Reiseerlebnis
zusammengestellt von Billy Husmann

Bolivien – Bike-Abenteuer im Hochland der Anden

Reisen aktuell möglich
Bolivien – Bike-Abenteuer im Hochland der Anden

Bolivien, die Wiege uralter Kulturen, ist das Herz von Südamerika. Kaum ein Land Lateinamerikas zeigt sich so ursprünglich, kulturell wie auch landschaftlich. Die einzigartige Tierwelt, die grandiosen Landschaften mit Vulkankegeln, Salzseen, malerischen Lagunen, dem tiefblauen Titicacasee und die wunderbar wechselnden Lichtstimmungen bringt dich immer wieder zum Staunen. Erlebe diese Bikereise individuell oder in der Gruppe.

  • Orte
    ab Sucre/bis La Paz
  • Empfohlene Reisedauer
    19 Tage
  • Transportmittel
    Flug, Bahn, Bike, Bus, Boot, Jeep
  • Unterkunft
    Hotel

Meine Highlights

Unbeschreibliches in der Salar de Uyuni erleben
Pin icon Salar de Uyuni

Unbeschreibliches in der Salar de Uyuni erleben

Die Yungas-Strasse biken
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Die Yungas-Strasse biken

Pin icon Villa Mar

Auf Schotterpisten zu Lagunen und Vulkanen biken

Reiseroute

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  • Tag 1 + 2 | Flug nach Sucre

    Flug nach Sucre (2800 Meter), die offizielle Hauptstadt Boliviens (Der Sitz der Regierung befindet sich jedoch in La Paz). Wir nehmen es ruhig an diesem ersten Tag im Andenland, bummeln durch die Gassen, besichtigen einige Sehenswürdigkeiten und probieren den «mate de coca»-Tee, der gemäss den Einheimischen die Akklimatisation unterstützt.

  • Tag 3 | Erste Eindrücke von Bolivien  

    Heute lernen wir die schöne Umgebung von Sucre kennen. Zu Fuss erkunden wir die beeindruckende Bergwelt von Chataquila. Mit den Bikes unternehmen wir eine gemütliche Einrolltour durch ein grünes Tal zum Maragua-Krater.

  • Tag 4 | Silberstadt Potosi  

    Anfänglich mit den Begleitfahrzeugen, dann mit den Bikes machen wir uns auf den Weg nach Potosi. Unter anderem kommen wir in den Genuss eines langen Downhills zum Rio Pulacayo. Dank dem Abbau von Silber war Potosi im 17. Jahrhundert eine der grössten Städte der Welt, vergleichbar mit Paris oder London. Noch heute ist die Förderung von Silber wie auch Zinn ein wichtiger Wirtschaftszweig. Nicht umsonst heisst der Berg neben der Stadt «Cerro Rico», reicher Berg. Auf einem Spaziergang durch die Silberstadt besuchen wir unter anderem die Casa de Moneda, die ehemalige königliche Münzprägeanstalt. Später schwingen wir uns nochmals auf unsere Mountainbikes für die Fahrt zum heutigen Etappenziel Cayara. Die tiefere Lage ist förderlich für den Akklimatisationsprozess. Wir nächtigen in einer historischen Hacienda. Das angegliederte Museum zeigt Ausstellungsstücke aus der Kolonialzeit.

  • Tag 5 | Silbermine und Eisenbahnfriedhof 

    Heute biken wir durch das andine Hochland und lassen uns von der Stille und eindrücklichen Landschaft bezaubern. Unterwegs machen wir einen Stopp bei einer Silbermine und erfahren viel Wissenswertes über den Abbau und das harte Leben der Arbeitenden. Kurz vor Uyuni besuchen wir den einmaligen Eisenbahnfriedhof, mit seinen rostigen Dampfkolossen aus vergangenen Zeiten. Bizarr liegen sie in der verlassenen Steppe und bieten wunderbare Fotosujets.

