Reiseerlebnis
erlebt von Lukas Marchesi

Faszinierendes China: von Peking nach Hong Kong

Faszinierendes China: von Peking nach Hong Kong
Hätte meine Grossmutter doch damals gewusst, was sie auslöste, als sie mir als Kind sagte: "China? Da fliegst du aber so lange bis du ein alter Mann bist." Seither ist da diese Faszination und die Neugierde, hinter den Vorhang zu sehen und auf Entdeckungsreise zu gehen. China – ein Land, dass vielseitiger, bunter und kontroverser nicht sein könnte.

Reiseroute

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  • Peking ist mehr als sein Ruf

    Eines vorweg: China ist mehr als sein Ruf. Dasselbe gilt für Peking. Chinas Hauptstadt fasziniert. Es gibt so viel zu sehen - u.a. den Kaiserpalast, den Platz des Himmlischen Friedens, verschiedene Parks – und zu unternehmen. Was bei jedem Peking-Besuch dazu gehört: Abtauchen ins alte Peking, in die Hutongs, die alten Quartiere, in denen sich das Leben in den Gassen abspielt. Jedes Mal, wenn ich in die Stadt komme, übernachte ich in einem Hutong. Denn hier lebt die Kultur, ob traditionell oder modern.
    Peking ist mehr als sein Ruf
  • Die Verbotene Stadt

    Wenn es in Peking einen Ort hervorzuheben gibt, dann die Verbotene Stadt. Hier lebten bis zur Revolution 1911 die chinesischen Kaiser der letzten Dynastien und was sie hinterlassen haben, ist nun nicht mehr verboten sondern öffentlich begehbar. Zum Sonnenuntergang gehe ich jeweils auf den Hügel beim Nordausgang, um mit einem kühlen Bier in der Hand die Sonne über der Verbotenen Stadt untergehen zu sehen.
    Die Verbotene Stadt
  • Alleine auf der Grossen Mauer

    Einige behaupten, man sehe sie vom Mond aus. Doch ich erlebe die Dinge lieber von nahem. Wir machen uns auf zu einem Teilstück der Chinesischen Mauer, das noch nicht restauriert wurde. Viele Mythen umranken das magistrale Bauwerk und die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Chinas. Entsprechend viele Menschen drängen sich normalerweise täglich auf die gesamthaft 4000 Kilometer. Zu unserer Überraschung bleibt es hier aber den ganzen Tag ruhig und wir schauen lange in die Sterne, bis wir zurück in unser Guesthouse am Fusse des Berges kehren.
    Alleine auf der Grossen Mauer
  • Überraschung Datong

    Mit dem Zug reisen wir weiter. Um die Strecke zwischen der Hauptstadt und Xi'an zu unterbrechen, halten wir in Datong. Hier entdecken wir Buddhahöhlen und ein hängendes Kloster, das mich stark an das berühmte Kloster in Bhutan erinnert. Welche Überraschungen dieses Land doch birgt, wenn man mal ein wenig vom ausgetretenen Pfad abweicht.
    Überraschung Datong
  • Muslimisches Quartier in Xi'an

    Xi'an behauptet von sich, das Ende der Seidenstrasse gewesen zu sein. Selbst Marco Polo erwähnt die Stadt in seinen Memoiren mehrmals. Darin behauptet er, Stadthalter gewesen zu sein. Historiker dementieren dies.. Heute ist Xi'an eine der angenehmsten Städte Chinas und für den Gast eine willkommene Abwechslung zu den anderen Grossstädten. Enge Gässchen und ein grosses muslimisches Quartier sind umgeben von der mittelalterlichen Stadtmauer. Die Mauer kann man mit dem Fahrrad befahren und so einen Blick von oben in den Alltag der lokalen Bevölkerung erhaschen.
    Muslimisches Quartier in Xi'an
  • Terrakotta-Krieger

    Die einen nennen es grössenwahnsinnig, die anderen gerechtfertigt. Fakt ist, das Qin Shihuangdis-Mausoleum ist einzigartig und erzählt nicht nur viel von Chinas erstem Kaiser, sondern ist auch spektakulär anzusehen. Hier empfehle ich, die Dienste eines Guides in Anspruch zu nehmen, denn mit etwas Hintergrund ist das Erlebnis nochmals um einiges intensiver.
    Terrakotta-Krieger
  • Huashan-Gebirge

    Wer noch nie auf einem chinesischen Berg war, der hat China nicht gesehen. Das behaupten die Chinesen und während unseres Besuches im Huashan-Gebirge beginne ich diese Aussage zu verstehen. Nach dem nächtlichen Aufstieg erhebt sich die Sonne aus dem Nebel und wir fühlen uns, als wären wir mitten in einem traditionellen Gemälde gelandet. Wagemutige versuchen sich am berüchtigten Soldiers-Path, an dem ein berühmter Joko Winterscheidt kläglich gescheitert ist. Die Geniesser nehmen die neue Seilbahn.
    Huashan-Gebirge
  • Geheimtipp Zhangjiajie

    Die Welt fragt sich, woher James Cameron damals die Inspiration für das Fantasyepos "Avatar" hatte. Als wir im Zhangjiajie-Nationalpark ankommen und die ersten Blicke auf diese weltweit einzigartige Landschaft werfen, ist diese Frage sofort beantwortet. Kalkstein, Flüsse und natürliche Erosion plus eine Priese Tektonik haben hier etwas vom Schönsten erschaffen, dass ich in meinem Leben je sehen durfte. Es lohnt sich, einige Tage einzuplanen, denn es gibt zig Wanderwege zu erkunden – vorbei an Tempeln, Bächen, Makaken-Affen, Felsklippen, Dschungel. Wir mussten leider weiter. Aber es wartete bereits das nächste Highlight auf uns...
    Geheimtipp Zhangjiajie
  • Fenghuan – die Stadt des Phönix

