Reiseerlebnis
zusammengestellt von Hanna Hegglin

Berge und Kultur Äthiopiens

Berge und Kultur Äthiopiens

Diese einzigartige Trekking-Route im Semien-Gebirge im Norden Äthiopiens führt dir die ganze Vielfalt des Landes vor Augen. Im Semien–Gebirge begegnest du endemischen Pavianen, seltenen Steinböcken und bewegst dich in den höchsten Bergen Äthiopiens. Die reiche Geschichte des Landes erfährst du im kulturellen Zentrum Gondar, wie auch bei den Felskirchen von Lalibela und in Axum.

  • Orte
    ab/bis Addis Abeba
  • Empfohlene Reisedauer
    16 Tage
  • Transportmittel
    Inlandflüge, Überlandfahrten
  • Unterkunft
    Mittelklassehotels, einfache Gästehäuser, 2er-Zelt, Tageszimmer in Addis Abeba am Abflugstag

Meine Highlights

Pin icon Tanasee

Bootsfahrt auf dem Tanasee

Pin icon Axum

Dreh die Zeit um 3000 Jahre zurück in Axum

Pin icon Lalibela

Bei den sagenumwobenen Felsenkirchen von Lalibela

Reiseroute

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  • Tag 1 | Individuelle Ankunft in Addis Abeba

    Am Flughafenausgang werden wir von einem Fahrer unseres lokalen Partners erwartet und ins Hotel begleitet. Falls wir mitten in der Nacht ankommen, gönnen wir uns ein paar Stunden Schlaf. Des Weiteren lernen wir schon heute die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt kennen und geniessen den Ausblick auf die Stadt vom Entoto-Berg aus.

  • Tag 2 | Bahir Dar

    Am Morgen Flug nach Bahir Dar, wo wir den Bezait-Palast besuchen und die wunderschöne Aussicht über den Tana-See und den Blauen Nil geniessen. Auf unserer Besichtigungstour durch Bahir Dar schauen wir uns an, wie die Boote aus Papyrus, die «Tankwas», hergestellt werden. Nachmittags unternehmen wir eine Bootstour auf dem Tana-See.

  • Tag 3 | Die Wasserfälle des Blauen Nils

    Ein Ausflug bringt uns zu den grandiosen Wasserfällen des Blauen Nils. Bei hohem Wasserstand bieten sie ein wahrlich imposantes Schauspiel, wie sie in unzähligen Kaskaden über einen Felsabbruch in die Tiefe fallen. Weiterreise durch weites Acker- und Weideland, an unzähligen Siedlungen vorbei nach Gondar.

  • Tag 4 | Gondar

    Die ehemalige Kaiserstadt Gondar gilt als Zentrum der äthiopischen Kunst, Literatur und Wissenschaft. Während drei Jahrhunderten entstanden viele Burgen und Paläste, die das Bild der Stadt bis heute prägen. Am Nachmittag brechen wir zum Semien Mountains Nationalpark auf. Erstes Kurztrekking zur Akklimatisation.

  • Tag 5 | Sankaber – Geech

    Der Semien-Nationalpark zählt seit 1978 zum Kulturerbe der UNESCO. Mit etwas Glück können wir Walia-Steinböcke und Herden von Dschelada-Pavianen beobachten, die nur hier vorkommen. Morgens brechen wir vor unserer Begleitmannschaft auf, die unser Hauptgepäck mit Maultieren und Pferden zum nächsten Lagerplatz transportiert. Unterwegs sehen wir den eindrücklichen Jimbar Wasserfall, welcher sich 500 Meter in die Tiefe stürzt. Gegen Ende des Jahres, zum Höhepunkt der Trockenzeit, fliesst allerdings nur wenig Wasser durch die Öffnung im Fels.

  • Tag 6 | Geech – Chenek

    Ein spektakulärer Trekkingtag erwartet uns. Der Weg führt uns erst zum Aussichtspunkt Imetgogo auf 3926 Meter von wo sich ein überwältigendes Panorama über die bizarre Felslandschaft zeigt. Wir wandern weiter nach Inatye bis auf 4070 Meter, wo wir dem eindrücklichen Plateauabbruch entlang bis zum nächsten Nachtlager trekken.

