Ägypten: Unterwegs im Niltal

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Ägypten: Unterwegs im Niltal
Viel Verkehr – das ist mein erster Eindruck von Kairo. Und plötzlich sehe ich Pyramiden aus dem Dunst auftauchen. Dabei fahre ich doch gerade mit dem Taxi in die Stadt hinein und nicht zu den Pyramiden heraus. Ich lasse mich am ersten Tag durch das islamische Viertel treiben, werde gefühlte hundert Mal freundlich angesprochen und lehne dankend die Einladung in Shops, zum Tee oder einfach zu einem kurzen Schwatz ab. All dies erlebe ich schon bevor ich mit einer Kleingruppe während zwölf Tagen das Niltal von Kairo bis Assuan entdecke. Willkommen in Ägypten!

Reiseroute

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  • Die Geschichte der Pyramiden – Sakkara

    Nebst den Pyramiden von Gizeh gibt es noch viele andere Pyramiden in Ägypten. Ein Ausflug nach Sakkara lohnt sich aus verschiedenen Gründen. Hier lässt sich die Entwicklung der Pyramidenformen studieren. Die Ägypter mussten erst ein wenig tüfteln, bevor sie den perfekten Winkel fanden, was man auf diesem Bild sehr gut sieht.
    Die Geschichte der Pyramiden – Sakkara
  • Es wird eng

    Wir steigen an diesem Tag in drei unterschiedliche Pyramiden. Alle haben eines gemeinsam: Es ist eng, die Decke ist tief. Bei der roten Pyramide geht es erst steil nach oben, da der Eingang nicht ganz unten liegt, und danach klettern wir weit nach unten, bis wir zur eigentlichen Grabkammer kommen. Wir spüren am nächsten Tag Muskelkater, und eines ist sicher – wer Platzangst hat, lässt dieses Erlebnis lieber aus.
    Es wird eng
  • Wow

    Die Sphinx und die Pyramiden von Gizeh in einem Bild. Die Pyramiden von Gizeh gehören zu den 7 Weltwundern, und geben bis heute Rätsel auf. Es ist unglaublich schön, hier zu stehen. Die Stadt Kairo liegt zwar direkt hinter mir, aber vor mir breiten sich all diese Geschichten aus, die Jahrtausende überlebt haben.
    Wow
  • Die drei Pyramiden von Gizeh

    Cheops, Chephren und Mykerinos. Ich bin dankbar, dass wir einen tollen Reiseleiter haben, der uns Geschichten zu diesen Prachtsbauten erzählt und uns viele Informationen vermittelt. Es ist nicht ganz einfach, ein Bild zu schiessen ohne dass andere Menschen mit drauf sind, da die Pyramiden natürlich viele Besucher anziehen. Ich geniesse zwar den Vorteil, dass es aktuell aufgrund der Pandemie etwas weniger sind, aber trotzdem sind die besten Plätze für Selfies begehrt.
    Die drei Pyramiden von Gizeh
  • Per Nachtzug nach Assuan

    Die Fahrt mit dem Nachtzug ab Gizeh nach Assuan dauert 14 bis 16 Stunden. Es lohnt sich, warme Kleider und Ohrenstöpsel griffbereit zu haben, da die Klimaanlage auf Hochtouren läuft und der Geräuschpegel je nach Nachbarn hoch sein kann. Sobald es am Morgen hell wird, geniesse ich es, die Felder und Dörfer entlang des Nils zu beobachten.
    Per Nachtzug nach Assuan
  • Tempel von Philae in Assuan

    Beim Bau des Assuan-Staudamms mussten verschiedene Tempel und Gräber vor der Überflutung gerettet werden. Deshalb steht die Philae-Tempelanlage neu auf einer Insel im Nassersee und ist nur per Boot erreichbar.
    Tempel von Philae in Assuan
  • Vollmond über dem Nil

    Wir müssen heute früh los, denn wir fliegen nach Abu Simbel. Ein Blick aus dem Hotelzimmer, und ich schnappe mir meine Kamera: Ein wunderschöner Vollmond über dem nubischen Dorf auf der Insel Elephantine.
    Vollmond über dem Nil
  • Abu Simbel

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um nach Abu Simbel zu gelangen. Der Flug ab Assuan dauert ca. 45 Minuten. Auf dem Landweg benötigt man drei bis vier Stunden, und mit dem Kreuzfahrtschiff ist man einige Tage auf dem Nassersee unterwegs. Ja, wir sind tatsächlich immer noch am Nassersee, der insgesamt 500 Kilometer lang ist. Unsere Tour beinhaltet die Flugvariante, und so verbringen wir ca. eineinhalb Stunden bei dieser aussergewöhnlichen Tempelanlage. Auch diese wurde aufgrund des Staudammprojekts verschoben.
    Abu Simbel
  • Tod auf dem Nil

