Reiseerlebnis
erlebt von Irmscha Lüthi

Rundreise durch Jordanien

Entdeckungsreise durch Jordanien

Eine Reise in kurzer Zeit durch Jordanien – kurz, aber unglaublich intensiv. In diesen wenigen Tagen habe ich die wichtigsten Highlights des Landes entdeckt, von beeindruckenden antiken Stätten bis zu atemberaubenden Landschaften. Besonders überrascht und berührt hat mich die herzliche Freundlichkeit der Menschen, die jedem Moment eine persönliche Wärme verliehen.

  • Orte
    von Amman bis Amman
  • Empfohlene Reisedauer
    8 Tage
  • Transportmittel
    4x4 Jeep und privatem Fahrzeug
  • Unterkunft
    Hotel, Wüstencamp

Meine Highlights

Reiseroute

In einer kleinen Gruppe reiste ich rund eine Woche durch Jordanien und entdeckte in dieser kurzen Zeit zahlreiche beeindruckende Orte: das Tote Meer, Petra, das Wadi Rum und das Rote Meer. Das Reisen im Land ist sehr unkompliziert, auch mit dem eigenen Wagen, und ich fühlte mich jederzeit sicher. Besonders beeindruckt hat mich die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen – als Touristin war ich immer herzlich willkommen.

Ein absolutes Highlight war die Nacht in der Wüste, ein unvergessliches Erlebnis, das ich jedem Jordanien-Reisenden nur wärmstens empfehlen kann.

  • Abendstimmung bei Ankunt in Amman

    Als wir am Abend vom Flughafen Amman zum Toten Meer fuhren, hatten wir das grosse Glück, einen wunderschönen Sonnenuntergang direkt aus dem Busfenster beobachten zu können, ein perfekter Auftakt für unsere Reise.

    Abendstimmung bei Ankunt in Amman
  • Morgenstimmung am Toten Meer

    Es lohnt sich, ganz früh aufzustehen: der Sonnenaufgang über dem Toten Meer ist ein unvergessliches Erlebnis. Diese besondere Stimmung, wenn das erste Licht das Wasser zum Glitzern bringt, sollte jeder Jordanien-Besucher einmal erlebt haben. 

    Morgenstimmung am Toten Meer
  • Wellness am Toten Meer

    Das Tote Meer ist ein einzigartiger, abflussloser See, der 428 Meter unter dem Meeresspiegel liegt und vom Jordan gespeist wird. Mit einem Salzgehalt von 33 % zum Vergleich: das Mittelmeer kommt nur auf knapp 4 %, ist das Wasser unglaublich dicht. Es hat nicht nur heilende Wirkung bei Hautkrankheiten, sondern lässt einen auch mühelos auf der Oberfläche treiben, ein fast schwereloses Gefühl, das man unbedingt erleben sollte!

    Wellness am Toten Meer
  • Ehemalige Burg

    Die Fahrt vom Toten Meer zur Felsenstadt Petra ist ein echtes Erlebnis. Die Strasse schlängelt sich durch dramatische, trockene Landschaften, vorbei an kleinen, fast vergessenen Dörfern, deren Häuser aus dem sandfarbenen Gestein der Umgebung gebaut sind. Ab und zu tauchen alte, unbewohnte Burgen auf, die stolz auf den Hügeln thronen und von längst vergangenen Zeiten erzählen.

    Ehemalige Burg
  • Stadt unterwegs nach Petra

    Je weiter man fährt, desto abwechslungsreicher wird die Szenerie: karge Ebenen wechseln sich mit zerklüfteten Felsformationen ab, die in der Sonne rot und Gold schimmern. Man hat das Gefühl, durch eine andere Welt zu reisen, eine Landschaft, die gleichzeitig rau und wunderschön ist. Kleine Dörfer bei denen man auf der Fahrt vorbeifährt verleihen der Strecke zusätzlichen Charme.

