Reiseerlebnis
erlebt von Simone Furrer

Wohnmobilreise durch Neuseeland: Spektakuläre Natur am anderen Ende der Welt

Reisen aktuell möglich
Wohnmobilreise durch Neuseeland: Spektakuläre Natur am anderen Ende der Welt

Lange war ich der Meinung, Neuseeland sei wie die Schweiz: Berge, Gletscher, Seen. Da muss ich nicht hin. Dann erhielt ich ein Flugguthaben und beschloss, damit so weit wie möglich zu fliegen. Meine Ansicht habe ich nun gründlich revidiert! Neuseeland ist überhaupt nicht wie die Schweiz.

Reiseroute

  • Kuga

    Mit den eigenen vier Rädern kann man Neuseeland am besten bereisen. Es ist auch absolut kein Problem, (als Frau) alleine zu reisen mit solch einem Vehikel. Ich versuchte, so wenig wie möglich zu fahren und legte trotzdem 5'000 km zurück in 39 Tagen.

    Kuga
  • Eine Baustelle

    Christchurch ist nach dem Erdbeben im 2011 (immer noch...) eine riesige Baustelle. Mehr als ein paar Stunden Aufenthalt ist meiner Meinung nach nicht nötig.

    Eine Baustelle
  • Ein Riese

    Wer etwas mehr Zeit hat, kann einen Abstecher auf die Banks Peninsula oder in den Peel Forest machen. In letzterem gibt es riesige Totara-Bäume zu bestaunen.

    Ein Riese
  • Neugierige Bergpapageien

    Vorbei an den tiefblauen Seen Tekapo und Pukaki geht es zum Mount Cook. Dort gibt es diverse lohnenswerte Wanderungen, zum Beispiel den Hooker Valley Track. Mit etwas Glück erwarten den Wandervogel Keas!
    Neugierige Bergpapageien
  • Elephant Rocks

    Jetzt geht es Schlag auf Schlag mit spannenden Gesteinsformationen. Zuerst rate ich zu einem kurzen Abstecher zu den Elephant Rocks.
    Elephant Rocks
  • Kugeln am Strand

    Danach findet man an der Küste die Moeraki Boulders – aber nur bei Ebbe! Am schönsten sind sie bei Sonnenaufgang. Ich bin pünktlich da und die Ebbe auch, nur die Sonne leider nicht. Dafür habe ich die "Kugeln" ganz für mich alleine. Keine Menschenseele weit und breit bei dem Nieselregen.
    Kugeln am Strand
  • Gelbaugenpinguin

    An dieser Küste leben diverse Pinguinarten. Unweit der Moeraki Boulders treffe ich auf einen einzigen Gelbaugenpinguin, der erst noch extrem weit weg ist. Ich muss ihn 50-fach heranzoomen...
    Gelbaugenpinguin
  • Nugget Point

    Ein lohneswerter Stopp ist das Nugget Point Lighthouse, das von mehreren Felsen – eben den Nuggets – umgeben ist.
    Nugget Point
  • McLean Falls

    Auf der weiteren Fahrt Richung Curio Bay gibt es zig Wasserfälle, die in 10–20 Minuten Marsch durch dichten Regenwald bestaunt werden können. Mein Favorit ist der McLean Wasserfall.

    McLean Falls
  • Versteinerter Wald

    In der Curio Bay kann man nicht nur mit Hector-Delfinen schwimmen (bei meinem Besuch sehe ich leider keine), sondern auch einen versteinerter Wald besuchen, den ich bei Sonnenuntergang besonders schön finde.
    Versteinerter Wald
  • Milford Sound

    Nur schon die 120 km lange Fahrt von Te Anau zum Milford Sound ist ein Genuss, sofern das Wetter mitmacht. Dort angekommen, lohnt sich eine Fahrt mit dem Schiff durch die Fjorde, wobei die Schiffe auch ganz nahe an die Wasserfälle heranfahren, so dass man ziemlich nass werden kann, sofern man das will...
    Milford Sound
  • Feenwald

    Es gibt viele kurze Spaziergänge zu Wasserfällen auf dem Weg zum Milford Sound, wo man durch unglaublich tolle Wälder marschiert. Hier fühle ich mich doch glatt wie eine Elfe im Feenwald!
    Feenwald
  • Glenorchy

    Queenstown ist der Ausgangspunkt für alle abenteuerlustigen Adrenalinjunkies. Da ich auch schon aus dem Flugzeug gesprungen bin (freiwillig), muss ich das nicht wiederholen. Ich fahre stattdessen nach Glenorchy, wo ich auf einem Spaziergang durch eine wunderschöne Moorlandschaft und entlang eines Sees mit vielen schwarzen Schwänen den Adrenalinspiegel tief halten kann.
    Glenorchy
  • Spiegelbild

    Über den Haast-Pass geht es zu den Gletschern an der Westküste. Am Lake Matheson ist es traumhaft, auch wenn das Wasser nicht ganz still ist und somit das perfekte Spiegelbildfoto nicht gelingt.
    Spiegelbild
  • Franz Josef

    Von den Gletschern Fox und Franz Josef ist leider nicht mehr so viel übrig. Man muss immer weiter in die jeweiligen Täler gehen, um den kümmerlichen Rest aus der Nähe zu sehen. Es ist dennoch sehr eindrücklich, dass man im Regenwald steht und auf Eis in der Ferne blickt!
    Franz Josef
  • Helihike

    Ich will mir den Gletscher Franz Josef genauer anschauen und buche eine Helihike-Tour. Man muss Wetterglück haben, denn bei Wolken oder zu viel Wind fliegen sie nicht, was praktisch den ganzen Januar 2017 der Fall war, wie mir der Guide erzählte.

