Reiseerlebnis
erlebt von Monika Wildi

Auf den Spuren der Antarktisentdecker

Reisen aktuell möglich
Auf den Spuren der Antarktisentdecker
Meinem Mann und mir bietet sich die einmalige Chance, die Antarktis von Ost nach West zu durchreisen. Die Schiffsreise startet im Februar in Bluff/Neuseeland und führt uns via die subantarktischen Inseln wie Campbell Island und Balleny Islands in die Antarktis. Wir besuchen verschiedene Forschungsstationen – solche, die von den Antarktispionieren aufgebaut wurden und solche, die auch heute noch im Betrieb sind. Diese Route wird nur von wenigen Schiffen befahren und weiter kann man sich von der Zivilisation fast nicht entfernen. In dieser Abgeschiedenheit leben nur noch die Kaiser- und Adeliepinguine sowie verschiedene Robbenarten und Wale.

Reiseroute

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  • Was erwartet uns auf der langen Reise?

    Unser Schiff ist für Polarreisen gebaut und führt uns sicher um die halbe Welt. Erfreut stellen wir beim Einchecken in Bluff fest, dass wir den Kapitän und den Hotelmanager bereits von unserer letzten Reise kennen. Die anderen Passagiere kommen aus verschiedenen Ländern, und wir sind rund 100 Leute plus Crew.
    Was erwartet uns auf der langen Reise?
  • Besuch auf abgelegenen Inseln

    Campbell Island ist einer der subantarktischen Inseln südlich von Neuseeland. Diese Inseln werden von vielen Tieren bewohnt und oft als Brutstätte benützt. Wir erkunden die Ufergebiete per Zodiac, und auf Campbell Island unternehmen wir eine Wanderung. Am Wegesrand sitzen viele Albatrosse, die ihre Eier ausbrüten und verschiedenste Vögel fliegen über unsere Köpfe.
    Besuch auf abgelegenen Inseln
  • Frisch geschlüpft

    Ein junger Russalbatros sitzt hier alleine in seinem Nest. Wir fahren per Zodiac der Küste entlang und entdecken den seltenen Gelbaugenpinguin, verschiedene Robben und viele Vögel. Auch Enderby Island ist ein richtiges Tierparadies, und all diese Inseln sind höchstens von Forschern bewohnt.
    Frisch geschlüpft
  • Aufgepasst beim Ein- und Aussteigen

    Die ersten Zodiacs werden für den Ausflug mit Passagieren gefüllt. Wir gehören zu den Glücklichen, die dabei sind, und ein Wal taucht direkt neben unserem Zodiac auf. Vögel umrunden unser Schiff. Schon bald aber kommt der Befehl des Kapitäns, und alle Passagiere müssen zurück aufs Schiff. Das Wetter wird schlechter, und einige Boote schaffen es fast nicht, an der Gangway anzulanden. Die Plattform schwankt auf und ab, und man muss so schnell wie möglich auf die Treppe steigen.
    Aufgepasst beim Ein- und Aussteigen
  • Die Antarktis aus der Luft

    Drei Helikopter und erfahrene Piloten aus Chile sind auf der Reise mit dabei. Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis, per Helikopter einen «Scenic Flight» über die Gletscher der Antarktis machen zu können. Zum Abschluss fliegt der Pilot ganz nahe an ein riesiges Eisstück im Meer heran.
    Die Antarktis aus der Luft
  • Landung auf dem Schiffsdeck

    Es kommt mir vor, als wäre ich mittendrin in einer Filmszene. Die Helikopter werden abwechslungsweise bereitgestellt. Beim Starten und Landen muss alles sehr schnell gehen, und wir werden vorher geschult, damit alles reibungslos verläuft. Es macht richtig Spass, auf dem «Helideck» zu landen.
    Landung auf dem Schiffsdeck
  • Die Hütte der Pioniere und Abenteurer

    Auf den Spuren der Pioniere können wir Scott’s Terra Nova Hut besuchen. Ich staune nicht schlecht, dass die Hütte aus 1911 so gut erhalten ist. Sie diente Robert Falcon Scott und seiner Mannschaft als Ausgangspunkt für den zweiten und letzten Versuch, den geografischen Südpol zu erreichen.
    Die Hütte der Pioniere und Abenteurer
  • Hüttenzauber

