Reiseerlebnis
erlebt von Pascal Schmid

Individualreise Dominikanische Republik mit Abstecher nach Haiti

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Individualreise Dominikanische Republik mit Abstecher nach Haiti

Der Dezember ist ein geeigneter Monat, um vom winterlichen Zürich etwas in die karibische Wärme zu fliehen. So entscheide ich mich kurz vor Weihnachten für einen Besuch auf der Insel Hispaniola, wo sich mit der Dominikanischen Republik und Haiti zwei Länder befinden, die ich in den nächsten zwei Wochen bereisen möchte. Während die Dominikanische Republik jährlich viele Touristinnen und Touristen aus der ganze Welt anzieht, ist das arme Nachbarland Haiti bei kaum jemandem als Reiseziel auf dem Radar. Umso grösser ist meine Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer.

Reiseroute

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  • Punta Cana

    Start meiner Reise ist Punta Cana, wo ich die ersten zwei Nächte verbringe. Punta Cana mit seinen kilometerlangen Traumstränden ist der bekannteste Ferienort in der Dominikanischen Republik, und das Meer und die Sonne laden zum Entspannen ein. Bei den meisten Unterkünften direkt am Strand handelt es sich um All-Inclusive-Resorts, die ich jedoch meide. Ich finde für meinen Aufenhalt eine hübsche kleine Unterkunft mit direktem Strandzugang.
    Punta Cana
  • Halbinsel Samaná

    Ich möchte nicht zu viel Zeit in Punta Cana verbringen und fahre nach meinem kurzen Aufenthalt per Bus via Santo Domingo an die Nordostküste. Mein Ziel ist die Halbinsel Samaná, wo ich als Basis den idyllischen Ort Las Terrenas nutze um die Gegend zu erkunden.
    Halbinsel Samaná
  • El Limón Wasserfall

    In Las Terrenas miete ich einen Roller und besuche den wunderschönen Wasserfall El Limón. Die Fahrt zum Wasserfall führt mich durch eine grüne und hügelige Landschaft. Vom Parkplatz aus muss man zu Fuss in der karibischen Hitze bis zum Wasserfall wandern. Die Abkühlung ist sehr willkommen!
    El Limón Wasserfall
  • Las Terrenas

    Las Terrenas, der kleine Hauptort der Samaná-Halbinsel, gefällt mir sehr gut. Versteckte Buchten und wunderbare Strände laden zum Verweilen ein, und es gibt ein überschaubares aber gutes Angebot an Bars und Restaurants.
    Las Terrenas
  • Rio San Juan

    Mein nächster Stopp entlang der Nordküste ist der kleine Ort Rio San Juan. Ich bin gefühlt der einzige Tourist an diesem Ort und auch sonst läuft hier nicht besonders viel. So mache ich es mir in meiner Unterkunft direkt am Meer bequem und geniesse die schöne Aussicht zusammen mit einem guten karibischen Rum.
    Rio San Juan
  • Cabarete

    An meinem nächsten Ziel ist bereits deutlich mehr los. Der Ferienort Cabarete ist vor allem bei Wind- und Kitesurfern bekannt und entsprechend findet man ein grosses Angebot an verschiedenen Lokalen zum Essen und Einkaufen. Ich geniesse den Tag am Strand und den Abend in einem der vielen Restaurants mit wunderbaren Meeresfrüchten.
    Cabarete
  • Busfahrt nach Haiti

    Nach einigen Recherchen im Voraus entscheide ich mich, dass Nachbarland Haiti über den Landweg zu besuchen. Ich wähle dafür die komfortable und direktmöglichste Variante per Bus. Es gibt direkte Verbindungen zwischen Santo Domingo und Santiago in der Dominikanischen Republik nach Cap-Haitien in Haiti.
    Busfahrt nach Haiti
  • Haiti

    Der Grenzübertritt nach Haiti verläuft problemlos, und so befinde ich mich nun in einem der ärmsten Länder der westlichen Hemisphäre. Der Unterschied im Vergleich zur Dominikanischen Republik ist sofort ersichtlich. Ich übernachte in einem Vorort von Cap-Haitien und besuche an meinem ersten Tag das Städtchen Milot mit seiner wunderschönen Umgebung.
    Haiti
  • Palais Sans-Soucis

    Milot ist der Ausgangspunkt um die Ruinen des Palais Sans-Soucis sowie eine nahe gelegene Zitadelle zu besuchen. Ich bezahle einen Eintritt auf das Gelände für die beiden Hauptsehenswürdigkeiten und kann dann in aller Ruhe die Palastruinen bestaunen.
    Palais Sans-Soucis
  • UNESO-Weltkulturerbe

    Vom Palast Sans-Soucis aus wandere ich ungefähr eineinhalb Stunden zu einer riesigen Festung. Beim eindrücklichen Bau, welcher zusammen mit dem Palais Sans-Soucis zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, handelt es sich um die Zitadelle La Ferrière, welche zu Beginn des 19. Jahrhunderts gebaut wurde.
    UNESO-Weltkulturerbe
  • Zitadelle La Ferrière

    Mutterseelenalleine entdecke ich die verschiedenen Räumlichkeiten der Zitadelle und die verschiedenen Aussichtpunkte. Ich bin die einzige Person weit und breit, und es ist mir fast ein bisschen unheimlich, die ganze Anlage für mich alleine zu haben. Die Anzahl Touristen ist leider sehr gering, da die politische Situation und die Armut viele Leute von einem Besuch abschreckt.
    Zitadelle La Ferrière
  • Geschichtsstunde

