Reiseerlebnis
erlebt von Susanne Titz

Camperreise im Zentrum der USA

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Camperreise im Zentrum der USA
Im Juli reiste ich mit meinem Mann und meinem 8-jährigen Sohn von Denver nordwärts zu den Black Hills und den Badlands und weiter in den Yellowstone-Nationalpark. Es war eine spannende Tour, bei der das Wandern und Baden, aber auch Tierbeobachtungen und Naturschauspiele nicht zu kurz kamen.

Reiseroute

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  • Büffel im Custer State Park

    Fährt man durch den Custer State Park, hat man gute Chancen, einer Büffelherde zu begegnen. Dies ist gerade beim ersten Mal sehr spannend, denn diese riesigen Tiere spazieren zwischen den Autos herum und lassen einem dabei den Atem stocken. Im Info Center erfährt man Genaueres über den Standort der Tiere im Park.
    Büffel im Custer State Park
  • Sylvan Lake – ein Highlight

    Mindestens eine Übernachtung, sei es auf dem Campingplatz oder in der Lodge, ist am Sylvan Lake ein Muss. Der fast auf 2000 m hoch gelegene See lädt mit seinen Felsformationen und seinem Sandstrand zum Baden ein. Er ist eine echte Augenweide, und gerade wenn die Tagestouristen weg sind, kehrt ein stimmungsvolles Ambiente ein. Die Gegend ist auch ideal für Wanderungen.
    Sylvan Lake – ein Highlight
  • Needles Highway

    Mit einem Camper von Zeltplatz zu Zeltplatz zu fahren und das abendliche Lagerfeuer zu geniessen, ist etwas Tolles. Aber es gibt auch Nachteile am Camperleben: Der spektakuläre Needles Highway mit seinen schmalen Tunnels ist einfach zu eng für ein Motorhome. Immerhin konnten wir zu Fuss den bekanntesten Spot der Strecke erkunden.
    Needles Highway
  • Mt. Rushmore und die Präsidenten

    Der eintrittsfreie Besuch des Mt. Rushmore ist sehr informativ und natürlich auch eindrucksvoll. Wenn man von Nahem sieht, wie früher diese Köpfe aus dem Berg gesprengt und danach verfeinert wurden, dann staunt man nicht schlecht. Ein Rundweg lässt den Besucher das Monument von verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Dabei erfährt man in den nahen Museen und auf Infotafeln viel über die Präsidenten der USA und über die Entstehung dieses Kunstwerks.
    Mt. Rushmore und die Präsidenten
  • Crazy Horse Memorial

    Nicht allzu weit von Mt. Rushmore entfernt, befindet sich das noch im Bau stehende Monument zum Gedenken an den berühmten Indianer namens Crazy Horse. An der weissen Figur im Bildvordergrund sieht man, was noch aus dem Berg geschlagen werden muss, um die Vollendung dieses Kunstwerks zu erreichen. Im dortigen Besucherzentrum erfährt man alles über das Bauwerk, aber auch über indianische Kunst und Kultur.
    Crazy Horse Memorial
  • Die lebensfeindliche Natur der Badlands

    Eine Fahrt, bei der man viele kleine Wanderungen und Rundwege ablaufen kann, beeindruckt durch viele Felsformationen und Kliffs. Im Sommer wird es hier sehr heiss, aber trotzdem macht es Spass, über dieses Terrain zu wandern und den einen oder anderen Felsen zu erklimmen.
    Die lebensfeindliche Natur der Badlands
  • Deadwood – eine typische Westernstadt

    Auf einen Stopp in Deadwood sollte man auf keinen Fall verzichten, denn dort kann man richtige Wild West Atmosphäre schnuppern. Schon allein das Stadtbild mit den vielen Saloons, aber auch das allabendliche Shooting, bei dem frühere Ereignisse auf der Strasse und im Saloon nachgespielt werden, sind sehenswert. In der Umgebung dieser Golgräberstadt kann man auch eine Mine besuchen und selbst versuchen, Gold zu finden.
    Deadwood – eine typische Westernstadt
  • Erholung auf dem Campingplatz

