Bolivien – Vom Hexenmarkt zum grössten Salzsee der Welt

erlebt von
Noelia Campigotto Globetrotter Zürich Stadelhofen

Ein Land mitten in Südamerika. So vielfältig wie kaum ein anderes. Bolivien beeindruckt mit tropischen Regenwäldern, riesigen Salzwüsten und imposanten Hochgebirgen. Doch das Land hat noch viel mehr zu bieten: herzliche Menschen, gutes Essen und mit La Paz die höchstgelegene Regierungshauptstadt der Welt.

Endlose Landschaften

Endlose Landschaften

Potosi
Salzwüste

Salzwüste

Uyuni
Zugfriedhof

Zugfriedhof

Uyuni
Kolonialstadt

Kolonialstadt

Sucre
Alpakas

Alpakas

Potosi
  • Orte
    Ab Santa Cruz bis La Paz
  • Empfohlene Reisedauer
    8 Tage
  • Transportmittel
    Auto, Flugzeug, Minibus
  • Unterkunft
    Hotels

Meine Highlights

Reiseroute

  • Touchdown Santa Cruz de la Sierra

    Nach einem kurzen Flug nach Madrid und weiteren elf Stunden in der Luft landen wir endlich am Viru Viru International Airport.

    Als wir am frühen Morgen abgeholt werden und durch die Strassen von Santa Cruz fahren, werden wir von Palmen links und rechts der Strasse empfangen. Die Stadt fühlt sich ruhig an, schon fast wie eine Feriendestination. Wir verschwenden keine Zeit, bringen unsere schwersten Gepäckstücke ins Hotel und machen uns auf, die Stadt zu erkunden.

    Sie ist lebendig, farbenfroh – und ihre Architektur ist von der Kolonialzeit geprägt.

    Den Tag beenden wir mit einem kulinarischen Hoch.

    Touchdown Santa Cruz de la Sierra
  • Buntes Markttreiben

    Überall in Bolivien findet man sie – laute, chaotische Märkte. Auch in Santa Cruz. Gemüse, Früchte, Kräuter, Cocablätter, Fleisch, Fisch, Kunsthandwerk und Ritualgegenstände findet man hier an jeder Ecke. Ein absolutes Erlebnis.

    Buntes Markttreiben
  • Sucre – die weisse Stadt

    Seit 1991 gehört Sucre zum UNESCO-Kulturerbe. Wir schlendern durch die Stadt und betrachten unsere Umgebung. Auf den Strassen wird Fussball gespielt, eine Gruppe junger Frauen feiert ihre Quinceañera und mitten im Trubel befinden sich Stände mit Essen, Schmuck und allem, was das Herz sonst noch so begehrt.

    Die Sonne lässt ihre warmen Strahlen über die weissen Fassaden gleiten, während langsam die Dämmerung einbricht. Zum Schluss suchen wir einen Aussichtspunkt auf und geniessen den Sonnenuntergang.

    Sucre – die weisse Stadt
  • Tradition in Tarabuco

    Jeden Sonntag kommen Einheimische in Tarabuco zusammen. Bekannt ist die Kleinstadt unter anderem für ihren traditionellen Markt. Gehandelt wird vor allem mit Textilien. Ponchos, Kappen, Gürtel und vieles mehr gibt es hier.

    Tradition in Tarabuco
  • Unterwegs nach Potosí

    Die Reise nach Potosí dauert zwar ein wenig, ist aber auf jeden Fall den Aufwand wert. Auf dem Weg durch die Cordillera Central steigt die Höhe von Kilometer zu Kilometer. Wir fahren an trockenen, weiten Landschaften vorbei, sehen Alpakas, rote Felsformationen und grüne Täler. Nach etwa vier Stunden kommen wir endlich in Potosí an. Die Stadt galt früher einmal als eine der reichsten Städte der Welt.

    Unterwegs nach Potosí
  • Hoch, höher, Potosí

    Potosí liegt auf 4'090 Metern über Meer und ist somit die höchstgelegene Stadt der Welt. Sie ist vor allem für den Cerro Rico bekannt, wo früher Silber abgebaut wurde. Seit 1987 gehört Potosí zum UNESCO-Weltkulturerbe.

    Hoch, höher, Potosí
  • Friedhof der Züge

    Nächster Stopp: Zugfriedhof. Mit über 100 verlassenen Zügen, Waggons und Dampflokomotiven gilt er als der grösste der Welt.

    Friedhof der Züge
  • Uyuni – die grösste Salzwüste der Welt

    Wir verbringen den ganzen Tag im Salar de Uyuni. Nach einem unglaublichen Sonnenuntergang geht es zurück ins Hotel. Wir essen, ziehen uns wärmer an – und fahren wieder hinaus, um die Sterne anzuschauen. Die Sternbilder, die Milchstrasse, ja der gesamte Nachthimmel spiegeln sich in der dünnen Wasserschicht auf der Salzwüste. Es ist unglaublich.

    Uyuni – die grösste Salzwüste der Welt
  • Interessante Fakten

    Das Salz wird durch die Verdunstung von Wasser aus der Kruste gewonnen. Der Salar de Uyuni enthält vermutlich mehrere Tonnen Salz, das für industrielle Zwecke und Lebensmittel verwendet wird. Bis heute wird ein Teil des Salzes von Hand abgebaut.

