Reiseerlebnis
zusammengestellt von Helene Aerni

Nordindien – Kultur und Naturerlebnisse in Sikkim

Nordindien – Kultur und Naturerlebnisse in Sikkim

Entdecke auf dieser individuellen Reise mit leichten Wanderungen das ehemalige Königreich Sikkim. Die Region wird dich durch seine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und mit einer reichen Flora und Fauna begeistern. Während der Norden wild zerklüftet und völlig abgeschieden ist, dominieren im Westen, Süden und Osten terrassierte Reisfelder und saftig-grüne subtropische Wälder mit vielen Orchideen. Tauche ein in die Kultur und besuche die hinduistischen Tempel und buddhistischen Köster. Die herzliche Gastfreundschaft der Bevölkerung wird diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

  • Orte
    ab/bis Bagdogra
  • Empfohlene Reisedauer
    14 Tage
  • Transportmittel
    Privatfahrzeug, Zug
  • Unterkunft
    Hotels, Gasthäuser, Familienhaus

Meine Highlights

Reiseroute

  • Tag 1 | Flug nach Bagdogra

    Individuelle Ankunft am Flughafen Bagdogra. Deine Fahrt von Bagdogra nach Sikkim führt zuerst durch das Flachland, du durchquerst dann ein dichtes Waldgebiet und überquerst den Tista-Fluss, dessen Ursprung im Grenzgebiet zu Tibet in Nordsikkim liegt. Es folgt eine abwechslungsreiche Fahrt vorbei an terrassierten Reisfeldern und saftig-grünen, subtropischen Wäldern. Du passierst winzige Weiler, geschäftige Orte und menschenleere, nur von Affengemeinschaften bewohnte Dschungel, bis du die am Hang gebaute Stadt Gangtok erreichst. Es ist dies die Hauptstadt von Sikkim.
    Übernachtung im Hotel in Gangtok (1650m)
    Fahrzeit: 5 Stunden

  • Tag 2 | Gangtok – Hauptstadt von Sikkim

    Gehe nach der langen Reise den heutigen Tag gemütlich an. Zu Fuss machst du dich auf zum Bazar von Gangtok. Beobachte das Treiben und vielleicht schliesst du sogar den einen oder anderen Handel ab. Im Institut für Tibetologie gibt es eine der schönsten Sammlungen buddhistischer Literatur, sowie eine grosse Anzahl von Thangkas, Bronzefiguren und Kultgegenständen. Von da geht es weiter zum Do-Drul-Chörten. Im Cottage Industries Institute wird traditionelles Handwerk gelehrt. Hier sind auch traditionelle Holzschnitzereien, Textilien und Bambusartikel erhältlich.
    Übernachtung im Hotel in Gangtok (1650m)
    Fahrzeit: 1 Stunde
    Wanderzeit: 1.5 Stunde

  • Tag 3 | Ausflug zum Tsomgo-See

    Mache heute einen Ausflug zum Tsomgo-See. In einer rund zweistündigen Fahrt erreichst du den heiligen Tsomgo-See « Quelle des Wassers », der nur 5 Kilometer Luftlinie von der tibetischen Grenze auf dem Weg zum Nathula-Pass liegt. Während der kurvenreichen Fahrt durchquerst du verschiedene Vegetationszonen von saftig-grün über karg-alpin. Ist der Gletschersee erreicht, bietet sich die Gelegenheit einen Yak-Ritt dem Seeufer entlang auszuprobieren (optional) oder auf einen nah gelegenen Bergkamm bis auf knapp 4000 Meter aufzusteigen (zirka 1 Std. pro Weg). Der Aufstieg wird bei gutem Wetter mit einer prächtigen Panoramasicht auf den Kangchendzönga (8543m) und auf das Grenzgebiet zu Tibet belohnt. Es werden gutes und festes Schuhwerk, warme Kleidung und eventuell Wanderstöcke benötigt. Gegen Abend fährst du zurück nach Gangtok und weiter auf die gegenüberliegende Talseite nach Rumtek.
    Übernachtung im Hotel in Rumtek (1350m)
    Fahrzeit: 4-5 Stunden
    Wanderzeit: 1.5-3 Stunden

