Reiseerlebnis
erlebt von Sandro Baumann

Mit dem Mietauto durch Neuseeland

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Mit dem Mietauto durch Neuseeland

In drei Wochen habe ich die Highlights von Neuseeland mit dem Mietauto erkundet. Von Auckland, meinem Startpunkt der Reise, auf der Nordinsel ging es bis nach Christchurch auf der Südinsel. Neuseeland bietet einfach alles: Strand, Berge, Städte – Was will man mehr? Aktiv kann man sich super austoben und danach bei einem gemütlichen Glas Wein (natürlich aus Neuseeland) wieder Energie tanken für das nächste Abenteuer.

Reiseroute

  • Auckland

    Die perfekte Stadt um in Neuseeland anzukommen. Auckland ist die grösste Stadt Neuseelands, aber man findet sich sehr schnell zurecht. Viele der Highlights sind zu Fuss erreichbar und speziell die Region um den Hafen lädt zum Verweilen ein.
    Auckland
  • Coromandel Kiwi Project

    Warum nennen sich eigentlich die Neuseeländer selber liebevoll «Kiwis»? Genau – wegen des Kiwi-Vogels, der übrigens ganz untypischerweise nicht fliegen kann. Meist ist er nachts unterwegs. Der Kiwi ist das inoffizielle Nationalsymbol. Einen Kiwi in der Natur zu sehe, ist ganz schön schwierig. Auf dem Weg zur Coromandel-Halbinsel kommt man aber beim Coromandel-Kiwi-Project vorbei, wo die Tiere begutachtet können und man vieles über sie lernt.
    Coromandel Kiwi Project
  • Coromandel-Halbinsel

    Meiner Meinung nach Neuseeland pur. Die Küstenstrasse führt rund um die Halbinsel an schöner Natur und kleinen Orten zum Baden vorbei. Kurz nach Whitianga kommt man zum Hot Water Beach. Wer sich schon immer mal ein eigenes Jacuzzi bauen wollte, gräbt einfach im Sand, bis zum heissen Wasser. Erholung pur – zumindest wenn man sich alle anderen Jacuzzi-Bauer rundherum wegdenkt.
    Coromandel-Halbinsel
  • Mount Maunganui

    Wenn ich zu Beginn sagte, dass Neuseeland alles zu bieten hat – Berge, Strände und tolle Städte – so kann man das im Kleinen auch von Mount Maunganui sagen. Das kleine Städchen hat einen langen Sandstrand und einen Hausberg, den man zu Fuss erklimmen kann. Von da aus geniesst man eine wunderschöne Aussicht über den weiten Ozean. Und auch für die Brettsportler hat Mount Maunganui als Surferort einiges zu bieten.
    Mount Maunganui
  • Rotorua

    In und um Rotorua brodelt und raucht es Tag und Nacht und gefühlt alles riecht nach Schwefel. Zusätzlich findet man hier verschiedenste Geysire und warme Quellen, was den Ort zum aussergewöhnlichen Naturschauspiel macht. Ein Stop in Rotorua ist wie ein Zwischenhalt auf einem anderen Planeten.
    Rotorua
  • TEWHAKAREWAREWATANGAO...

    Genau, richtig gelesen: Der kurze und knackige Ortsname ist das Zuhause eines Maoristammes. Und um es für die Touristen etwas einfacher zu machen und bei der Ausprache des Ortes etwas Zeit zu sparen ist der Ort auch unter «Whakarewarewa – The Living Māori Village» bekannt. Obwohl es etwas touristisch ist, erhält man hier einen Einblick in die Maorikultur und natürlich auch den Haka Tanz live zu sehen.
    TEWHAKAREWAREWATANGAO...
  • Rugby

    Rugby ist der Volkssport der Neuseeländer. Wenn man die Chance hat, ein Spiel live zu erleben, sollte man dies auf jeden Fall machen. Schwalben wie an der Fussballweltmeisterschaft à la Neymar sucht man hier vergeblich. Auch wenn es zünftig zur Sache geht, wird hier Fairness sehr gross geschrieben. Das neuseeländische Nationalteam, die «All Blacks», ist mehrfacher Weltmeister.
    Rugby
  • Lake Taupo Region

    Oft heisst es, dass Neuseeland der Schweiz sehr ähnlich ist. Und rund um den Lake Taupo gebe ich dieser Aussage recht. Trotzdem kein Grund um nicht hinzugehen. Eine traumhafte Outdoordestination für kurze und auch längere Wanderungen.
    Lake Taupo Region
  • Napier

