Reiseerlebnis
erlebt von Désirée Zahner

Roadtrip durch die National- und State-Parks im Südwesten der USA

Reisen aktuell möglich
Roadtrip durch die National- und State-Parks im Südwesten der USA
Wir starten unseren dreiwöchigen Roadtrip mit einem Mietauto ab Las Vegas und erkunden zuerst die Bundesstaaten Utah und Arizona mit den schönsten und grossartigsten Naturwundern, die der Südwesten zu bieten hat. Anschliessend fahren wir auf dem berühmten Highway Nr. 1 durch das langgezogene Kalifornien. Wir erleben einen äusserst interessanten und abwechslungsreichen Roadtrip, welchen ich jederzeit wiederholen würde!

Reiseroute

Klicke auf die Pins, um die einzelnen Stationen zu erkunden
  • Valley of Fire

    Nur rund eine Fahrstunde von Las Vegas entfernt befindet sich der Valley of Fire State Park. Hier finden wir rote Sandsteinformationen, die sich im Laufe von über 150 Millionen Jahren durch Natureinflüsse gebildet haben. Es ist Ende August und somit Hochsaison. Mit 114 Grad Fahrenheit, respektive ca. 45 Grad Celsius ist es sehr sehr heiss. Aus dem Grund verzichten wir heute auf eine Wanderung. Wir halten dafür regelmässig an, erkunden die Umgebung und machen Fotos.
    Valley of Fire
  • Zion-Nationalpark

    Springdale eignet sich hervorragend für den Besuch des Zion-Nationalparks. Ab da verkehren auch alle 15 Minuten kostenlos Shuttlebusse, welche an diversen Stellen im Zion Halt machen. Hier haben wir die Auswahl von 14 verschiedenen Wanderwegen, die durch diesen einzigartigen Nationalpark mit abwechselnden Farben und einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt führen.
    Zion-Nationalpark
  • Bryce Canyon

    Vom Fairyland Point betrachten wir von oben gesehen die sogenannten «Hoodoos» des Bryce Canyons. Diese bizzaren Felsnadeln entstanden durch Wind, Wasser und Eis über mehrere Millionen Jahre. Wer sie auch von «unten» sehen möchte, dem empfehlen wir eine der vielen Wanderungen in den Canyon wie den Navajo Loop und den Queens Garden Rundweg.
    Bryce Canyon
  • Der Weg ist das Ziel

    «Der Weg ist das Ziel» lautet das Motto unseres Roadtrips. Auf dem Weg vom Bryce Canyon nach Moab sind wir auf der Interstate 70 unterwegs und halten immer wieder an spektakulären viewpoints an. Die Weite und die unberührte Natur, die sich hier beim San Rafael Swell präsentiert, erstaunt uns immer wieder aufs Neue.
    Der Weg ist das Ziel
  • Arches-Nationalpark

    Der Arches-Nationalpark ist bekannt für seine über 2000 Steinbögen. Er ist aufgrund von Erosion und Witterung ständig im Wandel. Der berühmteste Steinbogen ist der «Delicate Arch». Besonders angetan sind wir vom «Devil Garden Trail» mit dem «Double-O-Arch». Dieser Wanderweg gleicht einer Schnitzeljagd und ist mit kurzen Kletterpartien verbunden.
    Arches-Nationalpark
  • Dead Horse Point State Park

    Auf dem Plateau nahe den Parkplätzen erhält man diesen atemberaubenden Ausblick von 1731m Höhe auf den Colorado River. Der Parkname geht auf das 19. Jahrhundert zurück, und erinnert an die Mustangs, welche nach den Trieben der Cowboys ihr Leben lassen mussten. Die Cowboys nahmen nämlich nur die stärksten Tiere mit und liessen die Schwächeren zurück.
    Dead Horse Point State Park
  • Canyonlands-Nationalpark

    Im Canyonlands Nationalpark geniessen wir beim Grand View Point am Ende des Parks einen spektakulären Ausblick. Wir unternehmen einen Spaziergang dem oberen «Rim» entlang und lassen die Aussicht auf uns wirken. Moab ist der ideale Ausgangspunkt für den Canyonlands- und den Arches-Nationalpark.
    Canyonlands-Nationalpark
  • Natural Bridges National Monument

    Auf dem Weg von Moab Richtung Monument Valley kommen wir an diesem National Monument vorbei und unternehmen sogleich eine kleinere Wanderung um die riesigen Brücken von Nahem zu sehen. Ein Abstecher lohnt sich!
    Natural Bridges National Monument
  • Goosenecks State Park

    Fernab des Massentourismus befindet sich kurz vor dem Monument Valley der Goosenecks State Park. Der Ausblick sieht dem zuvor besuchten Dead Horse Point State Park ähnlich. Doch dieser ist eindrucksvoller anzusehen. Der San Juan Fluss hat sich über Millionen von Jahren hinweg 300 Meter tief in die Felsen eingegraben.
    Goosenecks State Park
  • Monument Valley

    Ein besonderes Wild-West-Feeling erleben wir im Navajogebiet des Monument Valley. Bereits aus weiter Ferne sehen wir die grossen, roten Tafelberge. Immer wieder halten wir an und lassen dieses grossartige Panorama auf uns wirken. Diese einzigartigen Steinformationen fanden unter anderem als Kulisse Einzug in die berühmtesten Western-Filme. Besonders eindrucksvoll sind diese bei Sonnenuntergang.
    Monument Valley
  • Abkühlung in Page