  • Tag 4 | Ureinwohner, Schamanen und Öko-Landwirtschaft

    Unternimm nach dem Frühstück eine Wanderung auf schmalen Pfaden über terrassierte Reisfelder zu einer kleinen Ureinwohner-Siedlung. In einem auf Stelzen gebauten Haus bist du beim Dorfschamanen eingeladen. Hier darfst du eine Zeremonie miterleben. Die Dorfbewohner leben zum Teil von der Landwirtschaft und da wirst du Spannendes über die Feldarbeit und den Ackerbau erfahren. Es ist eindrücklich zu sehen, mit was für einfachen Mitteln im Himalaya teils noch gearbeitet wird. Am Nachmittag besichtigst du das Kloster «Lingdum Zurman Kharwang». Im Innern des farbenprächtigen Komplexes erzählen die Wandmalereien von wichtigen Ereignissen im Leben des Buddhas. Das weltoffene Kloster unterhält auch eine aktive Mönchsschule. Oft kann man die jungen Mönche beim Auswendiglernen des tibetischen Alphabets oder beim Rezitieren von Mantras (kraftvollen Gebeten) antreffen.
    Übernachtung im Hotel in Rumtek (1350m)
    Fahrzeit: 1 Std.
    Wanderzeit: 1-2 Stunden

  • Tag 5 | Altes Kloster, grüner Teegarten und zu Gast bei einer einheimischen Familie

    Von 1959 bis 1981 lebte hier seine Heiligkeit, der 16. Karmapa, Oberhaupt des Kagyu-Ordens des Tibetischen Buddhismus. Nachdem er aufgrund der chinesischen Invasion in Tibet nach Sikkim geflohen war, erhielt er vom König von Sikkim Asyl, Land und Unterstützung im Bau des neuen Klosters von Rumtek. Sein Heimatkloster in Tsurphu in Tibet diente als Vorlage. Das Kloster war zu Lebzeiten des 16. Karmapas ein wichtiger Pilgerort für tibetische Buddhisten. Folgt man der mit Gebetsfahnen gesäumten Strasse, kommt man zum ursprünglichen alten Kloster von Rumtek aus dem Jahr 1734. Es strahlt eine wunderbare Ruhe aus und liegt auf einem Berggrat mit fantastischer Aussicht auf die Hügel und Felder von Martam. Anschliessend führt dich eine abwechslungsreiche Fahrt zuerst zu den grössten Teegarten Sikkims. Der Teegarten Temi ist für seinen hervorragenden, biologisch angebauten Tee bekannt und gilt unter Kennern als Geheimtipp. Am Abend erreichst du ein typisches Bhutia-Dorf. Hier bist du zu Gast im Hause einer Familie und tauchst so ein in die Kultur der ursprünglich aus Tibet stammenden Bhutia-Sikkimesen. Lasse den Abend mit einem traditionellen Bhutia-Abendessen in der einfachen Küche deiner Gastfamilie und anschliessend am Lagerfeuer bei einer kleinen kulturellen Darbietung ausklingen.
    Übernachtung im einfachen Familienhaus in Kewzing (1550m)
    Fahrzeit: 4-5 Stunden
    Wanderzeit: 1-2 Stunden

  • Tag 6 | Wanderung durch die Felder

    Eine einladende Wanderung bringt dich vorbei an kleinen Dörfern und über Felder. Steune, wie fruchtbar Sikkim ist und was hier alles angebaut werden kann. Dein Ziel ist die heilige Höhle von Khangdusangpo, welche seit vielen Jahrhunderten als Meditationshöhle gebraucht wurde. Fahre anschliessend  nach Tashiding. Neben dem lokalen Kloster stehen mehrere Chörten. Beindruckend sind auch die Gebetsmauern mit den kunstvoll in Stein gemeisselten Mantras. Yuksom ist heute nur noch ein Dorf, war aber einst die Hauptstadt von Sikkim. Von hier weg startet das populärste Trekking von Sikkim, welches auf den fast 5000 Meter hohen Goecha La-Pass nahe beim 8000er Kangchendzönga führt. Ganz so hoch hinauf gehst du nicht, auch wenn der Weg zum Dubdi Kloster auf einer schönen Wanderung steil bergauf führt. Dubdi ist das älteste Kloster von Sikkim, welches 1701 gebaut wurde.
    Übernachtung im Gasthaus in Yuksom (1750m)
    Fahrzeit: 3 Stunden
    Wanderzeit: 2 Stunden