    Das im Art-déco-Stil gebaute Küstenstädtchen ist der Ausgangspunkt, um die Weingebiete in der Region zu erkunden. Ich empfehle, ein Fahrrad zu mieten und gemütlich von einem Weingut zum nächsten zu pedalen. Und wenn man genug Wein getrunken hat, bietet Napier auch schöne Spaziergänge der Küste entlang.
    Napier
  • Fähre von Wellington nach Picton

    Nach ein bis zwei Tagen in Wellington, das einiges zu bieten hat, geht es mit der Fähre in ca. 3.5 Stunden von der Nordinsel nach Picton auf der Südinsel. Nicht gerade eine Kreuzfahrt, aber durchaus komfortabel. Das Mietauto gibt man meistens auf der einen Insel ab und erhält dann auf der anderen Insel ein neues.
    Fähre von Wellington nach Picton
  • Abel-Tasman-Nationalpark

    Von Nelson (auch da wieder ein Mix aus Strand, Stadt und Bergen) aus erreicht man in Kürze den Abel-Tasman-Nationalpark. Je nach sportlicher Verfassung wandert man der spektakulären Küste entlang über eine oder mehrere Etappen. Auch mehrtägige Wanderungen mit Übernachtungen in einfachen Camps sind möglich. Zur Belohnung kann man sich anschliessend einen Strandtag in Nelson gönnen.
    Abel-Tasman-Nationalpark
  • Kaikoura – Whalewatching

    Kaikoura ist wie ein grosses, natürliches «Sea World» – mit echtem Meer. Die Lebensbedingungen vor der Küste sind ideal für Orcas, Wale, Delfine und Robben. Selbst von der Küste aus lassen sich Meeresbewohner jeglicher Art und Grösse beobachten. Und es gibt wohl keine besseren Fischrestaurants als in Kaikoura.
    Kaikoura – Whalewatching
  • Schwimmen mit Delfinen im offenen Meer

    Mein persönliches Highlight in Neuseeland darf ich in Kaikoura erleben. Mit dem Boot geht es raus aufs Meer, wo eine Delfinkolonie von ca. 400 bis 600 Delfinen lebt. Nach ausführlicher Instruktion gleiten wir ins offene Meer und der Unterwassertanz mit diesen beeindruckenden Tieren beginnt. Die Delfine sind sehr neugierig und verspielt und schwimmen um uns herum, bevor sie wieder zum nächsten Salto ansetzen.
    Schwimmen mit Delfinen im offenen Meer
  • Christchurch

    Von vielen unterschätzt, finde ich, dass sich der Besuch von Christchurch für ein bis zwei Tage doch sehr lohnt. Das grosse Erdbeben von 2011 ist noch immer präsent und hat seine Spuren hinterlassen. Die zuerst provisorisch aufgestellten Container, in denen sich Shops und Restaurants befinden, gehören mittlerweile fix zum Stadtbild von Christchurch.
    Christchurch

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu unserem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben, auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer.

Preis pro Person
ab CHF 4500.–

  • 25 Nächte Mittelklassehotel
  • Mietwagen

Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

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Sandro Baumann

Sandro Baumann

Von meiner 14-monatigen Weltreise über mehrere Kontinente weiss ich viel zu berichten. Afrika hat mich beeindruckt und irgendwann will ich wieder dahin. Die lockere Art der Menschen ist ansteckend, selbst bei einer 12-stündigen Zugsverspätung verliert niemand die Nerven. Auch ich, der mit dem positiven Motto «yes you can» durchs Leben reist, würde mich als einen gelassenen Typ beschreiben. Hektik mute ich meinen Kunden niemals zu. Ins Schwitzen komme ich als Liebhaber exotischer Gerichte höchstens bei einem Kochkurs im indischen Udaipur oder wenn ich mit den Senioren meines Vereins Eishockey spiele.

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Wissenswertes rund um Neuseeland

Beste Reisezeit

Legende:
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Jahreszeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit: November bis April (Sommermonate). Warm, Regen immer möglich, besonders an der Westküste der Südinsel. Gute, ruhige Wanderzeiten: November und Februar/März.

Weniger geeignete Reisezeit:
Mai bis September (Wintermonate). Im Norden (Auckland) kühl, regnerisch, oft bedeckt. Südinsel kalt (0–10 °C). Schnee nur im Innern der Nordinsel (Skigebiet am Ruapehu) und in den Alpen der Südinsel.

Alles über Neuseeland

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