  • Tag 6 | Hochtal auf fernem Planeten

    Unsere 4x4-Fahrzeuge bringen uns an den Startpunkt der heutigen Bike-Etappe. Nun wird es abenteuerlich. Wir verlassen die staubige Hauptstrasse und biken auf einem abgeschiedenen Trail rot leuchtenden Felsformationen entlang. Das Hochtal könnte sich auf einem fernen Planeten befinden. Müde und zufrieden erreichen wir das originelle, an einen Felsen gebaute Hotel in Villa Mar. Am warmen Ofenfeuer geniessen wir einen «mate de coca»-Tee und das gemütliche Beisammensein.

  • Tag 7 + 8 | Lagunen und Vulkane 

    Wir biken auf Schotterpisten in abgeschiedenen Hochtälern zwischen imposanten Vulkankegeln und an wunderschön farbigen Lagunen vorbei. In dieser spektakulären Landschaft können wir die scheuen Vicuñas, Flamingos und mit etwas Glück Viscachas, einer heimischen Nagetierart oder sogar einen Wüstenfuchs beobachten. Immer wieder verzaubern uns die wunderbaren Lichtstimmungen und die einzigartigen Naturlandschaften.

  • Tag 9 | Salar de Uyuni, grösster Salzsee der Welt

    Heute erleben wir eines der grössten Highlights Boliviens, den grössten Salzsee der Welt, den Salar de Uyuni. Nach einer Kaffeepause auf der Kakteeninsel Incahuasi, die sich inmitten des Salzsees befindet, düsen wir über die flache Salzkruste. Wir erfahren die Dimensionen dieser riesigen, weiss leuchtenden Salzoberfläche, jeder in seinem Rhythmus. Es bleibt uns genügend Zeit, lustige und originelle Fotos zu schiessen. In Colchani erfahren wir mehr über die Salzgewinnung und übernachten in einem stilvollen Salzhotel.

  • Tag 10 | Wilde Bergwelt der Cordillera Real 

    Per Inlandflug gelangen wir nach La Paz. Nach einer Fahrt mit den Jeeps über den kargen Altiplano erblicken wir bald den mächtigen tiefblauen Titicacasee am Rande der schneebedeckten Cordillera Real. Auf dem Pass La Cumbre besteigen wir die Mountainbikes. Wahlweise auf der Hauptroute oder auf kompromisslosen Trails lassen wir es durch ein zerklüftetes abgeschiedenes Tal so richtig krachen. Bald erreichen wir unser Ziel, das ehemalige Goldgräberstädtchen Sorata.

  • Tag 11 | Chuchu-Pass und La Gruta

    Heute testen wir auch unsere Abfahrtsqualitäten in grossen Höhen. Blicke in tiefe Schluchten lehren uns das Fürchten. An den Ausläufern der beiden 6000er Illampu und Ancohuma lassen wir uns auf über 4500 Meter hoch auf den Chuchu-Pass chauffieren. Je nach Lust und Laune biken wir auf anspruchsvollen Trails oder kurven auf einer Naturpiste runter. Wunderschöne Licht- und Wolkenspiele begleiten unsere Abfahrtswege durch verlassene Bergbauerndörfer – während die Goldminenarbeiter sich fragen, was wir hier oben suchen. Nach dem Besuch der San-Pedro-Grotte pedalen wir zufrieden in unser Hotel zurück.