  • Tag 7 | Sikkimesische Bio-Landwirtschaft

    Begib dich heut auf eine längere Wanderung und laufe direkt nach dem Frühstück los. Es gibt viel zu sehen in den Gärten rund um die einfachen Häuser, zwischen welchen du bergauf gehst. Im Frühling ist die Blütezeit und im Herbst die Erntezeit des Schwarzen Kardamom. Die eins bis zwei Meter hohen Pflanzen sind in ganz Sikkim weit verbreitet und bringen den lokalen Bauern ein wichtiges Einkommen. Dein Weg führt dich während gut zwei Stunden bergauf zu einem kleinen Dorf. Hier bist du bei einer lokalen Familie zu einem traditionellen Mittagessen eingeladen. Anschliessend zeigt dir die Familie die terrassierten Plantagen an den steilen Hängen rund ums Haus. Neben viel Gemüse werden auch Wurzeln und Pflanzen angebaut, welche zur Herstellung von Medizin gebraucht wird. Die komplette Landwirtschaft in Sikkim ist biologisch und so wurde Sikkim Anfang 2016 zum «Organic State» erklärt. Kunstdünger, Pestizide oder Gentechnik sind per Gesetz verboten. 
    Übernachtung im Gasthaus in Yuksom (1750m)
    Wanderzeit: 4-5 Stunden

  • Tag 8 | Heiliger Wunschsee Khecheopalri

    Besuche heute Morgen den Krönungsort des ersten Königs von Sikkim. Ein kleiner Tempel und eine riesige Stupa künden den Ort der Reichsgründung an. Mache einen Spaziergang zum Norbugang Chörten, an dem die Krönung des 1. Königs im Jahr 1642 stattfand. Auf deinem Weiterweg nach Pelling unternimmst du eine hübsche Wanderung, mehrheitlich bergauf zum heiligen, wunscherfüllenden Khecheopalri-See. Es geht vorbei an kleinen Dörfern, Terrassenfeldern und Plantagen, wo Kardamom angebaut wird. Der kleine, sagenumwobene See ist sowohl Buddhisten wie auch Hindus heilig. Vom Endpunkt her fährst du weiter durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit terrassierten Reisfeldern und abgelegenen Siedlungen zu einem sikkimesischen Gasthaus unterhalb von Pelling.
    Übernachtung im Gasthaus unterhalb von Pelling (1700m)
    Fahrzeit: 3-4 Stunden
    Wanderzeit: 4 Stunden

  • Tag 9 | Bergpanorama und Riesen-Statue

    Bei schönem Wetter lohnt es sich heute früh aufzustehen und bereits vor dem Frühstück zum Nyingma-Kloster Sanga Chöling zu fahren. Geniesse von da nochmals eine wunderschöne Aussicht zum Kangchendzönga und zu weiteren schneebedeckten Berggipfeln. Zu Fuss erreichst du vom Kloster her die im Herbst 2018 fertig gestellte Chenrezig-Statue. Der neu gebaute Komplex umfasst weiter einen Skywalk und im Innern der Statue eine Galerie. Mit einer Höhe von 41 Meter, ist es die höchste der insgesamt drei grossen Statuen in Sikkim. Nach dem Frühstück im Gasthaus stattest du dem bekannten Kloster Pemayangtse aus dem 18. Jahrhundert mit seiner einmalig geschnitzten Holz-Skulptur einen Besuch ab. Das Kloster war zu Königreichszeiten in die königliche Regierung eingebunden und spielte eine wichtige Rolle. Das Kloster Pemayangtse wird auch «Perfect Sublime Lotus» genannt, was «der allumfassende, vollkommene Lotus» bedeutet. Vom Kloster wanderst du zu den Ruinen der vormaligen königlichen Festung Rabdentse.
    Übernachtung im Gasthaus unterhalb von Pelling (1700m)
    Fahrzeit: 2 Stunden
    Wanderung: 2 Stunden

