Reiseerlebnis
zusammengestellt von Martina Kieser

Spiti & Lahaul – Bikereise ins unbekannte Juwel am Fusse des Himalaya

Reisen aktuell möglich
Spiti & Lahaul – Bikereise ins unbekannte Juwel am Fusse des Himalaya

Das sagenumwobene Hochtal Spiti in Nordindien gehört zu den abgelegensten Regionen des Himalaya. Mit dem Mountainbike fährst du auf dieser geführten Privatreise auf dem ehemaligen Hindustan-Tibet Highway von Shimla durch das Kinnaur-Tal nach Spiti. Du folgst dem Fluss Sutlej, der am Fusse des heiligen Berges Kailash in Westtibet entspringt. Auf schmalen Strassen geht es vorbei an mächtigen, schneebedeckten Himalaya-Riesen und Hochgebirgswüsten. Der Eindruck, dass ein Stück Tibet nach Indien versetzt worden ist, täuscht nicht: Spiti wartet mit wunderbaren tibetischen Klöstern und einem gelebten Buddhismus auf. Das Gebiet war lange schwer zugänglich und hat seine Einzigartigkeit bewahren können. Die Gebetsfahnen auf dem 4550 Meter liegenden Kunzum-La-Pass und die einmalig schöne Landschaft mit den abenteuerlichen Wegen sind unvergesslich. Durch die geschickte Einteilung der Etappen ist diese Reise ideal, um einmal mit dem Bike Höhenluft im Himalaya zu schnuppern und auch einen Einblick in die tibetisch-buddhistische Kultur zu erhalten. 

  • Orte
    ab/bis Delhi
  • Empfohlene Reisedauer
    18 Tage
  • Transportmittel
    Flug, Bus, Bahn, Bike
  • Unterkunft
    Hotel, Guesthouse, Zelt

Meine Highlights

Kalka-Shimla Railway
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Kalka-Shimla Railway

Das imposante Kloster Kee besuchen
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Das imposante Kloster Kee besuchen

Rotes Fort in Old Delhi
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Rotes Fort in Old Delhi

Reiseroute

Klicke auf die Pins, um die einzelnen Stationen zu erkunden
  • Tag 1 + 2 | Linienflug Europa-Delhi und Busfahrt nach Kalka

    Nach der Ankunft in Delhi fahren wir mit dem Bus in Richtung Shimla, die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Himachal Pradesh. Hotelübernachtung in Kalka.

  • Tag 3 | Koloniale Geschichte erleben – Zugfahrt nach Shimla und Busfahrt nach Narkanda

    Diese spektakuläre Bahnstrecke gehört zum Weltkulturerbe der Unesco. Die Bahn wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Auftrag der britischen Kolonialregierung gebaut. In Shimla geniessen wir die kühle Höhenluft, bevor wir mit dem Bus nach Narkanda fahren. Guesthouse-Übernachtung.

  • Tag 4 | Start unseres Bike-Abenteuers

    Eine rasante Abfahrt führt uns ins Tal. Wir folgen dem Fluss Sutlej durch das Kinnaur-Tal nach Kalpa. Hotelübernachtung. (72 Kilometer, 620 Höhenmeter)

  • Tag 5 | Akklimatisation rund um Kalpa

    Von Kalpa starten wir am Vormittag mit den Bikes talabwärts nach Rekong Peo, wo wir unsere Permits persönlich abholen müssen. Dann biken wir gemütlich auf wunderschönen kleinen Strassen ohne Verkehr über Punic wieder zurück nach Kalpa. Hotelübernachtung. (30 Kilometer, 600 Höhenmeter)

  • Tag 6 | Wo Shiva auf Buddha trifft

    Langsam vermischt sich der Hinduismus mit dem Buddhismus, und auch die Landschaft wird immer karger. Der sommerliche Monsun erreicht die Gegend nach Kalpa nicht mehr oft. Guesthouse-Übernachtung. (113 Kilometer, 2500 Höhenmeter)

  • Tag 7 | Fahrt von Nako nach Tabo

    Nach dem Zusammenfluss der Flüsse Sutlej und Spiti ist unser Begleiter nun der Spiti. Die Strasse wurde aus dem Felsen geschlagen. In Haarnadelkurven geht es hinauf ins buddhistische Dörfchen Tabo. Klosterbesichtigung. Campübernachtung. (65 Kilometer, 830 Höhenmeter)