    Die Zitadelle bietet wunderbare Ausblicke über die grüne und wilde Umgebung sowie den Atlantik. Ich geniesse die Ruhe und den Blick in die Ferne und informiere mich etwas über die Geschichte der Festung. Die Anlage wurde nach der Unabhängigkeit Haitis zum Schutz gegen die Franzosen gebaut, musste jedoch nie zur Verteidigung benutzt werden.
    Geschichtsstunde
  • Wilde Umgebung

    In der nahen Umgebung der Zitadelle gibt es noch weitere kleinere Ruinen, die allerdings etwas schwerer zugänglich sind und sich nicht mehr im besten Zustand befinden. Nach meiner Entdeckungstour, für welche ich mir viel Zeit genommen habe, mache ich mich auf den Rückweg in Richtung Milot.
    Wilde Umgebung
  • Schöne Begegnungen

    Auf dem Weg zurück werde ich immer wieder aufmerksam von den Einheimischen gemustert. Es kommt nicht alle Tage vor, dass eine weisse Person vorbeikommt. Nach einem freundlichen «Ça va?» ist das Eis jeweils schnell gebrochen, und ich versuche mit meinen mehr schlecht als rechten Französischkenntnissen eine Konversation mit der neugierigen lokalen Bevölkerung zu führen.
    Schöne Begegnungen
  • Cap-Haïtien

    An meinem zweiten Tag in Haiti besuche ich die Hafenstadt Cap-Haïtien. Ich schlendere der Strandpromenade entlang und tauche in das pulsierende Leben der Stadt ein. Etwas Ruhe finde ich auf dem Hauptplatz, wo sich auch eine grosse Kathedrale befindet, die das Stadtbild prägt.
    Cap-Haïtien
  • Grossstadtleben

    Früher war Cap-Haïtien die Hauptstadt der französischen Kolonie Haiti und gewisse Strassenabschnitte der Hafenstadt erinnern mich an New Orleans mit seinem charmanten französischen Flair. Ich bin besonders beeindruckt von den vielen Märkten in den teilweise engen Strassen, wo es laut und hektisch ist und ich mich wie in einem Film fühle.
    Grossstadtleben
  • Halbinsel Labadee

    Nach ein paar aufregenden Stunden in Cap-Haïtien möchte ich am Nachmittag noch einen Strand besuchen um etwas zu entspannen. Mit einem Motorrad-Taxi fahre ich entlang von kurvigen Strassen Richtung Labadee und staune nicht schlecht, als ich plötzlich ein riesiges Kreuzfahrtschiff in der Ferne erblicke. Die Halbinsel Labadee ist Privatbesitz und für die einheimische Bevölkerung nicht zugänglich. Erlaubt sind nur Schiffsgäste.
    Halbinsel Labadee
  • Erholung am Strand

    Ich finde einen hübschen Strandabschnitt in der Nähe der Halbinsel Labadee, welcher auch für die lokale Bevölkerung zugänglich ist. Dort mache ich es mir am Strand bei einem Bier gemütlich und verarbeite die bisherigen Erlebnisse meines Haiti-Aufenthaltes.
    Erholung am Strand
  • Jarabacoa

    Zurück in die Dominikanische Republik reise ich wieder per Bus auf direktem Weg nach Santiago. Von dort fahre ich am selben Tag noch weiter in das malerische Städtchen Jarabacoa. Der Ort liegt im Hochland umgeben von Bergen und ist ein idealer Ausgangspunkt um diverse Wanderungen zu machen oder sonst aktive Tage zu verbringen.
    Jarabacoa
  • Santo Domingo

    Der letzte Stopp meiner abenteuerlichen Reise ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, Santo Domingo. Die älteste Stadt der Neuen Welt bietet viele interessante Museen, eine schöne historische Altstadt und ein pulsierendes Nachtleben. Für mich der ideale Ort um meine kontrastreiche Reise auf der Insel Hispaniola zu beenden.
    Santo Domingo
Pascal Schmid

Pascal Schmid

Rückblickend war es eine glückliche Fügung, dass Pascal aus wirtschaftlichen Gründen nicht im Lehrbetrieb bleiben und eine Karriere als Polygraf einschlagen konnte. Statt Trübsal zu blasen, startete er seine Weltentdeckungsreisen. Drei Monate Sprachschule in Miami, neun Monate Nord- und Lateinamerika und vier Monate Südostasien. Trotz Weltenbummlerdasein kehre er aber immer wieder gerne zu seiner Homebase Zürich zurück, erzählt Pascal. Dort verbringt er vor allem die Sommermonate gerne draussen – sei es an einem Musikfestival oder entspannt am See. Und der Job? Da fand er mit Globetrotter eine Firma, bei der sich eine anspruchsvolle Arbeit perfekt mit längeren Reisen kombinieren lässt.

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Wissenswertes rund um Dominikanische Republik

Beste Reisezeit

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Geeignete Reisezeit: In der Dominikanischen Republik herrscht ein tropisches Klima. Als beste Reisezeit gelten die trockenen Monate zwischen Dezember und April, in denen die durchschnittliche Tagestemperatur 24 bis 28°C beträgt. Die Zeit, in der die höchsten Temperaturen gemessen werden, ist der Zeitraum von Mai bis Oktober. Die Tagestemperaturen liegen dann zwischen 30 bis 35°C und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Weniger geeignete Reisezeit: In der Regenzeit von Mai bis September kommt es immer wieder zu kurzen aber heftigen Regenfällen.

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