    Interessante Fakten
  • Bolivianische Küche

    Viele Gerichte werden in einer Chilisauce serviert (Picantes). Huhn, Kartoffeln, Mais und Bohnen gehören zu den beliebtesten Zutaten.

    Bolivianische Küche
  • Facettenreiches La Paz

    In La Paz beträgt der Höhenunterschied zwischen dem tiefsten und dem höchsten Punkt rund 1000 Meter.

    La Paz hat so viele unterschiedliche Facetten. Eine schnelllebige Stadt mit Hexenmärkten, Hochhäusern und ganz einfachen Gebäuden, alles miteinander durch Gondeln verbunden. Falls man dem Stadttrubel doch einmal entkommen möchte, findet man auch ruhige Orte zum Wandern oder Spazieren. Das Moon Valley oder das Valle de las Ánimas eignen sich dafür besonders gut.

    Noch höher als La Paz liegt El Alto, eine der höchstgelegenen Grossstädte der Welt, auf rund 4150 Metern über Meer.

    Am Abend besuchen wir eine Cholitas-Wrestling-Show. Anfang der 2000er-Jahre entstanden die Shows vor allem zur Unterhaltung und als neue Einnahmequelle für indigene Frauen.

    Facettenreiches La Paz
  • Praktische Gondeln

    2014 entstand das Gondelnetz. Für die Bewohner ist es sehr praktisch, da sie schnell und einfach von La Paz nach El Alto gelangen. Steile Hänge und den Strassenverkehr können sie so problemlos umgehen. Über 1000 Gondeln wurden in der Schweiz hergestellt.

    Praktische Gondeln
  • Valle de las Ánimas

    Nicht weit von der Stadt entfernt befindet sich das «Valle de las Ánimas». Perfekt, um für ein paar Stunden dem Stadttrubel zu entfliehen. Es gibt verschiedene Wege, die man wählen kann, und die Aussichten und unendlichen Steinformationen sind absolut atemberaubend.

    Valle de las Ánimas
  • Mercado de las Brujas

    Mit unserem Guide machen wir uns auf den Weg zum Hexenmarkt. Sie sei hier geboren, erzählt sie uns. Früher gab es hier nur ein paar wenige traditionelle Läden. Mittlerweile findet man unzählige verschiedene Angebote entlang der Strassen. Zum Beispiel Lama-Föten, die als Opfergabe verwendet werden. Neben den Ritualgegenständen werden auch viele Souvenirs, Andenkleidung und Alpakawaren angeboten.

    Mercado de las Brujas
  • Zum Abschluss auf den Mond

    Wieder einmal eine ruhige Minute? Dann ist ein Ausflug zum Valley of the Moon genau das Richtige. Auch hier findet man Steinformationen, so weit das Auge reicht. Den Namen hat der Ort höchstpersönlich von Neil Armstrong erhalten. Der erste Mann auf dem Mond war einst hier unterwegs und fand, die Landschaft erinnere ihn an den Mond.

    Zum Abschluss auf den Mond

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 3800.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • 8 Tage Rundreise
  • 7 Übernachtungen

  • Flüge ab/bis Schweiz

Angebotsnummer: 136582

Fokus Umwelt

Verantwortungsbewusst Reisen
  • Bolivien mit Fahrzeugen statt zusätzlichen Inlandsflügen bereisen.
  • In familiären, lokal geführten Hotels übernachten.
Noelia Campigotto

Noelia Campigotto

Fremde Kulturen, neue Geschmäcker und das Leben fernab des Gewohnten ziehen mich immer wieder hinaus in die Welt. Sobald ich unterwegs bin, fühle ich mich lebendig – egal ob alleine oder in Gesellschaft. Auf meiner ersten grossen Soloreise durch Vietnam habe ich gespürt, wie grenzenlos Reisen sein kann. Seither zieht es mich immer wieder hinaus, besonders auf die Philippinen. Dort liebe ich die Herzlichkeit der Menschen, das Lachen, das überall erklingt, und das Gefühl von Freiheit, wenn ich mit dem Scooter zwischen Palmen ans Meer fahre. Diese Lebensfreude steckt an und erinnert mich daran, warum ich reise. Heute bin ich Reiseberaterin bei Globetrotter. Ich liebe es, Kundinnen und Kunden mit meiner Begeisterung anzustecken, ihnen meine Tipps weiterzugeben und sie zu inspirieren, ihre eigenen Abenteuer zu wagen. Meine Devise: Eifach mache.

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Wissenswertes rund um Bolivien

Beste Reisezeit

Legende:
Beste Reisezeit
Geeignete Jahreszeit
Weniger geeignete Reisezeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Bolivien x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Anden / Altiplano x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Bolivien kann grundsätzlich das ganze Jahr hindurch bereist werden doch während der Regenzeit von November bis April kann es in gewissen Regionen zum Teil sehr stark regnen. Die beste Reisezeit ist während der Trockenzeit von Mai bis Oktober. Während diesen Monaten fallen deutlich weniger Niederschläge doch in den Anden und im Hochland kann es während dieser Zeit besonders nachts empfindlich kalt werden. Die spezifischen Empfehlungen für die einzelnen Regionen haben wir in den ausführlichen Länderinformationen zusammengestellt.

Alles über Bolivien

Alle Länderinfos über Bolivien findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

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