    Die Hütte von Robert Falcon Scott wurde detailgerecht renoviert, und man hat das Gefühl, die Forscher und Abenteurer könnten jederzeit nach Hause kommen. Leider nahm seine Geschichte ein trauriges Ende: Scott wollte als Erster für das British Empire den Südpol erreichen, aber der Norweger Amundsen war schneller. Scott erreichte den Südpol als Zweiter, und beim Rückmarsch starben er und auch seine Begleiter.
    Hüttenzauber
  • Strammen Schrittes

    Es gibt in der Antarktis riesige Kolonien von Adeliepinguinen. Sie befinden sich meist im Packeis oder an der Packeisgrenze. Dieser Pinguin kommt ganz neugierig und mit schnellem Schritten auf uns zu, um uns Touristen zu bestaunen. Sie sind die einzigen Bewohner der Scott Base. Nur ab zu liegt noch eine Weddellrobbe am Strand.
    Strammen Schrittes
  • Entlang des riesigen Tafeleisbergs A43

    Unser Kapitän fährt so nahe wie möglich dem kilometerlangen Tafeleisberg A43 entlang. Sein Ausmass ist gigantisch, und das Wetter passt perfekt. Im Hintergrund sieht man die Spitze des Mount Erebus (3794 m ü. M.), der südlichste aktive Vulkan der Erde.
    Entlang des riesigen Tafeleisbergs A43
  • Inmitten antarktischer Berge und Täler

    Unser Ziel ist es, per Helikopter eines der antarktischen Trockentäler, das Taylor Valley, im McMurdo Sound zu erreichen. Der Flug ins Tal dauert 15 Minuten, und wir können sogar den Fuss auf den 7. Kontinent setzen. Das Tal gehört zu den großen landschaftlichen Besonderheiten der Antarktis. Es ist weitgehend unvergletschert und extrem trocken.
    Inmitten antarktischer Berge und Täler
  • Marsch der Kaiserpinguine

    Unsere Geduld lohnt sich, und die äusserst neugierigen Kaiserpinguine watscheln ganz nahe an uns heran. Wer bestaunt hier wen? In diesen Gefilden kommt fast nie ein Schiff vorbei, und die Tiere zeigen keine Scheu.
    Marsch der Kaiserpinguine
  • Das Meer gefriert unter unserem Bug

    Wir können ein Naturphänomen beobachten: Plötzlich wird das Meer ruhiger, und es bildet sich «Eisschlamm». Die kleinen Eisstückchen verwandeln sich in kleine «Eispfannkuchen», welche sich zu grösseren Schneeinseln zusammenfügen. Natürlich muss der Kapitän die Geschwindigkeit drosseln.
    Das Meer gefriert unter unserem Bug
  • Morgenstimmung im Eis

    Frühmorgens wache ich durch den Lärm des eisbrechenden Bugs auf. Ich wecke meinen Mann, und schnell ziehen wir uns warm an, um auf Deck zu gehen. Das Schiff ist komplett mit einer Eisschicht überzogen. Wir entdecken den Kapitän und den Ersten Offizier, wie sie mit fragenden Blicken auf der Brücke stehen. Stecken wir etwa fest?
    Morgenstimmung im Eis
  • Gefangen in traumhaften Eislandschaften

    Ganz langsam versucht Ernesto, unser Kapitän, das Schiff aus dem Eis zu befreien. Wo ist der Durchgang? Langsam schlängeln wir uns durch die Eisskulpturen und begegnen einzelnen Pinguinen und Robben, die gemütlich auf einer Eisscholle ruhen. Nach zwei Tagen können wir uns befreien und befinden uns weiter westlich als vorher.
    Gefangen in traumhaften Eislandschaften
  • Immer an der frischen Luft

    Den ganzen Tag stehe ich draussen und bestaune die riesigen Eisberge, die auf unserer Wasserstrasse den Rand säumen. Auf einem Eisberg stehen hoch oben zwei Kaiserpinguine. Wie schaffen die es, eine solch rutschige Fläche zu erklimmen? Und immer wieder schwimmen ein oder mehrere Wale vorbei.
    Immer an der frischen Luft
  • Wunderbare Formen

    An richtig schönen Eisbergen kann ich mich nicht sattsehen. Ihre Formen und Farben sind spektakulär. Der Kapitän und seine Mannschaft sind gefordert, damit sie keinem Eisberg zu nahe kommen.
    Wunderbare Formen
  • Wanderalbatros