  • Tag 8 | Aufstieg nach Dhankar mit Rundblick

    Ein herausfordernder Aufstieg von 9 Kilometer führt uns auf einer kleinen schmalen Strasse nach Dhankar auf 3800 Meter hoch. Das stolze Dhankar-Kloster klebt an einem Überhang in schwindelerregender Höhe. Klosterbesichtigung. Guesthouse-Übernachtung. (32 Kilometer, 800 Höhenmeter)

  • Tag 9 | Besuch des Bergsees und Ruhezeit

    Frühaufsteher besuchen oberhalb von Dhankar zu Fuss den wunderschön gelegenen See und geniessen den Sonnenaufgang. Weiter fahren wir zum Dorf Lalung. Dann erreichen wir nach einer abwechslungsreichen Abfahrt Lingti. Übernachtung im Guesthouse wie am achten Tag. (Wanderung eineinhalb Stunden)

  • Tag 10 | Kaza, Hauptort des Spiti Valley

    Wir verlassen das Pin Valley wieder und radeln Richtung Kaza. Nach 38 Kilometern treffen wir dort ein und beziehen das Hotel. Wir besuchen das 13 Kilometer entfernte Kloster Kee. Zurück in Kaza, geniessen wir die freie Zeit beim Spazieren und besuchen die German Bakery. Hotelübernachtung. (59 Kilometer, 920 Höhenmeter)

  • Tag 11 | Rundtour um Kaza

    Eine kleine, steile Srasse führt hinauf in das Dorf Langza. Weiter geht es mit leichter Steigung zum Kloster Komic auf 4550 Meter Höhe, wo einige Mönche das ganze Jahr in der rauen Natur ausharren. Traumhafte Abfahrt über Hikkim nach Kaza zurück. Hotelübernachtung. (42 Kilometer, 1000 Höhenmeter)

  • Tag 12 | Glänzende Pracht des Himalaya

    Den heutigen Tag könnte man als Königsetappe bezeichnen. Sanft steigt die Strasse im breiten Tal an. Die Erosion hat spektakuläre Felsformationen hervorgebracht. Eine schmale, ruppige Strasse führt uns immer höher. Das Glücksgefühl beim Erblicken der Gebetsfahnen auf dem Kunzum-La ist unbeschreiblich, ebenfalls der Blick auf die vergletscherten 7000er. Campübernachtung. (89 Kilometer, 1550 Höhenmeter)

  • Tag 13 | Willkommen im Lahaul-Tal

    Wir folgen dem Fluss Chandra talauswärts, einmal in rasanter Fahrt abwärts, dann wieder zu einem kräfteraubenden Umrunden eines Felsvorsprungs gezwungen. Saftig grüne Wiesen leuchten vor einer beeindruckenden Gletscherwelt. Wir campieren am Fusse des Rohtang-La-Pass. Campübernachtung. (54 Kilometer, 700 Höhenmeter)

  • Tag 14 | Der Rohtang-La-Pass ist unsere letzte Hürde

    Die Strasse führt in Serpentinen hoch. Gut 2000 Höhenmeter geht es nun hinunter bis nach Manali, dem Distriktshauptort des Kullu-Tals. Es wird wärmer und feuchter. Hotelübernachtung in Manali. (70 Kilometer, 500 Höhenmeter)

  • Tag 15 | Sightseeing in Manali

    Manali ist ein beliebter Höhenkurort. Wir besuchen den Tempel der Göttin Hadimba und die heissen Sulfatquellen von Vashisht. Hotelübernachtung in Manali.

  • Tag 16 – 18 | Bus und Inlandflug nach Delhi und Sightseeing (Reservetag)

    Wir fahren per Bus nach Chandigarh. Weiterflug nach Delhi. Hotelübernachtung.

    Wir besuchen die interessantesten Sehenswürdigkeiten von Old Delhi. Am späten Abend Transfer zum Flughafen.

    An Tag 18 Flug Delhi-Europa. Ankunft in Europa.

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu unserem Reiseerlebnis benötigst.

