diese nur hier auf der Welt. Die Palme wächst sehr langsam und hat den grössten Samen, den man auf der Welt finden kann. Wie beim Menschen benötigt es ein Weibchen und Männchen, damit sich diese fortpflanzen kann.
    Coco de Mer
  • Verkehrschaos auf La Digue

    Von Praslin erreichen wir La Digue mit der Fähre. Die Luxusoption wäre der Helikopter. Beim Hafen angekommen befinden wir uns gleich im Zentrum vom Hauptort, wo sich zahlreiche Geschäfte, Restaurants und auch Hotels befinden. Zu Fuss machen wir uns dann mit den Koffern auf die Suche nach unserem Hotel. Alles ist in Gehdistanz.
    Verkehrschaos auf La Digue
  • Essen bei Chez Jules

    Heute fahren wir mit dem Fahrrad nordwärts bis zur Anse Fournis. Der Fahrradweg führt direkt dem Strand entlang und ist sehr gut und breit. Immer wieder laden die Strände oder eine einsame Schildkröte am Strassenrand zu einem Stopp ein. An der Anse Banane gönnen wir uns ein super Mittagessen mit Blick auf das Meer.
    Essen bei Chez Jules
  • Regenzeit

    Die Seychellen sind eine Destination, die man das ganze Jahr bereisen kann. Die Sommermonate sind kühler und sicherlich besser für Wanderungen geeignet. Im Dezember fallen die meisten Regenfälle. Wir erleben diese meist am Abend und in der Nacht. Doch an einigen Tagen wurden wir auch tagsüber von einem Gewitter überrascht. An zwei Tagen regnete es den ganzen Tag.
    Regenzeit
  • Union State Park

    Der Union State Park ist eine ehemalige Kokosnuss-, Vanilleplantage. Heute befindet sich auf dem Areal ein Museum, das Einblick in die Geschichte von La Digue gibt. Hier befindet sich auch ein grosser Granit-Monolith, der aus dem Nichts hinausragt. Der bekannteste Bilderbuchstrand befindet sich südlich von diesem Areal. Damit man zu diesem gelangt, muss man obligatorisch das Museumsareal durchqueren und dafür Eintritt zahlen oder man watet bei Ebbe durch das Meer an den Strand. Wir wählen das Museum.
    Union State Park
  • Anse de Source d'Argent

    Der Strand Anse Source d'argent ist wohl der berühmteste Strand der Seychellen. Hier findet man zahlreiche kleine, sandige Buchten inmitten von grossen Granitfelsen. Je weiter man an den Felsen entlang läuft, desto weniger Touristen hat es. Wir geniessen hier ein gemütliches Picknick. Die Bäume spenden Schatten oder dienen als "Kleiderbügel" oder "Rucksackträger".
    Anse de Source d'Argent
  • Das Paradies zwischen Granitfelsen

    Fotoliebhaber finden immer wieder spannende Motive. Die Palmen wachsen teilweise zwischen den Granitfelsen hoch und werden von diesen sogar überragt.
    Das Paradies zwischen Granitfelsen
  • Lost in Paradise

    Wir haben erfahren, dass es im Süden natürliche Pools hat, wo man hinwandern kann. Ein Guide sei nicht unbedingt nötig. Ausgangspunkt ist der Strand Grande Anse. Nach einer Stunde geben wir uns aber von der Natur geschlagen. Wir können im Dickicht des Dschungels den Weg nicht mehr erkennen. Dank unseren Markierungen, welche wir mit ein paar Nastücher hinterlassen haben, finden wir den Weg wieder zurück. Die Pools haben wir zwar nicht gefunden, dafür aber den seltenen Paradiesvogel gesichtet.
    Lost in Paradise
  • Taxi à la Seychellois

    Auf La Digue gibt es praktisch keinen Verkehr. Die ursprünglichen Ochsenkarren, welche man als Taxi nutzte, haben ausgedient. Ein paar kleine Lastwagen und Pick-Ups haben nun den Taxidienst übernommen. Trotz dem motorisierten Fortschritt hat die Insel ihren speziellen Charme erhalten.
    Taxi à la Seychellois
  • Victoria - die kleinste Hauptstadt von Afrika

    Mitten im Zentrum steht der Clocktower, der ein wenig an den Big Ben erinnert. Dieser war ein Geschenk der Königin Victoria und hat der Stadt auch Ihren Namen gegeben. Die Stunde schlägt zweimal. Deshalb stehen wir kurz vor 11.00h vormittags rechtzeitig mit der Videokamera an der Kreuzung. Wir möchten dies um keinen Fall verpassen. Um 11.05h hat dieser aber immer noch nicht geschlagen. Ein Taxifahrer erklärt uns dann, dass das Uhrwerk schon lange kaputt ist.
    Victoria - die kleinste Hauptstadt von Afrika
  • Frischer Fisch!

