Island – Laugavegur Trail und Grossraum Reykjavík

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Island – Laugavegur Trail und Grossraum Reykjavík
Während zehn Tagen im August bereise ich Island mit einem guten Kollegen. Die ersten sechs Tage nehmen wir uns Zeit für den berühmten Laugavegur Trail. Dieser führt uns zu Fuss von Landmannalaugar bis Þórsmörk. Während den 52 km erleben wir alle Facetten des isländischen Wetters von blauem Himmel bis hin zum Schneesturm ist alles dabei. Die Landschaft fasziniert uns bei jedem Schritt. Nach dem Trek fahren wir mit dem Bus nach Reykjavík und erkunden während vier Tagen den Golden Circle sowie die Halbinsel Snæfellsnes.

Reiseroute

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  • Landmannalaugar

    Nach ca. 4 Stunden Busfahrt ab Reykjavík kommen wir in Landmannalaugar an. Das Wetter stimmt uns positiv. Leider wird uns aber mitgeteilt, dass für den ersten Abschnitt unserer Wanderung Sturm angesagt ist. Wir nutzen das aktuell noch schöne Wetter aus, um die nähere Umgebung zu erkunden und freuen uns, dass es am übernächsten Tag losgehen kann.
    Landmannalaugar
  • Heisse Quellen

    Island befindet sich auf dem Mittelatlantischen Rücken. Dadurch beherbergt es eine Vielzahl von aktiven Vulkanen. Gleich neben dem Campingplatz befindet sich eine heisse Quelle, welche auch an kalten Tagen zum Baden einlädt. Dieses Angebot lassen wir uns natürlich nicht entgehen.
    Heisse Quellen
  • Notunterkunft

    Am Abend trifft der angekündigte Sturm ein. Unsere Zelte haben wir mit Steinen gesichert. In einem zum Aufenthaltsraum umfunktionierten Bus finden wir Schutz. Die Heizung hält uns warm und der mitgebrachte Rum bei Laune, während wir dem Regen draussen zuhören.
    Notunterkunft
  • Hrafntinnusker

    Am nächsten Tag kann es dann losgehen. Nach mehreren Stunden Wanderung befinden wir uns auf 1050 m.ü.M. und somit am höchsten Punkt des Trails. Hier haben wir ursprünglich ebenfalls eine Übernachtung geplant. Da wir, aufgrund des Sturms, sowieso schon ein Tag im Rückstand sind und der Zeltplatz zugeschneit ist, wandern wir weiter bis zum Alftavatn.
    Hrafntinnusker
  • Abstieg

    Kaum aus dem Schnee, geniessen wir den herrlichen Ausblick ins Tal. Kleinere Vulkane zeigen sich hier und in der Ferne sehen wir grosse Gletscher. Wir kommen kaum aus dem Staunen raus. Die Rückenschmerzen vom Gepäck werden bei solch einem fantastischen Anblick zur Nebensache!
    Abstieg
  • Alpenvereinhütten

    Kurz vor dem Tagesziel beginnt es leider zu regnen. Damit wir unsere Sachen richtig trocknen können, beschliessen wir, uns für eine Nacht den Luxus einer Hütte zu gönnen. Die Zimmer sind einfach, aber zweckmässig eingerichtet. Es gibt sogar ein kleines Restaurant, in dem ein herrliches Chilli con Carne serviert wird. Das isländische Bier dazu schmeckt hervorragend! Müde, aber sehr zufrieden gehen wir zu Bett, bereit für den nächsten Abschnitt.
    Alpenvereinhütten
  • Unser Reich in Emstrur

    Die Landschaft verändert sich wieder. Schwarzer Lavasand prägt das Bild. So auch auf unserem Zeltplatz in Emstrur. Voller Hoffnung, hängen wir unsere Duschtücher zum Trocknen aufs Zelt. Am Morgen sind sie leider nicht trocken, sondern gefroren. Der Platzwart weckt uns früh und empfiehlt den baldigen Aufbruch. Der nächste Schneesturm sei im Anmarsch.
    Unser Reich in Emstrur
  • Flussdurchquerung