  • Tag 12 | Ausblicke auf den tiefblauen Titicacasee  

    Mit dem Begleitfahrzeug fahren wir durch urtümliche Dörfer und gelangen an die Seeenge des Titicacasees. Eine traditionelle, einfache Holzfähre bringt uns auf die andere Seite. Ab hier schwingen wir uns auf die Bikesättel und geniessen die coupierte Strecke über den Rücken der Copacabana-Halbinsel mit wunderschönen Ausblicken auf den See und die majestätischen schneebedeckten Gipfel der Cordillera Real. Für abenteuerliche Biker und Bikerinnen führt eine der Routen auf einem Singletrail durch wildes Gelände. Wer es lieber gemütlich angeht, wählt den Schotterweg. Ein Boot bringt uns auf die Sonneninsel, wo wir nach einem kurzen Aufstieg zu Fuss müde und voller Eindrücke unsere romantische Unterkunft erreichen. Sie liegt inmitten von terrassierten Feldern und bietet uns eine traumhafte Aussicht.

  • Tag 13 | Die stille Sonneninsel

    Wir lassen uns von den ersten Sonnenstrahlen hinter dem Illampu bezaubern und geniessen die frische klare Luft. Heute schnüren wir die Trekkingschuhe und unternehmen einen Spaziergang auf der Sonneninsel mit fantastischen Ausblicken über den Titicacasee. Mit Ehrfurcht erfahren wir hier einige Details über den Ursprung der Tiwanaku- und Inka-Kultur sowie deren heiligen Titicacasee, der schon früher als Sitz der Götter galt, so soll der Sonnengott auf dieser Insel geboren worden sein. Wir gönnen uns ein typisches Mittagessen (mehr wird nicht verraten). Es bleibt genügend Zeit die Seele baumeln zu lassen oder auf eigene Faust ein Erkundungstour zu unternehmen.

  • Tag 14 | Über Copacabana nach La Paz

    Mit dem Boot setzen wir über in das quirlige Hafenstädtchen Copacabana. Zumindest der halbmondförmige Schwung der Bucht erinnert an den weltberühmten Stadtteil Rio de Janeiros. Wir haben Zeit, die Ortschaft mit seiner im maurischen Stil erbauten Basilika zu besuchen. Die dort ausgestellte «Virgen Morena» (dunkle Jungfrau) macht Copacabana zum bedeutendsten Wallfahrtsort in Bolivien. Auf einer panoramareichen Strecke fahren wir anschliessend mit den Jeeps in Richtung La Paz. Die Stadt befindet sich am Fusse des Hausbergs Illimani in einem Trichtertal, das sich auf einer Höhe von 3500 bis 4100 Metern erstreckt und an dessen Hängen eng aneinander tausende Häuser kleben. Mit der Seilbahn schweben wir über das riesige Häusermeer. Das Seilbahnnetz von La Paz besteht aus zehn Linien und ist das größte städtische Seilbahnnetz der Welt. Für die Einheimischen ist dies ein praktisches und effizientes Transportmittel, für uns Besuchende eine spannende Attraktion. Es bleibt genügend Zeit durch die Gassen zu schlendern und den einzigartigen, farbenfrohen und buntgemischten Hexenmarkt sowie andere Sehenswürdigkeiten von La Paz zu besuchen.

  • Tag 15 | Die weltbekannte Strasse des Todes

    Mit den Begleitfahrzeugen gelangen wir zum Ausgangspunkt des heutigen Abenteuers: der Abfahrt auf der «Carretera de la Muerte», der Todesstrasse. Zu Beginn noch dick eingemummt, entledigen wir uns mit abnehmenden Höhenmetern unserer vielen Hüllen. Das Landschaftsbild ändert sich während der Abfahrt eindrücklich, von den kargen Berghöhen gelangen wir in einen tropischen Wald. Beim Anblick der tiefen Schluchten und engen Kurven sind wir dankbar, dass der motorisierte Verkehr seit kurzem über eine neue Strasse geführt wird. An unserem Tagesziel in Coroico angekommen, geniessen wir die warmen Temperaturen und die üppig grüne Vegetation im tropischen Tiefland (Yungas).