  • Tag 10 | Rinchenpong

    Deine heutige Wanderung führt dich durch einen dschungelähnlichen Wald. Du erreichst ein Dorf, welches von der Volksgruppe der Gurung bewohnt wird. Diese ist eine Volksgruppe, welche auch an etlichen Orten in Nepal zu finden ist. Die Region ist als sehr fruchtbar bekannt. Diene Fahrt geht zum Dorf Dentam, das unweit der Grenze zu Nepal liegt. Mache hier Halt bei einer Käserei. Besichtigungen sind nicht möglich, aber du kannst dich mit Amul-Lassies oder Gauda-Käse eindecken, sofern der Käserei-Laden geöffnet hat. Weiter geht es vorbei an Dörfern, welche hauptsächlich von nepalesischen Volksgruppen bewohnt sind. Bei der Ortschaft Rinchenpong führt eine Naturstrasse den letzten Kilometer zu deiner Unterkunft, einem typischen Bhutia-Farmhouse.
    Übernachtung in einfacher Farmhouse-Lodge in Rinchenpong (1600m)
    Fahrzeit: 2 Stunden
    Wanderzeit: 2-3 Stunden

  • Tag 11 | Wandertag in Rinchenpong

    Entdecke heute die ländliche Umgebung von Rinchenpong zu Fuss. Du wanderst zuerst durch einen Eichenwald auf einen nahegelegenen Hügel, wo sich ein einsames Kloster befindet und geniesse mit etwas Wetterglück auf 1900 Meter eine grossartige Panoramasicht auf die umliegende Bergwelt und das Kangchendzönga-Massiv mit den Bergriesen Pandim, Kabru und Narsing. Besuche später die einsamen Weiler mit ihren traditionellen Lepcha-Häusern und erlebe die ländliche, naturnahe Lebensweise der Kleinbauern. Abends hast du die Möglichkeit, im Dorfkloster den Abendzeremonien und Abendgebeten beizuwohnen.
    Übernachtung in einfacher Farmhouse-Lodge in Rinchenpong (1600m)
    Wanderzeit: 4-6 Stunden

  • Tag 12 | Darjeeling

    Von Rinchenpong geht deine Reise weiter in die Region Darjeeling im Bundestaat Westbengalen. Auf einer abwechslungsreichen Fahrt verlässt du Sikkim und fährst zur «Teestadt» Darjeeling.
    Übernachtung im Hotel in Darjeeling (2100m)
    Fahrzeit: 4-5 Stunden

  • Tag 13 | «Toy Train» und «Darjeeling Tee»

    Mache dich bei gutem Wetter am Morgen früh auf zum «Tiger Hill» (2590m). Geniesse einen spektakulären Sonnenaufgang und eine fantastische Fernsicht bis zum Massiv des Kangchendzönga, dem dritthöchsten Berg der Welt. Bei schönem Wetter sieht man bis zum Mount Everest. Anschliessend fährst du mit dem berühmten «Toy Train», welcher vor über 120 Jahren gebaut wurde. Die Fahrt in dieser Schmalspurbahn ist ein spannendes Erlebnis. Besuche nach dem Mittagessen eine Teeplantage, für welche Darjeeling so berühmt ist. Die Haupterntezeit ist März bis Oktober. Je nach dem ist im November noch reduzierter Betrieb, während den Wintermonaten wird kein Tee gepflückt.
    Übernachtung im Hotel in Darjeeling (2100m)
    Fahrzeit Toy Train: 2 Stunden
    Fahrzeit: 2-3 Stunden

  • Tag 14 | Rückreise nach Bagdogra

    Heute Morgen fährst du nach Bagdogra, wo deine Reise endet. Individuelle Weiter- oder Rückreise.
    Fahrzeit: 3- 4 Stunden