    Unterdessen befinden wir uns weit draussen im Meer und werden von den verschiedensten Vogelarten begleitet. Ein Wanderalbatros hat mit dreieinhalb Metern die grösste Flügelspanne von allen und gleitet mühelos durch den Wind und über die Wellen. Wir alle bewundern die Flugkünstler, denen der starke Wind erst richtig Auftrieb gibt.
    Wanderalbatros
  • Ganz schön stürmisch

    Auf dieser Fahrt erleben wir auch die «Furious Fifties» in der Drake Passage. Die Decks sind geschlossen, und alle müssen sich gut festhalten. Diejenigen mit starken Magen können von der Kapitänsbrücke aus die Wellen beobachten, die über unser Schiff hinweg brechen. Ich fühle mich wie auf der Achterbahn, und ab und zu frage ich mich, wie viel so ein Schiff aushalten kann.
    Ganz schön stürmisch
  • Montevideo statt Ushuaia

    Wir sind wie auf einer Arche Noah seit 31 Tagen unterwegs und erfahren kurz vor Anlandung in Ushuaia, dass wir aufgrund der Coronabestimmungen in Argentinien nicht aussteigen dürfen. In Ushuaia dürfen wir auftanken, Nahrungsmittel laden, und dann geht es weiter ins Ungewisse. Nach ein paar Tagen erfahren wir, dass wir in Montevideo doch aussteigen dürfen, und so landen wir dort im Frachthafen an. Das Aussteigen wird strengstens kontrolliert, und wir werden mit Polizeieskorte zum Flughafen gefahren. Einer der letzten Flüge aus Südamerika bringt uns alle nach Hause.
    Montevideo statt Ushuaia
  • Unsere Route

    Von Bluff in Neuseeland bis nach Ushuaia in Argentinien fuhren wir 6447 Seemeilen, was rund 11'900 Kilomter sind. Der südlichste Punkt auf der Strecke war Bay of Whales in der Ross Sea. Ein paar weitere Seemeilen bis Montevideo kamen noch hinzu. Wenn wir in Montevideo nicht hätten aussteigen können, wären wir alle mit dem Schiff bis nach Vlissingen in der Niederlande gefahren. So wären wir noch weiterhin auf den Spuren der Seefahrer gewandelt.
    Unsere Route
Monika Wildi

Monika Wildi

Globetrotterin im Herzen bin ich seit jeher. Fast ebenso lang bin ich es beruflich und entsprechend habe ich unendlich viel, aber bei weitem noch nicht genug gesehen. Ich, die sich in ihrer «Sturm und Drang-Periode» des Öfteren für mehrere Jahre am Stück verabschiedete und mit ihrem Erfahrungsschatz locker Bücher füllen könnte, lasse es heute etwas ruhiger, dafür gezielter angehen. Und da ist von der einfachen Public Bus Reise durch Asien oder Südamerika, über Trekking im Himalaya, Neuseeland mit dem Motorhome bis hin zur luxuriösen Lodge-Safari in Afrika alles drin. Denn die unglaubliche Vielfältigkeit der Welt und des Reisens ist und bleibt meine Faszination und Leidenschaft.

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Wissenswertes rund um Neuseeland

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit: November bis April (Sommermonate). Warm, Regen immer möglich, besonders an der Westküste der Südinsel. Gute, ruhige Wanderzeiten: November und Februar/März.

Weniger geeignete Reisezeit:
Mai bis September (Wintermonate). Im Norden (Auckland) kühl, regnerisch, oft bedeckt. Südinsel kalt (0–10 °C). Schnee nur im Innern der Nordinsel (Skigebiet am Ruapehu) und in den Alpen der Südinsel.

Alles über Neuseeland

Alle Länderinfos über Neuseeland findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

Wissenswertes rund um Argentinien

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit:
Den subtropischen Norden sollte man in dem Zeitraum von Mai bis September bereisen, während man für einen Besuch Südargentiniens (Patagonien und Feuerland) die Sommermonate von Dezember bis Februar/März wählen sollte. Ansonsten gelten das Frühjahr (Oktober/November) und der Herbst (März/April) als die beste Reisezeit.

Alles über Argentinien

Alle Länderinfos über Argentinien findest du hier bequem für dich zusammengestellt.:

Wissenswertes rund um Uruguay

Beste Reisezeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Geeignete Reisezeit: Dezember bis Februar für die Küste. Oktober/November für den Rest des Landes. Weniger geeignete Reisezeit: Für Uruguay gibt es keine ausgeprägte schlechte Reisezeit.

Alles über Uruguay

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