  • Tag 16 | Ruhetag in den Yungas

    Nach dem Frühstück besuchen wir (fakultativ) die Tierauffangstation Senda Verde. Mit grösstem Einsatz und Engagement werden die unterschiedlichsten Tiere wie Papageien, Affen und Andenbären gesundgepflegt und finden hier ein neues Zuhause. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

  • Tag 17 | Biketour nach La Paz

    Zurück auf dem Pass El Cumbre besteigen wir das letzte Mal das Fahrrad. Vorbei an Minen und Schieferabbaugruben geniessen wir die Abfahrt in Richtung La Paz. Von weit oben haben wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt.

  • Tag 18 | Rückflug nach Europa

  • Tag 19 | Ankunft in Europa

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu unserem Reiseerlebnis benötigst.

Preis pro Person
ab CHF 5290.–

  • Täglich als Privatreise
  • Als Gruppenreise:
  • 20.07.2022 – 07.08.2022

  • Flug Zürich-Sucre, La Paz-Zürich (Gruppenreise)
  • Inlandflug Uyuni–La Paz
  • 16 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 10 Mittagsverpflegungen und 8 Abendessen
  • Begleitfahrzeug und Transfers (Bus/Bahn/Boot)
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Lokale, englischsprachige Reiseleitung

  • Transport des eigenen Bikes
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Annullationskosten- und Assistanceversicherung
  • Vollgefedertes Mietbike CHF 390.-
  • Frontgefedertes E-Mountainbike CHF 680.-

Anforderungen & Strecke
Die Höhenmeter in den Anden, zum Teil auf Höhen von über 4000 Metern, sind einiges anspruchsvoller als in Europa. Deshalb erfordert diese Reise einen guten Gesundheitszustand. Konditionelle Vorbereitung vor der Reise ist von Vorteil. 

Gesamtstrecke 420-550 Kilometer und 3500-6000 Höhenmeter, aufgeteilt auf 13 Tagesetappen, also zirka 30-40 Kilometer und 270-460 Höhenmeter pro Tag. Während der Reise sind wir zu 90 % auf zum Teil technisch anspruchsvollen Schotter- und Naturstrassen unterwegs und zirka 10 % auf Asphaltstrassen. An einigen Tagen können fakultativ spannende und technisch anspruchsvolle Trails gefahren werden.

Begleitfahrzeug
Auf allen Etappen sind 4x4-Jeeps dabei, welche das Gepäck und die Verpflegung transportieren und bei Bedarf eine Mitfahrgelegenheit bieten.

Ideale Reisezeit
April bis Oktober

Gruppenreise
Diese Reise kann auch als Gruppenreise gebucht werden. Gruppengrösse 10-14 Personen, Preis auf Anfrage.

Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

BIK - 30070

Billy Husmann

Billy Husmann

Wem als Pianist Songs wie «Desafinado» oder «The Girl from Ipanema» locker von der Hand gehen, der ist in Brasilien, dem Land des Bossa Nova, stets und überall willkommen. So erging es jedenfalls mir, als ich mich während zweier ausgiebiger Aufenthalte kreuz und quer durch das Land des Amazonas spielte. Dabei entwickelte ich ein Flair für die Menschen, ihre Sprache, ihre Geschichte und ihre Küche, was mich heute auf meinem weiteren Weg als Globetrotter leitet. Ziel ist nämlich – ganz im Rhythmus der Musik – alle ehemaligen portugiesischen Kolonien zu bereisen. Nach der Inselwelt von São Tomé und Príncipe freut sich jetzt das afrikanische Festland auf mich Musikus.

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Wissenswertes rund um Bolivien

Beste Reisezeit

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Geeignete Reisezeit: In Bolivien gibt es zu fast jeder Jahreszeit eine Region, die sich gut bereisen lässt. Das Land erstreckt sich über viele Wetter- und Klimaregionen. Eine allgemeine Aussage zur besten Zeit ist daher nicht möglich. Die spezifischen Empfehlungen für die einzelnen Regionen haben wir in den ausführlichen Länderinformationen zusammengestellt.

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Alle Länderinfos über Bolivien findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

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