Amerika aus Sicht eines Kletterers

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Amerika aus Sicht eines Kletterers
Sportklettern ist ein faszinierender Sport, der auf der ganzen Welt ausgeübt werden kann. In diesem Sommer 2015 hat es uns nach Amerika gezogen – von Las Vegas über den Maple Canyon und Salt Lake City zum Rifle Montain National Park und zurück über den Arches National Park. Es ist eine unvergessliche Rundreise abseits der touristischen Nationalparks.

Reiseroute

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  • Welcome to Las Vegas

    Trotz eines angenehmen Flugs, sind wir leicht erschöpft in Las Vegas angekommen. Nach dem Verlassen des Flughafens war die Müdigkeit schnell verflogen – eine Stadt mit so viel Reiz, Freude, Stolz und Euphorie gibt es selten. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Stadt zu besuchen und sich auch mal beim Glücksspiel zu versuchen.
    Welcome to Las Vegas
  • Neues Zuhause

    Nach Las Vegas beginnt unser wirklicher Trip. Mit dem Camper sind wir in das Red Rock Center gefahren, einer der besten Orte im Westen der USA fürs Sportklettern. Der Campingplatz ist im Sommer wegen der Hitze geschlossen, das hatte den Vorteil, dass wir praktisch alleine waren. Neben dem bekannten Sektor Black Corridor gibt es tolle Mehrseilrouten, die auch im Sommer geklettert werden können, da diese den ganzen Tag im Schatten liegen (Box Canyon).
    Neues Zuhause
  • Perfekte Aussicht

    Nach einem längeren Trekking mit genügend Wasser, fünf Liter pro Person, haben wir wohl den schönsten Ort gefunden, um Las Vegas zu bestaunen. Die Erschöpfung und Nervosität war uns anzusehen, es ist in der Sonne bereits 37 Grad und der Trail heisst Klapperschlangen Weg. Ich denke wir waren zu laut unterwegs und haben deshalb keine Schlange gesehen.
    Perfekte Aussicht
  • Bezaubernde Kletterei im Black Corridor

    Es hat uns überwältigt, wie schön Sandstein sein kann; so farbenprächtig und geheimnisvoll. Wir waren uns nicht sicher, wie stabil der Stein ist und fragten uns oft, ob die Griffe halten werden. Es stellte sich heraus, dass der Fels kaum Sand verliert und die Kletterei top ist. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade, von sehr einfach bis mittelschwer.
    Bezaubernde Kletterei im Black Corridor
  • Sicht eines Kletterers

    Nach vier Tagen Kletterei in Las Vegas haben wir uns in den Zion Nationalpark begeben, es sollte auch dort Kletterrouten zu besteigen geben. Bei unserer Ankunft merkten wir, dass dies nicht die richtige Wahl war. Der Sandstein ist sehr brüchig und es müssen alle Sicherheitskeile selber gelegt werden. Gebouldert wurde dafür umso mehr.
    Sicht eines Kletterers
  • Kurze Ruhepause

    Der Bryce Canyon liegt auf 2400 - 2700 m.ü.M und ist sehr angenehm im heissen Sommerklima. Aus diesem Grund haben wir unser Ruhepause auch in diesem Nationalpark gewählt. Als Ausgleich wurde gewandert. Es gibt zahlreiche Wanderwege, der längste liegt bei 14 Kilometer. Ein Grossteil der Trails besteht aus Lehm und ist bei Regen kaum begehbar.
    Kurze Ruhepause
  • Camping mal anders

    Nach unserer Ruhepause sind wir im Maple Canyon angekommen. Dies ist ein Nationalpark, der nur von Kletterern besucht wird. Es ist wie im Paradies, wir sind umgeben von Bäumen, Pflanzen und wilden Tieren. Der Campingplatz ist einfach, es gibt eine Feuerstelle und einen Platz , um den Camper zu parkieren. In der Regel wird im Zelt übernachtet. Die Kletterei befindet sich in der Schwierigkeitsstufe von 5 - 8C, jeder Sektor hat seine eigenen Tücken.
    Camping mal anders
  • Sich fühlen wie ein Pro

    Nach den ersten Versuchen wussten wir, weshalb dieser Ort so beliebt ist. Es ist abwechslungsreich, von den besten Griffen zu kleinen Leisten oder fiesen Auflegern gibt es alles. Wir wollten uns auch an Stellen versuchen, bei denen die Pros üben. Im Sektor Campound ist der Ort mit den anspruchvollsten Routen. Um dorthin zu gelangen, muss eine 45-minütige steile Wanderung auf sich genommen werden.
    Sich fühlen wie ein Pro
  • Another resting day

    Alle vier Tage musste eine Ruhepause eingelegt werden und so begaben wir uns zum Salzsee in Salt Lake City. Es ist sehr eigenartig, eine derat karge Landschaft anzutreffen und auch das Wasser sieht nicht wirklich einladend aus. Es hat den höchsten Salzgehalt nach dem Toten Meer und ist extrem warm.
    Another resting day
  • Price Canyon Recreation

    Nach dem Besuch des Salzsees begaben wir uns in Richtung Grand Junction. Die Fahrt führt über den Highway und es gibt nur eine Tankstelle nach 250 Meilen, somit muss vollgetankt sein. Auf der Strecke waren wir vom Nationalpark Price Canyon überrascht. Es gibt dort unzählige Findlinge, die perfekt zum Bouldern sind.
    Price Canyon Recreation
  • Camper immer im Blickfeld

    Einen solch verlassenen und trotzdem gut gepflegten Campingplatz wie in Rifle haben wir noch nie erlebt. Dieser idyllische Ort lässt nicht nur dem Kletterer das Herz höher schlagen. Für Anfänger ist dieser Ort eine schlechte Wahl, die guten Routen befinden sich erst ab Stufe 7b und alles darunter ist abgegriffen und eher fürs Einwärmen gedacht. In der Schweiz gibt es nichts vergleichbares, wer seine Level rasant verbessern will ist dort genau richtig.
    Camper immer im Blickfeld
  • Zutrauliches Wild

    In Zion, Maple und Rifle waren wir in der Bear Country Zone gewesen. Es gibt überall Schilder, wie das Essen und der Abfall zu lagern sind. In der Nacht hörte man die Braunbären, aber sie kamen nie in die Nähe von uns. Hirsche hingegen kennen keine Furcht und weiden gerne das Gras neben dem Camper ab.
    Zutrauliches Wild
  • Arches

    Auf unserem Rückweg nach Las Vegas haben wir einen Zwischenstopp im Arches Nationalpark eingelegt. Im Juni ist eine Wanderung nur mit genügend Wasser zu empfehlen, auch sollte die Sonne nicht unterschätzt werden. Nach 20 Min. Fussmarsch beschlossen wir, die Szenerie vom Auto aus zu bestaunen.
    Arches
  • Mount Charleston

    Ein Geheimtipp abseits der Massen und Hitze. Die letzten Tage verbrachten wir auf dem Berg von Las Vegas, auf 3682 m.ü.M. Campingplätze gibt es verschiedene, durch die Wasserknappheit gibt es jedoch kein Wasser, somit lohnt sich ein Aufenthalt in einer Lodge. Robbers Roost hat uns am meisten beeindruckt, Wer die Kletterei in den Redrocks nicht mehr fordert, kann sich an diesen Ort begeben, es gibt Klettereien in der Stufe 9.
    Mount Charleston

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