Alaska – The Last Frontier

erlebt von
Doris Laich Globetrotter Zürich Stadelhofen

Mein grosser Traum, eine Reise durch Alaska verbunden mit dem Besuch eines Bären Camps, ging für mich in Erfüllung. Da ich kein Reisegspänli gefunden habe, reiste ich alleine mit dem 4x4-Fahrzeug durch den grössten, fast menschenleeren, 49. Bundesstaat. Die Fahrt führte mich von Anchorage via Wrangell-St. Elias-Nationalpark und Fairbanks zum Denali-Nationalpark. Von dort gings weiter via Talkeetna, Cooper Landing, Homer (mit Abstecher zum Bärencamp) nach Seward zurück nach Anchorage. Den Abstecher unternahm ich mit einem Wasserflugzeug. Meine Befürchtungen der frühen Dunkelheit waren irrelevant, da im Juni die Sonne praktisch nicht untergeht. Es war schon eher schwierig einzuschlafen, weil es so lange hell blieb.  

Grizzly Bär

Grizzly Bär

Denali-Nationalpark
  • Orte
    Alaska, USA
  • Empfohlene Reisedauer
    23 Tage
  • Transportmittel
    Mietwagen
  • Unterkunft
    Lodges, Hotels, B&B

Meine Highlights

Reiseroute

  • Anchorage

    Vom Balkon des Westmark Hotels (einziges Hotel mit Balkonen in Anchorage) hat man eine fantastische Sicht auf den Cook Inlet. An klaren Tagen erblickt man von hier aus gar den Mount McKinley, auch bekannt als Mount Denali.
    Anchorage
  • Cabin – Huck Hobbit's Homestead

    Im Wrangell-St. Elias-Nationalpark wohnte ich in einer einmaligen Unterkunft: Im Huck Hobbit's Homestead. Kein Strom, kein fliessend Wasser und ein «Outhouse», eine Aussentoilette. Der perfekte Platz um sich nach Anchorage an die Wildnis zu gewöhnen, zu relaxen und die Natur zu geniessen. Steve und Joy haben mich auf verschiedene Touren mitgenommen, unter anderem eine tolle Kanutour. Sehr erwähnenswert ist auch das leckere Essen.

    Da ich an einem Wochenende dort war, ging ich mit den beiden am Sonntag zur Kirche. Auf dem Weg überquerte eine Elchmutter mit Zwillingen die Strasse. Der "Gottesdienst" war sehr familiär und es war eher wie ein grosses Familienfest. Sehr spannend dies erleben zu dürfen. 

    Cabin – Huck Hobbit's Homestead
  • Mount Sanford

    Der Mt. Sanford ist ein «schlafender» Vulkan und meistens wolkenverhangen. An einem Tag hatte ich jedoch Glück und ich sah ihn in voller Grösse – sehr beeindruckend! Die weite Grasfläche im Vordergrund ist die Landepiste für das Huck Hobbit's Homestead - bei Notfällen. 

    Mount Sanford
  • Mineral Lake

    Bei einem Angelausflug mit dem Kanu erlebte ich die Schönheit des Mineral Lake. Meine Fischfangkünste blieben leider erfolglos. Deshalb musste Gastgeber Steve unser Abendessen angeln und Joy bereitete dann aus den Fischen ein schmackhaftes Mahl zu.

    Mineral Lake
  • University of Alaska Museum

    Fairbanks – «the Golden Heart City» – ist kein hektischer Ort, und doch gibt es hier einiges zu sehen und zu unternehmen. Eine Fahrt auf dem Chena River mit dem Schaufelraddampfer, eine Besichtigung der Trans-Alaska-Pipeline, ein Besuch in der Ausstellung im University of Alaska Museum über die Ureinwohner und die spannende und für uns unbekanntere Geschichte Alaskas, Goldwaschen und vieles mehr...

    University of Alaska Museum
  • Nenana Ice Classic Tower

    Das ganze Jahr hindurch kann weltweit gewettet werden, wann im Frühjahr (April/Mai) das Eis auf dem Nenana River aufbrechen wird. Seit 1917 gibt es diese Lotterie. Mit einem kleinen Einsatz ist man dabei und kann – bei korrekter Vorhersage – auch gewinnen. Meine Vorhersage war erfolglos

    Nenana Ice Classic Tower
  • No comment

    Die zahlenmässig grösste «Bevölkerungsgruppe» Alaskas, aber leider nicht die freundlichste.....