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 2700.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • Täglich

  • 13 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer in Sikkim & Bhutan, 3 Übernachtungen in einfacher Farmhouse-Lodge/Familienhaus in Sikkim, 1 Tageszimmer Hotel in Delhi bei der Rückreise
  • 13x Frühstück, 5x Abendessen
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung
  • Ausflüge, Wanderungen und Aktivitäten gemäss Programm inklusive Bewilligungen, Gebühren und Eintritten
  • Alle Transfers und Überlandfahrten

  • Reise ab/bis Schweiz
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder und persönliche Auslagen

Individualreise «Natur & Kultur aktiv» mit lokaler, englischsprachiger Reiseleitung (Deutsch auf Anfrage).

Allgemeines zur Reise: Während des Monsuns sind die Strassen in Sikkim oft von Erdrutschen betroffen. Das Reisen auf zum Teil schlechten Strassen kann anstrengend sein. Nimm mindestens 3 Liter Flüssigkeit pro Tag in Form von Wasser und Tee zu dir. Da Plastikflaschen vielerorts verboten wurden, bitten wir dich eine Trinkflasche mitzunehmen. Wir empfehlen die Mitnahme eines Seidenschlafsackes zum Gebrauch in den einfacheren Unterkünften.

Wanderungen: Die geplanten Wanderungen sind leicht und für jeden gesunden Gast mit durchschnittlicher Kondition zu bewältigen. Da keine mehrtägigen Wanderungen stattfinden, kannst du in der Regel selbst bestimmen, wie viel du an den entsprechenden Tagen gehen möchtest. Auf den Wanderungen trägst du deinen Tagesrucksack selbst.

Klima: Beste Reisezeit für klare Bergsichten sind die Monate Oktober, November, Februar und März

Frühling – März bis Anfang Juni:  Der Frühling ist die beste Zeit, um Sikkims vielfältige Blumenpracht zu erleben. Dichte Wälder, farbig dank blühender Rhododendron- und Magnolien-Bäume, zieren die Berghänge und betören mit ihrem süßen Duft. Primeln, Orchideen und Bougainvillea haben Hochsaison. Die Landbevölkerung ist mit der Aussaat und dem Weiden beschäftigt.

Sommer – Mitte Juni bis September: Der Monsun beschert Sikkim heftige Niederschläge und hohe Luftfeuchtigkeit bei Temperaturen von 20 bis 30°C. Die terrassierten Reisfelder werden mit Wasser gefüllt und der Reis bildet Wurzeln. Der Norden wird vom Monsun eher verschont und entfaltet jetzt seine farbenprächtige alpine Flora.

Herbst – Oktober bis Mitte Dezember: Dies ist die beste Wanderzeit: Der Monsun ist vorbei, die Täler sind grün, der Himmel tiefblau. Die Bergsicht ist klar und meistens scheint die Sonne. Der Herbst ist Erntezeit und es finden viele farbenfrohe Feste zu religiösen Anlässen statt. 

Winter – Dezember bis März:  Milde Temperaturen und ein klarer Himmel sind ideale Voraussetzungen für das Wandern in tieferen Höhenlagen. Jetzt werden das sikkimische und das tibetische Neujahr gefeiert; religiöse Tänze und Bogenschießen werden durchgeführt.

Angebotsnummer: NAT - 110889

Helene Aerni

Helene Aerni

Seit mehr als 25 Jahren bin ich bereits im Globetrotter Basel. Ein «Team-Oldie» für die die Weltkarte noch immer weisse Flecken aufweist. Nach mehreren Jahren beschaulicheren Reisens in «familienfreundliche» Gebieten wie Kanada, USA und Australien gebe ich back to the roots richtig Gas und bereise auch wieder exotischere Destinationen. Besonders beeindruckt haben mich die Natur und Tierwelt Namibias, die Überlebenskünstler Kubas, die Landschaften Chinas, die stets singenden Fidschianer in der Südsee und die farbenfrohen Menschen in Indien.

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