    Agatha Christie habe diesen Roman im Hotel Cataract geschrieben, sagt man. Der Blick über den Nil aus diesem Hotel scheint mir sehr inspirierend zu sein. Natürlich muss man den Blick auch vom Nil aus geniessen. Das tut man am besten auf einer Feluke, dem typischen Nilsegelboot.
    Tod auf dem Nil
  • Nilkreuzfahrt von Assuan nach Luxor

    Die Fahrt auf einem Flussschiff von Assuan nach Luxor gehört in jedes Ägypten-Reiseprogramm. Die Auswahl ist gross. Aktuell sind ca. 350 Kreuzfahrtschiffe auf diesem Teil des Nils unterwegs. Gemütlich ist es auf dem ersten Teil unserer Fahrt bis nach Kom Ombo, wo wir bei Sonnenuntergang ankommen.
    Nilkreuzfahrt von Assuan nach Luxor
  • Tempel von Kom Ombo bei Nacht

    Bis jetzt haben wir allen Tempel und Gräberanlagen tagsüber besucht, da die Öffnungszeiten meist von acht Uhr morgens bis vier Uhr Nachmittag gelten. Ausgenommen sind Sound & Light Shows, die unterdessen vielerorts angeboten werden. Die Tempelanlage von Kom Ombo ist auch am Abend geöffnet und beleuchtet. Die Atmosphäre ist wunderschön.
    Tempel von Kom Ombo bei Nacht
  • Leben am Nilufer

    Der zweite Abschnitt unserer Nilkreuzfahrt führt von Edfu nach Luxor. Das Leben am Ufer ist einfach. Es wird gefischt, Bauern bringen ihre Tiere zum Tränken an den Fluss und lassen Kühe und Esel auf den Feldern weiden.
    Leben am Nilufer
  • Ballonflug über Luxor

    Um viertel vor vier in der Früh geht mein Wecker. Verschlafen mache ich mich bereit für die Ballonfahrt über der Westbank von Luxor. Es herrscht eine wunderschöne Stimmung. Wir zählen 25-30 Ballone. In jedem Korb sind 20-25 Menschen drin, die ihre Blicke über das Tal der Königinnen, den Tempel der Pharaonin Hatschepsut, die Dörfer und Felder am Nil schweifen lassen.
    Ballonflug über Luxor
  • Auf dem Souk in Luxor

    In jeder Stadt gibt es einen Souk, dessen Besuch sich lohnt. Natürlich will jeder Händler etwas verkaufen, ruft uns etwas zu und lädt uns in sein Geschäft ein. Ein einfaches «la shukran» hilft hier, was soviel heisst wie «nein danke». Die Früchteauswahl ist traumhaft, und ich geniesse jeden Morgen die leckeren Vitaminbomben am Frühstücksbuffet.
    Auf dem Souk in Luxor
  • Im Tal der Könige

    Von aussen ist das Tal der Könige unscheinbar. Es verstecken sich darin jedoch über 60 Gräber, und es werden immer wieder neue Grabkammern entdeckt. Wir besuchen fünf verschiedene Kammern und bestaunen die Hieroglyphen. Dank unserem Reiseleiter kennen wir inzwischen sogar die Bedeutung einiger Hieroglyphen.
    Im Tal der Könige
  • Der Luxortempel

    Luxor ist gemäss Aussage unseres Tourleaders ein grosses Open Air Museum. Am Abend besuchen wir den Luxortempel mitten in der Stadt. Gerade sind Vorbereitungen für eine grosse Parade im Gang, und der Tempel wird die nächsten Tage geschlossen sein. Wir sehen die Zeichen auch überall sonst in der Stadt. Die Corniche ist frisch geteert, überall werden Strassen gesperrt, es wird geputzt und aufgeräumt – denn der Präsident von Ägypten kommt zu Besuch.
    Der Luxortempel
  • Blick über Kairo

    Zurück in Kairo verbringe ich noch ein paar Tage ohne Gruppe. Dazu wähle ich ein Hotel mitten in der Stadt, damit ich die Metropole zu Fuss oder per Metro erkunden kann. Als Frau alleine kann ich in der Metro in den «Ladies-only-Wagen» einsteigen. Für einen Blick über Kairo gibt es zwei Gelegenheiten: Einerseits die Zitadelle und andererseits den Cairo Tower. Tatsächlich sind am Horizont sogar die Pyramiden zu sehen.
    Blick über Kairo

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Wissenswertes rund um Ägypten

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Geeignete Reisezeit:
März bis Juni und auch September/Oktober. Noch relativ kühl. Grosser Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht. Weniger geeignete Reisezeit:
Juli/August und November bis Februar. Sommer zu heiss, Winter kalt.

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