Reiseerlebnis
erlebt von Ursula Gerber-Aebischer

Georgien – zwischen Ost und West

Reisen aktuell möglich
Georgien – zwischen Ost und West
Georgien steht schon lange der Liste meiner Wunschdestinationen. Im September reisen wir zu viert mit Fahrzeug und Fahrer durch die wunderbaren Landschaften Georgiens. Nach dem Motto «Reisen statt Ferien» wollen wir möglichst viel von diesem Land sehen. Georgien ist ein Paradies am Rande Europas, die ideale Mischung zwischen Kultur und Natur. Ich war nicht zum letzten Mal dort...

Reiseroute

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  • Altstadt von Tiflis

    Die Festung Narikala oberhalb der Altstadt kann zu Fuss oder mit der Gondel erreicht werden. Die Aussicht über die Stadt ist fantastisch. Tiflis zieht mich von Anfang an in den Bann. Die Stadt ist zu gleich modern und verfallen, reich und arm, orientalisch und europäisch.
    Altstadt von Tiflis
  • Höhlenkloster Dawit Garedscha

    Im Osten des Landes, an der Grenze zu Aserbaidschan, liegen mitten in einer Wüstenlandschaft das Kloster von Dawit Garedscha. Ein Teil des Klosters ist heute noch bewohnt.
    Höhlenkloster Dawit Garedscha
  • Sicht von oben

    Der Komplex besteht aus 13 Klöstern. Heute sind nur noch zwei davon zugänglich. Nicht nur die Anlage ist es wert, dass man die eher mühsame Anreise aus Tiflis auf sich nimmt, sondern auch die unbeschreiblichen Aussichten.
    Sicht von oben
  • Unterwegs

    Die schlechten Strassen sind bei dieser Kulisse schnell vergessen...
    Unterwegs
  • Wehrkirche Ananuri

    Der georgischen Heerstrasse entlang fahren wir in Richtung Grosser Kaukasus. Es wird grüner, ca. 60 Kilometer von Tiflis entfernt liegt malerisch über dem Schinwali-Stausee die Wehrkirche Ananuri. Sie ist auch bei schlechtem Wetter ein hübsches Fotoobjekt.
    Wehrkirche Ananuri
  • Zwischenmahlzeit

    Das typische Brot in Georgien (Lavash) erspart uns oftmals einen längeren Mittagsstopp. Es wäre nicht weiter komisch, das Autolenkrad auf der rechten Seite zu haben, wenn nicht auch Rechtsverkehr herrschen würde. Als Co-Pilotin auf der linken Seite ist es mir doch das eine oder andere Mal etwas mulmig zumute. Die Strassen sind zum Teil sehr schlecht und in den Bergen auch sehr eng und kurvig.
    Zwischenmahlzeit
  • Ganz im Norden: Wandern in der Region Stepanzminda

    Die Kulisse des Grossen Kaukasus ist grandios. Stepanzminda ist die letzte Ortschaft an der georgischen Heerstrasse vor der Grenze zu Russland. Umgeben von Bergen ist es ein beliebter Ausganspunkt für Wanderungen und andere Outdoor-Aktivitäten.
    Ganz im Norden: Wandern in der Region Stepanzminda
  • Gergetier Dreifaltigkeitskirche

    Der Aufstieg von Stepanzminda bis zur Kirche dauert ungefähr zwei Stunden und ist jeden Schweisstropfen wert. Der Ausblick auf die Kirche, wenn man sich etwas von ihr entfernt, ist schlicht umwerfend – mein persönliches Highlight unserer Reise. Ich setze mich ins Gras und geniesse den Augenblick.
    Gergetier Dreifaltigkeitskirche
  • Georgiens Honig

    Die Landwirtschaft wird in Georgien noch sehr traditionell betrieben und dient vielfach nur zur Selbstversorgung.
    Georgiens Honig
  • Uplisziche

    Die Aussicht ist unglaublich schön. In der antiken Höhlenstadt Uplisziche sollen im Mittelalter bis zu 20'000 Menschen gelebt haben. Sie ernährten sich überwiegend von der Ware des Handels der vorbeiziehenden Karawanen. Die Stadt lag direkt an der Seidenstrasse.
    Uplisziche
  • Auf einem Weingut

    Georgien ist das Ursprungsland des Weinbaus.
    Auf einem Weingut
  • Die Geschichte des Weinbaus in Georgien

    Wir verbringen eine Nacht auf einem Weingut. Die Lage ist traumhaft, der Wein und das Essen schmecken auch sehr gut. Bei einem guten Tropfen vom eigenen Wein erzählt uns der Besitzer Nika Vacheishvili die Geschichte von seinen Trauben und dem Wein in Georgien.
    Die Geschichte des Weinbaus in Georgien
  • Achalziche

    Im Südwesten des Landes, nahe der türkischen Grenze, liegt Achalziche. Die Stadt bietet ausser der bekannten und spektakulären Festung Rabati nicht viel. Rabati steht für Toleranz zwischen verschiedenen Religionen. Hier hatten Katholiken, Juden, Orthodoxe, Christen und Muslime jeweils ihre Gotteshäuser. Heute erfüllt die Burg keinen religiösen Zweck mehr.
    Achalziche
  • Höhlenstadt Wardsia

    Ein weiteres Highlight unserer Reise: die Höhlenformation Wardsia. Der Weg dahin ist landschaftlich sehr spektakulär. Die verschiedenen Höhlen sind durch Tunnels, Treppen oder Terrassen miteinander verbunden. Hauptattraktion ist die noch heute offene Klosterkirche mit wunderbaren, farbigen Fresken.
    Höhlenstadt Wardsia
  • Die georgische Schrift

    Nicht ganz einfach zu verstehen: Tbilisi–Borjomi. Nach einer Woche im Land bin ich immer noch nicht fähig «Hallo» auf Georgisch zu sagen: Gamardschoba. Das georgische Alphabet beinhaltet die ältesten Schriftzeichen überhaupt. In den grösseren Städten sprechen viele, vor allem jüngere Leute, Englisch. In ländlicheren Gegenden allerdings wird die Verständigung schwieriger. Da aber die Georgier sehr, sehr gastfreundlich sind, findet man immer eine Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren.
    Die georgische Schrift
  • Hochebene am Kleinen Kaukasus

    Durch Georgien reisen ist wie jeden Tag ein neues Land zu bereisen. Heute ist «Tibet» an der Reihe. Georgien ist landschaftlich traumhaft und sehr abwechslungsreich.
    Hochebene am Kleinen Kaukasus
  • Zurück in Tiflis

    Diese beiden Glasröhren stehen für den Aufschwung im Land. Das futuristische Gebäude wurde vom ehemaligen Präsidenten Saakaschwili errichtet, steht aber aus «politischem Protest» momentan leer.
    Zurück in Tiflis
Ursula Gerber-Aebischer

Ursula Gerber-Aebischer

Dort, wo es «nicht viel» hat, fühle ich mich am wohlsten. Ich suche beim Reisen Einsamkeit und Weite – Orte und Gegenden, die möglichst touristenfrei durch kargen und urtümlichen Charme faszinieren. Fündig werde ich dabei in abgelegenen Himalaya-Tälern, im tibetischen Hochland, in den Anden oder im frostigen Norden und Süden. Nach den Reisen in die Arktis und einer Schnupperkreuzfahrt in die Antarktis will ich nochmals intensiver im ewigen Eis herumstöbern. Zumindest so lange, bis ich nach den Königspinguinen auch den Kaiserpinguinen die Flossen geschüttelt habe.

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