    Nur wenige Stunden von Zhangjajie entfernt, liegt die Flussstadt Fenghuang. Bekannt bei Chinesen, jedoch nicht bei westlichen Touristen, zeigt sich die "Stadt des Phönix" im Sonnenuntergang von seiner schönsten Seite. Ein Fluss fliesst durch die Stadt, Balkone ragen übers Wasser und geben den Blick auf die grösstenteils aus Holz gebaute Altstadt frei. In den Strassen tummeln sich Einheimische. Mitglieder der Dorfstämme handeln auf dem Markt und wer noch etwas weiter geht, der landet schnell auf dem Dancing Square, wo jeden Abend Frauen und Männer den romantischsten Volkssport Chinas treiben – Tanzen.
    Fenghuan – die Stadt des Phönix
  • Oase Yangshuo / Xingping

    Mein geliebtes Yangshuo! Auf meiner ersten Chinareise 2010 bereits ein Highlight, ist es immer wieder schön, hierher zurückzukommen. Mitten im Karstgebirge gelegen, gibt es in der am Li-River gelegenen Kleinstadt, die in China rare Möglichkeit auszuspannen. Einen Roller mieten und die Dörfer und Reisfelder um die Stadt erkunden, dann einen der vielen Karstberge besteigen und dann im Fluss ein Bad geniessen. Yangshuo ist kein Geheimtipp mehr. Aber die gute Infrastruktur, die der verschwundene westliche Backpacker-Tail hier hinterlassen hat, ist für uns eine sehr willkommene Oase. Die Backpacker gibt’s immer noch – in Xingping, etwas ausserhalb.
    Oase Yangshuo / Xingping
  • Longji-Reisterrassen

    In Guilin gehts weiter in die Berge zu einer weiteren Ikone Chinas, den berühmten Reisterrassen von Longji. Während die Bauern hier ihrem traditionellen Handwerk nachgehen, wandern wir hoch durch die Felder, vorbei an Bauernhöfen und kleinen Herbergen zu unserer Unterkunft für die Nacht. Die Meisten mögen es, wenn die Terrassen mit Wasser gefüllt sind, was die schönen Spiegelungen ergibt. Ich persönlich bevorzuge die Saison wo alles grün ist und weit weniger Besucher hier sind. Es ist ein Gefühl von in der Zeit zurück versetzt zu sein.
    Longji-Reisterrassen
  • Hong Kong – Hort der Geschichte

    Einige erinnern sich noch, wie 1997 Hong Kong mit grossem Feuerwerk an China zurückgegeben wurde. Als ich zum ersten Mal Fuss in diese Stadt setzte, war ich angenehm überrascht vom Clash zwischen Ost und West, dem Britischen und dem Chinesischen, das irgendwie gar nicht zusammenpasst, dann aber doch wieder so gut harmoniert. Neben viel Geschichte ist Hong Kong heute ein Paradies für Shopping, gutes Essen und schöne Ausblicke. Wer etwas Zeit hat, der geht auf die äusseren Inseln wandern oder verbringt einen Tag an einem der vielen Strände.
    Hong Kong – Hort der Geschichte
  • Wandern auf dem Drachenrücken von Hong Kong

    Eine der bekanntesten Wandertrails in Hong Kong ist der Dragonsback. Mit der U-Bahn und dem Bus geht es zum Startpunkt. Einmal oben, hat man Ausblick auf die Küsten, das Meer und die Häuser der Superreichen in ihren Privatbuchten. Die kühle Biese in der Höhe ist eine willkommene Abwechslung für uns und wir haben das Gefühl, Hong Kong nochmal ganz anders kennenzulernen. Ein wunderbarer Abschluss dieser Reise – und so alt sind wir dabei dann doch nicht geworden.
    Wandern auf dem Drachenrücken von Hong Kong
Lukas Marchesi

Lukas Marchesi

Bevor ich auf meine ganz grosse Reise aufbrach, musste ich mich noch um etwas kümmern, das ich unbedingt dabeihaben wollte: der Polarkreis. Das Sinnbild für jene Grenze, die ich einst überschritten hatte und mir bewies, dass es sich lohnt, meinen Träumen nachzugehen. Ich liess mir den Polarkreis auf den Arm tätowieren und verreiste für zwei Jahre, während deren ich jeden einzelnen Tag in meinen Blog schrieb. Angefangen habe ich damit für meine Verwandten, damit ich nicht immer anrufen musste. Auch heute noch teile ich meine Reiseerfahrungen mit den Blog-Lesern. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Menschen durch das Reisen weiterzubringen und ihnen dabei zu helfen, ihre eigenen Grenzen zu überwinden.

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Wissenswertes rund um China

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit:
In China gibt es zu fast jeder Jahreszeit eine Region, die sich gut bereisen lässt. Das Land erstreckt sich über viele Wetter- und Klimaregionen. Eine allgemeine Aussage zur besten Zeit ist daher nicht möglich. Die spezifischen Empfehlungen für die einzelnen Regionen haben wir in den ausführlichen Länderinformationen zusammengestellt.

Alles über China

Alle Länderinfos über China findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

Wissenswertes rund um Hong Kong

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit:
Oktober bis April. Kühl zwischen Dezember und Februar.

Weniger geeignete Reisezeit: Mai bis September, feuchtheiss, nachts keine Abkühlung (30 °C). Taifune.

Alles über Hong Kong

Alle Länderinfos über Hong Kong findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

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