    No comment
  • Shuttlebus

    Per Shuttlebus in den Denali-Nationalpark: Entweder mit einer gebuchten Tour oder mit dem «öffentlichen» Shuttlebus. Eine Ganztagestour dauert ca. 14 Stunden – sinnvoll investierte Zeit, finde ich, auch bei Schnee. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Erdrutschen, dann kann nicht die ganze Strecke befahren werden. Zurzeit geht die Fahrt nur bis Meile 43, also etwa die Hälfte. Voraussichtlich ab 2027 sollte dann wieder die ganze Strecke befahrbar sein. Bis Meile 15 kann man mit dem eigenen Auto fahren. 

    Shuttlebus
  • Grizzly im Denali-Nationalpark

    Trotz Schnee im Juni bestaunte ich die wunderbare Natur im Denali-Nationalpark. Leider blieb mir der Blick auf den Mount Denali verwehrt. Gemäss Statistiken sehen jedoch nur etwa 30 Prozent aller Parkbesucher den Berg. Dafür zeigte sich dieser Grizzly von seiner besten Seite und auch Elche, Karibus, Dallschafe und mehr bekamen wir zu Gesicht. In Kantishna angekommen, schien sogar die Sonne wieder.
    Grizzly im Denali-Nationalpark
  • Mount Denali (Mount McKinley)

    Ein herrlicher Tag für die Fahrt vom Denali-Nationalpark nach Talkeetna. Die Sonne schien und der Mount Denali war mein ständiger Begleiter. Zum Glück gibt es auf Alaskas Strassen immer wieder Möglichkeiten zum Anhalten und zum Geniessen des herrlichen Panoramas.
    Mount Denali (Mount McKinley)
  • Sightseeingflug Mount Denali

    Auf einem zweistündigen Sightseeingflug (ab Talkeetna) mit Gletscherlandung kam ich dem Mount Denali noch etwas näher. Bei schönstem Wetter ging es los. Das Panorama der mächtigen Berge und Gletscher war «breathtaking», schlichtweg atemberaubend! Ein MUST-DO meine Meinung nach. 

    Sightseeingflug Mount Denali
  • Alaska Railway

    Alaska kann auch auf einer Zugreise «erfahren» werden. Die ganze Strecke geht mit diversen Stopps von Seward nach Fairbanks – oder umgekehrt. Man kann natürlich auch nur eine Teilstrecke buchen. Viele Besucher welche mit dem Kreuzfahrtschiff in Seward anlegen, fahren nachher mit dem Zug nach Anchorage und/oder Fairbanks weiter.   

    Alaska Railway
  • Elch

    ...auch ein «Einwohner» Alaskas.
    Elch
  • Homer

    Frischen Fisch essen, jeden Tag. Ob Halibut, Lachs oder King Crab, es ist ein Festmahl für Fischliebhaber. Auf dem Homer Spit gibt es verschiedene Restaurants. Die meisten bieten natürlich Fisch an, ich fand hier aber tatsächlich auch eine richtige Holzofenpizza.

    Homer
  • Homer Spit

    Der Homer Spit ist eine Landzunge bei der Stadt Homer, die sieben Kilometer weit ins Meer reicht. In den farbigen Häusern, von denen viele auf Stelzen stehen, befinden sich Souvenirshops, Restaurants/Cafés, Fischläden und vieles mehr. Die Fischer bringen ihren Fang hier an Land und nehmen ihn umgehend aus. Frischer geht es nicht! Das finden auch die Möwen und Weisskopfseeadler – jeden Abend warten sie auf die Rückkehr der Fischer und hoffen auf ein Häppchen.
    Homer Spit
  • Weisskopfseeadler

    Ein weiterer berühmter «Einwohner» Alaskas. Dieser Weisskopfseeadler wartet auf seinen allabendlichen Anteil an Fischabfällen auf dem Homer Spit.
    Weisskopfseeadler
  • Bären Camp – Katmai-Nationalpark

    Ein viertägiger Ausflug ab Homer in den Katmai-Nationalpark brachte mich den Braunbären näher. Das Camp war einfach: Zelt, kein Strom (ausser dem im Elektrozaun), kein fliessend Wasser... Dafür sichtete ich jeden Tag zahlreiche Bären – zum Teil auch aus nächster Nähe. Ich sah insgesamt drei Mütter mit Jungen, mehrere Einzelgänger und natürlich viel Natur. Ein einmaliges Erlebnis.