Preis pro Person
ab CHF 5250.–

  • Täglich als Privatreise

  • Inlandflug Chandigarh – Delhi
  • Biketransport auf den Inlandflügen (evtl. auf Landweg)
  • Bustransfer Delhi – Kalka
  • Zugfahrt Kalka – Shimla
  • Begleitfahrzeug und alle Transfers
  • 13 Übernachtungen im Hotel oder Guesthouse im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 2 Übernachtungen im Einzelzelt mit Vollpension
  • 11 Mittagessen, 14 Nachtessen
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • erfahrene Begleit- und Küchenmannschaft
  • lokale englischsprachige Reiseleitung

  • Flug Zürich - Delhi - Zürich
  • Flughafen-, Sicherheitstaxen und Treibstoffzuschläge
  • Biketransport auf den Langstreckenflügen
  • nicht aufgeführte Mahlzeiten und alle Getränke
  • Visumgebühren ca. USD 80.–, E-Visa
  • Annullationskosten- und Assistanceversicherung
  • Trinkgelder für Reiseleitung und Fahrer (Total ca. CHF 350.- pro Individualreisegruppe)

Anforderungen
Eine Mountainbike-Tour bis auf über 4500 Meter Höhe erfordert eine gute Kondition und einen guten Gesundheits­zustand, sowie eine solide psychische Verfassung. Die Etappen auf dieser Tour sind so gewählt, dass nebst dem Biken auch genügend Zeit in den Camps bleibt für die Erholung oder einen gemütlichen Spaziergang. Bei Bedarf kann jeder Teilnehmer einzelne Etappen oder Teile davon im Fahrzeug zurücklegen. Somit sind die Etappen für jeden, der eine gute Grundkondition hat, sich gut vorbereitet und sich diszipliniert an die Massnahmen zur Höhenanpas­sung hält, gut zu bewältigen. Das Tempo wird gemütlich sein. Wir veranstalten kein Wettrennen. Wer einmal in einer ähnlich grossen Höhe zu Fuss oder mit dem Bike unterwegs war, der weiss, dass dabei nicht gefragt ist, so schnell wie möglich zu fahren, sondern eher so langsam und damit so ökonomisch wie möglich unterwegs zu sein. Jeder Teilneh­mer kann sein Tempo selbst einteilen, es gibt Freiraum für Foto-Stopps und sonstige, individuelle Pausen. Wie aus dem Programm herauszulesen ist, führt uns diese Reise in ein sehr abgelegenes Gebiet. Spiti ist nur von Shimla her oder über den Kunzum La erreichbar. Die Strassen sind oft sehr exponiert und bei Erdrutschen kann es zu Programmänderungen kommen. Auf dieser Tour ist eine grosse Flexibilität Voraussetzung.

Strecke
Total zirka 700 Kilometer mit zirka 10500 Höhenmetern in elf Tages-Etappen. Etwa 40 % der Strecke ist asphaltiert, die restlichen 60 % fahren wir auf Offroadpisten.

Begleitteam
Unsere Reisen werden seit Jahren von einem bewährten lokalen Begleitteam (Fahrer und Küchenmannschaft) unter­stützt. Sie stellen unsere Zelt-Camps auf, kochen 2 mal pro Tag warme Mahlzeiten und kümmern sich mit grossem Einsatz um unser Wohl. Wenn es zu Engpässen kommt, wird Mithilfe sehr geschätzt.

Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

BIK - 28966

Martina Kieser

Martina Kieser

Meine Leidenschaft zum Reisen und meine Abenteuerlust bekam ich bereits von meinem Vater in die Wiege gelegt. Seitdem habe ich tatsächlich schon einiges auf meiner Bucketlist abhaken können: vom Tauchen mit Hammerhaien und Seehunden auf den Galapagos Inseln übers Gorillatrekking in Uganda bis hin zur Schlittenhundefahrt durch die weisse Wintermärchenlandschaft Alaskas. Doch vor allem den eher abgelegenen Regionen mit viel unberührter Natur habe ich mein Herz geschenkt. Ich liebe es, neue Orte zu entdecken und mich dort in meinen eigenen Gedanken zu verlieren. Dabei denke ich oft an meinen grössten Traum: irgendwann mit dem Expeditionsschiff durch die Antarktis zu gleiten.

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Geeignete Reisezeit: In Indien gibt es zu fast jeder Jahreszeit eine Region, die sich gut bereisen lässt. Das Land erstreckt sich über viele Wetter- und Klimaregionen. Eine allgemeine Aussage zur besten Zeit ist daher nicht möglich. Die spezifischen Empfehlungen für die einzelnen Regionen haben wir in den ausführlichen Länderinformationen zusammengestellt.

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