  • Tag 7 | Chenek – Ambiko

    Eine herausfordernde Trekkingetappe mit einigen Auf- und Abstiegen führt uns von Chennek nach Ambiko. Zu Beginn steigen wir auf einen 4200 Meter hohen Pass auf. Wer noch Energie hat, kann einen Abstecher auf den 4430 Meter hohen Gipfel des Berges Bwahit in Angriff nehmen (je nach Geschwindigkeit, verfügbarer Zeit und Energie der Trekkingteilnehmenden. Es empfiehlt sich eventuell, die Kräfte zu sparen für den nächsten Tag zum Ras Dashen). Der heutige Tag bietet die besten Chancen, den bedrohten Walia-Steinbock zu beobachten. Danach steigen wir zum Mersheba-Fluss ab. Ein letzter Aufstieg führt uns in unser Camp in Ambiko auf 3200 Meter, wo wir für die nächsten zwei Nächte unsere Zelte aufschlagen.

  • Tag 8 | Der Gipfel des Ras Dashen (4620 Meter)

    Unsere Besteigung des Ras Dashen führt durch eine karge Landschaft von Gräsern und Flechten. Die letzten hundert Höhenmeter sind von Felsen geprägt. Der kräftezehrende Aufstieg wird mit einer überwältigenden Aussicht belohnt. Wir befinden uns auf dem vierthöchsten Berg Afrikas. Erfüllt vom einmaligen Erlebnis steigen wir auf der gleichen Route in unser Camp ab. Auf Wunsch kann diese Etappe auch ausgelassen und zum Ausruhen oder mit einfachen Wanderungen vom Camp aus verbracht werden.

  • Tag 9 | Ambiko – Sona

    Wiederum ein herausfordernder Tag. In stetigem Auf und Ab geht unser Weg weiter und wir geniessen die wunderbare Aussicht auf die spektakulären Felsformationen – wir verstehen nun, warum diese Formationen auch «Schachfiguren Gottes» genannt werden. Im Dorf Arquaziye geniessen wir den Luxus einer lokalen Tasse Kaffee, bevor wir unser einmalig gelegenes Camp erreichen.

  • Tag 10 | Sona – Mekarebiya

    Ein Abstieg führt uns ins Tal des Flusses Ansiya. Hier haben wir während einer ausgiebigen Mittagspause die Möglichkeit auszuruhen und die Landschaft am Fluss zu geniessen. Auffallend ist auch die üppige Vegetation, die in diesen tieferen Lagen vorherrscht.

  • Tag 11 | Mekarebiya – Mulit

    Ein Abstieg bringt uns zu einer Lagune, die von einem Wasserfall geformt wurde. Wir entspannen und kühlen uns im erfrischenden Wasser ab. In Mulit geniessen wir die letzte Nacht unter freiem Sternenhimmel.

  • Tag 12 | Axum

    Nach einer letzten kurzen Etappe zu Fuss endet unser Trekking in Adiarkai. Per Bus werden wir nach Axum gefahren. Hier lassen wir die alt-äthiopische Geschichte lebendig werden und besichtigen die bis dreissig Meter hohen monolithischen Steinstelen. Ausserdem sehen wir uns das Bad und den Palast der Königin von Sheba sowie die Kirche St. Mary von Tsion an.

  • Tag 13 | Mekele

    Auf der Fahrt nach Mekele besuchen wir die ersten Felsenkirchen. Die einmaligen, in den Stein gehauenen Kirchen und Tempel entstanden im 12. und 13. Jahrhundert und bildeten eine wahre Festung des christlichen Glaubens inmitten der islamischen Nachbarreiche.

  • Tag 14 | Landleben und Passfahrten

    Eine Fahrt durch hügelige Landschaft bringt uns zur heiligen Stadt und Wallfahrtsort Lalibela. Auch heute leben hier fast ausschliesslich äthiopisch-orthodoxe Christen. Während der interessanten Fahrt über Pässe und durch Täler sehen wir Bauern auf ihren Feldern, beobachten die Frauen und Mädchen beim Wasser holen und die jungen Männer mit ihren grossen Kuhherden.