    Wir nehmen uns den Tipp zu Herzen und sind rechtzeitig unterwegs. Ein eiskalter Fluss trennt uns vom vermeintlichen Zwischenstopp Þórsmörk. Die Strömung ist stärker als sie zuerst scheint, und wir sind froh über unsere Wanderstöcke. Beim Zeltplatz angekommen, befinden wir uns am Fusse des berühmten Eyjafjallajökull. Wir kriegen ihn allerdings nicht zu Gesicht, da er von Wolken umgeben ist. Wir ahnen es bereits – unser steter Begleiter findet uns auch hier: die nächste Sturmwarnung. Somit bleibt Þórsmörk das Ziel unserer Wanderung, und am nächsten Tag erwischen wir den Bus zurück nach Reykjavík.
    Flussdurchquerung
  • Reykjavík

    Zurück in der Stadt geniessen wir den Luxus von warmen Duschen, weichen Betten, Bars mit Happy Hour und sonstige Vergnügen der Zivilisation. Die Stadt gefällt uns wahnsinnig gut. Sie ist sehr überschaubar und super «herzig». Obwohl die Stadt sehr klein ist, verfügt sie über ein tolles Nachtleben, welches wir auch ausgiebig auskosten.
    Reykjavík
  • Krater Kerid

    Nach zwei Tagen in der Stadt mieten wir ein Auto und befahren den sogenannten Golden Circle. Unser erster Stopp ist der ca. 6500 Jahre alte Krater Kerid. Das spezielle Farbenspiel begeistert uns. Wir spazieren einmal dem Krater-Rand entlang und zum See hinunter. Ein sehr gemütlicher Tag.
    Krater Kerid
  • Gullfoss – der goldene Wasserfall

    Pro Sekunde stürzen hier 140 Kubikmeter Wasser in die Tiefe! Wir stimmen den diversen Reiseberichten zu, dass dies einer der spektakulärsten Wasserfälle Islands ist.
    Gullfoss – der goldene Wasserfall
  • Geothermalgebiet

    Nur sieben Minuten Autofahrt vom Gulfoss entfernt befindet sich der Grosse Geysir. Der spektakuläre Ausbruch findet natürlich alle fünf bis zehn Minuten statt. Wir verbringen gut zwei Stunden in dem Gebiet. Es gibt auch kleinere Geysire zu erkunden. Überall brodelt und sprudelt es. Die vulkanische Aktivität ist überall zu sehen und zu spüren.
    Geothermalgebiet
  • Snæfellsjökull

    Mit unserem Mietwagen versuchen wir den Vulkan Snæfellsjökull zu «erklimmen». Wir müssen uns jedoch eingestehen, dass wir dazu das falsche Fahrzeug haben und kehren wieder um.
    Snæfellsjökull
  • Abschluss am Strand

    Die Halbinsel Snæfellsnes wird gern als «Island Miniatur» bezeichnet. Die Insel weist alle Merkmale auf, welche Island so speziell machen: Sie bietet einen Vulkan und einen Gletscher, Lavafelder, Krater, Wasserfälle, Höhlen, malerische Berge, friedliche Fischerdörfer, herrliche Ausblicke entlang der Küste, sowie schwarze und weisse Strände. Bei blauem Himmel und sommerlichen Spitzentemparaturen von zwölf Grad geniessen wir den Strand für ein paar Minuten, bevor wir die Rückreise in die warme Schweiz antreten.
    Abschluss am Strand

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Wissenswertes rund um Island

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit: Für eine Island-Rundreise eignen sich vor allem Mai bis September. Weniger geeignete Reisezeit: Wintermonate von Oktober bis April - wobei auch diese Jahreszeit, vor allem dank der Nordlichter seine Reize hat. Viele Strassen sind in den Wintermonaten nicht befahrbar.

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