    Von langen Fahrten und Wanderungen in sommerlicher Hitze erholt man sich am besten in den erfrischenden Pools und Whirlpools der Campingplätze. Auf dieser Route bis zum Yellowstone-Nationalpark liegen die KOA-Plätze sehr günstig, die allesamt gut ausgestattet sind.
    Erholung auf dem Campingplatz
  • Der Devils Tower

    Wie aus dem Nichts ragt plötzlich ein riesiger Felsblock in die Höhe: der Devils Tower aus vulkanischem Gestein. Man kann ihn auf einem Wanderweg umrunden und sogar besteigen, aber natürlich nur als erfahrener Kletterer. Man kann den eigenartigen Felsbrocken aber auch von einigen nahegelegenen Campingplätzen aus bestaunen.
    Der Devils Tower
  • Hot Springs in Thermopolis

    Das Erscheinungsbild der farbenfrohen Ablagerungen im Hot Springs State Park in Thermopolis ist sehr schön. Auf Holzwegen kann man über diese Naturerscheinung gehen und auch mal die Hand ins warme Wasser tauchen. Hier befinden sich auch drei Badeanstalten, in denen man dieses natürlich warme Wasser auf unterschiedliche Weise geniessen kann.
    Hot Springs in Thermopolis
  • Büffelalarm auf dem Campingplatz

    Im Yellowstone Nationalpark kann es vorkommen, dass plötzlich ein Büffel in der Nähe des Campers steht. Die Campingplätze sind nicht eingezäunt und einige Tiere wagen sich weit vor. Aber gerade diese Tierbeobachtungen sind ja ein Grund, welshalb Touristen hierher kommen. Bären, Büffel, Elche und Wölfe sind dabei die Motive, die die Besucher am liebsten sehen wollen.
    Büffelalarm auf dem Campingplatz
  • Der Grand Geysir

    Für den Besuch der Geysire sollte man sich am besten gleich einen ganzen Tag Zeit nehmen, denn es gibt nicht nur den Old Faithful zu sehen. Der schiesst regelmässig in immer ungefähr gleichen Abständen eine Fontäne in die Höhe, aber auf den Wanderungen durch das Geysirland gibt es noch viele andere, prächtigere Geysire und auch viele farbige Pools zu entdecken.
    Der Grand Geysir
  • Unglaubliche Farbenpracht: Der Prismatic Spring

    Von den Farben her nicht zu toppen ist definitiv der Prismatic Spring. Man muss ihn unbedingt vom Aussichtspunkt anschauen, aber auch auf den Boardwalks möglichst nah herangehen. Atemberaubend! Hier entdecken wir einen weiteren Nachteil bezüglich Camperreisen: Nicht auf allen Parkplätzen sind Motorhomes erlaubt und wieder andere sind zu klein dafür.
    Unglaubliche Farbenpracht: Der Prismatic Spring
  • Bären im Wolf- und Grizzly-Center

    Sollte man im Yellowstone Nationalpark keine Bären und Wölfe in der freien Natur sehen, hat man die Möglichkeit, dies in West-Yellowstone nachzuholen. Die Bären sind hier sehr aktiv, da sie immer wieder die im Gehege gut versteckte Nahrung finden müssen. Auch das Beobachten der Wölfe ist sonst kaum möglich, da es selbst im Nationalpark nicht so viele gibt.
    Bären im Wolf- und Grizzly-Center
  • Der Grand Canyon des Yellowstone-Nationalparks

    Auch im Yellowstone Nationalpark gibt es einen beeindruckenden Canyon, in den man hinabsteigen und einen grossen Wasserfall aus der Nähe betrachten kann. Auch am Rande des Canyons kann man interessante Wanderungen machen, die man nach Belieben ausbauen kann. In der Nähe findet man einen Campingplatz und Versorgungseinrichtungen.
    Der Grand Canyon des Yellowstone-Nationalparks
  • Sepulcher-Walk

