Reiseerlebnis
erlebt von Monique Dauwalder

Auszeit im Barossa Valley in Südaustralien

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Auszeit im Barossa Valley in Südaustralien
Während einer längeren Reise gönnen wir uns im Barossa Valley eine zweimonatige Auszeit, um Australien einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Dank einem Schweizer Kontakt erhalten wir die Gelegenheit, im Château Tanunda bei diversen Arbeiten mitzuhelfen und auf einem grossen Anwesen zu wohnen. Die verlängerten Wochenenden nutzen wir für Entdeckungstouren in der Umgebung.

Reiseroute

  • Château Tanunda

    Das majestätische und über 125-jährige Château beeindruckt uns gleich auf den ersten Blick. Ein «winetasting» im «cellar door» sollte man sich nicht entgehen lassen und unbedingt ein Glas vom roten «Sparkling Wine Nightwatch» probieren. Mein Favorit zu einem Käseplättli ist der süsse «Botrytis Semillon».
    Château Tanunda
  • Barossa Valley

    Das Barossa Valley ist nur 70 Kilometer von Adelaide entfernt und ein beliebtes Ausflugsziel. Nebst den unzähligen Weingütern bietet es auch zahlreiche Wander- und Fahrradwege. Auf unseren Spaziergängen begegnen wir sogar in den Weinreben Kängurus.
    Barossa Valley
  • Seppeltsfield Road

    Diese von Palmen gesäumte Strasse in Seppeltsfield lässt uns fast vergessen, dass wir uns in einem Weingebiet befinden. Nebst Joseph Seppelt haben sich hier zahlreiche deutsche Einwanderer niedergelassen. Unser Herz und Magen freuen sich immer wieder über die leckeren Crèmeschnitten und das frische Brot der deutschen Bäckereien.
    Seppeltsfield Road
  • Barossa Farmers Market

    Fast jeden Samstag decken wir uns auf dem Barossa Farmers Market in Angaston mit saisonalen Früchten und Gemüse ein. Dieses kleine Ritual schätzen wir sehr, da sich dadurch auch die Gelegenheit für einen Schwatz mit den lokalen Leuten bietet.
    Barossa Farmers Market
  • Adelaide Cup

    Seit 1864 findet einmal jährlich der Adelaide Cup statt. Dieser Anlass gilt in Südaustralien als Feiertag und wir können die Gelegenheit nutzen, diesem Spektakel im Morphettville Racecourse beizuwohnen.
    Adelaide Cup
  • Kleider machen Leute

    Eigentlich haben wir weder mit Pferden noch mit Pferderennen viel am Hut. Von den eleganten Hüten und Outfits der schick gekleideten Damen sind wir jedoch sehr entzückt. Sehen und gesehen werden scheint hier das Motto zu sein.
    Kleider machen Leute
  • Mungo National Park

    Mit unserem Kleinwagen fahren wir in den nördlich gelegenen Mungo Nationalpark. Die bizarren Felstürme und Sanddünen bestaunen wir auf der 70 Km langen Ringstrasse von den Aussichtsplattformen. Zum Schutz und zur Erhaltung dieser fragilen Steinformationen darf man nur mit einem Guide zu Fuss näher ran.
    Mungo National Park
  • Red Banks Kangaroo Island

    Während unserem Aufenthalt in Südaustralien ist der Besuch von Kanagroo Island ein Höhepunkt. Wir freuen uns, die Insel für vier Tage zu besuchen. So haben wir die Möglichkeit, nebst den Hauptattraktionen wie Flinders Chase National Park und Seal Bay im Süden auch die Nordküste zu besuchen. Unser erster Stopp gilt den Red Banks.
    Red Banks Kangaroo Island
  • Pelikan Fütterung in Kingscote

    Am zweiten Tag kommen wir rechtzeitig zur Pelikanfütterung in Kingscote an. Jetzt in der Zwischensaison im April hat es nicht viele Besucher, und nur wenige Leute sehen bei der Fütterung zu und lauschen den Anekdoten der Tierpfleger.
    Pelikan Fütterung in Kingscote
  • Stokes Bay

    Wir fahren an der Nordküste von Kangaroo Island weiter zur Stokes Bay. Ein menschenleerer, weisser Sandstrand erwartet uns. Herrlich, um einen längeren Picknick-Stopp einzulegen. Zum Glück haben wir uns zuvor mit Brot, Käse, Honig und Lavendel-Süssigkeiten von lokalen Herstellern eingedeckt.
    Stokes Bay
  • Nordküste Kangaroo Island

    Wir schätzen uns glücklich, Kangaroo Island mit Sonnenschein erleben zu dürfen. Da wir mit dem Zelt unterwegs sind, sind wir froh, ist uns das Wetter gut gesinnt. Die Nächte werden Anfang April jedoch bereits sehr kühl. In dieser Jahreszeit ist es nicht nötig, Campingplätze und Unterkünfte vorzubuchen.
    Nordküste Kangaroo Island
  • Koala

    In der Hanson Bay Wildlife Sanctuary schlägt mein Herz höher, als ich den ersten Koala erblicke. Wir laufen fast zwei Stunden dem Koala-Walk entlang und erspähen immerhin 15 Koalas. Einige Tiere waren sogar aktiv, was nicht selbstverständlich ist, da ein Koala bis zu 20 Stunden am Tag schläft. Leider sind die putzigen Beuteltiere vom Aussterben bedroht.
    Koala
  • Victor Harbor Horse Drawn Tram