    Stadt unterwegs nach Petra
  • Mit Kutsche durch die Schlucht von Petra

    Petra, eine Ruinenstätte, war in der Antike die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches. Wegen ihrer monumentalen Grabtempel, deren Fassaden direkt aus dem Fels gemeisselt wurden, ist sie ein einzigartiges Kulturdenkmal. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, die Tempel zusehen: entweder zu Fuss oder mit einer Kutsche.
    Mit Kutsche durch die Schlucht von Petra
  • Das Schatzhaus

    In Petra steht das wohl berühmteste Bauwerk, das fast 40 Meter hohe und 25 Meter breite Khazne al-Firaun. Das „Schatzhaus des Pharao“, wie es von den Beduinen genannt wurde, war in Wirklichkeit eines von zahlreichen Felsengräbern. Es wurde wahrscheinlich für den König Aretas IV. angelegt, der im 1. Jahrhundert vor Christus lebte.

    Das Schatzhaus
  • Die Gräber der Königswand

    An der sogenannten Königswand stehen 13 imposante Grabtempel nebeneinander. Ihre Grösse und reichhaltige Verzierung lassen vermuten, dass hier einst Könige bestattet wurden.

    Die Gräber der Königswand
  • Beduinen

    Um Petra besser für den Tourismus zu erschliessen, siedelten die jordanische Regierung zwischen 1968 und 1985 die hier lebenden Beduinen in umliegende Dörfer um. Bis dahin hatten sie die kühlen, schattenspendenden Grabstätten als Wohnraum genutzt. Heute verdienen viele Beduinen ihren Lebensunterhalt vom Tourismus in Petra, etwa als Fremdenführer, und einige nutzen die ehemaligen Felswohnungen als Souvenirläden.

    Beduinen
  • Handwerkskunst

    Überall in Petra entdeckt man kunstvoll bemalte Schalen, filigran gearbeitete Messer und Figuren aus Messing sowie eine Fülle an handgemachtem Schmuck. Für Sammler und Liebhaber von traditioneller Kunst ist es ein wahres Eldorado.

    Handwerkskunst
  • Steinschichten

    Die Sandsteinformationen leuchteten in Farben, die ich bisher noch nie so gesehen habe. Von lachsfarben gemasertem Dunkelrot über warme Orangetöne bis hin zu zarten Violett- und Gelbschichten spannt sich eine unglaubliche Farbpalette, die jeden Fels wie ein lebendiges Kunstwerk erscheinen lässt.

    Steinschichten
  • Jordanischer Jack Sparrow

    Es hat zwar keine Piraten in Jordanien, doch war die Ähnlichkeit mit Jack Sparrow aus "Der Fluch der Piraten" verblüffend. Der Brauch, dass sich die Männer die Augenlider mit Kohle schwarz schminken, stammt von früher und schützt vor dem Wüstensand und der Sonne.
    Jordanischer Jack Sparrow
  • Little Petra

    Auch wenn El-Barid viel kleiner ist als Petra und die Fassaden weniger prunkvoll wirken, war seine ursprüngliche Bedeutung enorm: «Klein-Petra» diente als wichtiger Rast- und Umschlagplatz für Karawanen auf der Handelsroute zwischen Mittelmeer und Rotem Meer. Die enge Schlucht am Eingang liess sich durch ein Tor verschliessen und hat den Bewohnern so hohen Schutz geboten.

    Little Petra
  • Wadi Rum

    Das Wadi Rum liegt im Süden von Jordanien nahe der Grenze zu Saudi-Arabien. Die Wüstenlandschaft entstand, als sich die Granitfelsen des Ostafrikanischen Grabens hoben und auseinandertrieben. Es bildeten sich zerklüftete Felsenschluchten mit Felsbögen und dazwischen das Wadi mit hohen Dünen und rotem Sand. Wegen seiner Kraterlandschaft wird es auch das "Tal des Mondes" genannt .
    Wadi Rum
  • Jeepfahrt in Wadi Rum

    Das Wadi Rum zählt zu den faszinierendsten Reisezielen Jordaniens. Besonders beliebt sind Nächte unter dem funkelnden Sternenhimmel, Ausritte auf eleganten Araberpferden und spannende Jeep-Touren durch die beeindruckende Wüstenlandschaft.

    Jeepfahrt in Wadi Rum
  • Beduine im Wadi Rum

    Die Menschen in Jordanien begegnen den Besuchern mit einer Herzlichkeit, die sofort spürbar ist. Ihre Offenheit und Gastfreundschaft machen das Land besonders einladend, und ich fühlte mich vom ersten Moment an rundum wohl inmitten dieser warmherzigen, lebensfrohen Gemeinschaft.