    In Page gefällt es uns besonders gut. Hier geniessen wir einen Sprung ins kühle Nass des Lake Powell. Zwei absolute Highlights sind der Sonnenaufgang am Horseshoe Bend und die Mittagssonne im Antelope Canyon.
    Abkühlung in Page
  • Grand Canyon

    Der Grand-Canyon-Nationalpark ist atemberaubend und – wie der Name schon sagt – riesig. Frühmorgens, gleich nach Sonnenaufgang gehts zum Bright Angel Trail. Dieser Wanderweg führt uns in den Canyon hinab. Wir gehen aber nur solange, wie wir auch Energie haben für den anstrengenden Weg wieder zurück nach oben. Für die Romantiker empfehlen wir, sich nachts warm anzuziehen und den eindrucksvollen Sternenhimmel zu bewundern.
    Grand Canyon
  • Bearizona Park

    Nur eine Stunde vom südlichen Eingang des Grand Canyon befindet sich der Bearizona Wildlife Park. Im Auto fahren wir durch den facettenreichen Park und sehen Tiere wie Bären, Bergziegen, Wölfe, Bisons und viele mehr. Ein Spass für Gross & Klein!
    Bearizona Park
  • Sedona

    Bevor wir unseren Roadtrip nach Kalifornien fortsetzen, verbringen wir unsere letzte Nacht im süssen Städtchen Sedona. Sedona ist umgeben von roten Canyons und Wäldern und bietet daher wunderschöne Ausflugsziele.
    Sedona
  • Ab an die Küste Kaliforniens

    Die Fahrt mit unserem «Dodge Charger»-Mietauto macht uns grosse Freude und lässt uns die grenzenlose Freiheit spüren. Die 500 Meilen von Sedona über den Joshua-Tree-Nationalpark bis nach Santa Monica sind ein Genuss. Während drei Tagen erkunden wir von Santa Monica aus die Grossstadt Los Angeles, die Hollywood Hills und verbringen eine schöne Zeit am Strand.
    Ab an die Küste Kaliforniens
  • Los gehts auf dem berühmten Highway Nr. 1

    Was für eine wunderschöne Strecke! Besonders gefallen uns die Stopps nach San Simeon bei den «Friends of the Sea Elephant Seal Views», die McWay Falls, die Bixby Creek Bridge und der Point Lobos State Reserve Park. In Monterey erfreuen wir uns an einem leckeren Meeresfrüchteteller, welche eine willkommene Abwechslung ist.
    Los gehts auf dem berühmten Highway Nr. 1
  • Napa Valley

    Seit 60 Jahren zählen die Napa-Valley-Weine zu den weltbesten. Dies wollen wir uns nicht entgehen lassen und degustieren mit grossem Interesse die erlesenen Weine. Besonders gefällt uns die Fahrt im «Napa Valley Wine Train» durch das malerische Weingebiet.
    Napa Valley
  • Yosemite-Nationalpark

    Der Yosemite-Nationalpark besticht durch seine schroffen Felswände, die Wasserfälle sowie durch seine vielseitige Tier- und Pflanzenwelt. Wir unternehmen eine Wanderung zu den «Vernal & Nevada Falls» und werden mit einem spektakulären Ausblick belohnt. Unterkunftstipp: Die geheizten Zelte im Half Dome Village.
    Yosemite-Nationalpark
  • Über den Death Valley Nationalpark zurück nach Las Vegas

    An diesem Tag gehts über den 3000 Meter hohen Tioga-Pass bis hin zum tiefsten Punkt Nordamerikas. Der mit 85 Meter unter dem Meeresspiegel bezeichnete Punkt «Badwater» befindet sich im Death-Valley-Nationalpark. Es ist unaushaltbar heiss, weswegen wir nach kurzer Zeit wieder losfahren und uns nach Las Vegas aufmachen.
    Über den Death Valley Nationalpark zurück nach Las Vegas
  • Las Vegas

    Die letzten zwei Nächte unserer Reise geniessen wir in Las Vegas und lassen diese unwirkliche Stadt mitten in der Wüste auf uns wirken. Sehr gefallen hat uns auch die Show «Blue Man Group». Die Stadt des Glücksspiels ist definitiv eine Reise wert – all In!
    Las Vegas
Désirée Zahner

Désirée Zahner

Mein Highlight beim Reisen? Die Freiheit! Und die lebe ich am liebsten auf Roadtrips aus. Denn spontan und ungebunden die vielseitige Welt buchstäblich zu erfahren, ist ein Genuss. Apropos ungebunden: Meine erste längere Reise auf Hawaii bewog mich dazu, den langjährigen Job bei der Bank aufzugeben und «richtig» loszuziehen – für sieben Monate ging es quer durch Südostasien, Australien und Neuseeland. In Letzterem fühlte ich mich als bekennender Adrenalinjunkie besonders wohl: Von Bungee-Jumping, über Fallschirmspringen bis hin zum sogenannten Flyboarding – ich probiere immer alles aus. Ähnlich viel Adrenalin ausgeschüttet habe ich, als die Zusage von Globetrotter Luzern kam – volle Fahrt voraus also auf dem Weg als Reiseberaterin.

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