Reiseerlebnis
erlebt von Simone Furrer

Skifahren in Aspen und Telluride

Reisen aktuell möglich
Skifahren in Aspen und Telluride
Riesig war die Freude, als ich erfuhr, dass ich auf eine Skireise in die USA darf. Ich war noch nie ausserhalb der Schweiz auf der Skipiste und konnte es kaum erwarten, amerikanischen Pulverschnee unter den Brettern zu haben!

Reiseroute

  • Upgrade

    United Airlines bietet diverse Verbindungen nach Colorado an, so auch nach Aspen, Vail oder Montrose. Allerdings fallen die Flüge je nach Schneetreiben auch mal aus. Wer etwas mehr Budget zur Verfügung hat, dem empfehle ich, den obligaten Tomatensaft auf eine Bloody Mary upzugraden in der neuen Polaris-Businessklasse von United Airlines.
    Upgrade
  • Gepäckausgabe

    In Denver angekommen, merkt man schnell, dass die weltberühmten Skiorte nicht weit entfernt sind. Es gibt ein spezielles Gepäckkarussell nur für Skis etc.
    Gepäckausgabe
  • High Mile City

    Wer noch ein wenig mehr Zeit hat, sollte Denver einen Besuch abstatten. Die Stadt hat kulturell und kulinarisch einiges zu bieten und wirbt mit 300 Sonnentagen pro Jahr! Für Bierliebhaber: den "Denver Beer Trail" ausprobieren.
    High Mile City
  • REI

    Auf der Fahrt nach Aspen lohnt sich ein Stopp im REI Store: Dort gibts alles für "Climb, Camp, Paddle, Cycle, Ski"! Der Outdoorladen à la Transa schlechthin. Viel Geld kann man zwar nicht sparen, aber meine neue Smith-Skibrille ist ein tolles Souvenir.
    REI
  • Red Rocks Amphitheatre

    Vom Red Rocks Amphitheatre hat man einen tollen Blick auf Denver und Umgebung. Diese in den Sandstein eingebettete Freilichtbühne dient nicht nur als Schauplatz für Musik- und Theaterveranstaltungen, sondern auch als Fitness-Studio – die Stufen hochspringen geht ganz schön in die Beine!
    Red Rocks Amphitheatre
  • Noch scheint die Sonne

    Auf der Fahrt von Denver nach Aspen kann man sich kaum vorstellen, dass gleich um die Ecke meterweise Schnee liegen soll.
    Noch scheint die Sonne
  • Endlich Pulverschnee

    Endlich Pulverschnee unter den Brettern! Aus der Minenstadt Apsen wurde das luxuriöseste Skiresort Nordamerikas. Hohe Bausünden sind dank Vorschriften nicht vorhanden, was ein Hauch Nostalgie zurücklässt.
    Endlich Pulverschnee
  • Praktisch

    In der Bergbeiz ist die Infrastruktur durchdacht. Die Ablagefläche für den Skihelm, Handschuhe etc. befindet sich gleich unter dem Stuhl. So hat man genug Platz auf dem Tisch für die grossen Essensportionen.
    Praktisch
  • Transfer

    Wer nach einem langen Skitag seine Bretter nicht zur Unterkunft buckeln mag, kann sie für wenige Dollars über Nacht einstellen oder gleich ins nächste Skigebiet transportieren lassen und dort am nächsten Tag an der Talstation wieder abholen. Was für ein toller Service bei vier Skigebieten.
    Transfer
  • "Märliwald"

    Die vielen Tannen sind dank heftigem Schneefall nicht nur mit viel Weiss bedeckt, sondern im nahen Abstand zum Sessellift auch des Öftern mit Halsketten geschmückt. Wer etwas auf sich hält in Colorado, wirft wohl auch mal seinen Schmuck in den Wald hinaus.
    "Märliwald"
  • Wild West

    Auf der Fahrt von Aspen nach Telluride sollte man einen Stopp für ein Mittagessen in einer typisch amerikanischen Kneipe auf dem Land einplanen. Der Burger schmeckte vorzüglich und manch einer der Gäste kommt wie ein richtiger Cowboy daher.
    Wild West
  • Auch mieten ist möglich