    Helihike
  • Wilde Küste

    Die Westküste ist wild und einsam, das gefällt mir sehr gut! Die Strasse führt entlang der Küste in vielen Kurven Richtung Norden und lädt zum Verweilen ein – ein top Spot für die Mittagspause.
    Wilde Küste
  • Pfannkuchen

    Eindrückliche Gesteinsformationen findet man auch an der Westküste. Die Pancake Rocks sind bei Sonnenuntergang sehr schön. Danach empfehle ich, im Restaurant vis-à-vis des Eingangs gleich richtige Pfannkuchen zu essen. Köstlich!
    Pfannkuchen
  • Regenwald

    Es lohnt sich, zwei Nächte bei den Pancake Rocks zu verbringen und diverse Tracks unter die Füsse zu nehmen. Der Pororari River Track führt entlang des gleichnamigen Flusses durch fantastischen Regenwald.

    Regenwald
  • Ein Apfel aus Stein

    Die Tour durch die Südinsel ist nicht komplett ohne den Besuch des Nationalparkes Abel Tasman. Vorbei am Split Apple Rock kann man sich per Boot zu einer der zig Buchten fahren lassen.
    Ein Apfel aus Stein
  • Paradiesisch

    Ich steige bei der Anchorage Bay aus und mache mich auf den Weg Richtung Te Pukatea Bay. Hier ist das Paradies auf Erden an einem sonnigen Tag!
    Paradiesisch
  • Alpine Crossing

    Whakapapa Village am Fusse des Mount Ngauruhoe ist der Ausgangspunkt für die bekannteste aller Tageswanderungen in Neuseeland, dem 20 km langen Alpine Crossing. Da bin ich natürlich dabei. Der Aufstieg zum Red Crater lohnt sich, das Panorama auf den Vulkankegel ist umwerfend.
    Alpine Crossing
  • Orakei Korako

    Jetzt fängt es an zu brodeln. Mein Favorit in der Gegend um Taupo und Rotorua ist Orakei Korako. Eine kurze Fahrt über einen Fluss bringt mich zu diesem dampfenden Schauplatz.
    Orakei Korako
  • Kochender Schlamm

    Mit etwas Glück gelingt einem beim Abdrücken des Kameraknopfs beim kochenden Schlamm in einem Mud Pool ein kleines Kunstwerk.
    Kochender Schlamm
  • Grüner See

    Übernachtet habe ich auf dem Cammpingplatz des Blue Lakes. Gleich daneben liegt der Green Lake. Es ist alles so unglaublich grün, dass es fast weh tut in den Augen. Wow!
    Grüner  See
  • Opoutere

    Ich bin am Strand – hier in Opoutere – und Petrus öffnet die Schleusen im Halbstundentakt. Aber auch solche Momente haben für mich etwas unglaublich schönes und sind von spezieller Stimmung. Diese Gegend ist eine Schutzbucht für den gefährdeten Vogel namens Maori-Regenpfeifer.
    Opoutere
  • Eine Kathedrale aus Fels

    Viele Leute tummeln sich bei der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit in dieser Gegend: der Cathedral Cove. Nur bei Ebbe kann man durch die "Kathedrale" (im gotischen Stil?) hindurchgehen.
    Eine Kathedrale aus Fels
  • Unzählige "Scenic Routes"

    Autofahren in Neuseeland macht richtig Spass, denn viele Routen sind so schön, dass man aufpassen muss, dass man die Augen auf der Strasse behält. Immer wieder steige ich mit der Kamera bewaffnet aus und drücke ab.
    Unzählige "Scenic Routes"
  • Glühwürmchen

    Die Waitomo Caves sind die letzte Station auf meiner Reise. Spektakulär finde ich die Glowworm Cave! Da man keine Fotos machen darf von den Glühwürmchen, kaufe ich eine Postkarte.
    Glühwürmchen
  • Am Ziel angekommen

    Nach so viel Sonnenschein reicht es für Auckland nicht mehr. Der trübe Abschluss trübt den Gesamteindruck dieses Landes aber in keiner Weise. Die atemberaubende Natur hat mich schlicht umgehauen, so dass ich bestimmt wiederkomme, denn es gibt noch unendlich viel mehr zu entdecken am anderen Ende der Welt in einer Schweiz, die eben doch keine ist!
    Am Ziel angekommen
Simone Furrer

Simone Furrer

Auch nach unzähligen prägenden Reiseerlebnissen als Kind mit der halben Verwandtschaft, mehreren Sprachaufenthalten für mein Übersetzerdiplom und zwei Weltreisen fasziniert mich alles Exotische unentwegt. Als aufmerksamen «Langsamreisenden» genügt mir ein erster Eindruck nie, ich will, wie es meinem sorgfältig planenden und top organisierten Wesen entspricht, besuchte Orte umfassend kennenlernen. Ein zweites Mal komme ich nämlich nicht, denn es gibt noch so viel anderes zu entdecken. Für mich am liebsten dort, wo es grün ist und Wasser hat. Meinen Einstieg als Querflötistin im Orchester vertage ich deswegen vorläufig auf das Pensionsalter.

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Wissenswertes rund um Neuseeland

Beste Reisezeit

Legende:
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Jahreszeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit: November bis April (Sommermonate). Warm, Regen immer möglich, besonders an der Westküste der Südinsel. Gute, ruhige Wanderzeiten: November und Februar/März.

Weniger geeignete Reisezeit:
Mai bis September (Wintermonate). Im Norden (Auckland) kühl, regnerisch, oft bedeckt. Südinsel kalt (0–10 °C). Schnee nur im Innern der Nordinsel (Skigebiet am Ruapehu) und in den Alpen der Südinsel.

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