    Angebote für Tageswanderungen gibt es im Yellowstone Nationalpark in grosser Zahl. Abwechslungsreich und manchmal auch anstrengend, aber wir sind auch immer etwas angespannt aufgrund des Risikos, Bären zu begegnen. Ein Highlight ist der Sepulcher-Walk, der bei den sehenswerten Sinterterrassen von Mammoth Hot Springs startet. Ein Bärenspray im Gepäck gibt uns Sicherheit. Auch die Besteigung des Mt. Washburn ist zu empfehlen.
    Sepulcher-Walk
  • Schneebedeckte Berge im Grand Teton

    Anders als oft in Büchern zu lesen, ist der Grand Teton ein sehr erholsamer Aufenthaltsort. Hier gelingt die Grizzly-Beobachtung besser als im Yellowstone Nationalpark und es gibt hier sehr viel Abwechslung. Ob Campen oder in einer Lodge übernachten, hier lässt es sich prima aktiv entspannen.
    Schneebedeckte Berge im Grand Teton
  • Wassersport im String Lake

    Auch der Wassersport kommt in diesem tollen Nationalpark nicht zu kurz. In den recht warmen Seen kann man sehr gut schwimmen oder auch mit einem Kajak oder Kanu herumpaddeln. Die Kulisse im Hintergrund macht alles noch schöner. Von hier aus kann man auch grössere Wanderungen starten, sogar Mehrtageswanderungen sind möglich.
    Wassersport im String Lake
  • Besuch von Jackson

    Südlich und nur in kurzer Entfernung zum Grand Teton befindet sich das hübsche Städtchen Jackson, in dem man seinen Lebensmittelvorrat erneuern kann. Es gibt hier auch sehr gute Restaurants und viele Läden zum Shoppen. Im Winter leben ganz in der Nähe Tausende von Wapitis, die man mit Langlaufskiern beobachten kann.
    Besuch von Jackson
  • Fahrt mit der Georgtown Railway

    Eine Stunde westlich von Denver befindet sich Georgtown, ein altes ehemaliges Bergwerkstädtchen. Hier kann man mit einer historischen Dampflok eine interessante Zugfahrt unternehmen. Dabei legt man auch einen Stopp bei einer alten Mine ein und kann diese auch besichtigen. Auch Goldwaschen ist an dieser Haltestelle möglich.
    Fahrt mit der Georgtown Railway
  • Das Red Rocks Amphitheater

    Am westlichen Stadtrand von Denver befindet sich der Red Rocks State Park. Im dortigen Amphitheater finden Outdoorkonzerte statt. In dieser einmaligen, natürlichen Kulisse aus rötlichem Gestein sollte man unbedingt eine Veranstaltung besuchen. Aber auch am Tag ist der Besuch sehr eindrücklich. Ausserdem kann man hier auch kleinere Wanderungen zwischen den Felsen unternehmen.
    Das Red Rocks Amphitheater
Susanne Titz

Susanne Titz

«Geniesse jeden Tag» lautet mein positives Lebensmotto, seit ich mit einer 16-monatigen Weltreise meine Globetrotter-Karriere einläutete. Seither bin ich quasi nonstop irgendwo unterwegs auf diesem Globus. Seit ein paar Jahren ist auch mein Sohn Tim regelmässig mit dabei. Sei es für eine Camper Reise in den USA oder etwas gemütlicher auf den Malediven und auf Mauritius: meine ganze Familie ist von meinem Reisefieber und der Neugier für Menschen, Kulturen und Landschaften angesteckt worden. Die grosse Zufriedenheit, die meiner Familie das Reisen vermittelt, sorgt dafür, dass sich daran in naher Zukunft nichts ändern wird.

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