    Beduine im Wadi Rum
  • Jordaniens Wüstencamps

    Eine Nacht im Wadi Rum ist pure Magie. Wenn die Sonne die roten Felsen in warmes Licht taucht und danach völlige Stille einkehrt, spürst du diese besondere Weite der Wüste. Über dir ein Sternenhimmel, so klar wie kaum irgendwo sonst. Du fühlst dich fast wie auf einem fremden Planeten. Kurz gesagt: ein Erlebnis, das bleibt.

    Jordaniens Wüstencamps
  • Wüstenzug

    Wir hatten grosses Glück: Auf der Fahrt vom Wadi Rum zum Roten Meer begegnete uns ein Zug mit sicher über 100 Wagons. Der aufwirbelnde Sand, der in der Nachmittagssonne funkelte, verlieh der Szene eine fast filmreife Dramatik, ein Moment, den man so schnell nicht vergisst.

    Wüstenzug
  • Rotes Meer

    Jordanien hat zwar nur ein schmales Küstenstück am Roten Meer, doch diese Ecke ist ein wahres Paradies für Wasserliebhaber. Unter der Meeresoberfläche breitet sich eine farbenprächtige Unterwasserwelt aus, in der bunte Korallenriffe, exotische Fische und geheimnisvolle Wracks zum Staunen einladen. Kein Wunder, dass dieser Küstenabschnitt bei Schnorcheln und Tauchern aus aller Welt so beliebt ist, hier lässt sich die Vielfalt des Roten Meeres hautnah erleben.

    Rotes Meer

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 1560.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • englischsprechender Guide
  • 6 Übernachtungen (4 Hotels und 1 im Wüstencamp)
  • 7 Morgenessen, 1 Mittagessen und 3 Abendessen
  • Fahrt mit 4x4 und privaten Fahrzeug

  • Langstrecken Flug
  • Trinkgelder

Angebotsnummer: 28487

Irmscha Lüthi

Irmscha Lüthi

Sobald Spanisch gesprochen wird, fühle ich mich zu Hause, denn in Costa Rica, wo ich zusammen mit meinem Partner während vier Jahren gelebt und gearbeitet hat, meinen Sohn geboren und zahlreiche Freundschaften geschlossen habe, ist ein Teil meiner Seele hängen geblieben. Obwohl beruflich wie privat nun zurück im Altvertrauten – ich hüte das «lateinamerikanische Lebensgefühl» wie einen Schatz, träume davon, eines Tages ins zentralamerikanische Land zurückzukehren, und unterhalte mich bis dahin mit meinem Sohn auf Spanisch.

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Wissenswertes rund um Jordanien

Beste Reisezeit

Legende:
Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Reisezeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Jordanien x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Die beste Reisezeit für Jordanien ist während den Frühlingsmonaten von März bis Mai und im Herbst von September bis November. Während diesen Jahreszeiten ist es vielerorts angenehm warm und nicht zu heiss. Frühling und Herbst eignen sich ideal für Wanderungen im Dana-Naturreservat oder auf dem Jordan-Trail oder auch für Erkundungen der faszinierenden Felsenstadt Petra und den kulturellen Stätten von Jerash und Amman. Der Sommer von Juni bis August kann in Jordanien sehr heiss werden, insbesondere in der Wadi Rum Wüste und im Jordangraben, wo das Thermometer tagsüber teils auf über 40°C klettert. In der Küstenregion von Aqaba am Roten Meer sorgt die Meeresbrise für etwas mildere Temperaturen und das warme Wasser lädt zum Tauchen, Schnorcheln und Baden ein. Im Winter, von Dezember bis Februar, kann es in höher gelegenen Gebieten wie Amman oder Petra recht kühl werden, mit nächtlichen Temperaturen, die gelegentlich unter den Gefrierpunkt fallen, vereinzelt fällt hier auch Schnee. In Aqaba am Roten Meer bleibt das Klima auch im Winter angenehm mild.

Alles über Jordanien

Alle Länderinfos über Jordanien findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

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