    Der Sir Selwyn Selwyn Clarke Markt ist jeden Tag geöffnet. Wer früh aufsteht, hat die grösse Auswahl an Fischen. Wir sind spät dran, trotzdem ist es immer noch beeindruckend. Die Verkäufer können nicht glauben, dass sie in der Schweiz für einen Fisch sicherlich 15 Franken verrechnen könnten und bald Millionäre wären. Marktpreis drei Fische = ca. 5 Franken.
    Frischer Fisch!
  • Please Q here - Bitte hier Schlange stehen

    Der Hauptknotenpunkt ist der Busterminal in Vicoria. Von hier gelangt man praktisch zu jedem Ort auf der Insel mit dem lokalen Bus. Der Norden ist gut erschlossen. Pro Fahrt zahlt man 5 Rupien (ca. 3 Rappen). Das englische "Ansteh-System" wurde hier übernommen und alles verläuft sehr geordnet. Für die Entdeckung des Südens empfiehlt sich allerdings ein lokales Taxi (ca. EUR 180.-- pro Tag) oder ein Mietwagen (ca. EUR 50.-- pro Tag), da die Distanzen dann doch weit sind.
    Please Q here - Bitte hier Schlange stehen
  • Sorgenlos auf der Sans Souci Road

    Heute überqueren wir die Insel Mahe auf der Panoramastrecke von Victoria nach Port Launay. Die Sans Souci Road schlängelt sich innert 10 Minuten von 0 auf 500 Meter über Meer und anschliessend dann wieder auf der anderen Seite hinunter. Dichte Vegetation und auch Teeplantagen säumen die enge Strasse.
    Sorgenlos auf der Sans Souci Road
  • Port Launay

    Nach der eindrucksvollen Busfahrt von Victoria via Sans Souci Road geniessen wir den Port Launay Marine Park. Die Bucht ist geschützt und deshalb fast immer zum Schwimmen geeignet. Es hat ein paar Korallenbänke und der Strand ist wunderschön, um ein paar Stunden zu relaxen. Es hat nicht viele Leute. Die meisten sind Gäste vom Ephelia Hotel.
    Port Launay
  • Bon Appetit!

    Am Beauvallon Strand werden jeden Mittag zahlreiche Imbissbuden aufgestellt. Die herzlichen Seychelloise kommen mit vorbereiteten Speisen. Zu diesen wird dann frischer Fisch grilliert. Für rund fünf Franken hat man den Hunger wieder gestillt. Fünf Gault Millau Sterne für das beste Restaurant mit Meerblick!
    Bon Appetit!
  • Beauvallon verabschiedet uns

    Der Beauvallon Strand ist mit seinen sieben Kilometern der längste Strand auf Mahe. Hier befindet sich das touristische Zentrum der Insel mit den meisten Hotels und Restaurants sowie Takeaways am Strand. Genau diese Infrastruktur geniessen und schätzen wir während der letzten Woche. Der Abschied fällt uns nicht leicht. Doch im Herzen wissen wir, dass wir sicherlich wieder zurückkommen werden. Das Lied "Going Back to the Seychelles" trifft es auf den Punkt!
    Beauvallon verabschiedet uns

Was kostet diese Reise?

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Preis pro Person
ab CHF 3250.–

  • 20 Nächte in Mittelklassehotels und Guesthouses
  • Transfers und Fähren

Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

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Andrea Tognella

Andrea Tognella

Ob ich mich verliebte, als ich brusttief im Morast des Amazonas steckte oder eher, als ich auf dem mit Kakerlaken überlaufenen Kutter vor der Küste Ecuadors dümpelte, lässt sich nicht mehr genau erörtern. Klar ist: Ich habe mein Herz unwiderruflich an den südamerikanischen Kontinent verloren. Die «herzerfrischende Latino-Mentalität» und die vielen Freundschaften, die ich auf meinen Reisen schliessen konnte, lassen darauf schliessen, dass ich irgendwo zwischen Ecuador und dem Kap Horn meine zweite Heimat gefunden habe.

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Wissenswertes rund um Seychellen

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit: April bis Oktober. Relativ wenig Regen, kühler. Weniger geeignete Reisezeit: November bis März. Regenzeit. Wirbelstürme zeitweise möglich.

Alles über Seychellen

Alle Länderinfos über Seychellen findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

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