  • Tag 15 | Lalibelas Felsenkirchen

    Frühmorgens sind wir unterwegs zu den Kirchen von Asheton Mariam, welche hoch über Lalibela thronen. Am Nachmittag besuchen wir eine weitere Gruppe monolithischer Felsenkirchen, die meist mehrstöckig in roten Basaltlava gemeisselt wurden. Heute zählen diese Kirchen zum Weltkulturerbe der UNESCO.

  • Tag 16 | Addis Abeba und Rückreise

    Wir fliegen zurück nach Addis Abeba. Vielleicht reicht die verfügbare Zeit um ein Waisenhaus, in welchem die Kinder aus verschiedenen Materialien Gegenstände für den Verkauf herstellen, zu besuchen. Oder wir nützen die Gelegenheit um letzte Souvenirs einzukaufen. Je nach Flug folgt im Verlaufe des Tages die individuelle Rückreise in die Schweiz.

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu unserem Reiseerlebnis benötigst.

Preis pro Person
ab CHF 3850.–

  • 25.09.22 – 10.10.22

  • Flüge Addis Abeba–Bahir Dar, Lalibela–Addis Abeba in Economy-Klasse
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • 8 Übernachtungen in Mittelklasshotels und einfachen Gasthäusern im Doppelzimmer, 8 Übernachtungen im Zweierzelt, Tageszimmer in Addis Abeba am Abflugstag
  • Schlafzelte und allgemeine Campingausrüstung
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Lokale, Englisch sprechende Reiseleitung und Begleitmannschaft
  • Bewilligungen und Eintritte
  • Praktische Globotrek-Trekkingtasche mit Rollen

  • An- und Rückreise nach/ab Addis Abeba
  • Visum
  • Trinkgelder
  • Persönliche Auslagen
  • Zuschlag Kleingruppe bei unter 8 Teilnehmern

  • Diese Reise kann an beliebigen Daten als Privatreise ab zwei Personen organisiert werden.
  • Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 2 Tagesetappen von 1-3 Stunden, 3 Tageseetappen von 5-7 Stunden, 3 Tagesetappen von 8-9 Stunden, 1 Gipfeltag von 10-12 Stunden in Höhen bis 4533 Meter. 4 längere Überlandfahrten.
  • Arrangement ab/bis Reiseland. Die Flüge nach/ab Addis Abeba sind im Reisepreis nicht inbegriffen. Gerne stehen wir für Reservationen nach Wunsch zur Verfügung
  • Das Hauptgepäck wird im Semien-Gebirge von Maultieren transportiert. Den Tagesrucksack tragen wir selber.

Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

NAT - 28946

Hanna Hegglin

Hanna Hegglin

Fünfjährig, allein und entsprechend beeindruckt, flog ich auf Verwandtenbesuch nach Sarajewo und wurde darob nicht etwa Flight Attendant, sondern eine entdeckungsfreudige Weltenbummlerin. Und zugleich eine begeisterte Reiseberaterin, die ihr Wissen und ihre grosse Freude an der Welt möglichst ansteckend und kompetent weitervermittelt. Nach einem prägenden irischen Auswandererjahr in Dublin zieht es mich selbst immer wieder in den asiatischen Raum. Und meine Traumdestination Indien würde ich am liebsten gleich nochmals ansteuern: stilecht in der Art der Siebzigerjahre – auf dem Landweg und in meinem eigenen Bus.

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Wissenswertes rund um Äthiopien

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit: Oktober bis Mai. Durch die grossen Höhenunterschiede im Land gibt es viele klimatische Unterschiede. November bis Januar sind die angenehmsten Monate zum Reisen. In grossen Höhen kann es Frost geben, tagsüber ist es aber bis zu 20 Grad warm.

Weniger geeignete Reisezeit: Juni bis September. Vor allem im nördlichen Hochland viel Regen. In Gebieten bis zu 1800 M.ü.M. bis zu 30 Grad heiss und schwül.

Ja

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