    Die An-/Abreise erfolge mit dem Flugzeug und gelandet wurde auf der Sandbank am Ufer. Das geht natürlich nur bei Ebbe und so sind die Flugzeiten auch darauf ausgerichtet. 

    Bären Camp – Katmai-Nationalpark
  • Katmai-Nationalpark

    Lupinen sind neben dem «Fireweed» (Weidenröschen) weit verbreitet in Alaska. Überhaupt gibt es hier eine wunderbare Blumenvielfalt. Kaum zu glauben, bei diesem rauen Klima.
    Katmai-Nationalpark
  • Hafen von Seward

    Seward – Start- und/oder Endpunkt für grosse Kreuzfahrten und Ausgangshafen für Bootstouren im Kenai-Fjords-Nationalpark. Kurz vor Seward unternahm ich einen Abstecher zum Exit Glacier. Früher konnte man diesen Gletscher vom Boot aus «anfassen». Mittlerweile ist er sehr weit zurückgegangen, und ein Fussmarsch ist nötig um ihn zu erreichen.

    Hafen von Seward
  • Wale

    Auf der achtstündigen Bootstour im Kenai-Fjords-Nationalpark beobachte ich Buckelwale beim Fressen, Finnwale, Orcas, Puffins, Tümmler, Möwen, Seeotter, Robben, Seelöwen und vieles mehr. Zum Glück ist es ein sonniger und windstiller Tag. Die Wellen im Golf von Alaska können nämlich auch sehr wild und hoch sein.

    Wale
  • Gletscherwelten

    Einer der vielen Gletscher im Kenai-Fjords-Nationalpark. Überhaupt gibt es in Alaska unzählige Gletscher...

    Gletscherwelten
  • Historische Bar

    Abschiedsdrink in der Bar des Historic Anchorage Hotels. Ein nostalgisches Gefühl kommt auf und eine wunderbare Reise neigt sich leider dem Ende entgegen. 

    Historische Bar

Was kostet diese Reise?

Interesse geweckt? Hier findest du die wichtigsten Informationen, die du für eine erste Einschätzung zu diesem Reiseerlebnis benötigst. Wenn nicht anders angegeben ist der Preis für alle Leistungen auf der Basis von zwei Reisenden und/oder einer Belegung im Doppelzimmer kalkuliert.

Preis pro Person
ab CHF 5900.–
Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhältst du in deiner Globetrotter-Filiale.

  • Unterkünfte Lodges, B&B, Hotel
  • Mietwagen 4x4
  • Bärencamp

  • Flug ab/bis Zürich

Im Sommer kann es viele Mücken haben. Die Hauptreisezeit in Alaska ist Mitte Juni bis Mitte September.

Im Juni kann es im Denali Nationalpark schneien. 

Angebotsnummer: 28197

So wird diese Reise Verantwortungsbewusster

Verantwortungsbewusst Reisen

Die Reise könnte auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Velo unternommen werden. Gewisse Ziele dürften eher schwieriger erreichbar sein und es benötigt mehr Reisezeit  

Doris Laich

Doris Laich

Mein Lieblingsort Vancouver bietet einen optimalen Einstieg in die Kanada-typische Unendlichkeit – und damit in die grenzenlose Freiheit, welche ich so sehr schätze. Nebst meiner Liebe zur freien Natur pflege ich auch ein kurioses Hobby: Als treue Supporterin begleite ich das Schweizer Davis-Cup-Team von Match zu Match – sei’s nach Marokko, «down under» oder sonst wohin. Will ich allerdings meinen nächsten Traum – eine Reise auf der Transsib mit Endstation Japan – tatsächlich verwirklichen, werde ich wohl auf einige Games verzichten müssen.

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