    Nach zwei Monaten Aufenthalt in Tanunda ziehen wir weiter. Unser erster Halt ist Victor Harbor. Die Attraktion hier ist eine pferdegezogene Strassenbahn aus dem Jahre 1894, mit der man über einen 632m langen Steg zur vorgelagerten Granite Island kommt.
    Victor Harbor Horse Drawn Tram
  • London Bridge an der Great Ocean Road

    Eine der meistbesuchten Attraktionen in Südaustralien ist die Great Ocean Road. Für die 252 km lange Strecke von Warrnambool bis Torquay sollte man mindestens zwei Tage einrechnen. Hier auf dem Bild der «London Arch». Bis zum Einsturz des 2. Bogens im Januar 1999 war es die «London Bridge».
    London Bridge an der Great Ocean Road
  • Federation Square Melbourne

    Melbourne ist die Hauptstadt und gleichzeitig die grösste Stadt des Bundesstaates Victoria. Rund um den zentralen Federation Square drängen sich Sehenswürdigkeiten, Museen, Galerien sowie zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars. Wir bleiben zwei Tage, denn wir haben die Fähre nach Tasmanien bereits im Voraus reserviert.
    Federation Square Melbourne
  • Launceston Tasmanien

    Nach einer 10-stündigen Überfahrt mit der Spirit of Tasmania empfangen uns kühle Temperaturen in Tassie. Es ist Anfang Mai, also Herbst. Die Universitätsstadt Launceston mit ihren 70'00 Einwohner ist übersichtlich. Die historischen Gebäude im Zentrum lassen sich problemlos zu Fuss erkunden. Wir erfreuen uns an dem relativ grossen Angebot vegetarischer Restaurants. Unser Favorit ist ein Vegieburger im «Burger got soul».
    Launceston Tasmanien
  • Bay of Fires

    Kristallklares Wasser, weisse Sandstrände und leuchtend orangefarbene Granitbrocken erwarten uns in der Bay of Fires. Das Wetter ist wechselhaft, die Stimmung dramatisch. Ein wunderschöner Ort. Toll, was die Natur zu bieten hat. Wir können uns nicht sattsehen.
    Bay of Fires
  • Herbst im Cradle Mountain Nationalpark

    Mit dem kostenlosen Shuttlebus fahren wir zum Dove Lake im Cradle Mountain Nationalpark und wandern ein kleines Stück auf dem bekannten Overland Track zum Marions Lookout. Ein australisches Naturspektakel ist der «Fagus», die Herbstfarben der endemischen Buchenart. Ein wunderbares Leuchten in der Landschaft, wow!
    Herbst im Cradle Mountain Nationalpark
  • Palmen im Cradle Mountain Nationalpark

    Fremd erscheinen die Palmen hier in der Landschaft entlang dem Bachlauf. Das goldgrüne «Buttongras» leuchtet in der Abendsonne ganz besonders schön. Die Buschlandschaft ist teilweise sumpfig und der Wanderweg führt uns über Holzstege.
    Palmen im Cradle Mountain Nationalpark
  • Wombat

    Schon bei der Shuttlebusfahrt zum Lake Dove erzählt uns die Fahrerin, dass beim Ronny Creek am Abend die Wombats oft aus den Höhlen kommen und sich an den herrlichen Gräsern hier laben. Das Glück ist uns gut gesinnt, denn wir sehen drei Wombats.
    Wombat
  • Bruny Island Tasmanien

    Während unserem zweiwöchigen Aufenthalt auf Tasmanien fahren wir einmal um die Insel und besuchen im Süden Bruny Island. Auf dem Bild ist «The Neck» zu sehen, wie die schmale Landenge genannt wird, welche die beiden Inselhälften verbindet.
    Bruny Island Tasmanien
  • Albino Wallabie

    Im ersten Moment glauben wir, weisse Kaninchen zu sehen. Aber nein, es sind Wallabies. Von diesen schneeweissen Albinos sehen wir einige, sie scheinen sich hier offensichtlich wohl zu fühlen und leben mit den braunen Wallabies zusammen.
    Albino Wallabie
  • Sydney

    Während den verbleibenden zwei Wochen unserer Auszeit in Australien reisen wir von Tasmanien mit der Fähre zurück zum Festland und der Küste entlang bis nach Sydney. Nach eindrücklichen 90 Tagen müssen wir den liebgewonnen Kontinent verlassen, da unsere Aufenthaltsbewilligung abläuft. Aber wir kommen wieder, ein Besuch im Norden ist bereits geplant. Cheers mate!
    Sydney
Monique Dauwalder

Monique Dauwalder

Als ich völlig unverhofft in der Lotterie eine «green card» und damit die US-Staatsbürgerschaft gewann, nahm ich diese dankend an und genoss in der Folge fünf spannende Amerikajahre – zuerst ausgiebig in L.A. und später im Yellowstone Park. Zurück in der Schweiz heuerte ich bei der Swissair an, lernte fliegend die Welt zwischen Bombay, Yaounde und Sao Paulo kennen, bereiste nach dem «grounding» Australien, Neuseeland und die Südsee und träume jetzt – für eine begeisterte Globetrotterin verständlich – von einer Weltreise: Irgendwann, dafür open end.

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