    Wer die eigenen Skis oder das eigene Snowboard nicht über den grossen Teich fliegen lassen will, kann vor Ort die Ausrüstung für 60-80 USD pro Tag mieten. Je nach Unterlage kann man am Morgen einen anderen Ski fahren als am Nachmittag...
    Auch mieten ist möglich
  • Ein Geheimtipp

    Telluride liegt in einem engen Tal und ist ein Geheimtipp, wenn man auf nichts verzichten möchte, aber mit dem prominten Ambiente von Aspen nichts anfangen kann.
    Ein Geheimtipp
  • Bäume bis weit oben

    In den Rocky Mountains wachsen bis über 3500 m ü. M. Bäume. Es macht unglaublich viel Spass, im Tiefschnee durch die Wälder zu kurven. Was bei uns ja meistens verboten ist, ist hier völlig normal.
    Bäume bis weit oben
  • Double Black Diamond

    In der USA gibt es wie bei uns auch rote, blaue und schwarze Pisten. Daneben aber noch sogenannte "Double Black Diamond" für "Expert only", die ein wenig steiler, enger und buckliger sind und dann noch "Extreme Terrain". Leider waren keine solchen extremen Pisten offen, weil zu grosse Lawinengefahr herrschte. Gerne hätte ich gesehen, was mich dort erwartet.
    Double Black Diamond
  • Sicherheitsbügel?

    Skilifte und grosse Schwebebahnen sind gänzlich unbekannt hier. Sessellifte dominieren die Transportart auf den Berg. Haube und Sitzheizung? Fehlanzeige. Den Sicherheitsbügel beim Sessellift zu schliessen wird hier eher als "uncool" angesehen, was mich sehr erstaunt hat. Ich finde es nicht nur unangenehm, die Skis baumeln zu lassen, sondern auch recht gefährlich... man könnte recht tief fallen!
    Sicherheitsbügel?
  • Wo ist die Sonne?

    Gerne hätte ich die Skigebiete bei Sonnenschein fotografiert, aber es sollte nicht sein. Am letzten Abend vor der Heimreise konnte ich ein wenig erahnen, wie die Berge aussehen, wenn kein Nebel und keine Wolken sie verhüllen.
    Wo ist die Sonne?
  • Flug über die Berge

    Der nächst gelegene Flughafen von Telluride liegt ca. 1,5 Stunden entfernt in Montrose. Der Flug über die Rockies ist landschaftlich sehr reizvoll – unbedingt am Fenster sitzen!
    Flug über die Berge
  • Flughafen-Tower

    Der Zwischenstopp in Newark wird uns mit einer "Behind the Scenes Tour" von United Airlines versüsst. Es ist wahnsinnig spannend, in den Tower von United Airlines gelassen zu werden und zum Beispiel auf den Bildschirmen alle Flugbewegungen nicht nur an diesem Flughafen sondern auf der ganzen Welt zu sehen. Was für ein toporganisiertes Chaos... Ich wäre am liebsten wieder zurück nach Colorado geflogen und hätte nochmals eine Skiwoche angehängt. Schweren Herzens steige ich trotzdem Richtung Zürich ein.
    Flughafen-Tower
Simone Furrer

Simone Furrer

Auch nach unzähligen prägenden Reiseerlebnissen als Kind mit der halben Verwandtschaft, mehreren Sprachaufenthalten für mein Übersetzerdiplom und zwei Weltreisen fasziniert mich alles Exotische unentwegt. Als aufmerksamen «Langsamreisenden» genügt mir ein erster Eindruck nie, ich will, wie es meinem sorgfältig planenden und top organisierten Wesen entspricht, besuchte Orte umfassend kennenlernen. Ein zweites Mal komme ich nämlich nicht, denn es gibt noch so viel anderes zu entdecken. Für mich am liebsten dort, wo es grün ist und Wasser hat. Meinen Einstieg als Querflötistin im Orchester vertage ich deswegen vorläufig auf das Pensionsalter.

Mach es zu deiner Reise

Finde weitere Highlights für deine Reise

Speichere dir deine Favoriten für deine eigene Reise und stelle aus den vorgeschlagenen Highlights und Reiseerlebnissen deinen individuellen Reisewunsch zusammen.